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Feuer am Gleis in Berlin: Brandanschlag war politisch motiviert

Am Donnerstag wurde am Gleis auf dem Weg von Berlin nach Potsdam ein Kabelschacht in Brand gesetzt, der den Zugverkehr lahm legte. Mittlerweile ist klar: Die Tat war politisch motiviert.

Ein Feuer an einer Berliner Bahnstrecke am Donnerstagmorgen hat sich nach Angaben eines Polizeisprechers als politisch motivierter Brandanschlag herausgestellt. Es gebe ein Bekennerschreiben mit Bezug zum 1. Mai. Noch seien keine Verdächtigen bekannt.

Der Brand legte den Zugverkehr zwischen Berlin und Potsdam lahm. Die Täter zündeten am frühen Morgen einen Kabelschacht an einer Bahnstrecke an. Der Verkehr mit Regionalzügen und S-Bahnen war unterbrochen. Fernzüge fahren auf dieser Strecke nicht.

Letzter Anschlag erst Ende Februar

Nach Angaben der Polizei bemerkte ein Autofahrer auf der Stadtautobahn Avus gegen drei Uhr morgens das Feuer an den Bahngleisen und alarmierte die Feuerwehr, die den Brand an dem Kabelschacht löschte. Die Bahn wollte den Schaden bis zum frühen Abend reparieren, sagte ein Sprecher. Bis dahin setzte sie ersatzweise Busse ein.

Erst Ende Februar hatte ein Kabelbrand nach einem Anschlag in der Nähe des Bahnhofs Ostkreuz den S-Bahnverkehr in Berlin erheblich gestört.

awö/DPA/AFP / DPA