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Erkrath in NRW: Hells-Angels-Rocker und Libanesen liefern sich Massenschlägerei

In Erkrath sind erneut Libanesen und Rocker der Hells Angels aneinander geraten. Laut Polizei waren rund 175 Personen an der Massenschlägerei beteiligt, die nur durch einen Großeinsatz nicht weiter eskalierte. 

Massenschlägerei in Erkrath: Ein Mitglied der Hells Angels

Bereits im August war es in Erkrath zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Hells Angels und einem libanesischen Familienclan gekommen (Symbolbild)

Im Erkrather Ortsteil Hochdahl haben sich am späten Dienstagabend Mitglieder der Rockergruppe Hells Angels sowie Angehörige eines libanesischen Familienclans eine Massenschlägerei geliefert. Die Polizei rückte mit einem Großaufgebot aus, um die Auseinandersetzung mit weit mehr als 100 Beteiligten unter Kontrolle zu bekommen. Mehrere Personen mussten wegen leichter Verletzungen ärztlich behandelt werden. 

Anwohner hatten Angaben der Polizei zufolge gegen 22 Uhr per Notruf einen größeren Tumult mit Schlägerei vor einer Gasstätte gemeldet, die als Treffpunkt der Hells-Angels-Rocker und deren Supporter gilt. Laut "Rheinischer Post" standen sich dort in Hochzeiten rund 150 Libanesen und gut zwei Dutzend Rocker gegenüber. Teilweise seien die Kontrahenten mit Baseballschlägern bewaffnet gewesen. Dem Bericht zufolge hatten sich zunächst 30 bis 40 Libanesen mit den Rockern geprügelt. Da in der Folge immer mehr Libanesen dazukamen, hätten sich die Rocker irgendwann in der Gaststätte verbarrikadiert.

Nicht die erste Schlägerei beider Gruppen in Erkrath

Im weiteren Verlauf sei es durch einen "kräfteintensiven Einsatz" gelungen, "die streitenden Parteien zu trennen und damit weitere Eskalationen zu verhindern", schreibt die Polizei, die mit mehr als 100 Beamten und einem Hubschrauber im Einsatz war. Die Beamten stellten anschließend die Personalien aller Beteiligten fest. Einige mussten dafür vorläufig festgenommen werden. Zudem wurden zahlreiche Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Die zuständige Staatsanwaltschaft wurde noch in der Nacht hinzugezogen.

Für die Polizei endete der Einsatz laut Pressemitteilung erst am frühen Mittwochmorgen gegen 3.45 Uhr. Einige Beamten seien jedoch vor Ort geblieben, um weitere Straftaten zu verhindern. 

Auslöser der Schlägerei könnten demnach schon länger schwelende Auseinandersetzungen zwischen beiden Lagern sein. Erst Mitte August war es laut Polizei zu gewalttätigen Streitigkeiten gekommen, die ebenfalls einen Großeinsatz der Staatsmacht erforderten. Damals wurden auch mehrere Polizisten verletzt.

mod
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.