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Absturz des Fluges TWA 800: Jumbo soll von Rakete getroffen worden sein

Spektakuläre Erkenntnisse zu einem der schwersten Flugzeugunglücke: 1996 explodierte eine Boeing 747 kurz nach dem Start in New York. Ex-Ermittler glauben nicht an die offizielle Version des Unglücks.

Mit angeblich neuen Beweisen für einen Raketenabschuss wollen ehemalige Ermittler die Untersuchung eines Flugzeugabsturzes aus dem Jahr 1996 vor New York mit 230 Toten neu aufrollen. Eine Radar-Untersuchung zeige, dass es eine starke Explosion am Rumpf gegeben habe, schreiben die sechs Ex-Ermittler in einem Bericht an die Bundesverkehrsbehörde.

Das spreche zusammen mit anderen Beweisen dafür, dass der Absturz durch einen Raketenabschuss und nicht - wie von der Behörde in einem Abschlussbericht als wahrscheinlich angegeben - durch einen Kurzschluss verursacht worden sei.

Neuer Dokumentarfilm "Flight 800"

Außerdem seien bei der damaligen Untersuchung mögliche Beweise für einen Raketenabschuss verschwunden oder verschleiert worden, sagen die Ex-Ermittler, die inzwischen alle pensioniert sind. Zudem seien Zeugen nicht gehört worden. Die zuständigen Behörden wiesen die Vorwürfe zurück. Die Bundesverkehrsbehörde bestätigte den Eingang des Antrags, ließ aber zunächst offen, ob sie die Untersuchung wirklich wieder aufrollen werde.

Über ihre Erkenntnisse berichten die sechs Ex-Ermittler auch in dem Dokumentarfilm "Flight 800", der am 17. Juli beim US-Sender Epix gezeigt werden soll - auf den Tag genau 17 Jahre nachdem die Boeing 747 der US-Fluggesellschaft TWA elf Minuten nach dem Start vom New Yorker Kennedy-Flughafen ins Meer gestürzt war. Alle 230 Insassen kamen ums Leben.

Explosion durch Kerosindämpfe im Tank

Nach etwa 16-monatigen Ermittlungen hatte die US-Bundespolizei FBI erklärt, sie habe "keine Hinweise auf eine kriminelle Tat". Es gebe auch keinerlei Hinweise darauf, dass die Maschine durch eine Rakete etwa eines amerikanischen Militärflugzeuges irrtümlich abgeschossen worden sei. Das FBI stellte seine Untersuchung ein.

Auch vier Jahre nach dem Absturz sagte der Vorsitzende der US-Transportsicherheitsbehörde NTSB bei einer abschließenden Anhörung in Washington, intensivste Untersuchungen hätten keinerlei Hinweise auf Sabotage oder einen Raketenabschuss ergeben. Wahrscheinlichste Ursache des Unglücks sei eine durch Kurzschluss ausgelöste Explosion von Luft- und Kerosindämpfen im mittleren Tank der Boeing.

tib/DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.