VG-Wort Pixel

Auftritt an einer Schule Weltfrauentag: Wie Meghan ihre letzten Tage als Royal für die gute Sache nutzt

Herzogin Meghan Internationaler Weltfrauentag
Herzogin Meghan bei ihrer Rede an der Robert Clack Upper School in Dagenham, London
© Picture Alliance
Herzogin Meghan hat sich schon für Gleichberechtigung eingesetzt, als sie weder eine Plattform hatte, noch mit einem Royal verheiratet war. Auch ihre letzten Tage als Royal nutzt die Amerikanerin dafür.

Herzogin Meghan und Prinz Harry befinden sich derzeit auf großer Abschiedstour durch Großbritannien. Für einen Termin ließ Meghan ihren Ehemann allerdings zu Hause. Ohne Prinz Harry besuchte die 38-Jährige die Robert Clack Upper School in Dagenham, London und sprach mit den Schülern und Schülerinnen auch über Gleichberechtigung.

Herzogin Meghan: Starke Rede zum Weltfrauentag

Vor 700 jungen Menschen fand sie passende Worte mit einer starken Botschaft: "Wie klein ihr euch auch fühlen mögt (...), welche Hautfarbe ihr auch habt, welches Geschlecht – ihr habt eine Stimme und ihr habt das Recht, diese zu erheben", sagte die Herzogin. Ihr sei es "unglaublich wichtig" gewesen, vor dem Weltfrauentag Zeit mit "den Frauen der Zukunft" zu verbringen.

An dieser Stelle hat unsere Redaktion Inhalte aus Instagram integriert.
Aufgrund Ihrer Datenschutz-Einstellungen wurden diese Inhalte nicht geladen, um Ihre Privatsphäre zu schützen.
DATENSCHUTZ-EINSTELLUNGEN
Hier können Sie die Einstellungen für die Anbieter ändern, deren Inhalte sie anzeigen möchten. Diese Anbieter setzen möglicherweise Cookies und sammeln Informationen zu Ihrem Browser und weiteren, vom jeweiligen Anbieter bestimmten Kriterien. Weitere Informationen finden Sie in den Datenschutzhinweisen.

Der Weltfrauentag sei aber nicht nur für Frauen da, betonte sie. "Es geht um uns alle." Dann wand sich die US-Amerikanerin an die jungen Männer im Saal. Sie sollten ihre weiblichen Mitmenschen "weiterhin schätzen und schätzen lernen und ein Beispiel sein für einige Männer, die das nicht so sehen", so die Herzogin. "Sorgt dafür, dass sie sich (...) sicher fühlen", sagte Meghan. 

Mit elf Jahren schon feministisch engagiert

Meghan Markle setzt sich nicht erst seit ihrer Beziehung mit einem Royal für Gleichberechtigung ein. Im Gegenteil: In der Vergangenheit ignorierte sie sogar das royale Protokoll, das besagt, man dürfe sich nicht politisch positionieren. Ihre politischen Ambitionen begannen früh.

Als sie mit elf Jahren eine Werbung für ein Spülmittel sah, fiel der damaligen Schülerin sofort der sexistische Ton der Reklame auf. "Frauen überall in Amerika kämpfen gegen fettige Pfannen und Töpfe", hieß es in dem Werbespot. Nachdem sie den Clip im Fernsehen gesehen hatte, schrieb der spätere "Suits"-Star einen Brief an das Unternehmen hinter dem Waschmittel, Procter and Gamble, sowie an die damalige First Lady, Hillary Clinton. "Ich glaube nicht, dass es richtig ist, wenn Kinder aufwachsen und denken, nur die Mütter wären für alles verantwortlich", ließ sie verlautbaren.

"Deshalb habe ich mich gefragt, ob es möglich wäre, die Werbung wie folgt zu ändern: 'Menschen überall in Amerika kämpfen gegen dreckige Töpfe und Pfannen.'" Tatsächlich änderte das Unternehmen den Slogan und Markle wurde in eine Talkshow eingeladen, nachdem sie die Moderatorin der Sendung ebenfalls auf den Werbespruch aufmerksam gemacht hatte. Ein Video ihres Auftrittes ist noch heute im Netz zu finden.

ls

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker