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Nachrichten aus Deutschland : Jogger entdeckt angeschossenen Mann im Auto

Bedburg: Jogger entdeckt angeschossenen Mann im Auto +++ 21 Flüchtlinge auf Bundesstraße in Bayern ausgesetzt +++ Nachrichten aus Deutschland.

Bedburg: Jogger entdeckt angeschossenen Mann im Auto

Ein mysteriöser Fall beschäftigt die Polizei in Köln: Ein Jogger machte auf einem Parkplatz in Bedburg eine grausame Entdeckung, wie die Polizei mitteilte: Ihm fiel am Samstagmorgen ein offensichtlich bewusstloser Mann in einem Auto auf. Der Verletzte, nach Angaben der Polizei ein 45-Jähriger, wies eine Schussverletzung auf. Der Mann wurde per Rettungshubschrauber in eine Klinik gefunden und schwebe in Lebensgefahr, hieß es weiter. Die Hintergründe seien noch völlig unklar, die Mordkommission ermittelt.

Hannover: Zwei Schwerverletzte nach Messerattacke in Disco

Bei einem Messerangriff in einer Disco in Hannover sind zwei Männer in der Nacht zum Sonntag schwer verletzt worden. Die 40 und 43 Jahre alten Opfer waren zuvor mit zwei jüngeren Männern aneinandergeraten, wie die Polizei mitteilte. Diese rund 30 Jahre alten Männer zückten demnach im Verlauf des Streits Messer und stachen auf die Kontrahenten ein. Sie erlitten schwere Stichverletzungen an Hals, Nacken und Rücken, Lebensgefahr bestehe aber nicht.

Ob die Verletzten selbst auch bewaffnet waren, konnte die Polizei zunächst nicht sagen. Die Tatverdächtigen seien nach der Attacke aus der Disco gerannt und in einer dunklen Limousine geflohen. Eine sofortige Fahndung verlief erfolglos. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes.

Hauptstadtflughafen BER: Neuer Bericht über Mängel

Nach dem Tüv stellt ein weiterer Bericht Risiken und Mängel beim Berliner Flughafen BER fest. Wie die "Bild am Sonntag" und die "Berliner Morgenpost" berichten, warnt das für die Terminplanung zuständige Ingenieurbüro RKS, der angestrebte Fertigstellungstermin im August 2018 sei "ohne frühzeitige Gegensteuerung bei den eintretenden Störungen stark gefährdet". Mindestens zehn Risiken lägen direkt auf oder dicht am "kritischen Weg", heißt es demnach im aktuellen RKS-Wochenreport.

Ein Flughafensprecher bestätigte den Bericht. Er betonte jedoch, das Ingenieurbüro sei vom Flughafen selbst beauftragt, die Abläufe zu beobachten. "Insofern sind die Prozesse nicht in Gefahr. Im Gegenteil dient der Blick von außen dazu, die Prozesse erfolgreicher zu gestalten", so der Sprecher.

Der Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup hatte in Aussicht gestellt, dass die Bauarbeiten am Pannenflughafen am 31. August 2018 abgeschlossen sein sollten. Ein TÜV-Bericht offenbarte in der vergangenen Woche jedoch erneut Mängel in einer Reihe von sicherheitsrelevanten Anlagen für den Brandschutz. 

Schlepper setzen 21 Flüchtlinge auf Bundesstraße in Bayern aus

Auf einer Bundesstraße in Neukirchen in haben unbekannte Schlepper 21 Flüchtlinge aus dem Iran, dem Irak und Afghanistan ausgesetzt. Wie die Polizei am Sonntagmorgen mitteilte, waren darunter auch fünf Kinder im Alter zwischen zwei und sieben Jahren. Erste Ermittlungen ergaben, dass die Menschen nach einer mehrtägigen Reise auf der Ladefläche eines Lastwagens erst kurz vor der Alarmierung der Polizei am Fahrbahnrand abgesetzt worden waren. Die Polizei fahndet nun nach dem Lastwagen. Die Flüchtlinge wurden zunächst zur Polizeidienststelle in Sulzbach-Rosenberg gebracht und dort von einer Einsatzgruppe des Roten Kreuz betreut, später kamen sie in eine Erstaufnahmeeinrichtung in Regensburg.


Einbrecher plündert großen Adventskalender

Dieser Einbrecher steht wohl auf Geschenke: Im niedersächsischen Uelzen hat ein Unbekannter bei einem Wohnungseinbruch einen großen Adventskalender geplündert. Wie die Polizei am frühen Sonntagmorgen mitteilte, öffnete der Einbrecher noch am Tatort zahlreiche der 24 Päckchen, die gemeinsam einen üppigen Adventskalender für die Tochter einer Familie bildeten. Mit dem Inhalt der Geschenke war der Unbekannte dann aber offensichtlich nicht sehr glücklich: Bei seiner Flucht ließ er das Kinderspielzeug zurück. "Die Dinge waren sehr groß eingepackt, da hat er sich vermutlich mehr von erwartet", sagte ein Sprecher der Polizei

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Nachrichten von Samstag, 25. November:

Familientragödie: Enkel soll Großmutter getötet haben

Eine Familientragödie mit einer Toten und zwei Verletzten hat sich im baden-württembergischen Warthausen abgespielt. Demnach steht ein 17 Jahre alter Jugendlicher in Verdacht, seine 79 Jahre alte Großmutter am Freitagabend mit einem Messer getötet zu haben, berichteten Polizei und Staatsanwaltschaft am Samstag in Ulm. Als sein Vater hinzukam, habe er erst diesen und dann sich selbst schwer verletzt.

In einer gemeinsamen Mitteilung von und Polizei hieß es am Samstag, der Jugendliche habe bei seiner Großmutter in dem Einfamilienhaus gelebt. Als der 52 Jahre alte Vater am Freitagabend seinen Sohn und seine Schwiegermutter besuchen wollte, habe er die Frau tot in ihrem Wohnzimmer gefunden. Auch sein 17-jähriger Sohn sei in dem Raum gewesen und habe ein Messer in der Hand gehalten. "Damit verletzte er seinen Vater und auch sich selbst", berichteten die Ermittler weiter.

Hemer: Fünf Leichtverletzte nach Öffnung eines Briefs auf Polizeiwache 

Auf einer Polizeiwache im sauerländischen Hemer bei Dortmund haben fünf Menschen nach dem Öffnen eines Briefes über Beschwerden geklagt. Eine 31-jährige Frau übergab den Brief am Freitagabend an Polizeibeamte, wie die Polizei mitteilte. Kurz nachdem der Brief geöffnet worden war, litten die Frau, eine Polizistin und drei Polizisten unter Übelkeit, Juckreiz und Schwindelgefühl. Die fünf Leichtverletzten wurden vor Ort behandelt, sie mussten nicht ins Krankenhaus. Spezialisten der Dortmund führten bereits am Abend erste Untersuchungen durch. Giftige Stoffe konnten jedoch nicht gefunden werden. Was zu den Beschwerden führte, sei nun Gegenstand von Ermittlungen, teilte die Polizei mit.

Klein Bünzow: Einbrecher verwüsten Haus und töten Hundewelpen

Unbekannte Täter sind in Klein Bünzow im Mecklenburg-Vorpommern in ein Haus eingebrochen und haben fünf Hundewelpen getötet. Nach ersten Erkenntnissen drangen die Unbekannten am Freitag in das Einfamilienhaus ein, wie die Polizei mitteilte. Sie Täter stahlen und beschädigten verschiedene Gegenstände und drehten Wasserhähne auf. Zudem töteten sie fünf Dackelwelpen und verletzten deren Mutter lebensbedrohlich. Die Hündin wurde von einem Tierarzt behandelt.


