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Coronakrise: Wann ist der Ausnahme-Wahnsinn wieder vorbei? Kommt darauf an, wen man fragt

Ist die Welt nach Ostern wieder so, wie sie vor der Coronakrise war? Oder erst im Mai? Oder gar erst in 18 Monaten? Zum Ende des Ausnahmeszustands gibt es deutlich mehr Meinungen als zur Bekämpfung des Virus.

Corona legt New York lahm

New York City, die Stadt, die erstmals schläft. Das Coronavirus legt selbst die umtriebige Super-Metropole lahm

DPA

Die Fußball-Bundesliga plant ihre Auszeit erst einmal bis Ende April. Dann geht der Spielbetrieb vielleicht weiter, aber wenn, dann ohne Zuschauer. Die von Bund und Ländern angeordnete Kontaktsperre gilt erst einmal noch weitere anderthalb Wochen. Ob sie verlängert wird, ist noch völlig offen. Ginge es aber nach US-Präsident Donald Trump, dann wird nach Ostern alles wieder so sein, wie es vor der Corona-Pandemie war. "Wir müssen unser Land wieder an die Arbeit bringen", sagte er tatendrängelig. Vermutlich kann es den allermeisten Menschen nicht schnell genug gehen mit dem Ende dieses Ausnahmezustands, nur wann das soweit sein wird oder soll oder darf, hängt vor allem davon ab, wen man fragt:

Die Virologen

Laut Robert-Koch-Institut (RKI), das in Deutschland federführend bei der Bekämpfung des Coronavirus ist, steht die Pandemie hierzulande noch eher am Anfang. Wie sie sich weiter entwickle, sei völlig offen, heißt es aktuell bei den Experten. Die Zahl der gemeldeten Fälle steige zwar weiter an, doch die exponentielle Wachstumskurve flache etwas ab. Die Virologen aber wollen die Zahlen noch nicht bewerten. Ebenso wenig wie die Wirksamkeit der bisher verhängten Kontaktsperren. "Wir müssen weiter abwarten, um zu sehen, ob die Maßnahmen greifen", sagte Institutschef Lothar Wieler.

Die Epidemie-Studie

Forscher der Imperial College in London haben in einer Studie untersucht, welche Folgen verschiedene Szenarien im Umgang mit einer vergleichbaren Epidemie hätten. Ergebnis: Ginge das öffentliche Leben weiter und würde man nur die Risikogruppen in Quarantäne schicken, wären innerhalb kurzer Zeit die Krankenhäuser überlastet, Hunderttausende könnten sterben. Würden die Schulen für etwa fünf Monaten geschlossen werden, käme es danach möglichweise zu einer zweiten Infektionswelle. Um das Virus weitgehend auszuschalten, müsste man das Prinzip der sozialen Distanz für 18 Monate aufrechterhalten.

Die Erfahrungen im Ausland

Im chinesischen Wuhan, wo das neuartige Coronavirus mutmaßlich erstmals aufgetreten war, hat die Regierung harsche Methoden angewandt, um die Infektionen einzudämmen: Die Elf-Millionen-Einwohner-Stadt sowie die Provinz Hubei standen seit Januar unter strenger Quarantäne. Zumindest nach offiziellen Angaben konnte die Ausbreitung des Erregers eingedämmt werden, in einigen Regionen werden die Maßnahmen inzwischen wieder gelockert. Auch einige Unternehmen wie der US-Klamottenhersteller Nike melden, dass die Menschen wieder konsumieren würden. Sorge bereitet den Behörden dagegen das Einschleppen neuer Coronavirus-Infektionen aus dem Ausland, Einreisende müssen deshalb teilweise in Zwangsquarantäne.

Anders dagegen (noch) die Situation in Italien, einem der Infektions-Schwerpunkte Europas.

69.000 Menschen wurden dort bislang positiv auf den Erreger Sars-CoV-2 getestet, 6800 sind gestorben. Das sind doppelt so viele Todesopfer wie in China. Seit dem 10. März gilt eine Ausgangssperre. Doch viele Italiener halten sich nicht an die Anordnung, wohl auch ein Grund, warum die Zahl der Corona-Infizierten nicht spürbar sinkt. Die Regierung erhöht deshalb die Geldstrafen für Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkungen. Zudem sind die Krankenhäuser in dem Land mittlerweile überlastet. Wer an die (zu) wenigen Beatmungsgeräte angeschlossen wird, müssen Ärzte von den Überlebenschancen der Patienten abhängig machen.

Die Statistiken

Über Erfolg oder Misserfolg aller Kontakt- und sonstigen Sperren, entscheiden letztlich die Zahlen der Infizierten und Todesopfer. "Sie suggerieren eine Sicherheit, die man im Moment gerne hätte", sagt Medizinstatistiker André Scherag von der Uni Jena. Doch die Quellenlage ist nicht so eindeutig, wie zu erwarten wäre. In Deutschland werden meistens zwei Datensätze verwendet: die des Robert-Koch-Instituts und die der Johns Hopkins University in Baltimore, USA. Das RKI sammelt die Zahlen aus den Bundesländern – und hinkt daher mit der Veröffentlichung den Amerikanern hinterher. Die wiederum beziehen ihre Daten von der niederländische Nachrichtenagentur BNO News, die sich auf Zahlen die "Berliner Morgenpost" bezieht. Die Weltgesundheitsorganisation wiederum bekommt die Angaben von den nationalen Behörden – also noch später als das RKI. Davon abgesehen gibt es noch die unterschiedliche Art der Erfassung. (Lesen Sie dazu hier: "Coronavirus in Deutschland: Wie das Zahlen-Wirrwarr zustande kommt") Während hierzulande eher breit auf Sars-CoV-2 getestet werde, geschieht das in Italien aufgrund des akuten Drucks nur sehr selektiv. Auch die Zählung der Todesfälle ist unterschiedlich: In Deutschland werden Verstorbene zum Beispiel nicht auf den Erreger getestet – was einer der Gründe ist, warum hierzulande offiziell verhältnismäßig wenige Menschen am Coronavirus sterben.

