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Nachrichten aus Deutschland Löwenangriff im Zoo Osnabrück: Tierpflegerin verletzt

Zoo Osnabrück
Der Eingangsbereich des Zoos in Osnabrück
© Friso Gentsch / DPA
Heidelberg: Rentner sitzt wegen Briefbombenserie in U-Haft +++ Rottenburg am Neckar: Auto stürzt in Wasserbecken - Fahrer lässt Verletzte zurück +++ Panorama-Nachrichten aus Deutschland.

Aktuelle Top-Meldung: 

Osnabrück: Löwe verletzt Tierpfleger im Zoo

Im Zoo Osnabrück ist eine Tierpflegerin von einem Löwen angegriffen und verletzt worden. Die 25-Jährige kam als Vorsichtsmaßnahme am Sonntag in ein Krankenhaus, wie die Polizei mitteilte. Die Verletzungen seien nicht gravierend, erklärte ein Sprecher. Der Vorfall ereignete sich demnach bei Arbeiten im Löwengehege. Die Polizei sprach von einem tragischen Betriebsunfall, ermittelt werde nicht. Der Zoo war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Die genaueren Umstände waren zunächst unklar.

Quelle: DPA

Weitere Panorama-Nachrichten aus Deutschland

Heidelberg: Polizei löst Familienfeier mit 20 Menschen auf

In Heidelberg hat die Polizei am späten Freitagabend eine Familienfeier mit 20 Menschen aufgelöst. Wie die Polizei am Samstag mitteilte, verständigten am Abend zuvor Nachbarn wegen einer Ruhestörung die Beamten. Vor Ort stellte sich heraus, dass in einer Wohnung und im Hof des Hauses der zehnte Geburtstag des Sohnes des Wohnungsinhabers gefeiert wurde. Unter den Gästen waren acht Kinder unter 14 Jahren.

Zwar seien die Ausgangsbeschränkungen aufgehoben worden, allerdings gebe es weiterhin Kontaktbeschränkungen für private Treffen im öffentlichen und privaten Raum, erinnerte die Polizei. Die Feier sei daher aufgelöst und die "teilweise alkoholisierten Gäste nach Hause geschickt" worden. Einige Gäste erhielten zudem Platzverweise, weil sie den Heimweg zunächst nicht antreten wollten. Die Gastgeber sowie die Gäste müssen der Polizei zufolge nun mit Anzeigen wegen Verstoßes gegen die Corona-Verordnung rechnen.

Quelle: DPA

Stuttgart/Heidelberg: Nach Angriffen mit explosiven Postsendungen: Verdächtiger in U-Haft

Nach den drei Angriffen mit explosiven Postsendungen auf Lebensmittelfirmen in Baden-Württemberg und Bayern sitzt ein 66 Jahre alter Verdächtiger in Untersuchungshaft. Das teilten die Staatsanwaltschaft Heidelberg und das Landeskriminalamt Baden-Württemberg am Samstag gemeinsam mit. Bereits am Freitagabend sei die Festnahme des Mannes angeordnet worden. Spezialkräfte der Polizei hätten den Rentner an seinem Wohnsitz festgenommen. Der Mann aus dem Raum Ulm, der der Polizei bislang unbekannt gewesen sei, habe keinen Widerstand geleistet, hieß es.

Zunächst habe der Verdächtige keine Angaben zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen gemacht. Insbesondere die Ermittlungen zum Versandweg und zur Art der Sprengstoffpakete hätten die eingesetzte Sonderkommission am Freitag auf die Spur des Mannes gebracht, hieß es weiter in der Mitteilung. In den vergangenen Tagen waren in den Wild-Werken in Eppelheim (Rhein-Neckar-Kreis) und in der Zentrale der Supermarktkette Lidl in Neckarsulm (Kreis Heilbronn) Postsendungen explodiert. In Bayern fing die Polizei zuletzt eine explosive Postsendung ab, die an den Babynahrungshersteller Hipp adressiert war.

Quelle: DPA

Bottrop: 72-Jähriger stürzt mit Elektromobil in Bach und stirbt

Ein 72-jähriger Mann ist in Bottrop in Nordrhein-Westfalen mit seinem Elektromobil in ein Bachbett gestürzt und gestorben. Der Mann sei am Freitagabend auf dem Uferweg des Kirchschemmsbach mehrere Meter tief gestürzt und unter dem schweren Fahrzeug eingeklemmt worden, teilte die Feuerwehr am Samstag mit. In dieser hilflosen Lage hätten ihn Passanten entdeckt. 16 Einsatzkräfte hoben den Angaben zufolge das schwere Elektromobil an und befreiten den Mann aus dem dichten Dornengebüsch. Der Verletzte sei nach Reanimationsmaßnahmen im Krankenhaus gestorben. Die Polizei habe Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

Quelle: DPA

Rottenburg am Neckar: Auto stürzt in Wasserbecken - Fahrer lässt Verletzte zurück

Ein Autofahrer ist im baden-württembergischen Rottenburg am Neckar von einer Straße abgekommen und mit seinem Wagen etwa vier Meter in ein Wasserrückhaltebecken gestürzt. Danach floh er von der Unfallstelle und ließ seine zwei Mitfahrerinnen zurück. Eine der beiden, eine 22-Jährige, erlitt schwere Verletzungen, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Ein Rettungswagen brachte sie in eine Klinik. Die zweite Mitfahrerin blieb bei dem Unfall am Freitagabend unverletzt. 

Die zwei Frauen hatten den Autofahrer wohl erst kurz vor dem Unfall an einer Tankstelle kennengelernt. Wenig später kam er mit zu hohem Tempo von der Straße ab - laut den Beamten vermutlich aus reinem Imponiergehabe. Im weiteren Verlauf durchbrach er einen Bauzaun und stürzte in das Becken im Kreis Tübingen. Dort blieb der Wagen auf dem Dach liegen. 

Der Autofahrer und die zwei Frauen kletterten im Anschluss selbst aus dem Fahrzeug. Der noch unbekannte Mann entfernte sich zu Fuß von der Unfallstelle und stieg dann in ein Auto. Die Fahndung nach dem Flüchtigen laufe auf Hochtouren, hieß es.

Quelle: DPA

Hamburg: Zwei Katzen nach positivem Corona-Test in Quarantäne

Zwei Katzen einer an Corona verstorbenen Hamburgerin sind ebenfalls positiv auf das Virus getestet worden. Das Friedrich-Loeffler-Institut habe die Infektion der Katzen bestätigt, teilte das Bundeslandwirtschaftsministerium mit. Bislang seien in Deutschland insgesamt fünf Corona-Fälle bei Katzen und zwei bei Hunden gemeldet worden. Es lägen aber keine Hinweise vor, dass sich Menschen bei Hunden und Katzen mit Sars-CoV-2 infiziert hätten. Die wichtigsten landwirtschaftlichen Nutztiere wie Schweine und Hühner seien nicht infizierbar.

"Es geht den beiden Katzen gut", sagte die Leitende Tierärztin des Hamburger Tierheims, Urte Inkmann. Sie hätten einen leichten Schnupfen und niesten ein bisschen. Die beiden kastrierten Kater seien getrennt in der Isolationsstation untergebracht worden und hätten jeder einen größeren Käfig mit zwei Boxen zur Verfügung. "Wir sind guter Hoffnung, dass sie nächste Woche aus der Quarantäne entlassen werden", sagte Inkmann. Darüber werde das Bezirksamt Harburg nach einem weiteren Test entscheiden.

