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Verbrechen in den USA: Oma ertränkt Enkel - und entgeht der Todesstrafe

Ihr Enkel sollte nicht als Scheidungskind aufwachsen - deshalb ertränkte eine deutsche Rentnerin in den USA den kleinen Camden. Ein Gericht ersparte der 73-Jährigen nun die Todesstrafe.

Eine deutsche Oma hat in den USA ihren Enkelsohn ertränkt, um ihn vor dem Schicksal eines Scheidungskindes zu bewahren. Deshalb drohte der 73-Jährigen die Todesstrafe. Nun kommt die Rentnerin aus Baden-Württemberg mit einer langen Haftstrafe davon. Am Montag verurteilte eine Richterin die Frau wegen Totschlags zu 21 Jahren und sechs Monaten Gefängnis.

Auf dieses Strafmaß hätten sich die Staatsanwaltschaft und die Verteidigung wenige Wochen vor dem offiziellen Prozessbeginn in Florida geeinigt, berichtete die Lokalzeitung "Apalachicola Times". Bis dahin hatte die Anklagebehörde die Hinrichtung der Rentnerin aus der Nähe von Böblingen verlangt.

Die Richterin habe es als erwiesen angesehen, dass Marianne B. ihren in Amerika geborenen Enkelsohn Camden im Januar 2010 im Ferienort St. George Island umbrachte, weil der damals Fünfjährige nicht als Kind geschiedener Eltern aufwachsen sollte. Dieses Tatmotiv hatte ihr Ehemann in seiner Zeugenaussage genannt. Die Eltern des Jungen hatten sich 2006 scheiden lassen. Der Kleine habe danach meist bei seiner Mutter im US-Bundesstaat Georgia gelebt.

Lebensabend hinter Gittern

Sein Vater verfolgte am Montag die Verkündung des Strafmaßes mit Tränen in den Augen, berichteten Gerichtsreporter. Als Nebenkläger habe er 30 Jahre Haft gefordert. Es gilt als wahrscheinlich, dass die Frau wegen der harten Gesetze den Rest ihres Lebens in Haft verbringen wird. Knapp drei Jahre habe sie bereits verbüßt. Während des Gerichtstermins habe sie unbewegt gewirkt und auf Fragen lediglich mit den Worten Ja und Nein geantwortet.

Die Verteidigung machte eine mangelnde Zurechnungsfähigkeit der Seniorin geltend. Sie leide an Demenz und Depressionen und habe zur Tatzeit Wahnvorstellungen gehabt. Zwischenzeitlich galt sie auch als nicht verhandlungsfähig. Sie habe 1944 als Fünfjährige bei einem russischen Bombenangriff in Breslau eine Schädelverletzung erlitten, schrieb die Zeitung weiter. Die vergangenen Jahre verbrachte sie statt im Gefängnis meist in einem Krankenhaus. Laut der Polizei hat sie unmittelbar nach der Tat einen Selbstmordversuch unternommen.

Die Frau hatte sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft 2010 im Urlaub zu dem Verbrechen in einem Ferienhaus entschlossen, als ihr Mann zum Einkaufen gefahren war. Bei seiner Rückkehr bemerkte er zunächst, dass die Haustür offenstand. Dann sei seine Frau mit nasser Unterwäsche bekleidet vom Strand ins Haus gekommen. Erst danach habe er den leblosen Körper des Jungen in der Badewanne entdeckt. Der Mann war zu dem Gerichtstermin aus Deutschland angereist.

kng/DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.