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+++ Der Tag im Ticker +++: Chaos auf dem Flughafen von Barcelona - Polizei rückt an

Tumulte am Flughafen von Barcelona +++ Beziehungsdrama in Nordrhein-Westfalen +++ Geiselnahme in Restaurant in Dhaka beendet +++ Die Nachrichten des Tages im stern-Newsticker.

Am Flughafen von Barcelona ist es zu zahlreichen Flugabsagen und Verspätungen gekommen

Am Flughafen von Barcelona ist es zu zahlreichen Flugabsagen und Verspätungen bei der spanischen Billig-Fluggesellschaft Vueling gekommen

+++ 15.30 Uhr: Chaos auf dem Flughafen von Barcelona - Polizei rückt an +++

Wegen zahlreicher Flugabsagen und Verspätungen bei der spanischen Billig-Fluggesellschaft Vueling ist es auf dem Flughafen von Barcelona zu Tumulten gekommen. Empörte Passagiere protestierten lautstark und forderten ihr Geld zurück. Vor den Check-in- und Informationsschaltern bildeten sich lange Schlangen mit vielen Familien und Kindern. Die Polizei sei angerückt, um Schlimmeres zu verhindern, berichtete die Zeitung "La Vanguardia" in der Onlineausgabe.

Ein Sprecher der Gesellschaft bat um Entschuldigung für das Chaos zu Beginn der Hauptreisezeit und versicherte, man arbeite daran, gute Lösungen für alle Betroffenen zu finden. Einen konkreten Grund für die rund ein Dutzend gestrichenen Flüge unter anderem nach Paris, London und Málaga und für die vielen Verspätungen von bis zu vier Stunden nannte er aber nicht. Er räumte lediglich "operative Probleme" ein.

+++ 13.25 Uhr: Mehr als 400.000 Griechen wegen der Finanzkrise ausgewandert +++

Wegen der schweren Finanzkrise haben 427.000 Griechen ihr Land verlassen und haben Arbeit im Ausland gesucht. Seit 2013 wandern sogar jährlich mehr als 100.000 Menschen aus. In ihrer Mehrheit sind es gut ausgebildete Menschen. Dies ergibt sich aus einer Studie der griechischen Zentralbank (Bank of Greece), die am Samstag in der Athener Zeitung "Kathimerini" veröffentlicht wurde.

Ein Ende der Auswanderungswelle sei nicht in Sicht, heißt es im Bericht weiter. Grund: Die Arbeitslosigkeit unter jungen Menschen übertrifft zurzeit 50 Prozent.

+++ 12.15 Uhr: Mann ersticht Ex-Freundin +++

Nach einer nächtlichen Messerattacke in ihrer Wohnung ist eine 42-jährige Frau in Nordrhein-Westfalen gestorben. Der 30-jährige Ex-Freund der Frau soll in der Nacht zum Samstag in die Wohnung in Emmerich eingedrungen sein und auf die 42-Jährige und ihren neuen Lebenspartner, 29, eingestochen haben. Der alarmierte Rettungswagen brachte beide in ein Krankenhaus, in dem die Frau wenig später ihren Verletzungen erlag. Für den 29-Jährigen besteht keine Lebensgefahr. Der tatverdächtige Ex-Freund konnte noch vor Ort von der Polizei festgenommen werden. In der Wohnung befand sich ebenfalls der 19-jährige Sohn der Frau, er wurde nicht verletzt.

+++ 9.46 Uhr: Mann erschießt fünf Menschen in Serbien +++

Ein Mann hat in Serbien fünf Menschen erschossen und etwa 20 weitere verletzt. Das berichtet das Staatsfernsehen RTS unter Berufung auf die Polizei. Der 38 Jahre alte Mann stürmte den Angaben zufolge kurz nach Mitternacht in ein Café, tötete seine Ehefrau und schoss um sich, wie es in dem TV-Bericht weiter hieß. Unter den Verletzten sollen auch Kinder sein. Das Gewehr besaß der Mann laut Polizei illegal. Nach ersten Erkenntnissen sollen Beziehungsprobleme das Motiv gewesen sei. Die Tat geschah in der Stadt Zitiste, etwa 80 Kilometer nördlich von Belgrad.

+++ 9 Uhr: Zuwanderung von EU-Ausländern nach Deutschland erreicht 2015 Höchstwert +++

Die Zahl der Zuwanderer aus anderen EU-Staaten hat in Deutschland im vergangenen Jahr einen Rekordwert erreicht. Wie die "Welt" am Samstag unter Berufung auf das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) berichtete, kamen im vergangenen Jahr 685.485 EU-Bürger nach Deutschland. Da gleichzeitig 303.036 EU-Bürger Deutschland verließen, betrug die Nettozuwanderung demnach 382.449.

Das wichtigste Herkunftsland war Rumänien mit 174.779 Zuwanderern, wie die "Welt" mit Verweis auf das neue Freizügigkeitsmonitoring des Bundesamtes berichtete. Auf Platz zwei landete das Herkunftsland Polen mit 147.910 Zugewanderten, gefolgt von Bulgarien (71.709) und dem jüngsten EU-Mitglied Kroatien, von wo rund 50.500 Zuwanderer kamen. Insgesamt seien fast vier Fünftel der im vergangenen Jahr zugezogenen EU-Ausländer aus den osteuropäischen Staaten gekommen.

+++ 8.25 Uhr:  Mindestens fünf Tote bei Restaurant-Erstürmung in Dhaka +++

Mindestens fünf Geiselnehmer sind bei der Erstürmung eines Restaurants in der Hauptstadt von Bangladesch gestorben. Das sagte ein Polizeibeamter dem örtlichen Nachrichtensender Channel 24. Nach inoffiziellen Angaben der Polizei und lokalen Medien wurden zwischen fünf und 13 der Geiseln befreit. Offizielle Zahlen wurden jedoch zunächst nicht genannt.

In der Nacht zum Samstag hatten mindestens acht Bewaffnete das spanische Restaurant "Holey Artisan Bakery" angegriffen und sich dort mit mindestens 20 Geiseln verschanzt. Nach stundenlanger Belagerung stürmten Sicherheitskräfte am Samstagmorgen das Gebäude.

+++ 7.20 Uhr: Mindestens 26 Tote bei Busunglück in China +++

Bei einem Busunglück im Norden Chinas sind mindestens 26 Menschen ums Leben gekommen. Vier Menschen wurden verletzt, als das Fahrzeug eine Leitplanke durchbrach und von der Autobahn in einen Kanal stürzte, wie staatliche Medien am Samstag berichteten. Unglücksursache war demnach ein geplatzter Reifen.
Fernsehbilder zeigten, wie Rettungskräfte Leichen aus dem Bus zogen, der in tiefem Wasser unterhalb einer Autobahn nahe der Hafenstadt Tianjin lag. Der Fahrkartenkontrolleur, der Ersatzfahrer und zwei Passagiere überlebten das Unglück. Der Fernbus sollte laut der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua 30 Menschen von der Provinz Hebei in die nordöstliche Stadt Shenyang bringen.

ivi / DPA / AFP