Quelle: DPA

Nachrichten von Freitag, 19. Februar:

Hütschenhausen: Mann transportiert meterlange Holzbalken im Kleinwagen

Nachrichten aus Deutschland – Hütschenhausen
"Abenteuerlich" nannte die zuständige Polizeiautobahnstation Kaiserslautern das Unterfangen des 69-Jährigen, der die fünf Meter langen Holzbanken in seinen Kleinwagen geschoben hatte.
© Polizeiautobahnstation Kaiserslautern

Ein 69 Jahre alter Autofahrer ist mit mehreren fünf Meter langen Holzbalken im Auto von der Polizei von der Autobahn in Rheinland-Pfalz geholt worden. Der Mann transportierte am Freitagmorgen in seinem Kleinwagen zehn Holzbalken über die A62, indem er sie über die geöffnete Heckklappe durch das Seitenfenster geschoben hatte, wie die Polizei mitteilte. Auf einem von der Polizei verbreiteten Foto ist zu sehen, dass der 69-Jährige die nach hinten überstehenden Balken noch mit einer kleine roten Warnflagge markiert hatte. Der Mann durfte den Angaben zufolge nicht weiterfahren. Er muss nun mit einem Bußgeld rechnen.

Quelle: DPA, Polizeiautobahnstation Kaiserslautern

Offenburg: "Waldläufer von Oppenau" zu drei Jahren Haft verurteilt

Im Prozess um seine spektakuläre Flucht mit gestohlenen Polizeiwaffen im Schwarzwald ist der "Waldläufer von Oppenau" zu drei Jahren Haft verurteilt worden. Yves R. habe sich unter anderem der Geiselnahme schuldig gemacht, urteilte das Landgericht Offenburg am Freitag.

Der heute 32 Jahre alte Angeklagte hatte im Juli 2020 bei der Kontrolle einer von ihm illegal bewohnten Waldhütte im Schwarzwald vier Polizisten entwaffnet und war mit deren Dienstwaffen in den Wald geflohen. Die Polizei suchte mit einem Großaufgebot nach ihm. Erst fünf Tage später gelang die Festnahme in einem Gebüsch nahe Oppenau. Der mehrfach vorbestrafte R. verletzte dabei einen SEK-Beamten mit einem Beil am Fuß.

Die Verteidigung hatte lediglich eine Bewährungsstrafe von eineinhalb Jahren für R. gefordert. Sie sah den Tatvorwurf der Geiselnahme als nicht erfüllt an. Ein Gutachter hatte dem Beschuldigten in dem Verfahren eine kombinierte Persönlichkeitsstörung attestiert, sah ihn aber nur zum Teil als vermindert schuldfähig an. R. hatte in dem Verfahren ein Geständnis abgelegt. Er habe in einer unüberlegten Aktion die Polizisten entwaffnet, weil er befürchtet habe, verhaftet zu werden und erneut ins Gefängnis zu kommen. Nie habe er jedoch jemanden mit den gestohlenen Waffen verletzen wollen. Am Ende seiner Flucht habe er sich absichtlich einem Postboten gezeigt und so die Polizei auf seine Fährte gelockt. Aufgeben sei für ihn jedoch keine Option gewesen, er habe überwältigt werden wollen. Vor der Kontrolle der Hütte habe er schon länger im Wald gelebt. Dort habe er sich auf eine Wanderung quer durch Deutschland vorbereiten wollen.

Quelle: DPA

Winterberg: Mann stirbt nach Unfall mit Schneemobil

Ein 50 Jahre alter Mann ist bei der Arbeit auf einer Skipiste in Winterberg im Sauerland mit einem Schneemobil tödlich verunglückt. Der Angestellte eines Skiclubs sei am Freitagmorgen mit einem Mitarbeiter einer Firma, die technische Arbeiten an der Piste durchführte, den Hang hinuntergefahren und habe aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über das Fahrzeug verloren. Dabei sei der Winterberger mit einem Kassenhäuschen kollidiert, teilte die Polizei am Freitag mit.

Der 50-Jährige starb trotz des Eintreffens der Rettungskräfte noch an der Unfallstelle. Sein 52 Jahre alter Beifahrer aus Lennestadt wurde schwer verletzt und mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Die Kriminalpolizei übernahm die Ermittlungen, um die Unfallursache zu klären.

Quelle: DPA

Lüneburg: Psychiatriepatient tötet zwei Mitpatienten und verletzt Pflegerin schwer 

Ein 21-jähriger Patient hat in einem psychiatrischen Krankenhaus in Lüneburg zwei andere Patienten getötet und eine Krankenpflegerin schwer verletzt. Wie die Polizei in der niedersächsischen Stadt mitteilte, griff der junge Mann seine Opfer in der Nacht zum Freitag an. Mehrere Streifenwagenbesatzungen waren im Einsatz, um ihn zu überwältigen und zu fesseln. Dabei mussten die Beamten auch Pfefferspray einsetzen.

Der Patient warf außerdem Gegenstände auf die Einsatzkräfte und verletzte eine weitere Pflegerin sowie einen Polizisten leicht. Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler tötete der junge Mann einen 54-jährigen Mitpatienten durch Gewalteinwirkung auf den Hals. Einen weiteren 56-jährigen Mitpatienten seiner Station verletzte er so schwer, dass dieser später im Krankenhaus starb. Ferner wurde eine 61-jährige Pflegerin durch den Verdächtigen schwer verletzt. Er befand sich in Polizeigewahrsam. Weitere Einzelheiten waren zunächst unklar, die Ermittlungen liefen.

Quelle: DPA

Berlin: Überfall auf Geldtransporter am Ku'damm

Auf dem Berliner Kurfürstendamm ist am Freitagvormittag ein Geldtransporter überfallen worden. Mehrere Täter seien geflüchtet, sagte eine Polizeisprecherin. Zwei Wachleute sollen verletzt worden sein. Ob geschossen wurde, war zunächst noch unklar. Der Überfall geschah demnach vor einer Bank, der Alarm ging bei der Polizei gegen 10.00 Uhr ein.

Quelle: DPA

Dresden: Drei Tatverdächtige in Fall von illegalem Welpenhandel ermittelt 

Ermittler aus Sachsen haben einen illegalen Welpenhandel auffliegen lassen. Gegen zwei 34 und 48 Jahre alte Männer und und eine 41-jährige Frau werde wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Betrugs in mindestens 47 Fällen ermittelt, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft in Dresden am Freitag mit. Sie sollen mindestens seit 2019 Welpen verkauft haben, die sie zuvor aus Rumänien und anderen osteuropäischen Ländern nach Deutschland schmuggelten.

Die Staatsanwaltschaft geht von einem Gesamtschaden von mindestens hunderttausend Euro aus. Die Beschuldigten sollen die Welpen wiederholt zu früh von der Mutter weggenommen und ungeimpft nach Deutschland eingeführt haben. Anschließend sollen sie die Hunde mit falschen Angaben in Tierpässen in Dresden, in in Hamburg und auf der Insel Rügen verkauft haben. Dabei sollen sie häufig bewusst falsche Angaben zur Herkunft der Welpen gemacht haben.

In mindestens drei Fällen sollen Tiere aufgrund von Vorerkrankungen kurz nach dem Verkauf gestorben sein. In der vergangenen Woche wurden eine Ferienwohnung in Laußnitz in Sachsen und eine Wohnung in Altenfähr auf Rügen durchsucht sowie zwei Tiertransporter, Handys, Geschäftsunterlagen und etwa zehntausend Euro Bargeld beschlagnahmt. Die Beschuldigten bleiben auf freiem Fuß, weil den Ermittlern zufolge derzeit keine Haftgründe vorliegen.