Nachrichten von Freitag, 24. November:

Dresden: Mordopfer aus Mittelalter entdeckt

Wissenschaftler haben bei Ausgrabungen im ehemaligen Franziskanerkloster Annaberg-Buchholz (Sachsen) vermutlich das Skelett eines Opfers aus einem mittelalterlichen Mordfall entdeckt. Unter den 28 in Gräbern gefundenen Toten hätten sich auch sterbliche Überreste eines Mannes gefunden, die schwerste Hiebverletzungen am Schädel aufwiesen. 

Sofort hätten die Archäologen den Verdacht gehabt, dass es sich um ein Mordopfer handele, sagte Landesarchäologin Regina Smolnik am Freitag in Dresden. Bei umfangreichen Recherchen im Annaberger Stadtarchiv habe man den Fund "tatsächlich mit einem archivalisch übermittelten Vorgang am Beginn des 16. Jahrhunderts in Verbindung bringen können, der seinen dramatischen Höhepunkt schließlich in Annaberg fand", sagte sie. 

Demnach handelt es sich bei dem Erschlagenen vermutlich um den wohlhabenden Kaufmann Johann Wengemeyer, der im Mai 1514 ermordet und in der Franziskanerkirche bestattet worden war. Seine beiden Mörder waren den Akten zufolge gefasst und hingerichtet worden. Ihr Auftraggeber soll der reiche Nürnberger Patrizier Andreas Tucher gewesen sein, dem die Tat aber nie nachgewiesen werden konnte.

München: Frau auf offener Straße erstochen

In hat sich in der vergangenen Nacht offenbar eine Familientragödie ereignet. Wie die Polizei mitteilte, soll ein 43-Jähriger seine Ehefrau auf offener Straße erstochen haben.

Ein Zeuge hatte die Beamten zuvor wegen einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen einem Mann und der Frau gerufen. Als die Polizei eintraf, stand der tatverdächtige Ehemann in unmittelbarer Nähe der Verletzten. Die Frau wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo sie kurz darauf starb. Nach Befragung der Zeugen wurde der 43-jährige Kroate festgenommen. Am Tatort fanden Ermittler ein Messer. Hintergründe zum Ablauf der Tat sowie dem mutmaßlichen Motiv waren zunächst unklar.

Velbert: Mann verprügelt und gezwungen sich auszuziehen

Im nordrhein-westfälischen Velbert haben zwei und zwei Frauen einen 35-Jährigen verprügelt und diesen unter weiterer Gewaltandrohung aufgefordert, sich zu entkleiden. Anschließend seien die vier Personen, laut Zeugen allesamt mit südländischem Aussehen, mit den Kleidungsstücken des Opfers geflüchtet. Der schwer verletzte 35-Jährige kam in ein Krankenhaus. Bislang konnte er sich noch nicht zu Tat äußern, berichtet die Polizei.

Mögliche Zeugen werden nun gebeten, sich unter der Rufnummer 02051/ 946-6110 bei der Polizei zu melden.

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Nachrichten von Freitag, 24. November:

Leipheim: Geisterfahrer prallt auf A8 frontal in entgegenkommendes Auto 

Eine Geisterfahrt auf der A8 Stuttgart-München hat am Freitag nahe Leipheim (Bayern) ein tödliches Ende gefunden. Ein 36 Jahre alter Autofahrer starb, der Geisterfahrer wurde nach Angaben der Polizei schwer verletzt. Die beiden Wagen waren mit hoher Geschwindigkeit auf dem linken Fahrstreifen in Richtung München frontal zusammengeprallt. "Auf der Fahrbahn ist ein Trümmerfeld über mehrere hundert Meter", sagte ein Polizeisprecher. Der 58 Jahre alte Unfallverursacher hatte zunächst einen Sattelzug ausgebremst und dann sein Auto auf der Fahrbahn gewendet, wie ein Polizeisprecher sagte. Der Grund dafür war noch unklar. Kurze Zeit nach dem Wendemanöver kam es zu dem Zusammenstoß.

Stade: 16-Jähriger rast mit 140 km/h durch Innenstadt - und nicht nur das

Ein 16-Jähriger hat die Polizei in Stade (Niedersachsen) am frühen Donnerstagmorgen ordentlich auf Trab gehalten. Wie die Beamten berichten, war der Jugendliche einer Streife gegen ein Uhr aufgefallen, die ihn daraufhin kontrollieren wollte. Doch anstatt anzuhalten, drückte der Junge aufs Gas und flüchtete in der Spitze mit bis zu 140 Stundenkilometern durch die Stadt. Auch von Haltezeichen und eingeschaltetem Blaulicht ließ sich der 16-Jährige demnach nicht beeindrucken. Als er eine rote Ampel missachtete, stieß er zudem fast mit einem entgegenkommenden Fahrzeug zusammen, das nur durch eine Vollbremsung einen Unfall vermeiden konnte.

Der Jugendliche flüchtete indes unbeirrt weiter und konnte erst einige Zeit später von dem Streifenwagen überholt und ausgebremst werden. Bei der anschließenden Kontrolle staunten die Beamten dann nicht schlecht: Nicht nur war der Fahrer wie erwähnt erst 16 Jahre alt, auch fehlte ihm entsprechend ein Führerschein. Weil er zudem am Vorabend Drogen konsumiert hatte und im Fahrzeug Marihuana gefunden wurde, musste er auch eine Blutprobe abgeben. Gegen ihn wird nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Drogen am Steuer und Straßenverkehrsgefährdung ermittelt.
Auch den 17-jährigen Beifahrer erwartet Ärger. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

Hechingen: Frau kommt nach Autounfall in Psychiatrie

Eine offensichtlich psychisch kranke Frau ist am Donnerstag nach einem Unfall in eine psychiatrische Klinik eingewiesen worden. Die 36-Jährige befuhr demnach eine Unterführung zwischen Hechingen und Stetten (Baden-Württemberg), als sie unvermittelt anhielt. Eine dahinter fahrende BMW-Fahrerin stoppte daraufhin ebenfalls und musste mit ansehen, wie die 36-Jährige den Rückwärtsgang einlegte und mit Wucht gegen den BMW stieß. 

Die Geschädigte nahm daraufhin Abstand, was die verwirrte Frau aber nicht davon abhielt, erneut zurückzusetzen. Dabei prallte sie gegen einen Bordstein und verpasste den BMW. Die inzwischen alarmierte Polizei stellte später fest, dass die 36-Jährige aufgrund ihres geistigen Zustands nicht fahrtüchtig war. Nach einer Untersuchung in einem Krankenhaus wurde sie zur weiteren Behandlung in eine Psychiatrie gebracht, wo ihr auch eine Blutprobe entnommen wurde. Den Führerschein der Frau zogen die Beamten ein - genau wie ihr Fahrzeug, das Schäden aufwies, die auf weitere Unfälle im Vorfeld hindeuteten. Auch der BMW der Geschädigten, die leichte Verletzungen erlitt, sei für weitere Untersuchungen sichergestellt worden.

