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Ende des Rosenkriegs: Du Häuser, ich Hund: Das bringt Amber Heard und Johnny Depp die Scheidung

Der Rosenkrieg ist vorbei: Amber Heard und Johnny Depp sind offiziell geschieden. Sie bekommt die Hunde - er die 43 Fahrzeuge. Warum Johnny trotzdem als Depp aus dieser Ehe geht.

Johnny Depp und Amber Heard

Damals war die Welt noch in Ordnung: Johnny Depp und Amber Heard im November 2011

Als Amber Heard im Mai 2016 mit blauen Flecken und Verletzungen im Gesicht vor einem Gericht in Los Angeles auftauchte, war klar, dass die Ehe zwischen der Schauspielerin und Johnny Depp nicht mehr zu retten war. Die 30-Jährige sei von ihrem Ehemann körperlich misshandelt worden, behauptete sie - er, der millionenschwere Ausnahmeschauspieler stritt alles ab. Der Beginn eines Rosenkriegs.

So laut die Trennung auch war, so leise folgte nun die Scheidung. Wie das amerikanische Magazin "Us Weekly" berichtet, wurde das einstige Traumpaar am vergangenen Wochenende nach rund zwei Jahren von einem Richter in Kalifornien geschieden. Vom Glanz des einstigen Hollywood-Traumpaars ist nichts mehr übrig.

Amber Heard bekommt die Yorkshireterrier und das Pferd - er behält seine Anwesen 

Schon nach Einreichen der Scheidung im Mai, hatte klar gemacht, dass sie vorhabe, ihren Ex-Mann zur Kasse zu bitten. Dieser versuchte, mit allen Mitteln sein Vermögen von geschätzten 375 Millionen US-Dollar zu schützen: Der 53-Jährige engagierte die Star-Anwältin Laura Wasser - sie brachte schon Heidi Klums Schäfchen bei ihrer Scheidung mit Seal ins Trockene - und verklagte seine Noch-Ehefrau auf 100.000 Dollar aufgrund einer Prozessverzögerung. Genützt hat das nichts. 

Wie das kalifornische Gericht entschieden hat, darf der Schauspieler all seine Immobilien - er besitzt unter anderem Anwesen in , Paris und auf den Bahamas - behalten. Ebenso sämtliche Fahrzeuge - insgesamt 43 an der Zahl. Seine Ex-Frau bekommt die beiden Yorkshireterrier Pistol und Boo und das gemeinsame Pferd namens Arrow. Und außerdem die bescheidene Summe von 7 Millionen US-Dollar. 200.000 Dollar soll Johnny Depp bereits angezahlt haben. Den Rest des Geldes muss er in Raten bis zum August 2018 begleichen.

"Es ist ein großartiger Tag", findet der Anwalt der "The Danish Girl"-Darstellerin, Pierce O'Donnell, "alles, was wollte, ist geschieden zu sein, und das ist sie jetzt." Selbst die Millionen ihres Ex-Ehemanns wolle die Schauspielerin nicht behalten, sondern an ein Kinderkrankenhaus und an die amerikanische Bürgerrechtsunion spenden. 

Johnny Depp musste Teile seines Besitzes verkaufen

Nun sollte man annehmen, dass es einem Hollywood-Schauspieler vom Kaliber eines Johnny Depps, nichts ausmachen würde, eine Summe von sieben Millionen Dollar zu zahlen - allein sein ehemaliges Anwesen in der Provence kostete drei mal so viel wie die Abfindung, die er jetzt an seine Ex-Frau zahlen muss. Doch wie "Us Weekly" erfahren hat, sitzt der Schauspieler derzeit auf dem Trockenen. Angeblich habe Depp deshalb sogar Teile seines Besitzes verkaufen müssen, um die erste Rate begleichen zu können.

Möglicherweise hat er aber schon bald wieder ein paar Milliönchen mehr auf dem Konto: Als nächstes trifft sich Mr. Depp mit seinem ehemaligen Finanzberater vor Gericht. Diesen hatte der "Fluch der Karibik"-Star verklagt, weil der sein Vermögen unangemessen verwaltet habe. 

Vielleicht bekommt Gerichts-Stammgast Depp ja dann einen Rabatt auf die Prozesskosten.


lis