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Tigerklapperschlangen und Kettenviper 14 gefährliche Giftschlangen in Mehrfamilienhaus in Potsdam gefunden

14 gefährliche Giftschlangen in Potsdamer Wohnung gefunden
Kettenvipern wie diese waren ungesichert in einer Potsdamer Wohnung (Symbolbild)
© blickwinkel / Imago Images
In einem Potsdamer Mehrfamilienhaus wurden 14 gefährliche Giftschlangen gefunden. Die Tiere lebten in offenen Terrarien in einer der Wohnungen. 

Dieser Beitrag erschien zuerst auf RTL.de.

Gefährlicher Giftschlangen-Fund in Potsdam. Ordnungsamt und Feuerwehr haben 14 Tigerklapperschlangen, Kettenvipern und Felsenklapperschlangen in einer Potsdamer Wohnung sichergestellt. Die exotischen Tiere lebten zusammen mit ihrem Halter in offenen Terrarien – in einem Mehrfamilienhaus. Ein Reptilienexperte war vor Ort und transportierte die Schlangen in eine Auffangstation. Beim Verpacken der Tiere soll es mehrmals zu gefährlichen Situationen gekommen sein.

Schlange versuchte zu beißen

"Um eine Gefährdung unbeteiligter Dritter auszuschließen, mussten die Tiere sichergestellt werden", sagte Reptilienexperte Marko Hafenberg. Da die Terrarien nicht verschlossen und unbeschriftet waren, sei eine Gefährdung anderer nicht auszuschließen gewesen. Der Halter habe sich gesträubt den Reptilienexperte an seine Tiere ranzulassen. Dann habe er sie selbst aus den Terrarien geholt. Dabei seien die Schlangen teilweise entwischt. Eine Schlange habe sogar zweimal versucht den Halter zu beißen. Der Halter selbst sei in gesundheitlich schlechtem Zustand gewesen.

Tigerklapperschlangen, Kettenvipern und Felsenklapperschlangen in Potsdamer Wohnung

Vor allem die Kettenvipern sind äußerst gefährlich – sie sind für einen Großteil aller tödlichen Giftschlangenbisse in Asien verantwortlich. Die Wohnung wurde nach Einblick einer Bestandsliste des Halters weiter durchsucht, denn dort waren 16 Schlangen aufgeführt. Zu finden waren allerdings nur 14. Der Halter gab später an, dass eine Schlange von einer anderen gefressen worden sei und die zweite fehlende Schlange gestorben sei.

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In einer Mitteilung der Stadt Potsdam aber hieß es später, dass der Verbleib einer Giftschlange noch weiter unklar sei. Daher würde noch ein weiteres Mal nach dem gefährlichen Reptil gesucht werden. Die Stadt wies in dem Zusammenhang noch mal daraufhin, dass es in Brandenburg kein Verbot für die Haltung von Giftschlangen gebe.

RTL.de/mca

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