Trier: Student drohte mit Amoklauf an Uni - Festnahme

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Ein Polizist steht vor einem Gebäude der Universität Trier

Weil er am Donnerstagabend über soziale Netzwerke mit einem Amoklauf an der Universität Trier drohte, hat die Polizei am Morgen einen tatverdächtigen Studenten festgenommen. Der 23-Jährige habe gedroht, am Freitagvormittag eine bestimmte Vorlesung zu stürmen, um Menschen mit einer halbautomatischen Waffe gezielt zu töten, sagte der Sprecher der Trierer Polizei, Uwe Konz. Aus Sicherheitsgründen blieb daher zunächst das Audimax-Gebäude gesperrt.

Nach den ersten Drohungen alarmierten andere Studenten die Polizei, die nach eigenen Angaben "von der Ernsthaftigkeit der Bedrohungslage ausging". Über Nacht wurde der Verdächtige mit Hilfe der Betreiber des Onlineportals und von Verantwortlichen der Universität identifiziert. 

Auf Grundlage eines Durchsuchungsbeschlusses stürmten dann am frühen Morgen Spezialeinsatzkräfte die Wohnung des jungen Manns in Trier und nahmen ihn fest. Die Polizei beschlagnahmte "umfangreiches Beweismaterial", fand aber keine halbautomatische Waffe. Im Rahmen eines "Schutzeinsatzes" wurden das Audimax und die Mensa der Universität gesperrt, "um jedes Restrisiko auszuschließen". Ein Ermittlungsverfahren unter anderem wegen der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten wurde eingeleitet.

Weiden: Arzt nach Verurteilung wegen Kindesmissbrauchs suspendiert

Ein Arzt des Klinikums Weiden in der Oberpfalz ist nach einer Verurteilung wegen Kindesmissbrauchs von dem Krankenhaus suspendiert worden, wie der BR berichtet. Die Tat ereignete sich allerdings in Sachsen-Anhalt. Der Arzt soll dort ein Mädchen wiederholt schwer sexuell missbraucht und außerdem Kinderpornografie bezogen haben. Der geständige Mediziner wurde vom Amtsgericht Wernigerode im November 2016 zu drei Jahren und drei Monaten Haft verurteilt, ging jedoch in Berufung. Das Landgericht Marburg verurteilte ihn am Mittwoch in zweiter Instanz zu zwei Jahren und neun Monaten Haft. Der Betreiber des Krankenhauses in Weiden erfuhr als Arbeitgeber nach eigenen Angaben erst durch das zweite Urteil von der Tragweite der Ereignisse. Das Unternehmen suspendierte den Mediziner unverzüglich und distanzierte sich von den Vorwürfen, die nicht in  Zusammenhang mit seiner Tätigkeit in Weiden stünden.

Landkreis Traunstein: Frauenleiche entdeckt - Polizei nimmt Sohn fest

Im oberbayerischen Schnaitsee haben Kinder beim Spielen im Wald die Leiche einer 53 Jahre alten Frau entdeckt. Sie sei Opfer eines Gewaltverbrechens geworden, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Getötet haben soll die Frau ihr eigener Sohn - Ermittler nahmen den 20-Jährigen am Donnerstag fest. Er habe die Tat bereits eingeräumt. Die Staatsanwaltschaft wollte Haftbefehl gegen den Mann beantragen.

Die 53-Jährige sei bereits im September als vermisst gemeldet worden, sagte ein Polizeisprecher. Sie kam aus dem etwa 20 Kilometer entfernten Altenmarkt an der Alz im Landkreis Traunstein.

Wie die Ermittler auf die Spur des Sohnes kamen, wollte die Polizei zunächst nicht bekanntgeben und verwies auf laufende Ermittlungen. Auch zu möglichen Motiven des 20-Jährigen wurde geschwiegen.

Entdeckt worden war die Leiche der Frau am Mittwochnachmittag.
Experten der Spurensicherung stellten am Fundort Indizien fest, die auf ein Gewaltdelikt und eine gewaltsame Tötung der 53-Jährigen hinwiesen.


Nachrichten von Donnerstag. 23. November:

Landkreis Traunstein: Vergrabene Leiche in Wald entdeckt

Zwischen den Ortschaften Harpfing und Kienberg (Bayern) ist eine Leiche gefunden worden, die größtenteils vergraben gewesen sein soll. Dies berichtet der BR

Mit weiteren Einzelheiten wollte sich die Polizei dem Bericht zufolge "zum gegenwärtigen Zeitpunkt" noch nicht äußern. Auch die Identität des oder der Toten sei noch nicht geklärt. Derzeit seien Einsatzkräfte vor Ort, um Spuren zu sichern. Weitere Details wollte die Polizei laut BR im Tagesverlauf bekanntgeben. 

Münster: Gas und Bremse verwechselt: Rentner schießt Böschung hinab

Weil er nach eigener Aussage das Gas- mit dem Bremspedal verwechselte, ist ein 73-Jähriger in Münster in das Untergeschoss eines Bürokomplexes gerast. Laut Polizei schoss der Rentner zunächst in ein bepflanztes Beet, wo er ein Schild umknickte, ehe er eine Böschung herunterdriftete und dann neben dem Haus zum Stehen kam. Der Mann blieb bei dem Vorfall unverletzt.

nachrichten deutschland - rentner münster

Der 73-Jährige blieb glücklicherweise unverletzt


Ludwigsburg: Mann erschlägt Ex-Freundin und stürzt sich in den Tod

Im baden-württembergischen Ludwigsburg hat ein 52-Jähriger seine Ex-Freundin mit einem Hammer erschlagen. Anschließend stürzte sich der Mann von einer Autobahnbrücke in den Tod. Als mögliches Motiv nannte die Polizei Eifersucht.

Demnach tötete der 52-Jährige seine neun Jahre jüngere Ex-Partnerin mit mehreren Schlägen auf den Kopf, teilten die Beamten und die Staatsanwaltschaft Heilbronn mit. Anschließend habe er die Wohnung verlassen.

Von einer Rastanlage an der Autobahn 8 habe der Mann später seine Schwester angerufen und diese gebeten, ihn abzuholen, erklärten die Beamten. Während der Autofahrt gestand er demnach die Tat, griff ihr ins Lenkrad und zwang sie zum Anhalten. Schließlich habe er den Wagen verlassen und sich von einer Brücke gut 50 Meter in den Tod gestürzt.

Berlin: 14-Jähriger sticht auf Mann ein

Im Berliner Stadtteil Reinickendorf hat ein 14-Jähriger mehrfach auf einen 22-Jährigen eingestochen und so schwer verletzt. Laut "Berliner Zeitung" hatte es zuvor zwischen dem späteren Opfer und einer Gruppe Jugendlichen Streit gegeben, in dessen Zuge der 14-Jährige ein Messer zückte und auf den Mann einstach, der aufgrund der Verletzungen operiert werden musste.

Der mutmaßliche Täter flüchtete zunächst, konnte aber kurz darauf festgenommen werden. Er sollte noch heute dem Haftrichter vorgeführt werden. Die Anordnung von U-Haft sei aufgrund des Alters des Jungen jedoch unwahrscheinlich, heißt es. Ein Fakt, der dem Tatverdächtigen offenbar bewusst war. So soll er laut "B.Z." gegenüber Polizisten, die ihn vorwarfen, dass er fast einen Menschen getötet habe, gesagt haben: "Ist mir doch egal, hat er verdient, außerdem bin ich erst 14."

Tatsächlich ist der Jugendliche aufgrund seines Alters nur bedingt strafmündig und kann nur nach Jugendstrafrecht verurteilt und bestraft werden.

