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Royals Fußball brach das Eis: Harry nahm Kontakt auf zu William

Die Prinzen William (l.) und Harry
Die Prinzen William (l.) und Harry. Dieses Foto der Brüder entstand 2012 nach einem Gottesdienst in London. Inzwischen lebt Harry in den USA.
© Ian Kington / AFP
Das Verhältnis zwischen Prinz William und seinem Bruder Harry gilt als angespannt. Doch ausgerechnet der Sieg der englischen Nationalelf über Deutschland soll eine Annäherung gebracht haben.

"Another England win!" Ein weitere Sieg für England, jubelt die "Daily Mail" an diesem Donnerstag. Auch an Tag 2 nach dem Achtelfinalerfolg der Three Lions gegen die deutsche Fußball-Nationalmannschaft befindet sich das Land im Freudentaumel. Die euphorische Titelzeile bezog sich allerdings nicht auf den Viertelfinal-Einzug Englands - sondern auf die beiden Prinzen William und Harry. 

Am heutigen Donnerstag wird in London eine Statue zu Ehren ihrer gemeinsamen Mutter Diana eingeweiht - zu diesem Anlass hat sich Harry von Kalifornien aus in seine alte Heimat aufgemacht, um der Zeremonie beizuwohnen. 

Im Vorfeld war in den Medien viel über das zerrüttete Verhältnis der Brüder spekuliert worden, das sich offenbar auch bei der letzten Zusammenkunft anlässlich der Trauerfeier für Prinz Philip im April nicht gebessert hat. Zu tief sitzt bei William die Verbitterung über die ständigen Indiskretionen, die Harry und seine Frau Meghan in öffentlichen Interviews haben durchsickern lassen.

Harry und William weihen Statue zu Ehren ihrer Mutter ein

Die Ehrung ihrer geliebten Mutter Diana, so die Hoffnung vieler Beobachter, soll nun die entfremdeten Brüder wieder miteinander versöhnen. Und wie britische Medien übereinstimmend berichten, soll es sogar schon eine erste Kontaktaufnahme gegeben haben.

Das Eis gebrochen hat demnach der Fußball. "Es gab einen Austausch von Nachrichten, besonders über Fußball. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung, wenn auch nur darum geht, ihre Mutter zu ehren", sagte ein Insider der "Daily Mail". 

William war am Dienstag mit seiner Frau Kate und Sohn George persönlich im Wembley-Stadion und verfolgte den Triumph der Engländer über den Angstgegner Deutschland live. Harry befand sich zu dem Zeitpunkt noch im Frogmore Cottage in fünftägiger Quarantäne. 

Dass die Brüder miteinander reden, ist ein gutes Zeichen. Doch bis zur endgültigen Versöhnung ist noch ein weiter Weg. Immerhin: Der erste Schritt ist gemacht.

Verwendete Quelle: "Daily Mail"

che

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