Die Wirtschaft

Wirtschaft ist nicht alles, aber ohne Wirtschaft ist alles nichts. Die meisten Länder stehen bislang noch recht gut in der Krise da. Zumindest was die Grundversorgung mit Lebensmitteln, Strom, Wasser und auch mit dem Internet betrifft. Dennoch hat die Pandemie schon jetzt heftige ökonomische Auswirkungen. Die Aktienkurse sind weltweit eingebrochen, darunter leiden auch Rentenversicherer und öffentliche Haushalte. Staaten wie Deutschland und die USA verabschieden Konjunkturpakete und Finanzspritzen in Billionen-Höhe. Dennoch dürften vor allem viele Kleinbetriebe die Coronakrise nicht überstehen. Pessimistische Schätzungen zufolge könnten bis zu 25 Millionen Menschen weltweit ihre Jobs verlieren. Der Wirtschaftsweise Lars Feld warnt vor einer zu langen Zwangspause: "Länger als drei Monate sollten wir diesen Zustand der Wirtschaft nicht zumuten", sagte der Ökonom der "Bild"-Zeitung.

Die Psychologie

Auch seelisch wirkt sich die Isolation auf die Menschen aus. Bei der Psychiatrie-Gesellschaft DGPPN heißt es: "Soziale Isolation ist ein wesentlicher Stressfaktor und kann psychische Störungen verstärken", eine Kontaktsperre von zwei Wochen werde für die meisten Betroffenen zu schaffen sein. Dauere sie länger, werde es schwierig. In der Berliner Charité befürchtet man, dass die Zahl der Suizide steigen könnte, wenn die Kontaktsperre länger als zwei bis drei Wochen dauert. Auch wachsender Alkoholkonsum könne zur Gefahr werden. In Australien wurde daher bereits die Abgabe von Bier, Wein und Spirituosen eingeschränkt.

Die rechtliche Seite

En passant und mit weitgehend stillem Einverständnis der Bürger, haben die Regierungen von Bund und Ländern massiv die Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Wie lange der Stresstest der Demokratie andauert, hängt sowohl am Infektionsverlauf als auch an der Politik, die über das Ende der Maßnahmen zu entscheiden hat. Der frühere Präsident des Verfassungsgerichts, Hans-Jürgen Papier, hält die Ausgangsbeschränkungen für verfassungsgemäß, auch sei die Verhältnismäßigkeit "angesichts der akuten Bedrohung von Gesundheit und Leben der Bevölkerung" gewahrt. Rechtlich unhaltbar würden die Maßnahmen werden, wenn "sich der Staat entschließen würde, nicht regional begrenzte und vor allem auch zeitlich nicht eng limitierte totale Ausgangssperren zu verhängen", so der Jurist.

Die Sicherheit

Zumindest was die Aspekte Sicherheit und Kriminalität betrifft, könnten die drastische Einschränkungen wohl noch etwas länger gelten. Denn viele Delikte wie Einbruch, Körperverletzung und Taschendiebstahl sind rückläufig, wie mehrere Polizeibehörden dem stern mitgeteilt haben. Für die sie bedeutet das aber nicht zwingend weniger Arbeit. Denn die Beamten müssten nun die Einhaltung der Corona-Maßnahmen überprüfen, etwa Kneipen und Friseure schließen. Außerdem haben sich erste Krimielle bereits Maschen ausgedacht, um die Unsicherheit der Menschen im Umgang mit Corona auszunutzen.

Quellen: RKI, Johns-Hopkins-Universität, "Berliner Morgenpost", Imperial College, Faces of Democracy, Berlin.de, Statista, DPA, AFP, "Bild"

18jähriger Kater und Welpe geht das?
Hallo, wir haben einen 18-jährigen Kater der aber noch recht fit ist. Er ist zwar eigentlich nur zu meiner Mutter anhänglich also kommt immer am Abend auf die Couch und lässt sich streicheln von ihr sonst ist er eigentlich den ganzen Tag in seinem Bett im Keller oder oben auf einer Decke die im Schrank liegt. Erzieht sich also zurück. Nun ist der Wunsch nach einem Welpen doch sehr groß und der einzige Grund der dagegen spricht oder der infrage kommt warum wir keinen holen würden wäre unser Kater. Habt ihr Erfahrung mit alten Katzen und welchen gemacht? Unser Kater ist nämlich Hallo, wir haben einen 18-jährigen Kater der aber noch recht fit ist. Er ist zwar eigentlich nur zu meiner Mutter anhänglich also kommt immer am Abend auf die Couch und lässt sich streicheln von ihr sonst ist er eigentlich den ganzen Tag in seinem Bett im Keller oder oben auf einer Decke die im Schrank liegt. Erzieht sich also zurück. Nun ist der Wunsch nach einem Welpen doch sehr groß und der einzige Grund der dagegen spricht oder der infrage kommt warum wir keinen holen würden wäre unser Kater. Habt ihr Erfahrung mit alten Katzen und welchen gemacht? Unser Kater ist nämlich eigentlich nicht So gut auf Hunde zu sprechen also wenn ein Hund an seinem Garten vorbeigeht springt er schon hinterm Zaun ein bisschen hoch und fängt an zu fauchen. Denkt ihr nicht das Man wird vorsichtiger Eingewöhnung es schaffen könnte dass die beiden sich verstehen? LG und danke im Voraus