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Neuer Fall in Bonn: Missbrauchsskandal im Jesuiten-Orden weitet sich aus

Im Missbrauchsskandal an Schulen und Einrichtungen des katholischen Jesuiten-Ordens gibt es mindestens 30 Opfer. Bei der "Süddeutschen Zeitung" meldete sich nun ein weiteres: Der frühere Schüler des Bonner Jesuiten-Gymnasiums Aloisiuskolleg sagte, er sei Anfang der 60er Jahre von einem inzwischen gestorbenen Pater missbraucht worden.

Im Missbrauchsskandal an Schulen und Einrichtungen des katholischen Jesuiten-Ordens gibt es mindestens 30 Opfer. Bei der "Süddeutschen Zeitung" meldete sich nun ein weiteres: Der frühere Schüler des Bonner Jesuiten-Gymnasiums Aloisiuskolleg sagte, er sei Anfang der 60er Jahre von einem inzwischen gestorbenen Pater missbraucht worden. Zusammen mit den bereits bekanntgewordenen Fällen liegt die Zahl von Missbrauchsopfern damit bei mehr als 30. Die Deutsche Bischofskonferenz setzte das Thema auf die Tagesordnung ihrer nächsten Vollversammlung Ende Februar und kündigte eine Stellungnahme an. Ein Anwalt von Opfern am Berliner Canisius-Kolleg will eine Sammelklage gegen den Jesuiten-Orden in den USA prüfen.

Erste Missbrauchsfälle aus den 70er und 80er Jahren wurden vor einer Woche in Berlin bekannt. Dann kamen weitere Taten von drei Jesuiten-Patern in Hamburg, Hildesheim, Göttingen, Hannover und dem Schwarzwald ans Licht. Ein Pater hatte die Taten bereits 1991 eingeräumt, ein weiterer hatte Übergriffe auf Jugendliche in Hannover gestanden. Auf einen Geistlichen, der zunächst im Canisius-Kolleg und später in Göttingen und Hildesheim eingesetzt war und dem ebenfalls sexueller Missbrauch vorgeworfen wird, hatte es in den 80er Jahren eine Messerattacke gegeben. Laut Medienberichten verübte ein ehemaliger Schüler die Tat, später beging dieser Selbstmord.

Neu sind nun weitere Fälle in Bonn: Das dortige Aloisiuskolleg ist neben dem Berliner Canisius-Kolleg und dem Kolleg St. Blasien im Schwarzwald das dritte Jesuiten-Gymnasium in Deutschland. In St. Blasien ging einst etwa der spätere CDU-Politiker Heiner Geißler zur Schule, in Bonn-Bad Godesberg waren unter den Schülern die heutigen Moderatoren Johannes B. Kerner und Stefan Raab sowie der jetzige Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU).

Der frühere Schüler des Aloisiuskollegs sagte der "Süddeutschen Zeitung", aus Angst habe er nie über den Vorfall gesprochen. Der Rektor des Kollegs, Pater Theo Schneider, sagte, er habe von dem Fall erst aus der Zeitung erfahren. Ihm seien andere Vorwürfe unter Zusicherung äußerster Diskretion jedoch bereits früher anvertraut worden.

In einer Erklärung betonte er, alle Verdächtigungen und Beschuldigungen "beziehen sich ausschließlich auf die Vergangenheit und nicht auf aktive Jesuiten und Mitarbeiter des Kollegs". Den früheren Hinweisen sei seit 2003, seit dem Inkrafttreten der Richtlinien zum Vorgehen bei sexuellem Missbrauch Minderjähriger durch Ordensleute, nachgegangen worden. Die zuständige Beauftragte des Jesuitenordens für Missbrauchsfälle habe ihre Untersuchungen abgeschlossen. Der Rektor des Gymnasiums bot dem ihm bisher unbekannten Betroffenen Anonymität und Diskretion an, wenn er mit ihm sprechen wolle. Er rief etwaige weitere Betroffene zu Gesprächen auf und sicherte Diskretion zu. Er verurteile sexuellen Missbrauch aufs schärfste und bitte Opfer von Verbrechen um Verzeihung, "persönlich und als Vertreter unseres Kollegs".

