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Amerika und die Hurrikane: Wenn "Earl", "Alex" und "Ida" vor der Tür stehen...

Hurrikans wie derzeit "Earl" suchen immer wieder den Süden der USA, Mittelamerika und die Karibik heim. Hier eine Reihe von verheerenden Stürmen der vergangenen Jahre.

Immer wieder werden der Süden der USA, Mittelamerika und die Karibik von schweren tropischen Wirbelstürmen, den Hurrikanen, heimgesucht. Hier eine Reihe von verheerenden Stürmen der vergangenen Jahre.

Juni/Juli 2010:

 "Alex" richtet in Mexiko schwere Schäden an. Er peitscht meterhohe Wellen gegen die Küsten, entwurzelt Bäume und reißt Hausdächer davon. Weite Landstriche stehen unter Wasser. Mindestens 30 Menschen sterben, 500 000 sind von den Folgen des Sturms betroffen. An der Küste des Golfs von Mexiko müssen die Helfer ihren Kampf gegen die Ölpest unterbrechen.

November 2009:

 Hurrikan "Ida" verursacht im mittelamerikanischen El Salvador schwere Überschwemmungen und Erdrutsche, die ganze Ortschaften zerstören und Ernten vernichten. Mindestens 135 Menschen sterben durch Schlammlawinen und Fluten.

September 2008:

Nachdem der Hurrikan "Ike" unter anderem in Haiti und Kuba schwere Verwüstungen angerichtet hat und viele Menschen in den Tod gerissen hat, trifft er mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 170 Stundenkilometern auf die texanische Golfküste. Nach Angaben des Rückversicherers Munich Re sterben insgesamt 170 Menschen. Der volkswirtschaftliche Gesamtschaden beläuft sich auf 38 Milliarden US- Dollar.

August 2008:

Nachdem "Gustav" mehr als 80 Menschen in der Dominikanischen Republik, Haiti und Jamaika in den Tod gerissen hat, erreicht er Ende August mit etwa 230 Stundenkilometern Kuba. Die US- Südstaatenmetropole New Orleans wird am zwangsgeräumt, übersteht "Gustav" aber glimpflich. Insgesamt sterben mehr als 100 Menschen durch den Wirbelsturm, davon acht im Süden der USA. Schätzungen zufolge belaufen sich die Marktschäden auf fünf Milliarden Dollar.

November 2007:

"Noel" tötet in der Karibik mindestens 140 Menschen. Betroffen sind vor allem Haiti und die Dominikanische Republik. Schwere Schäden gibt es auch auf den Bahamas, Jamaika und Kuba.

September 2007:

"Felix" zieht mit bis zu 270 Stundenkilometern von der Karibik nach Mittelamerika. Im Sturm, bei Überschwemmungen und Erdrutschen kommen mehr als 130 Menschen ums Leben.

Oktober 2005:

"Wilma" zwingt im Nordwesten Kubas mehr als 600 000 Bewohner zur Flucht. Auch Haiti, Jamaika, Mexiko, die Bahamas und der US-Bundesstaat Florida sind betroffen. Nach Angaben der Munich Re kommen 40 Menschen ums Leben, der volkswirtschaftliche Gesamtschaden beläuft sich auf 22 Milliarden Dollar.

Oktober 2005:

"Stan" zieht über Mexiko, El Salvador und Guatemala und reißt mehr als 1600 Menschen in den Tod. Die Schäden werden mit bis zu zwei Milliarden Dollar veranschlagt.

September 2005:

"Rita" erreicht an der Grenze von Texas und Louisiana die USA und fegt mit bis zu 200 Stundenkilometern über das Land. Der Sturm verursacht eine bis zu sechs Meter hohe Sturmflut. Zwischenzeitlich müssen 1,3 Millionen Menschen die Küstenregion verlassen. Mindestens 119 Menschen sterben.

August 2005:

"Katrina" wütet in den US-Bundesstaaten Louisiana, Mississippi, Florida, Georgia und Alabama und tötet mehr als 1800 Menschen. Etwa 1,3 Millionen Menschen entlang der US-Golfküste verlieren ihre Existenz. Mit einem volkswirtschaftlichen Schaden von 125 Milliarden Dollar ist "Katrina" der bislang zerstörerischste Sturm.

DPA / DPA