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Preisträger des Darwin Awards: Die dümmsten Arten zu sterben

Seit mehr als 20 Jahren werden besonders dumme Todesfälle mit dem Darwin Award ausgezeichnet. Die Preisträger übertreffen sich gegenseitig mit ihrer Idiotie – und sind größtenteils männlich.

Die Gewinner des Darwin Awards landen meist in der Leichenhalle

Die Gewinner des Darwin Awards landen meist in der Leichenhalle ...

Es ist tragisch, wenn ein Mensch auf plötzliche und unvorhergesehene Weise ums Leben kommt. Doch manchmal waren die Umstände vielleicht gar nicht so unvorhersehbar. Manchmal hätte alles verhindert werden können, wenn die betroffene Person nur eine Sekunde lang nachgedacht hätte. Wenn der Mann, der das Material seiner Jacke testen wollte, diese ausgezogen hätte, bevor er sie mit einem Messer durchbohrte. Oder wenn ein Rentner an der Ostsee seinen Garten verlassen hätte, bevor er ihn unter Strom setzte.

Für solche Todesfälle wird seit 1994 in unregelmäßigen Abständen der Darwin Award verliehen. Benannt ist der Preis nach dem britischen Naturwissenschaftler Charles Darwin, auf dessen Forschungen die Theorie der natürlichen Selektion zurückgeht. Bezogen auf die aus eigener Dummheit aus dem Leben geschiedenen Personen, bedeutet natürliche Selektion, dass lebensuntüchtige Menschen sich nicht fortpflanzen und ihre Gene nicht an eine nächste Generation vererben. Es werden also Menschen honoriert, die nach Darwins Theorie lebten und sich selbst aufgrund ihrer Idiotie aus der menschlichen Fortpflanzung ausschlossen. Deswegen wird der Darwin Award nicht nur an Menschen verliehen, die besonders dämlich zu Tode gekommen sind, sondern auch an welche, die sich selbst unfruchtbar gemacht haben. Und ja, das ist genauso makaber wie es klingt.

Was passiert mit uns, wenn wir sterben?


Mehr Männer unter den Gewinnern

Wie alle wichtigen Preise ist auch dieser gar nicht so leicht zu bekommen: So reicht zum Beispiel normale Dummheit nicht aus, um ausgezeichnet zu werden. Man muss sich schon als besonders dämliches Exemplar hervorgetan haben. Außerdem sind Todesfälle ausgenommen, bei denen andere zu Schaden gekommen sind.

Die Idee für den Darwin Award hatten Biologiestudenten der kalifornischen Universität Stanford, heute trägt die Biologin Wendy Northcutt die Verantwortung für die als "sarkastischer Negativpreis" kategorisierte Auszeichnung. Forscher des Institut of Cellular Medicine in Newcastle untersuchten vor zwei Jahren die Liste der Preisträger und fanden heraus, dass der Award 282 Mal an Männer und nur 36 Mal an Frauen vergeben wurde. Fälle, an denen Paare beteiligt waren, rechneten sie heraus. Wie man dieses Ergebnis deuten will, obliegt jedem selbst. Die Forscher vermuteten eine höhere Risikobereitschaft bei Männern …

Unsere Top Ten der Darwin-Award-Preisträger

  1. Adelir Antonio de Carli erlangte durch seinen Tod eine zweifelhafte Berühmtheit: Der brasilianische Priester wollte 2008 mithilfe von Helium-Ballons für 19 Stunden durch die Luft schweben und so einen Weltrekord brechen, um für sein Projekt – einen Ruheraum für Lastwagenfahrer – zu werben. Leider hatte er den Wind unterschätzt, der ihn aufs offene Meer hinaustrieb. Er hatte zwar ein Funkgerät dabei, konnte aber mit dem GPS nicht umgehen.
  2. Ein Australier schaffte es, sich mit einem Feuerwerkskörper zu entmannen: Er steckte sich die Rakete zwischen die Pobacken, zündete sie an – und fiel hin. Die Rakete explodierte.
  3. Auch Deutsche waren bereits unter den Preisträgern: Ein 63-Jähriger aus Mecklenburg-Vorpommern wollte 2007 einem Maulwurf an den Kragen. Er versah seinen gesamten Garten mit Metallstäben, schloss diese an ein 380-Volt-Kabel an und ließ den Starkstrom durch die Erde fließen – doch statt des Tieres erwischte es den Maulwurfhasser, der vergessen hatte, seinen Garten vor dem Einschalten des Stroms zu verlassen.
  4. Um ihr Sexleben aufregender zu gestalten, griff ein Paar aus Wisconsin zur Waffe: Sie zielte während des Liebesspiels mit dem Gewehr auf sein Gemächt, er gab den Befehl zum Abdrücken. Ein paar Mal ging's gut, doch beim letzten Mal war die Waffe fälschlicherweise geladen.
  5. In Kenia wurden zwei Männer bei dem Versuch, ein Selfie mit einer Elefantenherde zu machen, getötet. Es reichte den beiden nicht, sich mit den Tieren zu fotografieren, sie berührten die Dickhäuter auch im Gesicht. Ihre Strafe: Die Elefanten trampelten sie zu Tode.
  6. Ein Rechtsanwalt wollte prüfen, ob die Glasscheibe seines Bürofensters im 24. Stock eines Hochhauses stabil ist und warf sich dagegen. Ergebnis: Nein, war sie nicht.
  7. 2006 stand die Polizei in Leicester vor einem Rätsel: Ein junger Mann wurde mit Messerstichen in der Brust in seinem Haus gefunden. Der 33-Jährige galt nicht als selbstmordgefährdet, allerdings gab es keine Zeichen eines Einbruchs und auch die Stiche sahen so aus, als hätte er sie sich selbst zugeführt. Seine Ehefrau konnte das Rätsel lösen: Ihr Mann habe sich schon länger gefragt, ob das Material seiner Jacke wohl Messerstiche abhalten könnte. Leider hatte er sie nicht ausgezogen, bevor er versuchte, der Sache auf den Grund zu gehen.
  8. Es war einmal ein Terrorist, der wollte eine Briefbombe verschicken. Nur leider hatte er zu wenig Porto auf den Umschlag geklebt. Der Brief kam zurück – der Terrorist öffnete ihn. Ende der Geschichte.
  9. Zwei junge Taiwanesen stritten sich 2004 um eine Frau. Sie entschlossen sich zu einer Art modernem Duell. Mit ihren Motorrollern fuhren sie auf einander zu, wer als Erstes auswich, würde sich nicht mehr um die Frau bemühen. Nur leider gab keiner der beiden nach. Sie krachten frontal zusammen, waren sofort tot. Die junge Frau gab hinterher an, sie habe an keinem der Männer Interesse gehabt.
  10. Während einer Gerichtsverhandlung wollte ein Staatsanwalt zeigen, dass sich in der Pistole des Angeklagten noch eine Kugel befindet. Er schoss sich in den Kopf.
Sarkastischer Negativ-Preis: "Ich habe meinen Hoden abgeschnitten - bekomme ich einen Darwin-Award?"
vim
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.