Der Berliner Rechtsanwalt Lukas Kawka sagte am Donnerstag der dpa zu den Vorfällen am Canisius-Gymnasium in Berlin: "Sollte sich bestätigen, dass ehemalige Schüler die amerikanische Staatsbürgerschaft haben, wäre eine Sammelklage in den USA, anders als in Deutschland, möglich." Weiter erklärte er: "Die finanziellen Konsequenzen wären dann für den Jesuitenorden desaströs." Zunächst werde eine außergerichtliche Einigung geprüft. Um Wiederholungen vorzubeugen, müsse es "spürbare, schadenersatzrechtliche Sanktionen" geben.

Der Missbrauchsskandal entfachte derweil die Debatte über den Zölibat neu. "Es spricht nichts dafür, dass die pädophile Tendenz durch den Zölibat entsteht", sagte Prof. Norbert Leygraf vom Institut für Forensische Psychiatrie an der Universität Duisburg-Essen der dpa. Das Institut begutachtet im Auftrag der Kirche Mitarbeiter der Kirche, die im Verdacht eines Sexualdeliktes stehen. In den vergangenen sieben Jahren seien das etwa 20 Fälle gewesen. "Der Verzicht auf Sexualität führt nicht dazu, dass die Sexualität sich ändert", stellte Leygraf klar.

Der Psychiater warnte vor der Annahme, dass Kindesmissbrauch kirchenspezifisch ist. "Das wird immer behauptet, obwohl es keine Statistik darüber gibt." Pädophilie komme in allen Berufsgruppen vor. In pädagogischen Berufen bestehe allerdings eher die Möglichkeit, die sexuellen Fantasien umzusetzen. "In anderen Berufen gibt es wahrscheinlich eine Menge Leute mit pädophilen Ader, die das aber nie ausleben." Nach Ansicht von Leygraf tut die Kirche heute sehr viel, um Missbrauchsfälle zu verhindern. Allerdings sei es nicht möglich, im Vorfeld festzustellen, ob jemand sexuell an Kindern interessiert ist.

Das Bistum Hildesheim will nach möglichen weiteren Fällen in der Vergangenheit suchen. "Im Punkt sexueller Missbrauch ist das ein Stück Vergangenheitsbewältigung", sagte Bistumssprecher Michael Lukas am Donnerstag. "Wir überlegen noch, wie wir damit umgehen, wir können schlecht 400 Priester-Akten durchgehen." Bischof Norbert Trelle habe mögliche Opfer und Kirchenmitarbeiter gleichermaßen aufgerufen, sich zu möglichen Vorfällen in zurückliegenden Jahren zu melden. "Die Frage ist, war das die Spitze des Eisbergs?" Sexueller Missbrauch verjährt zehn Jahre nach der Volljährigkeit des Opfers, in besonders schwerem Fall nach 20 Jahren.

Der Missbrauchsskandal setzt die deutschen Bischöfe unter Druck. Das Thema sei kurzfristig auf die Tagesordnung der nächsten Vollversammlung gesetzt worden, teilte die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) am Donnerstag mit. Das Treffen findet vom 22. bis zum 25. Februar in Freiburg statt.

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) verwies am Donnerstag auf ihre strenge Handhabe bei sexuellem Missbrauch. Schon bei einem Verdacht werde der betroffene Kirchenmitarbeiter sofort suspendiert, sagte EKD-Sprecher Reinhard Mawick. Eine bloße Versetzung komme nicht infrage. "Bei uns ist es so, dass wir Anschuldigungen und dem Verdacht von Missbrauch oder Pädophilie unverzüglich nachgehen und eng mit der Justiz zusammenarbeiten." Gefeit gegen Missbrauch sei die evangelische Kirche dennoch nicht, Einzelfälle habe es in der Vergangenheit gegeben.

