Frankreich

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Präsident Georges Pompisou (l).

Frankreichs kranke Präsidenten: Auch Pompidou täuschte die Franzosen

Der frühere französische Präsident Georges Pompidou hat nach neuen Recherchen bereits bei seiner Kandidatur 1969 gewusst, dass er schwer krank war. Er habe schlimme Schmerzen gehabt und nach seiner Wahl über einen Rücktritt nachgedacht, bevor er 1974 nach fünf Jahren im Amt starb, heißt es in einem am Dienstag erschienenen Buch des Journalisten Patrice Duhamel. Der Autor stützt sich auf bislang unveröffentlichte Aufzeichnungen von Pompidous Leibarzt, Jean Bernard.
Rave-Partygelände bei Bourges

Illegale Riesenparty in Frankreich endet nach fünf Tagen - sechs Polizisten verletzt

Eine illegale Rave-Party mit zehntausenden Teilnehmern auf einem Militärgelände in Frankreich ist nach fünf Tagen beendet. Sechs Polizisten seien bei Zusammenstößen mit Teilnehmern leicht verletzt worden, teilten die Behörden am Dienstag mit. Party-Besucher hatten die Polizisten demnach am frühen Dienstagmorgen unter anderem mit Böllern und Boule-Kugeln angegriffen. Zu der Rave-Party in der Nähe von Bourges waren bis zu 40.000 Menschen angereist. 
Christophe Gleizes

In Algerien inhaftierter französischer Journalist hofft auf Begnadigung

Ein in Algerien inhaftierter französischer Journalist hat in der Hoffnung auf eine Begnadigung durch den algerischen Präsidenten auf weitere Rechtsmittel verzichtet. Der Sportreporter Christophe Gleizes werde nicht das höchste Berufungsgericht anrufen, sagte seine Mutter Sylvie Godard am Dienstag dem Sender France Inter. "Er legt sein Schicksal in die Hände von Präsident Abdelmadschid Tebboune", sagte sie. Dies sei "eine starke, symbolische Geste", fügte sie hinzu.