Quelle: DPA

Berlin: Wasserrohrbruch reißt Krater in Straße

Beim Bruch einer Wasserleitung in Berlin ist ein mehrere Meter großer Krater in einer Straße entstanden. Ein parkendes Auto sei am Donnerstagabend teilweise in das Wasserloch eingebrochen, das einen geschätzten Durchmesser von vier Metern habe, teilte die Feuerwehr mit. "Es sieht aus wie ein kleiner See in der Straße", sagte ein Feuerwehrsprecher. Vier Keller von angrenzenden Häusern waren zudem geflutet. Bei zwei Häusern stellte der Versorger vorsorglich den Strom ab, da Leitungen im Keller unter Wasser standen. Alle betroffenen Häuser waren zwischenzeitlich ohne Wasser.

Auslöser der Überflutung war eine etwa 15 Zentimeter dicke Wasserleitung in der Straße, die gebrochen war. Wie es zu dem Rohrbruch kommen konnte, war zunächst unklar.

Quelle: DPA

München: Paket entschärft nach Explosionen bei Lidl und Getränkefirma 

Nach der Brief-Explosion in der Lidl-Zentrale und einer Paket-Explosion bei einem Getränkehersteller ist auch in München ein verdächtiges Paket entdeckt worden. In einem Paktverteilzentrum beim Flughafen München sei es gelungen, die Postsendung in der Nacht auf Donnerstag abzufangen und zu entschärfen, teilten die Staatsanwaltschaft Heidelberg und das Landeskriminalamt Baden-Württemberg mit. Das Paket war an ein Lebensmittelunternehmen mit Sitz in Bayern adressiert.

Die Ermittlungen zu allen drei Fällen werden bei den beiden Behörden in Baden-Württemberg zentral gebündelt, „da derzeit von einem Tatzusammenhang ausgegangen wird“. Auch das Bayerische Landeskriminalamt sei eng eingebunden. Alle Sendungen waren an Lebensmittelunternehmen adressiert.

Beim Öffnen eines Briefes war es am Mittwochnachmittag in der Lidl-Zentrale in Neckarsulm (Kreis Heilbronn) zu einer Explosion mit drei Verletzten gekommen. Zuvor war bei der Verpuffung in der Warenannahme eines Getränkeherstellers in Eppelheim (Rhein-Neckar-Kreis) am Dienstag ein Mitarbeiter verletzt worden. Laut Polizei war für die Verpuffung ein Paket verantwortlich, das der Mann angenommen hatte. Er erlitt ein Knalltrauma. Die bei den Detonationen Verletzten haben das Krankenhaus mittlerweile wieder verlassen

Quelle: DPA

Nachrichten aus Deutschland von Donnerstag, 18. Februar:

Frankfurt: Rollstuhlfahrer fällt in den Main – Joggerin springt hinterher

Am Mittwochabend ist ein im Rollstuhl sitzender Mann in den Main gestürzt. Mehrere Passanten eilten dem Rollstuhlfahrer zu Hilfe und retteten den Frankfurter. Einer 21 Jahre alten Frau war der Mann beim Joggen aufgefallen. Als er in den Fluss fiel, rannte sie sofort zu der Stelle und sprang ihm hinterher, teilte die Polizei am Donnerstag mit.

Sie konnte den 32-Jährigen in der Nähe des Ufers zwar ergreifen , doch zunächst gelang es der 21-Jährigen wegen der Strömung nicht , sich an die Treppenaufgänge zu retten. Erst zwei weiteren Passanten gelang es, die beiden mithilfe eines langen Schals ans Ufer zu ziehen.

Die Joggerin und der 32 Jahre alte Mann wurden den Angaben zufolge vor Ort von Rettungskräften versorgt, in ein Krankenhaus gebracht und dort stationär aufgenommen.

Quelle: DPA

Tangstedt: Spaziergänger finden Leiche an einem Feldweg – Verbrechen vermutet

Schrecklicher Fund in Tangstedt nördlich von Hamburg: Dort fanden Spaziergänger am späten Mittwochnachmittag die Leiche einer Frau, wie mehrere Medien unter Berufung auf Informationen der Polizei Schleswig-Holstein berichten. Die Tote habe neben einem Feldweg nahe der Bundesstraße 432 zwischen Tangstedt und Norderstedt gelegen.

Die Ermittler vermuten, dass es sich bei der Toten um eine ältere Dame handelt, die seit dem vergangenen Sonntag verschwunden ist, heißt es übereinstimmend. "Nach jetzigen Ermittlungen gehen wir davon aus, dass es sich bei der Leiche um die Seniorin Christa W. aus Norderstedt handelt,", sagte ein Sprecher der Polizei gegenüber RTL Nord. Seit dem 14. Februar fehle von der 84-jährigen Seniorin jede Spur.

In welchem Zustand die Frau aufgefunden wurde, gab die Polizei nicht bekannt. Es bestehe aber der Verdacht, dass ein Gewaltverbrechen vorliege. Für genauere Erkenntnisse zur Todesursache werde die Leiche obduziert, sagte der Polizeisprecher und fügte hinzu: "Die Ermittlungen deuten daraufhin, dass die Seniorin durch Gewalteinwirkung zu Tode gekommen ist."

Quellen: "Mopo.de", RTL Nord

Hannover: Junge Frau erstochen – 35-Jähriger muss lebenslang hinter Gitter

Nach dem gewaltsamen Tod einer jungen Frau in Hannover ist ein 35-Jähriger wegen Mordes zu einer lebenslangen Gefängnisstrafe verurteilt worden. Außerdem werde die besondere Schwere der Schuld festgestellt, sagte Stefan Joseph, Vorsitzender Richter des Schwurgerichts Hannover, am Donnerstag.

Der Mann aus Dessau hatte die 23-Jährige im Januar 2020 in ihrer Wohnung mit einem Klappmesser erstochen. Zuvor hatten die Anklagevertreter lebenslange Haft wegen heimtückischen Mordes aus niedrigen Beweggründen und die Feststellung der besonderen Schwere der Schuld gefordert. Für neun Jahre Gefängnis wegen Totschlags sprach sich die Verteidigung aus.

Der Mann soll sein Opfer vor der Tat verfolgt und via Internet, aber auch telefonisch belästigt haben. Von einem "Alptraum“ sprach Staatsanwältin Wiebke Gratz in ihrem Plädoyer, Nebenklagevertreter Marco Bennewitz nannte es eine "Horrorsituation“. 

Die Tat habe sich anhand der Beweise rekonstruieren lassen, auch wenn der 35-Jährige in der Verhandlung geschwiegen habe, sagte Gratz. Einen Tag nach dem Verbrechen hatte er sich allerdings in Dessau der Polizei gestellt – und gestanden. Besessen war der Dessauer von der 23-Jährigen, davon, an ihrem Leben teilzuhaben, wie sein Verteidiger Sven Tamoschus in seinem Plädoyer sagte. Aber: Er habe sie nicht töten wollen, betonten beide Anwälte.