DPA / DPA
CO2-Paket2019
Habe mir gerade mal die heutige Koalitionsregelung durchgelesen. GAS soll angeblich bepreist werden, wie Flüssig- & Feststoff-Energien. Frage A: ERD-GAS soll laut früheren Aussagen KEIN bzw. KAUM "Abgase" erzeugen. Erdgas-Auto-Anlagen-Werbe-Slogan: "unser Abgas ist reines Wasser" Frage B: Wir haben Fernwärme (angeblich zu 100% aus RUSSEN-ERD-GAS) ZUDEM sind "unsere" Genossenschafts-Wohnbauten (angeblicher "Neubau" in 1989/90/91 (Erstbezug-Timeline 1991 bis 1992) und voll nach WEST-Standard gedämmt und entsprechend baurechtlich von Westbehörden abgenommen worden. Die Balkondämmungs-VOB-Baugewähr lief bspw. in "unserem" Block in 2006 ab. Die Anzahl der Blocks "unserer" Wohn-Genossenschaft beträgt rund 10 Blocks, die "zusammen in den NK abgerechnet werden" (und auf die m2 der Einzelnen Wohnungen "anteilmäßig umgelegt" werden). FAKTUM: Die jährlichen Heizkosten-VERBRÄUCHE liegen "bei uns" rund 50% niedriger als bei der Landeseigenen-Wohngesellschaft., auf der gegenüber liegenden Straßenseite. Diese haben zur Außen-Sanierung nur "dick Farbe" auf die "dünn verputzten" Kieselstein-Fertigplattenbauten (aus gleicher Bauzeit) aufgetragen. Die Heizkostenstatistik stammt von den Grundsicherungsämtern, die die Miet- & NK von "Bedürftigen" ersatzweise übernehmen. Die Landes-Wohnbaugesellschaften gelten als Treiber der Miet- & NK. Hiermit wurde der Mietspiegel (laut Zahlen der BBU) "preistreibend beeinflusst". FRAGE C: Diese "neue Preistreiberei" NUN, mit der CO2-Bepreisung ab 2019 sowie die "Sanierung der früheren Minmal-Sanierung" wird auch "unseren Mietspiegel" drastisch weiter manipulieren, obwohl es 1. bei "uns" gar keinen "frischen" Handlungsbedarf gibt ! (vollsaniert, GAS-Fernwärme) 2. wir auch den Anbieter NICHT wechseln können, weil der wir Ferngas-Heizung-bestimmt sind, durch Baurecht. 3. weil die Landes-Wohnbausgesellschaft, das, was im eigentlichen Sinn KEINE Sanierung darstellt, als solche definiert (und auf den deren Mietpreis umlegt) ... (Unsinnsbeispiel): so schaffen die gerade die Müllschächte ab und kassieren dafür einen "WohnWerte-Aufschlag" bei den NK, der den Mietspiegel fürden gesamten Nahbereich anhebt. ... (Sanierungs-spielchen): ein Bekannter von mir musste, weil lediglich seine Block-Außenwände "bunt saniert" wurden, 400 Euro (Erstbezug nach Sanierung) für die selbe Wohnung monatlich mehr bezahlen. Er widersprach der Mieterhöhung und es ging vor Gericht. Das Gericht folgt der Landes-Wohnbaugesellschaft und deren Argument, der Bekannte würde schließlich "massiv Enegie einsparen" !!! .... das traf natürlich bis heute (5 Jahre später) niemals zu. Neben den Mietzusatzkosten (KM) sowie den Heizkostensteigerungen (NK) - bei gleichem, extrem hohen Verbrauch - wurde er doppelt bestraft. ... und der Mietspiegel sagt, der "graue" Ghetto-Bezirk sei nun ein "buter und gut sanierter" Luxus-Wohnbestandsbereich ! FRAGE D: demnach macht es auf KEINEN Sinn mehr, ERD-GAS-Taxen & -Busse einzusetzen, nur Wasserstoff- oder E-KFZ ????? SCHLUSSFRAGE: was passiert, wenn diese hohen NEUKOSTEN für die Verbraucher, durch die CO2-Bepreisung wieder einmal ein TEURER NULLEFFEKT -- ohne unabhängige Kontrolle und ohne Strafbewehrung wird ?? Ein 50 Milliarden-Märchen ... das bereits in Stufe 1 (bis 2022) scheitert ?? Vermutlich werden wieder die PRIVATEN Wohnanbieter und PRIVAT-Organisierten Wohn-Genossenschaften die LOOSER sein. Sowie die Verbraucher als Ganzes.
Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.