Ludwigslust: Auto-Notrufsystem bringt Betrunkenen in die Bredouille

Das automatische Notrufsystem eines Wagens hat die Polizei auf die Spur eines betrunkenen Autofahrers in Mecklenburg gebracht. Nach einem Crash des Autos an einem Baum bei Tewswoos nahm das System selbstständig Kontakt mit der Sicherheitszentrale des Autoherstellers auf, wie ein Sprecher der Polizeiinspektion Ludwigslust am Donnerstag berichtete. Der Mitarbeiter habe versucht, mit dem Fahrer zu sprechen, der aber nur unzusammenhängend gestammelt habe. Dann sei der Kontakt abgebrochen.

Der Mitarbeiter alarmierte die Rettungskräfte, die am Unfallort ein zerstörtes, aber leeres Auto vorfanden. Als die Polizei eine Stunde später beim mutmaßlichen Fahrer zu Hause klingelte, hatte der mehr als zwei Promille Atemalkohol und bestritt, den Wagen gefahren zu haben. Allerdings habe er Gurtmale am Oberkörper gehabt, die ein Sicherheitsgurt bei einem Aufprall hinterlässt. Die Behörden ermitteln jetzt gegen den 29-Jährigen wegen Trunkenheit am Steuer, Unfallflucht und Gefährdung des Straßenverkehrs. Zuvor hatte die Ostseewelle berichtet.

Berlin: Ertappte Diebin zieht sich die Unterhose aus

Er war so perplex, dass er zunächst nicht merkte, gerade Opfer eines Diebstahls geworden zu sein: In der Hauptstadt hat eine Frau einem 60-Jährigen die Geldbörse gestohlen, indem sie ihn unvermittelt umarmte und dabei in seine Tasche griff. Wie die Polizei berichtet war das Opfer mit dem Fahrrad unterwegs, als die 41-Jährige ihn plötzlich heranwinkte, sofort umarmte und ihm zudem Sex anbot. 

Der Mann lehnte ab und setzte seine Fahrt fort. Nur wenig später habe er dann bemerkt, dass sein Portemonnaie fehlte. Er fuhr zurück und entdeckte die Frau, die gerade in seiner Geldbörse kramte. Als er die Diebin dann aufforderte, sein Eigentum rauszurücken, habe die Frau laut Zeugen laut losgeschrien und sich Hose und Unterhose heruntergezogen. Alarmierte Polizisten nahmen die Alkoholisierte vorläufig fest, der Mann bekam seine Geldbörse zurück.

Berlin: Frau tot in Wohnung gefunden

In Berlin-Kreuzberg ist eine 58-Jährige ermordet in einer Wohnung nicht weit vom Kottbusser Tor gefunden worden. Wie die "Berliner Zeitung" mit Bezug auf die Polizei berichtete, wurde der in der Wohnung anwesende Ehemann der Frau als Verdächtiger festgenommen. Medienberichten zufolge wurde die Getötete mit durchgeschnittener Kehle gefunden, was bislang nicht offiziell bestätigt wurde. Die Mordkommission ermittelt.

Kiel: Unbekannte werfen von Autobahnbrücke Stein auf Auto

Unbekannte haben am Mittwoch auf der Autobahn einen faustgroßen Stein auf ein Auto geworfen, in dem ein 50-Jähriger mit seinen zwei Kindern saß. Der Wagen war in Richtung Kiel unterwegs, der Vorfall ereignete sich in Höhe Blumenthal an einer Brücke über die Fahrbahn. Wie die Polizei berichtet, wurde die Windschutzscheibe des Pkw nahezu durchschlagen, einige Splitter befanden sich im Innenraum. Nach Untersuchungen schließt die Polizei ein Hochschleudern des Steins von anderen Autos aus. Der Fahrer und seine Kinder im Alter von zehn und zwölf Jahren wurden nicht verletzt. Nun sucht die Polizei nach Zeugen, die auf der Brücke etwas Verdächtiges beobachtet haben. Hinweise können unter Telefon 04321-9450 an die Polizei Neumünster übermittelt werden.  

Mannheim: Auto fährt unter Lkw - Pkw-Fahrer tot

Auf der A6 an der Grenze von Hessen und Baden-Württemberg ist ein 50 Jahre alter Autofahrer am Mittwoch tödlich verunglückt. Er fuhr an einem Stauende unter einen Lastwagen aus der Slowakei gefahren und wurde dabei tödlich verletzt, hieß es seitens der Polizei. Der Unfall ereignete sich auf der Spur Richtung Kaiserslautern zwischen dem Viernheimer Dreieck und der Anschlussstelle Mannheim-Sandhofen. Die Autobahn wurde vorübergehend gesperrt.

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Nachrichten von Mittwoch, 22. November:

Stuttgart: Einbrecher schläft während seines Einbruchs ein

Ein mutmaßlicher Einbrecher ist nach mehreren Einbruchsversuchen in einem Treppenhaus eingeschlafen. Dort weckte ihn die Polizei, die ihn festnahm. Der 26-Jährige versuchte offenbar am Dienstagmittag fünf Türen eines Mehrfamilienhauses aufzubrechen. Ein 60-jähriger Anwohner fand den schlafenden Mann im Treppenhaus und alarmierte die Polizei. Bei dem 26-Jährigen fanden die Beamten neben mutmaßlichem Einbruchswerkzeug auch eine Überwachungskamera, die möglicherweise an einem bislang unbekannten Tatort gestohlen wurde. Gegenstand der Ermittlungen ist unter anderem, ob der Mann für weitere Einbrüche in Betracht kommt. Zeugen werden gesucht.

Irschenberg: Volltrunkene will auf der A8 wenden

Am frühen Morgen wollte eine betrunkene 44-Jährige mitten auf der Autobahn mit ihrem Wagen wenden. Die Frau war bereits zuvor dadurch aufgefallen, dass sie in Schlangenlinien fuhr und dabei alle drei Fahrstreifen der A8 in Richtung Salzburg einnahm. In Höhe des südlich von München gelegenen Irschenberg nahm eine Polizeistreife die Verfolgung auf, wie "tz.de" berichtet. Die Geschwindigkeit variierte dem Bericht nach zwischen 100 Stundenkilometern und Schritttempo. Zwischendurch verursachte sie beinahe einen Unfall, als sie auf der linken Spur abrupt anhielt. Als die Fahrerin dann versuchte, ihr Auto zu wenden, griff die Polizei ein. Ein Beamter zog sie vom Fahrersitz, verfrachtete sie auf den Rücksitz und fuhr ihr Auto auf einen Parkplatz. Weil die offenbar angetrunkene Frau einen Soforttest verweigerte, wurde eine Blutentnahme angeordnet. 

Wuppertal: Mann fällt von Strommast 

Nahe des Bahnhofs Wuppertal-Vohwinkel ist ein Mann am Mittwochnachmittag von einem Strommasten gestürzt. Wie die "Westdeutsche Zeitung" berichtet, war die Feuerwehr zwar bereits vor Ort und konnte den Fall mit einem Sprungtuch abfedern, dennoch sei ein Rettungshubschrauber gerufen worden. Der Mann schwebt demnach in Lebensgefahr.

Die Polizei wurde nach Angaben der Zeitung gegen 13 Uhr darüber informiert, dass eine Person den Strommast hinaufklettere. Die Einsatzkräfte hätten noch mit dem Mann sprechen können, die Ursache des Falls sei jedoch unklar. Der Bahnverkehr musste aufgrund des Großeinsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungskräften für etwa eine Stunde gesperrt werden. 


