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Rücksicht auf Suri Cruise und Holmes einigen sich auf Scheidungsdeal


Kein monatelanger Streit um Sorgerecht und Geld: Tom Cruise und Katie Holmes haben offenbar eine Scheidungsvereinbarung getroffen. Es sieht so aus, als hätte Holmes die Schlacht um Tochter Suri gewonnen.
Von Frank Siering, Los Angeles

Das ging jetzt aber ganz schnell: In weniger als zwei Wochen sind sich Tom Cruise und Katie Holmes in ihrer Scheidungsangelegenheit einig geworden. Holmes' Anwalt Jonathan Wolfe bestätigte laut "People.com": "Der Fall ist erledigt. Eine Einigung wurde unterschrieben. Wir freuen uns sehr für Katie und ihre Familie und sind begeistert, dass sie jetzt ein neues Kapitel in ihrem Leben aufschlagen kann." Wolfe gab dem Bericht zufolge ebenfalls erstmals bekannt, dass insgesamt sieben (!) Anwälte allein für Holmes an der Einigung gearbeitet hätten. Fünf davon in New York, zwei in Kalifornien. Laut dem Promiportal "Tmz.com" waren die Anwälte beider Seiten in den vergangenen Tagen in Marathonverhandlungen. Das juristische Team der Schauspielerin bedankte sich in einer Pressemitteilung bei der Gegenseite: "Wir danken Toms Vertreter für seinen professionellen Umgang und seine Sorgfalt. So konnten wir eine so schnelle Einigung erzielen."

Erste gemeinsame Erklärung von Cruise und Holmes

Details des Deals sind bisher noch nicht bekannt, aber diverse Gerüchte sprudeln bereits an die Oberfläche. So hätten vor allem der Schutz und das Wohlbefinden der gemeinsamen Tochter Suri im Vordergrund der Verhandlungen gestanden. Sowohl Cruise als auch Holmes wollten demnach unbedingt einen schmutzigen Rosenkrieg vermeiden, der die Tochter in Mitleidenschaft gezogen hätte. Um diesem Umstand Nachdruck zu verleihen, ließ das zerstrittene Ehepaar dann auch erstmals seit der von Holmes eingereichten Scheidung eine gemeinsame Erklärung abgeben. Darin heißt es: "Wir sind entschlossen, als Eltern im besten Interesse unserer Tochter Suri zusammenzuarbeiten" … "Wir möchten auch, dass unsere Familienangelegenheiten so privat wie möglich bleiben."

Interessant an der Erklärung ist ein kleiner Zusatz, der den möglichen Scheidungsgrund andeutet: "Wir wollen auch zum Ausdruck bringen, dass wir die jeweilige Glaubensrichtung des anderen respektieren und die jeweilige Rolle als Elternteil unterstützen", so Cruises Sprachrohr Nanci Ryder und Holmes' Sprecherin Amanda Lundberg. Von Anfang an war spekuliert worden, dass es Cruises Rolle in der Scientology-Sekte war, die Holmes zur Flucht aus der Ehe getrieben hatte.

Jegliche Scientology-Einflüsse angeblich tabu

Es sieht so aus, als hätte Holmes die Schlacht um Suri gewonnen. "People.com" berichtet, dass die Sechsjährige wohl weiterhin bei der Mutter in New York wohnen darf. Cruise erhält demnach angeblich ein großzügiges Besuchsrecht. Holmes hatte Medienberichten zufolge ein alleiniges Sorgerecht eingefordert.

Das Klatschportal "RadarOnline.com" vermutet, dass Holmes in der Einigung ebenfalls durchgesetzt habe, dass ein Kindermädchen und ein Bodyguard immer anwesend sein muss, wenn Cruise seine Tochter besucht. Cruise darf demnach auch keinesfalls versuchen, seine Tochter irgendwelchen Scientology-Einflüssen auszusetzen, also auch keinen Scientology-Partys oder Scientology-Kirchenbesuchen. Diese Regelung sei Holmes besonders wichtig gewesen, heißt es.

Hollywoodstar mit den höchsten Gagen

Nach knapp sechs Jahren Ehe hatte Holmes am 28. Juni in New York die Scheidung eingereicht. Holmes soll mit ihrer Tochter in eine neue Wohnung in New York gezogen sein. Cruise, der vor einer Woche 50 wurde, soll sich in Los Angeles mit seinen Adoptivkindern Connor und Bella aus der Ehe mit Nicole Kidman aufhalten.

Cruise ist deutlich erfolgreicher als seine Noch-Ehefrau und wurde vom Wirtschaftsmagazin "Forbes" gerade als Hollywoodstar mit den höchsten Gagen bezeichnet. Innerhalb von zwölf Monaten soll er etwa 75 Millionen Dollar verdient haben. Angeblich hatten Cruise und Holmes einen Ehevertrag.


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