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Dschungelcamp 2019: "Ich konnte dazu nicht nein sagen" - die bittere Pornobeichte der Sibylle Rauch

"Ich träumte von einer Hollywoodkarriere", verriet Sibylle Rauch an Tag 4 im Dschungelcamp. Doch dann machte ihr Pornostar Teresa Orlowski ein Angebot, das sie glaubte, nicht ablehnen zu können.

Sibylle Rauch geht ins Dschungelcamp 2019

Die Schauspielkarriere von Sibylle Rauch ist übersichtlich. Sie begann und endete mit "Eis am Stiel". 1981 spielte die damals 20-Jährige zum ersten Mal in einem der Filme der israelischen Teeniereihe mit. Zuvor stand sie bereits in einigen Soft-Erotikfilmen mit Titeln wie "Der Kurpfuscher und seine fixen Töchter" oder "Drei Lederhosen in St.Tropez" vor der Kamera. Kein Wunder, dass schon bald die deutsche Pornoqueen auf sie aufmerksam wurde: Teresa Orlowski machte ihr ein Angebot, das Rauch glaubte, nicht ablehnen zu können.

An Tag 4 im Dschungelcamp kommt Rauchs Pornovergangenheit zum ersten Mal zur Sprache. "GZSZ"-Darsteller Felix van Deventer fragt sie am Lagerfeuer: "Sibylle, mit wie viel Jahren hast du deine Brüste machen lassen?" Die inzwischen 58-Jährige antwortet frei heraus: "Felix, ich musste das machen. Weil ich ein Angebot von Teresa Orlowski hatte - mit der bis dahin höchsten Gage für einen Pornofilm." Für Rauch die Weichenstellung für ihre weitere Karriere.

Sibylle Rauch bekam 100.000 D-Mark für ersten Pornofilm

"Ich habe erstmal abgelehnt, in meinem Kopf war Hollywoodstar", erklärt Rauch im Dschungel. Doch Teresa Orlowski, die damals der größte deutsche Pornostar war, habe sie mit viel Geld gelockt. "Ich bekam 100.000 DM – und das für nur drei Szenen. Der Rest war alles gespielt." Von da an habe sie ein Leben in Saus und Braus geführt.

Sibylle Rauch war in den 80er und 90er Jahren einer der großen Pornostars in Deutschland. Die Filme, in denen der "Eis am Stiel"-Star mitspielte, waren die Hits in den Videotheken. Doch Rauch wurde älter. Weil sie Geld brauchte, unter anderem für ihre Kokainsucht, drehte sie immer weiter Pornos. Der Weg zurück ins normale Filmbusiness schien unmöglich.

Dschungelcamp 2019: Sibylle Rauch

Im Dschungeltelefon fließen die Tränen: Sibylle Rauch berichtet von ihrer Pornovergangenheit.

MG RTL D

"Mir ging es ganz dreckig"

Dann wird das Gespräch zwischen Rauch und van Deventer tiefgründiger. "Würdest du, wenn du es könntest, es rückgängig machen? Oder würdest du es wieder genauso machen?", will der 22-Jährige wissen. "Felix, das ist schwierig", antwortet Rauch mit ernstem Ton. "Ich habe in meiner Glanzzeit als Pornoqueen sehr viel Geld verdient. Ich war da die Königin", sagt Rauch. "Porno hat mir keinen Spaß gemacht. Ich habe es wegen dem Geld gemacht, da bin ich ganz ehrlich."

Im Dschungeltelefon gibt Rauch später zu, sie habe zwar viel Geld verdient - "Eigentumswohnung, der teuerste BMW, alles aufgeschwatzt" -  aber nie an die Zeit nach ihren Pornofilmen gedacht. "Dann begann schleichend der Absturz, bis zum bitteren Ende. Mir ging es ganz dreckig." Sie sei selbst schuld an ihrer Misere gewesen, "weil man in der Erfolgszeit auch an später denken muss". Schließlich habe sie sogar an Suizid gedacht, gesteht sie unter Tränen.

Rauch warnt Dschungelcamp-Mitbewohnerin Evelyn Burdecki

Rauch hat aus ihren Fehlern der Vergangenheit gelernt. "Besser wäre gewesen, nicht den Playboystar zu geben und in Nobelclubs abzuhängen und sich von Gunter Sachs und Konsul Weyer einfliegen zu lassen", sagt sie. Und dann richtet sich Sibylle Rauch direkt an Evelyn Burdecki. "Und das sage ich jetzt auch dir nochmal", sagt sie warnend und erklärt, dass sie rückblickend mehr an sich arbeiten würde. Es sei wichtig, nicht das schnelle Geld zu machen, sondern sich "das Know-How und Können des Berufs beizubringen".

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.