Hunsrück: Flugzeug lässt 50 Tonnen Kerosin über Deutschland ab

In der jüngeren Vergangenheit sorgten einige Vorfälle, bei denen Treibstoff von Flugzeugen abgelassen wurde, für Aufsehen. Bislang waren es vor allem Passagierflugzeuge, die in Frankfurt starteten und kurz nach dem Start wegen Problemen umkehren mussten. Um landen zu können, mussten sie ihr Gewicht reduzieren, und ließen größere Mengen Kerosin über der Pfalz ab. Der aktuelle Vorfall geschah bereits am 4. November, berichtet die "Rheinpfalz"-Zeitung. Eine Frachtmaschine vom Typ Boeing 747 der Fluglinie Cargolux startete mittags in Luxemburg. Der Pilot wollte Kuala Lumpur in Malaysia ansteuern, doch er registrierte laut Deutscher Flugsicherung (DFS) kurz nach dem Abflug ein technisches Problem an den Landeklappen. Nach Rücksprache mit der DFS ließ der Pilot zwischen 12.50 Uhr und 13.20 Uhr in einer Flughöhe von knapp 4270 Metern 50 Tonnen Kerosin ab. Die Maschine kreiste währenddessen über der Westpfalz, flog ihre Schleifen aber auch über Trier, Bitburg, Idar-Oberstein und Teile des Saarlandes. Das Ablassen darf nur in begründeten Fällen geschehen. Die Piloten müssten zudem darauf achten, dass sie nicht tiefer als 1500 Meter fliegen, wenn sie Kerosin ablassen.

Bremen: Frau will ihr Kind in die Kita bringen - und fährt durchs Fenster

Nachrichten Deutschland - Auto Kita

Die 33-jährige Frau wollte ihr Kind in die Kita bringen, als sie beim Einparken einen Poller übersah und dann in die Hauswand fuhr

Eine Mutter ist am Mittwochmorgen beim Einparken mit ihrem Auto durch die Fensterfront einer Kita in einen Gruppenraum gefahren. Wie die Polizei in Bremen mitteilte, gab es keine Verletzten - der Raum war leer. Es hielten sich aber fünf Kinder und drei Erzieherinnen in anderen Räumen auf. Sie kamen mit einem Schrecken davon. Die 33-jährige Mutter wollte ihr dreijähriges Kind zu der Kindertagesstätte bringen, als sie beim Einparken einen Poller übersah und dann in die Hauswand fuhr. Nach Eingang der Meldung löste die Bremer Feuerwehr Großalarm aus, insgesamt fuhren 26 Einsatzkräfte mit neun Fahrzeugen zum Ort des Geschehens. Einsturzgefahr für das Gebäude bestand demnach aber nicht. 

Rahden-Wehe: Mann kollidiert mit Baum - Glück im Unglück

Am Dienstagnachmittag kollidierte ein 23-jähriger Fahrer mit einem Baum. Doch trotz des heftigen Aufpralls hat er den Unfall äußerst glimpflich überstanden. Der Grund: Bei dem Auto war das Lenkrad auf der rechten Seite angebracht. Als die Einsatzkräfte in Wehe (Kreis Minden-Lübbecke) eintrafen, stand der Verunfallte bereits neben seinem demolierten Pkw. Er war nur leicht verletzt. Den Ermittlungen der Polizei zufolge, war der Mann auf der gerade verlaufenden Straße ins Schleudern geraten. Bei dem Versuch den Pkw abzufangen, habe sich dieser auf der nassen Fahrbahn gedreht und sei mit der Seite gegen den Baum geprallt. "Der Umstand, dass der Fahrer auf der rechten Seite saß, dürfte dem jungen Mann vermutlich das Leben gerettet haben", so die Einschätzung der Polizei.

Nachrichten Deutschland - Auto vs Baum

Trotz des heftigen Aufpralls seines Autos gegen einen Baum, hat der 23-jährige Fahrer die Kollision glimpflich überstanden

Freiburg: Mit Samurai-Schwert bewaffnete Frau fordert Medikamente

Eine Frau, bewaffnet mit einem Samurai-Schwert, hat am Mittwoch in Freiburg einen Polizeieinsatz ausgelöst. Zeugen hatten der Polizei mitgeteilt, dass dort eine Frau mit einem Samurai-Schwert über die Straße laufe. Nach ersten Erkenntnissen tauchte die 38-Jährige mit dem Schwert kurz darauf in einer Klinik auf und forderte die Herausgabe von Medikamenten, wie die Polizei mitteilte. Die Besatzungen mehrerer Streifenwagen suchten daraufhin nach der Frau, die schließlich unweit der Klinik angetroffen und zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht wurde. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand. 

Berlin: Zahl der Wolfsrudel steigt 

Die Zahl der Wolfsrudel in Deutschland hat sich binnen eines Jahres um 13 auf 60 Rudel erhöht. Insgesamt lebten zuletzt etwa 150 bis 160 erwachsene Wölfe in Deutschland - nach etwa 140 im Vorjahreszeitraum, wie das Bundesamt für Naturschutz am Mittwoch mitteilte. Den Angaben zufolge stieg zwar die Zahl der Rudel deutlich, allerdings verringerte sich gleichzeitig die Zahl der Wolfspaare von 21 auf 13. Die Zahl der sesshaften Einzelwölfe sank von vier auf drei. Mittlerweile umfasse das Verbreitungsgebiet der Wölfe sieben Bundesländer. Die meisten Wölfe gibt es in Brandenburg und Sachsen.

Holzmaden: Mann wird auf der Autobahn überfahren

Auf der A8 zwischen München und Stuttgart ist ein 43-Jähriger überfahren und tödlich verletzt worden, berichtet die Polizei. Warum er auf Höhe der Gemeinde Holzmaden (Kreis Esslingen, Baden-Württemberg) am Dienstagabend auf der Fahrbahn unterwegs war, bleibt unklar. Der Mann wurde von einem Pkw und einem Lkw überfahren. Einer der Fahrer rief die Polizei. Nach dem Unfall musste die A8 in Richtung Stuttgart bis 1.30 Uhr gesperrt bleiben. 

Stelle: 79-Jähriger fährt mit seinem Auto ins Gleisbett

Im südlich von Hamburg gelegenen Stelle hat ein 79-Jähriger durch ein Missgeschick am Dienstagabend die Pendlerstrecke zwischen Hamburg und Lüneburg lahmgelegt. Wie die "Kreiszeitung Wochenblatt" berichtet, verwechselte der Mann auf dem Parkplatz des Bahnhofs offenbar das Gas- mit dem Bremspedal. Sein Automatikfahrzeug schoss im Anschluss ungebremst durch einen Zaun und kam erst auf den zwei mittleren von vier Gleisen vor dem Bahnsteig zum Stehen. Es befanden sich zu diesem Zeitpunkt weder Menschen auf dem Bahnsteig, noch ein Zug auf den Schienen. Der Mann konnte sich selbständig befreien, sein Auto wurde jedoch stark beschädigt. Wegen der Bergungsarbeiten musste die vierspurige Bahnstrecke zwischenzeitlich komplett gesperrt werden. Tausende Pendler waren demnach von Verspätungen betroffen. Die Führerscheinstelle will nun die Fahrtauglichkeit des Mannes überprüfen. 

