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Klage: 40 Jahre "Ernte 23" und kein Schadenersatz

Das Landgericht Arnsberg hat die Schadenersatzklage eines 56-jährigen Rauchers gegen den Tabakkonzern Reemtsma abgewiesen.

Das Landgericht Arnsberg hat die Schadenersatzklage eines 56-jährigen Rauchers gegen den Tabakkonzern Reemtsma abgewiesen. Der Kläger habe keinen Anspruch auf Schadenersatz oder Schmerzensgeld, erklärte Richter Klaus-Peter Teipel am Freitag. Beim Tabakkonzern sei kein rechtswidriges Verhalten zu erkennen, urteilte die Zivilkammer. Es ist das erste Mal, dass in Deutschland ein Raucher einen Zigarettenhersteller vor Gericht für Gesundheitsschäden zur Rechenschaft zu ziehen versucht.

"Jeder weiß, dass Rauchen zu schweren Gesundheitsschäden führt"

Das Landgericht Arnsberg stellte in seinem Urteil weiter fest, dass der Tabakkonzern Reemtsma nicht in Haftung genommen werden könne. Raucher seien für ihr Verhalten selbst verantwortlich. "Jeder weiß, dass Rauchen zu schweren Gesundheitsschäden führt", erklärte die Kammer. Es sei auch nicht zu belegen, dass Zusatzstoffe in den Zigaretten die Sucht gesteigert hätten. Die Suchtwirkung von Zigaretten sei außerdem bekannt. Auch könne wohl nicht nachgewiesen werden, dass die Krankheiten des Klägers durch das Rauchen verursacht wurden, erklärte das Gericht.

40 Jahre "Ernte 23"

Der 56-jährige Wolfgang Heine aus dem westfälischen Lippetal forderte von den Reemtsma Cigarettenfabriken aus Hamburg 213.000 Euro Schmerzensgeld und Schadenersatz. Fast 40 Jahre Konsum von Zigaretten der Marke "Ernte 23" habe ihn todkrank gemacht. Reemtsma habe die Gefahren des Rauchens verschwiegen und dem Tabak außerdem Sucht verstärkende Stoffe beigemischt, heißt es in der Klage.

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.