Quelle: DPA

Düsseldorf: Schlag gegen Brautmoden-Bande – Hunderte teure Kleider in Container gefunden

Mehr als 300 Hochzeitskleider versteckt am Hafen: Mehrere Monate nach einem Einbruch in ein Düsseldorfer Brautmodengeschäft haben Ermittler vier Verdächtige festgenommen. Der Schlag gegen die Gruppe erfolgte mit Durchsuchungen in Wohnungen und in Lagern in der NRW-Landeshauptstadt, im Ruhrgebiet und in Hilden, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Donnerstag mitteilten. Gegen die zwei Hauptverdächtigen – ein Ehepaar – wurden Haftbefehle vollstreckt. Ebenso wurden zwei weitere Verdächtige im Alter von 42 und 52 Jahren n einem Lager im Düsseldorfer Hafen festgenommen. Alle vier sind nun in Untersuchungshaft.

Hintergrund für den Einsatz war ein Einbruch in der Düsseldorfer Innenstadt im Juni 2020. Täter ließen damals Hunderte hochpreisige Brautkleider mitgehen. Ein Kleid allein kann nach Angaben eines Sprechers bis zu 4000 Euro wert sein.

Quelle: DPA

Neckarsulm: Briefexplosion in Lidl-Zentrale – Hintergründe noch unklar

Nach der Explosion in der Lidl-Zentrale im baden-württembergischen Neckarsulm mit drei Verletzten sind die Hintergründe weiter unklar. "Unsere Ermittlungen dauern an, aber aktuell gibt es da nichts Neues“, sagte eine Sprecherin der Polizei am Donnerstag. Woher der Brief, der am Mittwochnachmittag explodiert war, gekommen war, blieb zunächst offen. Auch ein mögliches Motiv des Absenders und die Frage, ob es zuvor eine Bombendrohung gegeben haben könnte, seien noch Gegenstand der Ermittlungen.

Beim Öffnen eines Briefes war es zu der Explosion gekommen. Ein Mensch wurde dabei mittelschwer verletzt, zwei weitere Menschen wurden leicht verletzt. Spezialisten des Landeskriminalamts Baden-Württemberg durchsuchten mit Sprengstoffspürhunden das gesamte Gebäude, fanden aber keine weiteren verdächtigen Gegenstände.

Quelle: DPA

Nachrichten aus Deutschland von Mittwoch, 17. Februar:

Potsdam: Polizist soll sich rechtsextrem geäußert haben – vorläufiges Arbeitsverbot

Ein Brandenburger Polizist, der sich mit einem Kollegen aus Mecklenburg-Vorpommern am Telefon über rechtsextreme Inhalte ausgetauscht haben soll, darf vorübergehend nicht mehr seinen Job ausüben. Dem Angehörigen der Spezialeinheiten sei am Mittwoch vorläufig die Führung der Dienstgeschäfte verboten worden, teilte das Polizeipräsidium Brandenburg mit. Gegen den Polizisten sei ein Disziplinarverfahren eingeleitet worden. Genauere Angaben machte sich aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes zunächst nicht.

"Mögliche Verstöße gegen die Treuepflicht des Beamten und sein Bekenntnis zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung sowie gegen seine allgemeine Wohlverhaltenspflicht sind Gegenstand disziplinarer Ermittlungen", hieß es vom Präsidium in Potsdam. Nach Informationen aus Polizeikreisen soll es sich um rechtsextreme Äußerungen gehandelt haben.

Die Kommunikation habe ausschließlich zwischen den beiden Beamten und nicht in Chatgruppen mit Dritten oder Netzwerken stattgefunden, teilte das Präsidium mit. Die zuständige Staatsanwaltschaft in Brandenburg hat laut Polizei eine Strafbarkeit verneint.

Das Landeskriminalamt Mecklenburg-Vorpommern (LKA) hat laut Präsidium das Brandenburger LKA auf den Polizisten Anfang Februar aufmerksam gemacht. Danach sei die "Kommunikation per Mobiltelefon" zwischen ihm und dem Polizeivollzugsbeamten aus Mecklenburg-Vorpommern zwischen Januar 2017 und Februar 2019 in einem Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Rostock aufgedeckt worden.

Quelle: AFP

München: 35 Brieftauben aus Gartenhaus gestohlen

Einem Züchter sind in München 35 Brieftauben gestohlen worden. Der oder die Diebe entwendeten die Tiere Ende Januar bei einem Einbruch in zwei Gartenhäuschen einer Kleingartenanlage, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Die Vögel befanden sich demnach in einer Voliere und wurden daraus gestohlen. Außerdem seien noch weitere Gegenstände entwendet worden. Laut der "Abendzeitung" ereignete sich der Diebstahl in einer Kleingartenanlage in Neuperlach.

Ein Porträtfoto einer blau-lilafarbenen Brieftaube
Eine Brieftaube (Symbolbild). Manche Tiere kosten mehrere Tausend Euro.
© Robert Michael/dpa-Zentralbild / DPA

Brieftauben galten früher als "Rennpferde des kleinen Mannes", deutschlandweit soll es Medienberichten zufolge etwa 30.000 Züchter geben, allein gut 10.000 im Ruhrgebiet, wo der Brieftaubensport früher traditionell bei Bergleuten beliebt war. Heute können wertvolle Zuchttiere mehrere Tausend Euro kosten, in Wettbewerben fliegen sie mehrere Hundert Kilometer. Die Preisgelder können recht ansehnlich sein, zuletzt berichtete etwa das "Westfalen-Blatt" von einem Taubenzüchter-Team, dessen Brieftaube bei einem Wettbewerb ein Preisgeld von 120.000 Euro einflog – dies war jedoch eine ungewöhnlich hohe Summe.

Tierschützer kritisieren diesen Sport: Die Tiere würden ausgebeutet, und immer wieder würden Tauben bei langen Trainings- oder Wettflügen sterben.

Quelle: AFP, "Westfalen-Blatt", "Abendzeitung"

Stade: Polizei entdeckt bei Razzia in Niedersachsen mehr als 150 Kilogramm Drogen

Bei einer Razzia gegen mutmaßliche Drogenhändler im niedersächsischen Landkreis Stade haben Polizisten mehr als 150 Kilogramm Rauschgift entdeckt. Wie die Beamten am Mittwoch in Stade mitteilten, entdeckten sie die Drogen in einem Versteck. Darunter waren 80 Kilogramm Marihuana, 53 Kilogramm Haschisch, 15 Kilogramm Amphetamine, rund 900 Gramm Kokain sowie verschiedene weitere Wirkstoffe. Der Straßenverkaufswert liegt bei fast anderthalb Millionen Euro.

Die Durchsuchungen erfolgten bereits am Dienstag im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens, das sich hauptsächlich gegen zwei Brüder im Alter von 24 und 36 Jahren richtet. Diese sollen gewerbsmäßig mit Drogen gehandelt haben. Die Beschuldigten wurden festgenommen und sollten am Mittwoch einem Haftrichter vorgeführt werden.

Zudem wurden vier weitere Verdächtige im Alter von 21 bis 44 Jahren vorläufig festgenommen, drei befanden sich bereits wieder auf freiem Fuß. Bei den Durchsuchungen von vier Wohnungen in der Gemeinde Horneburg fanden die Ermittler auch Chemikalien zur Drogenherstellung, eine Schusswaffe und weitere Beweismittel.

