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Streit mit William und Kate?: Das steckt wirklich hinter dem Umzug von Meghan und Harry

Herzogin Meghan und Prinz Harry werden aus dem Kensington Palast ausziehen. Das heißt auch, dass sie sich räumlich von Prinz William und Herzogin Kate trennen – in England ein Grund für viele Spekulationen.

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Meghan Markle und Prinz Harry werden sich bald räumlich von William und Kate trennen

DPA

Diese Nachricht überraschte Royal-Fans am Wochenende: Herzogin Meghan und Prinz Harry wollen, nur wenige Monate nach ihrer Hochzeit und vor der Geburt ihres ersten Kindes, aus dem Kensington Palast ausziehen. Dort leben die beiden bis jetzt unmittelbar in der Nähe von Harrys Bruder Prinz William und Herzogin Kate

Meghan Markle und Prinz Harry ziehen aus dem Kensington Palast aus

Das Verhältnis der Prinzen gilt als sehr eng, spätestens nach dem Tod ihrer Mutter, Prinzessin Diana, sind sie zusammengewachsen. Das änderte sich auch nicht nach der Hochzeit von William und Kate 2011, bei der Harry als Trauzeuge an der Seite seines Bruders stand. Doch jetzt ist der 34-Jährige ebenfalls verheiratet. Er und Meghan Markle erwarten ihr erstes gemeinsames Kind im Frühjahr kommenden Jahres. Und die ehemalige Schauspielerin scheint das britische Königshaus ordentlich aufzumischen. 

In Großbritannien wird sie von der Presse für die Entscheidung, nach Windsor umzuziehen, verantwortlich gemacht. Seit Wochen halten sich hartnäckig die Gerüchte, Meghan und Kate würden sich nicht gut verstehen. Die Vermutung ist insofern nahe liegend, als dass die beiden Frauen unterschiedlicher nicht sein könnten. Während Kate in England aufwuchs und ihre Rolle als Herzogin von Cambridge mit Ehrfurcht und Pflichtbewusstsein erfüllt, baute sich Meghan in den USA eine Karriere als Schauspielerin auf. Erfolgreich, zielstrebig und politisch engagiert, machte sie sich schon vor der Hochzeit mit Harry einen Namen. 

Leben auf dem Land statt in London

Dass sie diese Eigenständigkeit auch nicht für ein Leben im Palast aufgeben würde, war schnell klar. Sowohl in ihren Outfits als auch in ihren öffentlichen Auftritten und Reden spiegelt sich diese Haltung wider. Die devote Kate und die temperamentvolle, emanzipierte Meghan – das kann nicht gut gehen. Oder? Tatsächlich ist die Geschichte der streitenden Schwägerinnen zu spannend, um sie nicht zu erzählen. Es ist der Stoff, aus dem man ein royales Filmdrama machen könnte. Aber während durchaus vorstellbar ist, dass die beiden in den vergangenen Monaten nicht zu engsten Freundinnen wurden, ist es Unsinn, den Umzug ausschließlich auf das Verhältnis der Frauen zu schieben. 

Vielmehr soll die Lage des Kensington Palastes das Paar zum Umzug bewogen haben. Denn der Palast liegt mitten im Herzen Londons. Und obwohl William und Kate bestmöglich abgeschottet werden, sind Teile der Anlage für Besucher ganzjährig geöffnet. Fast unmöglich, sich dort frei zu bewegen und gänzlich vor Paparazzi und neugierigen Blicken geschützt zu sein. Als Thronfolger ist es Williams Pflicht, ein Anwesen in der Hauptstadt zu haben. Und obwohl er und Ehefrau Kate auch in Sandringham auf dem Land zuhause sind, halten sie sich die meiste Zeit in London auf. Für Prinz Harry gilt diese Vorschrift jedoch nicht. 

Harry lehnt die Presse ab

Das neue Heim der frisch verheirateten Royals – Frogmore Cottage in Windsor – ist im Gegensatz zum Kensington Palast deutlich abgeschirmter. Darüberhinaus verbinden Harry und Meghan mit der Anlage gute Erinnerungen. Dort entstanden nicht nur ihre Verlobungsfotos, die beiden gaben sich auf Schloss Windsor im Mai sogar das Jawort. 

Für Harry, der seit jeher ein angespanntes Verhältnis zur britischen Presse hat, ist der abgelegene Palast der ideale Rückzugsort für sich und seine junge Familie. Harry gilt, genau wie seine Frau, als sehr willensstark und entschlossen. Er soll genaue Vorstellungen davon haben, wie sein Nachwuchs aufwachsen soll: möglichst abgeschirmt und geschützt vor knipsenden Linsen und neugierigen Blicken.

Noch ein Vorteil: Frogmore Cottage in Windsor liegt nur eine knappe Autostunde entfernt vom Kensington Palast, wo die beiden auch in Zukunft ihre Büros haben werden. Von mehr als einer räumlichen Trennung von William und Kate kann also wirklich nicht die Rede sein.

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