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Ein Mann legte mit seinem Auto vorübergehend eine komplette Pendlerstrecke lahm

Gumperda: Autofahrer ruft nach Unfall unter falschem Namen Rettungsdienst und flüchtet

In Gumperda in Thüringen fuhr ein Autofahrer am Dienstag einen 70-jährigen Radfahrer an und verletzte ihn dabei lebensgefährlich. Wie die Polizei berichtet, ereignete sich der Unfall an einer Einmündung. Der Pkw-Fahrer rief demnach unter falschem Namen den Rettungsdienst und fuhr anschließend mit seinem Auto vom Unfallort weg. Die Polizei konnte seine Identität allerdings ermitteln und an seinem Wohnort das Auto mit den Unfallspuren sicherstellen. Es stellte sich auch heraus, dass der 40-Jährige keinen Führerschein hat. Zudem blieb der Mann zunächst verschwunden. Die Polizei traf ihn weder zu Hause noch bei Bekannten an. Die Ermittlungen laufen. Über den Zustand des Radfahrers ist nichts bekannt.

So wird das Wetter in Deutschland 

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Nachrichten von Dienstag, 21. November:

Melle: Drei Männer versuchen junge Frau zu entführen

Eine 18-Jährige wurde im niedersächsischen Melle um ein Haar Opfer einer Entführung. Wie die Polizei am Montag berichtete, war die junge Frau am Samstag gegen 23 Uhr zu Fuß unterwegs. Ein schwarzer Transporter, ähnlich einem VW Bus, kam ihr entgegen und fuhr zunächst an ihr vorbei. Das Fahrzeug wendete dann aber und hielt auf ihrer Höhe an. Drei ihr unbekannte Männer mit schwarzen Vollbärten stiegen aus. Sie liefen hinter der Frau her, hielten sie fest und versuchten sie in das Fahrzeug zu ziehen. Das Mädchen setzte sich vehement zur Wehr, schlug einem Täter dabei ins Gesicht und konnte sich schließlich losreißen. Die Männer ließen daraufhin von ihr ab und setzten ihre Fahrt fort. Das Opfer flüchtete danach leicht verletzt zu einem Restaurant und informierte einen Angehörigen. Eine etwa 40 Jahre alte anwesende Frau berichtete von einem ähnlichen Fall, der sich nur etwa zehn Minuten zuvor ereignet hätte. Die Polizei sucht nun das Opfer der zweiten Tat, Zeugen der beiden Vorfälle sowie das Tatfahrzeug.

Köln: Unbekannter verletzt Mann mit Rasierklinge

nachrichten deutschland - fahndung köln

Dieser Mann gilt als dringend tatverdächtig, einen 21-Jährigen erheblich im Gesicht verletzt zu haben

Die Polizei Köln fahndet nach erfolglosen Wochen der Suche nun öffentlich nach einem Mann, der bereits am 15. September einen 21-Jährigen erheblich im Gesicht verletzt haben soll. Wie die Beamten schreiben, ereignete sich der Vorfall in einem Bus der Linie 145, der in Richtung Bocklemünd unterwegs war.

Demnach sprach der Tatverdächtige das spätere Opfer gemeinsam mit zwei weiteren Männern an. Im weiteren Verlauf soll das Trio den 21-Jährigen, der vergeblich versuchte sich zu entfernen,  provoziert und beleidigt haben. Gegen 12.30 Uhr seien die drei Männer sowie das Opfer an der Haltestelle "Blaugasse" ausgestiegen. Dort soll der mutmaßliche Täter ohne  Vorwarnung eine Rasierklinge gezogen haben, mit der er dem 21-Jährigen eine etwa 15 Zentimeter lange Schnittwunde auf der linken Wange zufügte, heißt es. Anschließend sei das Trio geflüchtet.

Die Polizei bittet nun mögliche Zeugen, sich mit Hinweisen an das Kriminalkommissariat 53 unter der Rufnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de zu wenden.

Werne: Bus ausgebrannt - keine Verletzten

Morgens früh um 6 Uhr hörte die Fahrerin eines Busses einen Knall im hinteren Bereich ihres Fahrzeugs, als sie unterwegs nach Lünen war. Als sie ausstieg, sah sie, dass aus dem Motorraum Flammen schlugen. Kurze Zeit später brannte der Bus komplett aus. Durch die Hitzeentwicklung wurde auch der Fahrstreifen und die Rollläden und Scheiben eines angrenzenden Hauses durch die Hitze beschädigt. Die Fahrerin befand sich zum Zeitpunkt des Brandes alleine im Fahrzeug und konnte sich rechtzeitig retten. Verletzt wurde niemand. Nachdem der Brand gelöscht war, musste der Asphalt zunächst abkühlen. Die Fahrbahn wurde daher komplett gesperrt und eine Umleitung wurde eingerichtet. Unglücklicherweise rutschte auf der Ausweichstrecke ein Lkw in den Graben, wodurch weitere Behinderungen entstanden. Während der Bergung musste diese Straße ebenfalls gesperrt werden. Der geschätzte Sachschaden liegt bei etwa 250.000 Euro.

Nachrichten Deutschland - Bus

Der Bus brannte in voller Ausdehnung und komplett aus - verletzt wurde zum Glück niemand

Merkers: Autofahrerin kracht in Lkw - tot

In Thüringen ist am Morgen eine Autofahrerin in einer Kurve ins Schleudern geraten und frontal mit einem entgegenkommenden Lkw kollidiert. Die Frau wurde bei dem heftigen Aufprall getötet, ihre Beifahrerin musste schwer verletzt ins Krankenhaus. Der betroffene Streckenabschnitt der B62 zwischen Dorndorf und Merkers blieb für den Verkehr längere Zeit gesperrt, schreibt die Polizei. 

Hamburg: Baggerfahrer findet riesiges Hakenkreuz

Er wollte eigentlich die Fundamente für neue Umkleidekabinen vorbereiten und machte einen ungewöhnlichen Fund: Auf einem Hamburger Sportplatz hat ein Baggerfahrer ein immenses Hakenkreuz ausgegraben. Das vier mal vier Meter große Nazi-Symbol war unter der Erdoberfläche versteckt, wie der erste Vorsitzende des Sportvereins Billstedt-Horn, Joachim Schirmer, am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur sagte. Ins Hein-Klink-Stadion in Hamburg-Billstedt müsse jetzt erstmal das Denkmalschutzamt kommen, heißt es, und dann solle das Hakenkreuz so schnell wie möglich verschwinden, sind sich die Bezirkspolitiker einig. Sie sprechen von einer "fürchterlichen Nazi-Hinterlassenschaft". Der Fund sei so groß und schwer, dass der Bagger ihn nicht wegbewegen konnte. Es müsse wohl mit einem Presslufthammer zerstört werden.


Bad Hersfeld: Friseurkunde mit Baseballschläger verprügelt

Am Montagnachmittag kam es zu einem Überfall in einem Friseurladen. Ein 35-jähriger Mann war gerade Kunde, als plötzlich fünf Unbekannte - vier davon mit Sturmhauben maskiert - in den Salon stürmten. Sie schlugen und traten unvermittelt auf den Mann ein. Dabei sollen auch Baseballschläger benutzt worden sein, berichtet die Polizei. Nach der Attacke flüchteten die Täter. Der Geschädigte wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert. Zu den Hintergründen der Tat können noch keine genaueren Angaben gemacht werden, heißt es. Eine bisherige Fahndung verlief ohne Ergebnis. Die Täter waren überwiegend dunkel gekleidet - die Polizei bittet um Zeugenaussagen.