Quelle: AFP

Dresden: Zoll findet 244.000 Euro in Versteck hinter Autositz

Bei der Kontrolle eines Autos auf einem Rastplatz an der Autobahn 13 bei Dresden haben Zollbeamte 244.000 Euro Bargeld gefunden. Der Fahrer und sein Begleiter seien auf dem Weg nach Tschechien gewesen, teilte das Hauptzollamt Dresden am Mittwoch mit. Sie hätten angegeben, kein Bargeld dabei zu haben. Als die Zöllner den Wagen durchsuchten, fanden sie aber hinter dem Fahrersitz einen Rucksack, in dem ein Beutel mit dem Geld versteckt war. Die beiden Männer

Quelle: AFP

Rosenheim: 31-Jähriger stirbt bei Gleitschirmunfall in Oberbayern

Bei einem Gleitschirmunfall in Oberbayern ist ein 31 Jahre alter Mann ums Leben gekommen. Der Münchner sei mit einem Freund aus dem Landkreis Rosenheim am Dienstagnachmittag vom Heuberg gestartet, teilte das Polizeipräsidium Oberbayern Süd am Mittwoch mit. Nachdem er seinen Bekannten aus den Augen verloren habe und dieser auch nicht an dem vereinbarten Landeort eingetroffen sei, habe der Freund einen Notruf abgesetzt.

Nach einer groß angelegten Suchaktion von Bergwacht und Polizei sei der Gleitschirmflieger in einem Baum hängend gefunden worden. Beim Eintreffen der Retter in dem unwegsamen Gelände habe ein Notarzt aber nur noch den Tod des Mannes feststellen können. Laut Polizei handelt es sich bei beiden Männern um Gleitschirmflieger mit jahrelanger Erfahrung.

Quelle: AFP

Nordhausen: Mieter attackiert Gerichtsvollzieher

In Nordhausen in Thüringen ist am Mittwoch die geplante Zwangsräumung einer Wohnung eskaliert. Der betreffende Mieter habe eine Flasche mit vermutlich brennbarer Flüssigkeit nach dem Gerichtsvollzieher und den Beamten im Treppenhaus geworfen, berichtete die Polizei. Der mutmaßliche Brandsatz habe aber nicht gezündet. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass der Mann noch weitere Sprengsätze oder Waffen in seiner Wohnung im fünften Stock hatte, wurde der Aufgang des Wohnblocks geräumt. Nach etwa dreieinhalb Stunden konnte der 34-Jährige laut Polizei in seiner Wohnung überwältigt und festgenommen werden.

Er hatte die Einsatzkräfte in die Wohnung gelassen. Waffen wurden nicht gefunden. Der Mann hatte außerdem seine Nachbarin in deren Wohnung verbarrikadiert, indem er ihre Wohnungstür zugestellt hatte. Der 34-Jährige gelte als gewaltbereit und psychisch labil und sei der Polizei bereits bekannt, hieß es.

Die Nachbarin konnte per Drehleiter über den Balkon befreit werden. Die 44-Jährige stand laut Polizei unter Schock und kam ins Krankenhaus. Der Mann, der seit 2019 in dem Haus wohnt, hat laut Polizei die Nachbarschaft bereits seit Monaten immer wieder terrorisiert.

Während des Einsatzes mussten 14 Mieter ihre Wohnungen verlassen. Das Gebiet war weiträumig abgesperrt worden. Vom Landeskriminalamt waren Spezialkräfte und die Verhandlungsgruppe im Einsatz. Gegen den Mann werde wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung und Bedrohung ermittelt. Neben der Feuerwehr und Rettungskräften seien mehr als 70 Einsatzkräfte der Polizei vor Ort gewesen.

Quelle: DPA

Fulda: Leiche in Auto gefunden – Polizei nimmt Verdächtigen fest

Nach dem Fund eines erschossenen Manns in einem Auto im hessischen Fulda haben Ermittler einen Tatverdächtigen festgenommen. Der 37-Jährige sollte noch im Laufe des Tages einem Haftrichter vorgeführt werden, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch mit. Der Mann war demnach im Lauf einer Fahndung in den Fokus der Ermittlungen gerückt. Er wurde am Dienstag im nordrhein-westfälischen Dorsten festgenommen.

Die Leiche des 41-jährigen Opfers war am frühen Montagmorgen gefunden worden. Laut Obduktionsergebnis wurde der Mann mit einem Kopfschuss getötet. Es gebe keine Hinweise darauf, dass sich der 41-Jährige selbst verletzt habe, erklärten die Ermittler. Die Hintergründe der Tat waren demnach zunächst weiter unklar.

Quelle: AFP

München: Studentin nach Brand in Studentenwohnheim in Lebensgefahr 

Bei einem in einer Sauna entstandenen Brand in einem Münchner Studentenwohnheim ist am Dienstag eine 23 Jahre alte Studentin lebensgefährlich verletzt worden. Die junge Frau musste reanimiert werden und befindet sich in akuter Lebensgefahr, wie Polizei und Feuerwehr mitteilten. Ein 28 Jahre alter Mann sei schwer verletzt worden, drei weitere Studenten erlitten leichte Rauchgasvergiftungen.

Insgesamt seien mehr als 23 Menschen aus dem Wohnheim gerettet worden. Das Feuer brach laut Feuerwehr in der Nacht zum Mittwoch in einer Sauna im Keller des sechsstöckigen Wohnheims aus, einer der Bewohner habe die Feuerwehr alarmiert und eine starke Rauchentwicklung gemeldet.

Nachrichten aus Deutschland: Saunabrand in München
Ein Feuerwehrfahrzeug steht vor dem Studentenwohnheim, in dem es gebrannt hat
© Matthias Balk / Picture Alliance

Nach ihrem Eintreffen in dem stark verrauchten Treppenhaus fanden die Feuerwehrkräfte den schwer verletzten 28-Jährigen im Untergeschoss des Wohnheims. Die lebensbedrohlich Verletzte lag im vierten Obergeschoss des Gebäudes leblos auf dem Flur.

Die meisten Hausbewohner konnten ihre Wohnungen selbstständig verlassen. Brandfahnder suchen jetzt nach der Brandursache.

Quelle: AFP

Berlin: Mutmaßlicher Serienvergewaltiger vor Gericht

Nach einer Serie von Vergewaltigungen in Berlin und Brandenburg im Sommer 2020 wird dem mutmaßlichen Täter ab Mittwoch (14.00 Uhr) am Landgericht der Hauptstadt der Prozess gemacht. Der 30-Jährige soll sieben Opfer überfallen haben. Sie waren laut Anklage zwischen 14 und 27 Jahre alt. Dem Angeklagten werden sechs Vergewaltigungen, eine versuchte Vergewaltigung sowie Körperverletzung und versuchte räuberische Erpressung vorgeworfen.

Über Wochen hinweg hatten Meldungen von gewalttätigen Übergriffen auf Frauen überwiegend im Berliner Südwesten große Verunsicherung und Besorgnis ausgelöst. Zu unterschiedlichen Tageszeiten griff ein mutmaßlicher Serientäter meist auf entlegenen Wegen junge Frauen an. Zu sechs Taten soll es im Juni und Juli 2020 südlich des Wannsees in Berlin und Brandenburg gekommen sein, zur siebten in Bernau.

Die Frauen waren laut Ermittlungen entweder mit dem Fahrrad oder zu Fuß unterwegs. Der Täter habe sich ihnen zunächst freundlich genähert, die Opfer dann jedoch meist von hinten gepackt, gewürgt oder mit einem Messer bedroht, vom Weg in entlegenere Gebiete gezerrt und vergewaltigt. In einem Fall hätten Hilferufe der Frau und die Anwesenheit eines Campers die Vollendung der Tat verhindert.

