Zentralrat der Juden in Deutschland

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Ehemaliges NS-Vernichtungslager Auschwitz

Weltweites Gedenken an Opfer des Holocaust - Kranzniederlegung in Berlin

Weltweit wird am Dienstag, dem 81. Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz, der Opfer des Holocaust gedacht. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) legt am Nachmittag in Berlin am Denkmal für die ermordeten Juden Europas einen Kranz nieder (16.45 Uhr). An der Zeremonie nehmen auch der Präsident des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, und EU-Innenkommissar Magnus Brunner teil. Der 27. Januar ist seit 1996 offizieller deutscher Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus.
Ferda Ataman

Studie: Juden in Deutschland fühlen sich alleingelassen und benachteiligt

Nach dem Angriff der radikalislamischen Hamas auf Israel vor zwei Jahren erleben Jüdinnen und Juden in Deutschland einer Befragung zufolge massive Anfeindungen, Ausgrenzung und Diskriminierung. In einer Studie über die Auswirkungen des Hamas-Überfalls auf Deutschland berichteten die Befragten über soziale Isolation und Ausgrenzung in allen Lebensbereichen - zum Beispiel in Schulen, Hochschulen, am Arbeitsplatz oder in Arztpraxen: Dies geht aus dem Zwischenbericht der Untersuchung hervor, den die Antidiskriminierungsstelle des Bundes am Dienstag in Berlin vorstellte.
Zentralratspräsident Josef Schuster

Schiedsrichter für neue Gerichtsbarkeit zu NS-Raubgut benannt

Die Einrichtung einer neuen Schiedsgerichtsbarkeit zur Klärung strittiger NS-Raubgutfälle kommt voran. Wie die Bundesregierung am Freitag mitteilte, verständigte sich das Auswahlgremium auf die Benennung von 36 Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern. Das Präsidium sollen die österreichische Juristin Elisabeth Steiner und der frühere Bundesverfassungsrichter Peter Müller als Doppelspitze übernehmen.