Ingolstadt: Brennende Matratze sorgt für Großeinsatz im Klinikum

In einem Patientenzimmer des Klinikums Ingolstadt ist am Montagabend ein Feuer ausgebrochen. Eine Matratze brannte. Eine Pflegekraft entdeckte dicken Rauch, der aus einem Patientenzimmer drang und alarmierte daraufhin die Rettungskräfte. Es wurde ein Großalarm ausgelöst. 18 Patienten konnten sofort in Sicherheit gebracht werden, berichtete das Polizeipräsidium. Sechs weitere Patienten wurden später gerettet. Eine Person wurde wegen Rauchvergiftung ärztlich behandelt. Die Kriminalpolizei hat die Untersuchungen zur Ursache des Brandes übernommen. Ob es sich um einen Unfall handelt oder das Feuer vorsätzlich gelegt worden ist, muss noch geklärt werden.

Berlin: Frau umarmt einen Fremden und stiehlt ihm sein Geld

Ein 60-jähriger Radfahrer fuhr am Montagmorgen nichtsahnend durch Berlin-Pankow, als ihn eine Frau an einer Kreuzung heranwinkte. Nach Angaben des Mannes habe sie ihn unvermittelt umarmt und ihm Sex angeboten. Der Mann lehnte das Angebot ab und fuhr weiter. Kurz darauf bemerkte er jedoch, dass seine Geldbörse nicht mehr in seiner Hosentasche war. Er fuhr zurück und entdeckte die Frau, die gerade in seiner Börse kramte. Als der 60-Jährige sein Geld zurückforderte, schrie die 41-Jährige und zog sich die Hose herunter. Passanten alarmierten die Polizei, die die alkoholisierte Frau vorläufig festnahmen. 

Hamburg: Polizist schießt auf mutmaßlichen Einbrecher

Ein Polizist hat am Montagabend einen mutmaßlichen Einbrecher angeschossen. Der Komplize des Verdächtigen konnte fliehen. Der 33-Jährige wurde bei dem Vorfall am Arm verletzt und ins Krankenhaus gebracht, Lebensgefahr besteht nach Angaben einer Polizeisprecherin nicht. Die Fahndung nach dem Mittäter verlief bislang erfolglos. Auf dem Handy hatte der Hausbewohner am Abend ein Einbruchssignal seiner Alarmanlage empfangen. Daraufhin rief er die Polizei. Die Beamten trafen die beiden Täter demnach noch in dem Reihenhaus an. Unter welchen Umständen der 39 Jahre alte Polizist kurze Zeit später schoss, sei noch unklar. Der Beamte wurde nach dem Einsatz psychologisch betreut. Bei dem Verdächtigen wurden die aus dem Haus gestohlenen Gegenstände gefunden.

So wird das Wetter in Deutschland 

Sehen Sie die Wettervorhersage für Freitag 17. November:


Aktuelle Unwetterwarnungen gibt es auf der Webseite des Deutschen Wetterdienstes (DWD). 


Nachrichten von Montag, 20. November:

Karlsruhe: Jugendliche werfen Familienvater mit Steinen bewusstlos

Zwei Jugendliche haben am frühen Sonntagabend einen 38-jährigen Familienvater mit Steinen und Flaschen beworfen, selbst als dieser bereits bewusstlos am Boden lag. Auslöser des Vorfalls waren demnach beleidigende Nachrichten, die das Täterduo zuvor in einem Kurzmitteilungsdienst an den Sohn des späteren Opfers geschickt haben sollen, berichtet die Polizei. 

Im Laufe des Sonntags suchten die beiden 15- und 16-jährigen Tatverdächtigen mit weiteren Jugendlichen den 15-jährigen Sohn gegen 17 Uhr an seiner Wohnadresse auf. Der Vater kam hinzu, woraufhin die zwei Jugendlichen zunächst wegrannten. Als der Sohn den beiden folgte, ging ihm sein Vater nach. An einer Kreuzung angekommen, soll der 16-Jährige den Vater zunächst beleidigt und ihn dann mit handgroßen Steinen beworfen haben. Zeitgleich habe auch der 15-Jährige, inzwischen nur einen Meter hinter dem Vater stehend, einen großen Stein geworfen, der den Erwachsenen am Hinterkopf traf. Der 38-Jährige sei daraufhin bewusstlos zu Boden gegangen, während die Angreifer ihre Attacken mit weiteren Steinen und auch Flaschen fortsetzten, schreibt die Polizei. Der Mann erlitt schwere, aber nicht lebensbedrohliche Verletzungen. Wohl auch, weil der Sohn ihn schützte, zur Seite zog und so weitere Treffer verhindern konnte.

 

Auf den Tumult aufmerksam geworden, versuchten Zeugen die Situation zu beruhigen, scheiterten dabei aber an den aggressiven Jugendlichen. Diese ergriffen zusammen mit der umstehenden Gruppe von Jugendlichen zunächst die Flucht, als mehrere Streifenwagen der Polizei anrückten. Die Gruppe konnte kurz darauf von der Polizei festgesetzt und beide Tatverdächtige festgenommen werden.

Essen: Sieben Jugendliche verwüsten Geschäft und greifen Ladendetektive an

Am Sonntagabend rasteten sieben Jugendliche zwischen 13 und 18 Jahren aus und verwüsteten eine Tchibo-Filiale im Essener Hauptbahnhof. Sie griffen auch die zwei Ladendetektive an. Wegen der starken Zerstörung musste der Laden anschließend geschlossen werden. Zahlreiche Verkaufsständer waren umgeworfen und zerstört worden, die Auslage lag verteilt auf dem Boden. Die Mitarbeiterinnen erlitten einen Schock.

Die beiden Ladendetektive erklärten, dass ihnen die Gruppe bereits im Hauptbahnhof aufgefallen war. Dort seien die Jugendlichen, allesamt laut Polizei Syrer, mit einer unbekannten Frau verbal aneinander geraten. Sie hätten später zwar von dieser wieder abgelassen, jedoch den Eindruck erweckt, "gezielt Streit zu suchen", zitiert die Polizei einen der Ladendetektive. Als diese die Gruppe darum bat, sich ruhig zu verhalten, sei es zum Angriff gekommen, der sich dann in die Tchibo-Filiale verlagerte, wo die Jugendlichen nach Zeugenaussagen Teile der Regale herausgerissen und Stangen und Regalböden zum Angriff auf ihre beiden Opfer genutzt hätten. Einer der Detektive wurde durch die Angriffe so stark verletzt, dass er in eine Klinik eingeliefert werden musste. Die Polizei sicherte Videosequenzen aus dem Hauptbahnhof, die nun Gegenstand der Ermittlungen sind.

Nachrichten Deutschland - Essener Hauptbahnhof

Völlig verwüstet war die Tchibo-Filiale nach dem Gewaltausbruch 

Hamburg: Von drei Unfallbeteiligten waren drei betrunken

Samstagnacht kam es in Hamburg-Jenfeld zu einem Unfall mit drei Pkw, deren Fahrer allesamt unter Alkoholeinfluss standen, berichtete die Polizei. Ein 36-Jähriger befuhr die Jenfelder Allee als Geisterfahrer, wo er mit einem ihm entgegenkommenden Pkw frontal zusammenstieß. Ein Atemalkoholtest bei dem 36-Jährigen ergab einen Wert von 1,16 Promille. Der andere Fahrer, ein 33-Jähriger, hatte einen Atemalkoholwert von 1,81 Promille. Beide wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Unmittelbar danach fuhr eine 38-Jährige mit ihrem Porsche Cayenne in die verunfallten Pkw. Auch die Frau stand unter Alkoholeinfluss - mit 0,74 Promille. Die Führerscheine aller Beteiligten wurden sichergestellt.

