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Absturz von Flug MH17: Ermittlungen in der Ostukraine sollen wieder aufgenommen werden

Für australische und malaysische Behörden ist der Fall MH17 noch nicht abgeschlossen. Wieder sollen Ermittler an die Absturzstelle in der Ostukraine, trotz der anhaltenden Kämpfe.

Australien und Malaysia wollen erneut Ermittler an die Absturzstelle von Flug MH17 in der Ostukraine schicken. Aufgrund der Kämpfe in der Region waren erste Untersuchungen in dem Trümmerfeld abgebrochen worden. "Ministerpräsident Abbott und ich sind entschlossen, unsere Bemühungen zu verstärken und enger mit den anderen internationalen Partnern zusammenzuarbeiten, darunter die Niederlande und die Ukraine, um sicherzustellen, dass die verbliebenen Opfer ihren Familien übergeben werden können", sagte der malaysische Regierungschef Najib Razak nach einem Treffen mit seinem australischen Amtskollegen Tony Abbott.

Die Boeing 777 der Malaysia Airlines war am 17. Juli mit 298 Menschen an Bord abgestürzt, wahrscheinlich nach Raketenbeschuss. Die ukrainische Führung und die prorussischen Rebellen machen sich gegenseitig dafür verantwortlich. Das Flugzeug war auf dem Weg von Amsterdam nach Kuala Lumpur. An Bord befanden sich überwiegend Niederländer, aber auch 38 Australier. Der erste Bericht zur Ursache des Absturzes soll am Dienstag in Den Haag veröffentlicht werden.

ono/DPA / DPA