Quelle: DPA

Berlin: Hund bricht in Eis auf Gewässer ein – Frauchen dann ebenfalls

Ein Hund und sein Frauchen sind bei einem Ausflug im Berliner Tiergarten ins Eis eines Gewässers eingebrochen. Zunächst sei der Hund hineingeraten und nicht mehr selbst herausgekommen, teilte die Polizei am Dienstagabend per Twitter mit. "Frauchen wollte ihm vom Eis aus helfen, brach dabei aber selbst ein", hieß es weiter. Die Wasserschutzpolizei und ein Passant hätten "die bitterlich Frierenden" gerettet. Polizei und Feuerwehr warnen seit Tagen vor dem Betreten zugefrorener Gewässer.

Quelle: DPA

Nachrichten aus Deutschland von Dienstag, 16. Februar:

Berlin: Horror-Unfall mit drei Toten – Haftbefehl gegen Verdächtigen

Nach dem Horror-Crash in Berlin-Treptow mit drei Toten ist nun doch Haftbefehl gegen den mutmaßlichen Fahrer erlassen worden. Der 21-Jährige sitze in Untersuchungshaft, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Dienstag. Dem jungen Mann, der den Unfall Anfang Februar als Einziger überlebte, werden fahrlässige Tötung und ein illegales Kraftfahrzeugrennen mit tödlichem Ausgang zur Last gelegt. Zuvor hatte die Zeitung "B.Z." über den Haftbefehl berichtet.

Der hochmotorisierte Wagen mit vier Insassen im Alter zwischen 19 und 21 Jahren war am späten Abend des 2. Februar mit hohem Tempo zunächst gegen Bäume an der Straße Am Treptower Park geknallt. Dann krachte das Auto mit solcher Wucht gegen einen Baucontainer, dass es zerriss und in Flammen aufging.

Ein junger Mann starb noch an der Unfallstelle, ein zweiter wenige Stunden später. Der dritte Insasse wurde zunächst mit schweren Brandverletzungen in eine Spezialklinik gebracht. Dort erlag der 19-Jährige am 6. Februar seinen Verletzungen. Der mutmaßliche Fahrer war als Einziger nicht so schwer verletzt worden.

Zunächst hatte ein Ermittlungsrichter den von der Staatsanwaltschaft beantragten Haftbefehl gegen den 21-Jährigen abgelehnt. Es gebe keinen dringenden Tatverdacht sowie keine Haftgründe, hieß es zu einer ersten Entscheidung, die nun korrigiert wurde.

Quelle: dpa 

Offenburg: "Waldläufer von Oppenau" vermindert schuldfähig

Im Verfahren um seine spektakuläre Flucht mit gestohlenen Polizeiwaffen im Schwarzwald hat ein Psychiater dem Beschuldigten eine zumindest teilweise verminderte Schuldfähigkeit bescheinigt. Yves R. leide an einer kombinierten Persönlichkeitsstörung, sagte Gutachter Dr. Stephan Bork am Dienstag vor dem Landgericht Offenburg. Für die Festnahmesituation, als R. einen Beamten mit einem Beil verletzte, stellte der Gutachter eine verminderte Schuldfähigkeit fest, nicht jedoch für die vorangegangene Entwaffnung der Polizisten.

Der als "Waldläufer von Oppenau" bekannt gewordene Mann hatte im Juli 2020 bei der Kontrolle einer von ihm illegal bewohnten Waldhütte im Schwarzwald vier Polizisten entwaffnet und war mit deren Dienstwaffen in den Wald geflohen. Die Polizei suchte mit einem Großaufgebot nach dem heute 32-Jährigen. Erst fünf Tage später gelang die Festnahme in einem Gebüsch nahe Oppenau. R. verletzte dabei einen SEK-Beamten mit einem Beil am Fuß. Er ist unter anderem wegen Geiselnahme angeklagt. Ein Urteil wird für Freitag erwartet.

Vor seiner Festnahme habe sich der hungrige, durstige und übernächtigte Mann in einer affektiven Ausnahmesituation befunden - und in einer für ihn ausweglosen Pattsituation. Sein Verständnis von Ehre habe es ihm unmöglich gemacht, aufzugeben. Sein Lebenswille sei jedoch so stark gewesen, dass er keine der gestohlenen Waffen habe ziehen wollen. Dann habe ihn ein Taser getroffen, woraufhin er mit dem Beil in Richtung des Schmerzreizes geschlagen und den SEK-Beamten getroffen habe. Keine affektive Ausnahmesituation habe jedoch für R. geherrscht, als er in der Hütte von den Polizisten kontrolliert worden sei. Der Gutachter beschrieb R. als einen intelligenten Mann, der in seinen Verhaltensmustern jedoch deutlich von gesellschaftlich akzeptierten Normen abweiche.

Quelle: DPA

Bitburg: Neunjähriger auf Quad unterwegs

In Rheinland-Pfalz ist ein Neunjähriger mit einem siebenjährigen Sozius auf einem Quad unterwegs gewesen. Eine Polizeistreife wurde am Montag auf die beiden aufmerksam, weil sie im öffentlichen Verkehr keine Helme Helm trugen, wie die Polizei in Bitburg am Dienstag mitteilte. Beim Heranfahren stellte sich heraus, dass es sich um zwei Kinder handelt. Die beiden wurden umgehend gestoppt.

Der neunjährige Fahrer war demnach mit Wissen seines Vaters unterwegs, dem das Quad gehört. Dieser verwies gegenüber den Beamten lediglich darauf, dass der Sohn die Fähigkeiten besitzen würde, ein solches Quad zu führen. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen der Duldung des Fahrens ohne erforderliche Erlaubnis eingeleitet. Außerdem war der Tüv für das Fahrzeug seit mehr als fünf Jahren abgelaufen.

Quelle: AFP

Vacha: Autofahrer prallt auf Supermarktparkplatz gegen Wand und stirbt

Ein 70 Jahre alter Autofahrer ist auf einem Supermarktparkplatz in Vacha (Wartburgkreis) gestorben, nachdem er mit seinem Wagen gegen eine Betonwand prallte. Der Mann sei aus zunächst ungeklärten Gründen in der am Parkplatz angeschlossenen Verladezone unterwegs gewesen, teilte die Polizei am Dienstag mit. Von dort fuhr er ebenfalls aus ungeklärter Ursache eine Verladerampe mit dem Auto hinunter und prallte gegen die Wand. Der Mann sei am Montagmittag am Unfallort gestorben. Ermittlungen zur Unfallursache liefen.

Quelle: DPA

Schlier: 29-Jähriger bricht auf Weiher ein und stirbt

Einige Stunden, nachdem er beim Schlittschuhlaufen auf einem zugefrorenen Weiher in Baden-Württemberg eingebrochen war, ist ein 29 Jahre alter Mann gestorben. Wie ein Sprecher der Polizei am Dienstag sagte, starb er noch am Montagabend im Krankenhaus.

Der junge Mann war am Montagnachmittag auf dem Weiher bei Schlier im Kreis Ravensburg rund 50 Meter vom Ufer entfernt Schlittschuhlaufen, als das Eis unter ihm nachgab. Ein 60 Jahre alter Mann wollte dem jungen Mann helfen und brach dabei selbst ein. Passanten zogen den verunglückten Helfer ans Ufer. Der 29-Jährige wurde erst von einem Taucher der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) aus dem Wasser geholt und dann in ein Krankenhaus gebracht. Der 60-Jährige wurde mit einer Unterkühlung ebenfalls im Krankenhaus behandelt.