Niederaula: Junges Pärchen ermordet Mann und wirft Leiche in die Fulda

Ein junges Paar aus Zwickau hat den Mord an einem 45-Jährigen gestanden. Gegen die 17-Jährige und ihren 20-jährigen Freund sei am Samstag ein Haftbefehl erlassen worden, teilte die Staatsanwaltschaft Zwickau am Montag mit. Am 11. November hätten sie den 45-Jährigen in Gera mit Messerstichen in den Hals und den Oberkörper getötet. Sie wollten sein Auto rauben. Die Leiche des Mannes sollen sie in den Kofferaum gelegt haben. Sie fuhren damit Richtung Bad Hersfeld und warfen den Toten in die Fulda. Das Paar wurde am 11. November in Frankfurt/Main gestellt. Das Opfer konnte trotz aufwendiger Suche durch die Polizei noch nicht gefunden werden. Die Ermittler suchen nun nach einem älteren Mann, der das Paar als Anhalter von Altenburg nach Ronneburg mitgenommen hat. Außerdem werden weitere mögliche Zeugen gesucht, die Angaben zu der seit dem 2. November andauernden Tour des Pärchens machen können.

Lohr am Main: Angler ertrunken

Er wollte über Nacht angeln und ist ertrunken. Die Leiche des 57-Jährigen wurde am Sonntagnachmittag von einem Taucher auf dem Grund des Mains gefunden, wie die Polizei mitteilte. Der Mann aus Lohr am Main war am Samstagnachmittag zu seinem Angelausflug in der Nähe der Schleuse Steinbach aufgebrochen. Ein befreundeter Angler entdeckte am Sonntagvormittag das leere Kajütboot des 57-Jährigen. Da von diesem jede Spur fehlte, alarmierte der Freund die Polizei. Diese startete eine große Suchaktion mit mehr als 100 Einsatzkräften und einem Polizeihubschrauber. Gegen 17 Uhr entdeckte ein Taucher den Toten. Es gebe keinerlei Hinweise auf Fremdverschulden, hieß es.

Hagen: Betrunkener ruft 110, weil ihm Taxi zu teuer war

Wegen andauernden Missbrauchs von Notrufnummern hat die Polizei einen angetrunkenen 41-Jährigen in Gewahrsam genommen. Der Mann wählte am frühen Sonntagmorgen wiederholt die 110, wie die Polizei mitteilte. Einen Grund für die Anrufe nannte er bei den Telefonaten mit der Leitstelle nicht. Streifenbeamte überprüften den Anrufer wenig später in einer Gaststätte. Den Polizisten erklärte der Mann, dass er lediglich einmal mit einem Streifenwagen fahren wolle und ihm ein Taxi zu teuer sei. Die Polizisten untersagten ihm zunächst den weiteren Missbrauch von Notrufen. Wenig später wählte der Mann jedoch erneut mehrere Male den Notruf von Polizei und Feuerwehr. Nun sagte er den Streifenbeamten, dass ihm langweilig sei - und dass er auch weiterhin anrufen werde. Zur Verhinderung weiterer Straftaten nahmen die Polizisten den 41-Jährigen mit zur Wache. Er muss nun mit einer Anzeige rechnen.

Berchtesgaden: Lawine tötet Frau

Eine Lawine hat am Kehlstein im Berchtesgadener Land eine Frau mitgerissen, die noch am Unglücksort starb, teilte die Polizei mit. Die Lawine hatte sich in einer steilen Rinne auf etwa 1630 Höhenmetern gebildet und riss die 50-Jährige etwa 50 Meter bis zu einer Felskante sowie anschließend hundert Meter über steiles, felsdurchsetztes Gelände mit sich. Obwohl vorausgehende Touristen den Unfall bemerkten und sofort den Rettungsdienst alarmierten, starb die Frau noch an der Unfallstelle. Ein Polizeibergführer aus Berchtesgaden und der Lawinenwarndienst Bayern ermitteln nun, warum es zu dem Lawinenabgang gekommen war. 

Wolperath: Hund findet verweste Frauenleiche im Wald 

Am Sonntagnachmittag stöberte ein Hund von Spaziergängern eine weibliche Leiche in einem Waldgebiet in Neunkirchen-Seelscheid (Wolperath) auf. Die Polizei vermutet, dass ihr Tod bereits mehrere Wochen oder Monate zurückliegt. Sowohl die Identität der Frau als auch die Todesursache sind noch ungeklärt. Es ergaben sich jedoch Hinweise darauf, dass es sich um die seit Juni 2017 vermisste 64-jährige Ehefrau von Schlagerstar Andreas Martin handeln könnte, sagte ein Polizeisprecher dem "Kölner Stadt-Anzeiger". "Anhand bestimmter Kleidungsstücke gibt es eine gewisse Wahrscheinlichkeit. Aber es gibt noch keine zweifelsfreie Identifizierung."

Düsseldorf: 15 bewaffnete Männer attackieren Jugendliche

In der Nacht zu Samstag hat eine Gruppe von 15 Männern andere junge und Frauen im Hofgarten angegriffen. Ein 17-Jähriger wurde dabei mit einem Messer verletzt, ein weiterer mit einem Elektroschocker und mehreren Fußtritten, berichtete die Polizei. Eine Gruppe von vier Frauen und vier Männern war gegen 1 Uhr nachts im Hofgarten unterwegs. Sie stieß auf eine Gruppe von 15 Männern zwischen 18 und 20 Jahren, die die Frauen beschimpfte. Die jungen Männer stellten sich daraufhin vor die Frauen, woraufhin einige aus der anderen Gruppe sie angriffen. Ein 17-Jähriger wurde durch einen Messerstich verletzt. Er wurde später ambulant im Krankenhaus versorgt. Ein anderer 17-Jähriger wurde mit einem Elektroschocker angegriffen. Als er am Boden lag, trat einer der Männer gegen seinen Kopf. Jetzt sucht die Polizei nach den Angreifern und Zeugen.

Frankenthal: Autofahrer bremst Rettungswagen aus

Ein Autofahrer hat in Rheinland-Pfalz einen Rettungswagen, der mit Blaulicht und Martinshorn unterwegs war, zu einer Notbremsung gezwungen. Der 30-Jährige sei mit seinem Wagen zunächst vor dem Rettungswagen über mehrere rote Ampeln gerast, teilte die Polizei mit. Durch ein riskantes Überholmanöver habe er den Fahrer des Rettungswagens dann noch zu einer Notbremsung gezwungen. Gegen den Mann wird wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Nötigung im Straßenverkehr ermittelt. Der Autofahrer hätte ausweichen "können und müssen", sagte eine Polizeisprecherin.

Hamburg: Funkenflug an Gleis 13 

Am Samstagmittag kam es nach Einfahrt eines Zuges im Hamburger Hauptbahnhof an Gleis 13 an einer Lok zu drei explosionsartigen Kurzschlüssen bei denen die Funken flogen, berichtete die Polizei. Dabei riss die Oberleitung und fiel auf den Zug. Das Gleis wurde gesperrt, die Züge mit etwa 150 Reisenden wurden sicher evakuiert. Die Passagiere wurden nicht verletzt. Es ist von einem technischen Defekt auszugehen.

Nachrichten Deutschland - Hamburg Zug

Erst knallte es gewaltig und dann flogen Funken durch die Luft - die Oberleitung war gerissen

So wird das Wetter in Deutschland 

Sehen Sie die Wettervorhersage für Montag, 20. November:


Aktuelle Unwetterwarnungen gibt es auf der Webseite des Deutschen Wetterdienstes (DWD). 


dm/rös/mod/anb/DPA/AFP