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Volksverhetzung in Hannover: Antisemitische Teenager werfen Steine auf jüdische Tanzgruppe

Nach einer Steinwurf-Attacke von Jugendlichen auf eine jüdische Tanzgruppe in Hannover haben sich Politiker und Verbandsvertreter entsetzt geäußert. Niedersachsens Integrationsministerin Aygül Özkan (CDU) zeigte sich in der Zeitung "Die Welt" vom Donnerstag "tief bestürzt".

Nach einer Steinwurf-Attacke von Jugendlichen auf eine jüdische Tanzgruppe in Hannover haben sich Politiker und Verbandsvertreter entsetzt geäußert. Niedersachsens Integrationsministerin Aygül Özkan (CDU) zeigte sich in der Zeitung "Die Welt" vom Donnerstag "tief bestürzt". Die Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch, sagte dem Blatt, sie sei "besonders traurig", dass antisemitische Einstellungen bei Kindern und Jugendlichen "in dieser Vehemenz" aufträten.

Nach Angaben der Polizei hatten mehrere Jugendliche und junge Männer bei einem Straßen- und Kulturfest am Samstag in Hannover eine achtköpfige jüdische Tanzgruppe angegriffen. Sie warfen Steine auf die Bühne und riefen antisemitische Parolen, wobei auch ein Megaphon zum Einsatz kam. Eine Tänzerin wurde am Bein getroffen und leicht verletzt. Die Polizei, die unter anderem wegen Volksverhetzung und gefährlicher Körperverletzung ermittelt, identifizierte inzwischen zwei Tatverdächtige im Alter von 14 und 19 Jahren.

Bei dem Jüngeren handele es sich um einen Deutschen, sagte eine Sprecherin der Polizei. Der Ältere sei ein Deutscher mit nordafrikanischem Migrationshintergrund. Der 14-Jährige war den Beamten zufolge bereits wegen Eigentums- und Rohheitsdelikten in Erscheinung getreten. Zur Identität der anderen Angreifer lägen noch keine Erkenntnisse vor, sagte die Sprecherin. Die Ermittlungen zu dem Vorfall dauerten an.

AFP / AFP
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.