Quelle: DPA

Halle: Schweine auf der Autobahn, nachdem Tiertransporter umgekippt ist

Entlaufene Schweine haben am Montagabend für einen längeren Polizeieinsatz auf der Autobahn A14 in Sachsen-Anhalt gesorgt. Nach Angaben der Polizei kippte am Abend auf Höhe der Abfahrt Peißen ein Tiertransporter um. Dabei kamen einige Schweine frei und liefen über die Autobahn. Die Fahrbahn Richtung Dresden war aufgrund von Einfang- und Aufräumarbeiten komplett gesperrt. Laut Polizei kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und Staus. Die Bergungsarbeiten wurden am Dienstagmorgen gegen fünf Uhr beendet. Es wurden keine Personen verletzt. Zur Unfallursache und zum entstandenen Sachschaden konnte die Polizei zunächst keine Angaben machen.

Quelle: DPA

Niedernhausen: Unfallserie auf spiegelglatter Fahrbahn

Bei einer Unfallserie auf spiegelglatter Fahrbahn im hessischen Niedernhausen (Rheingau-Taunus-Kreis) ist ein hoher Sachschaden entstanden. Am Montagabend war ein Rettungswagen auf dem Weg zum Krankenhaus in ein geparktes Auto gekracht, wie die Polizei mitteilte. Die Feuerwehr wollte den Rettungswagen bergen und rutschte mit ihrem Fahrzeug in ein weiteres geparktes Auto. Ein Fahrzeug des Streudienstes kollidierte wiederum mit dem Rettungswagen. Menschen wurden bei dem Unfall nicht verletzt. Der entstandene Schaden wird auf 211.000 geschätzt.

Quelle: DPA

Nachrichten aus Deutschland von Montag, 15. Februar 2020

Hamburg: Hauptbahnhof wegen starkem Schneefall zeitweise gesperrt

Teils starker Schneefall hat in und um Hamburg sowie in Kiel den Bahn- und öffentlichen Nahverkehr durcheinander gewirbelt. In Hamburg wurde am Montagabend der Hauptbahnhof kurz nach 19.00 Uhr gesperrt. In Kiel stellte die KVG Kieler Verkehrsgesellschaft den Verkehr komplett ein. "Sobald die Straßenlage es zulässt, werden die Busse wieder fahren", teilte das Unternehmen mit. Kurz nach 21.00 Uhr sagte ein Bahnsprecher, der Verkehr normalisiere sich, einzelne Züge seien aber weiter verspätet.

Ansonsten kam es auf den verschneiten Straßen Hamburgs nach Angaben der Polizei zu keinen nennenswerten Ereignissen. Ähnlich äußerte sich die Feuerwehr.

Der Deutsche Wetterdienst warnte vor Neuschneemengen in Schleswig-Holstein und Hamburg von drei bis zehn Zentimeter. In der Nacht zum Dienstag könne der Schneefall in gefrierenden Regen mit Glatteis übergehen. Vor allem Richtung Elbe seien Unwetter nicht ausgeschlossen.

Quelle: DPA

Bitburg: Neunjähriger am Steuer von Quad erwischt – siebenjähriger Beifahrer

Ein neun Jahre alter Junge ist von der Polizei in Bitburg am Steuer eines Quads erwischt worden - mit einem Siebenjährigen als Beifahrer. Das vierrädrige Fahrzeug darf allerdings nur von Führerschein-Besitzern gefahren werden. Die Polizei teilte am Montagabend weiter mit: "Der Vater des jungen Fahrzeugführers verwies lediglich darauf, dass der Sohn die Fähigkeiten besitzen würde, ein solches Quad zu führen." 

Gegen den Mann wird wegen der Duldung des Fahrens ohne erforderliche Erlaubnis ein Strafverfahren eingeleitet. Der Polizei war das Quad bei einer Streifenfahrt aufgefallen - zunächst, weil der Sozius ebenso wie der Fahrer keinen Helm trug. Später stellten die Beamten zudem fest: Der TÜV für das Fahrzeug war seit mehr als fünf Jahren überfällig.

Quelle: DPA

Landershofen: 39-Jähriger stirbt beim Eisbaden

Beim Eisbaden in einem Altwasserarm der Altmühl ist ein 39 Jahre alter Mann tödlich verunglückt. Der aus Eichstätt stammende Schwimmer habe sich Sonntagnachmittag bei Landershofen mit einem Beil zwei Löcher ins Eis geschlagen, teilte das Polizeipräsidium Oberbayern Nord am Montag in Ingolstadt mit. Der anschließende Versuch, von einem Loch im Eis zum nächsten zu tauchen, sei jedoch gescheitert.

Zeugen beobachteten laut Polizei, dass der Mann nicht mehr auftauchte. Die alarmierte Feuerwehr schnitt das Eis an mehreren Stellen auf, ohne den Eisbader aber orten zu können. Erst nach einer Stunde entdeckten ihn Rettungstaucher und konnten ihn bergen. Wiederbelebungsversuche blieben aber erfolglos.

Die Polizei erklärte, das Eisbaden sei gerade im Lockdown zunehmend beliebt geworden. Es sei aber ein lebensgefährliches Hobby. Auch geübte Eistaucher und Eisschwimmer sollten wenn überhaupt nur mit Sicherung ins Wasser gehen, Menschen mit Herzkreislauf- und Gefäßerkrankungen sollten ganz verzichten.

In der vergangenen Woche war in Berlin im Treptower Park ein 43 Jahre alter Mann beim Eisschwimmen gestorben, Ende Januar ein 70-Jähriger in der Ostsee vor Warnemünde.

Quelle: AFP

Leonberg: Taxi-Preller führen Polizei zu Corona-Party

Ein Streit zwischen drei Heranwachsenden und einem Taxifahrer hat die Polizei im baden-württembergischen Leonberg auf die Spur einer Corona-Party gebracht. Wie die Polizei in Ludwigsburg am Montag mitteilte, war der Taxifahrer am frühen Sonntagmorgen mit den drei jungen Fahrgästen über den Fahrweg in Streit geraten. Daraufhin verließen diese das Fahrzeug, ohne den bisher angefallenen Fahrpreis zu bezahlen. Der Taxifahrer rief die Polizei.

Am ursprünglichen Ziel der Jugendlichen, einem Haus in Leonberg, entdeckten die Beamten dann im Untergeschoss eine Corona-Party. Die etwa zwölf Partygäste versuchten zu fliehen. Drei von ihnen versteckten sich in Schränken. Unter dem Partyvolk fanden sich auch die drei Heranwachsenden aus dem Taxi. Bei dem Einsatz und einer anschließenden Durchsuchung wurde Haschisch beschlagnahmt.

Quelle: AFP

Frankfurt am Main: Hundertjährige getötet, frühere Pflegerin verhaftet

In Frankfurt am Main ist eine Hundertjährige getötet worden. Eine Pflegerin fand die alte Frau vor dreieinhalb Wochen leblos in ihrem Bett, wie die Polizei am Montag mitteilte. Als die Pflegekraft die Wohnung betrat, flüchtete eine ihr unbekannte Frau aus dem Wohnzimmer.

Bei der Obduktion ergaben sich Hinweise auf eine Fremdeinwirkung. Ein Anfangsverdacht richtete sich gegen eine ehemalige Pflegerin der Getöteten, eine 40-jährige Frankfurterin. Im Zuge der Ermittlungen und Vernehmungen erhärtete sich der Verdacht gegen die Frau.

Gegen die Tatverdächtige wurde am Dienstag vergangener Woche Haftbefehl wegen des Verdachts des Mordes erlassen. Über die Hintergründe der Tat gab die Polizei nichts bekannt.

Quelle: DPA

Lingenfeld: Radfahrer von Güterzug erfasst und getötet

Im rheinland-pfälzischen Lingenfeld ist am Montagmorgen ein Radfahrer von einem Güterzug erfasst und getötet worden. Ersten Ermittlungsergebnissen zufolge habe der 51-Jährige trotz geschlossener Schranken einen Bahnübergang überqueren wollen, teilte die Polizei in Landau in der Pfalz mit. Der Mann starb noch an der Unfallstelle.

Die Polizei nahm die Ermittlungen auf und beauftragte einen Gutachter damit, den Hergang des Unfalls zu rekonstruieren. Mögliche Zeugen wurden gebeten, sich zu melden. Die Strecke war mehrere Stunden lang gesperrt.

Quelle: DPA

München: Polizist legt wegen "Aloha"-Tattoo Verfassungsbeschwerde ein

Für sein geplantes Tattoo des Schriftzuges "Aloha" auf dem Unterarm ist ein Polizist aus Bayern nun vor das Bundesverfassungsgericht gezogen. "Für mich ist das eindeutig, dass da Grundrechte verletzt sind", sagte der Polizeibeamte der Deutschen Presse-Agentur am Montag in München. Es sei seine Entscheidung, ob er so ein Tattoo trage und die sei von seinem Grundrecht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit gedeckt. Zuvor hatte das Nachrichtenmagazin "Spiegel" darüber berichtet.

Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe bestätigte, dass die Verfassungsbeschwerde bereits am 16. September eingegangen ist (Az: 2 BvR 1667/20). Der Polizist wendet sich damit gegen ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig vom 14. Mai 2020. In dritter Instanz hatte das Gericht seine Klage zurückgewiesen und sich auf das Beamtengesetz des Freistaates berufen. Daraus ergebe sich, dass bayerische Polizeivollzugsbeamte sich nicht sichtbar an Unterarm, Händen, Kopf oder Hals tätowieren lassen dürfen.

Das will der Polizist nicht hinnehmen. Er würde sich das Wort "Aloha" gerne auf den Unterarm stechen lassen, zur Erinnerung an die Flitterwochen mit seiner Frau auf Hawaii. "Das ist eine Tätowierung und das geht niemand anders etwas an", bekräftigte er am Montag. Er sei kein schlechterer Polizist, nur weil er tätowiert sei. Viele seiner Kollegen unterstützten ihn. "Die finden das alle gut." Manche wollten sich auch selbst tätowieren lassen. Außerdem sei das eine Generationenfrage. "Jüngere sehen das nicht als problematisch an."

Quelle: DPA

Ettal: 29-jähriger Bergsteiger stürzt am Ammergebirge in den Tod 

Ein Bergsteiger aus dem Raum Landsberg am Lech ist bei einer Gratüberschreitung im Ammergebirge in den Tod gestürzt. Der 29 Jahre alte Mann war am Sonntag allein von Ettal aus zu der Tour aufgebrochen, wie das Polizeipräsidium Oberbayern Süd am Montag mitteilte. Bei der Überschreitung vom Brunnenkopf in Richtung Kleine Klammspitze stürzte er in steilstem Gelände in die Tiefe. Er erlag seinen Verletzungen.

Die Suche wurde eingeleitet, als der Mann am Nachmittag nicht zurückkehrte. Retter der Bergwachten aus der Umgebung, die Alpine Einsatzgruppe der Polizei, zwei Polizeihubschrauber und die Feuerwehr Oberammergau waren mit rund drei Dutzend Helfern beteiligt. Erst bei Dunkelheit gegen 20 Uhr wurde der Vermisste mit Hilfe einer Wärmebildkamera von der Besatzung des Polizeihubschraubers entdeckt. Bergwachtler erreichten ihn in dem unwegsamen Gelände zu Fuß, wenig später kamen Notarzt und ein weiterer Bergretter mit Hilfe des Polizeihubschraubers. Doch für den Mann kam jede Hilfe zu spät.

Quelle: DPA

Augsburg/Friedberg: Reh bricht in vereisten See ein und stirbt

Zwei Rehe haben sich in Bayern auf einen vereisten See verirrt – eines von ihnen ist eingebrochen und gestorben. Zeugen hatten beobachtet, wie die beiden Tiere auf dem Mandichosee bei Augsburg immer wieder ausrutschten und nicht mehr wegkamen, wie die Polizei in Friedberg am Montag mitteilte. Die Feuerwehr rettete am Sonntagnachmittag schließlich eines der Rehe. Das andere brach im Bereich einer Fischtreppe in den See ein und starb.

Quelle: DPA

Rotenburg/Wümme: Spaziergänger finden unbekannten Toten im Eis

In der zugefrorenen Wümme haben Spaziergänger am Sonntag eine grausige Entdeckung gemacht. Die Männer waren auf dem zugefrorenen Gewässer unterwegs, als sie den Ärmel einer Jacke aus dem Eis ragen sahen. Bei näherer Betrachtung stellte sich jedoch heraus, dass die eisige Oberfläche nicht nur die Jacke, sondern einen Leichnam gefangen hielt. Polizei und Feuerwehr wurden gerufen und bargen den leblosen Körper, der anschließend in ein Bestattungsunternehmen gefahren wurde. Die Identität des Toten war bislang unklar. Im Laufe des Montags werden die Untersuchungen fortgesetzt.

Quelle: Polizeiinspektion Rotenburg 

Marienberg: 100 Narren feiern Faschingsparty  

In einem Ortsteil der Stadt Marienberg im sächsischen Erzgebirgskreis haben sich mehrere Personen ohne Beachtung von Hygienemaßnahmen zum Ski-Fasching versammelt. Nach Angaben eines Polizeisprechers gab es Hinweise, dass es sich dabei um etwa 100 Personen gehandelt habe. Die Feier am Sonntagnachmittag sei ohne Mund-/Nasen-Bedeckungen und ohne Einhalten der Abstandsregeln abgehalten worden. Mit dem Eintreffen der Polizei konnte ein Großteil der Feiernden die Veranstaltung zügig auf ihren Skiern verlassen. Die genaue Personenanzahl könne deshalb nicht bestätigt werden. Die Polizei ermittelt nun wegen Nichteinhaltung der sächsischen Corona-Schutzverordnung.

Quelle: DPA

Suhl: Polizei stoppt Geisterfahrer auf A71

Die Polizei hat auf der Autobahn 71 im Thüringer Wald einen Geisterfahrer gestoppt. Der Wagen raste am späten Sonntagabend zwischen den Anschlussstellen Meinigen-Nord und dem Dreieck Suhl rund 15 Kilometer auf der falschen Fahrspur, wie die Autobahnpolizei mitteilte. Mehreren überraschten Autofahrern kam er entgegen. Fünf Minuten nach ihrer Alarmierung konnten zwei Streifenwagen das Auto im Tunnel Berg Bock stoppen. Der 24-jährige Fahrer aus Weimar und sein Beifahrer machten laut Polizei das Navigationsgerät für das falsche Auffahren an der Anschlussstelle Meiningen-Nord verantwortlich. Die Polizei nahm Ermittlungen wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs auf.

Quelle: DPA

Nachrichten aus Deutschland in der Woche vom 8. bis zum 14. Februar lesen Sie hier.

sve / meh / anb

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