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Mindestens 79 Tote: Flammenhölle von Griechenland: Menschen bleiben stehen, umarmen sich ein letztes Mal und sterben

Es ist eine Tragödie. In der Nähe von Athen wüten verheerende Brände. Binnen weniger Stunden zerstören sie ein riesiges Gebiet. Dutzende Menschen sterben in dem Inferno. Tausende haben ihr Hab und Gut verloren.

Die Regierung spricht von einer "nationalen Tragödie", Polizei und Feuerwehr nennen es das "schlimmste mögliche Szenario". Selbst diese dramatischen Worte können das Grauen kaum fassen nach den verheerenden Waldbränden im dicht bewohnten Feriengebiet im Osten und Westen Athens. Mindestens 79 Menschen kamen in den Flammen ums Leben, viele von ihnen verbrannten bei lebendigem Leibe. Und das ist nur eine vorläufige Bilanz - am Dienstagnachmittag wurde immer noch eine unbekannte Zahl von Menschen vermisst.

Die schlimmsten Szenen müssen sich am Montag in der Region der Hafenstadt Rafina abgespielt haben, rund 25 Kilometer in gerader Linie östlich von Athen gelegen. Rettungsmannschaften entdeckten am Dienstagmorgen 26 Leichen an einem Steilhang. "Der Einsatzleiter weinte", berichtet ein Reporter vor Ort und beschreibt das ganze Drama: Die Opfer, darunter etliche Familien, hatten versucht, den Flammen zu entkommen und waren von ihren Häusern in Richtung Küste gerannt. Doch dieser Küstenabschnitt kann nur über einen schmalen Pfad erreicht werden, in dem dichten Rauch und in ihrer Panik finden ihn die Menschen nicht. Die Flammen kommen von allen Seiten, schließen die Menschen ein. Sie bleiben stehen, umarmen sich ein letztes Mal und sterben.

Immer wieder Waldbrände in Griechenland

Andere Reporter berichten von einer Frau, die mit ihrem Kind in einem Haus in der Ortschaft Mati entdeckt wurde. Die Mutter hatte ihr Kind schützend mit ihrem Körper abgeschirmt, bevor beide verbrannten. "Flammeninferno", "Hölle", "Schutt und Asche im Großraum Athen" - die Schlagzeilen der griechischen Presse am Dienstag beschreiben das Ausmaß der Feuersbrunst in ihrer ganzen Wucht. 

Waldbrände gibt es in Griechenland immer wieder im Sommer - sie gehören zum Alltag der Einsatzkräfte. Alle fragen sich, wie es zu der Tragödie kommen konnte. Der Zivilschutz hatte bereits am Sonntag vor großer Waldbrandgefahr gewarnt. Es hatte fast zwei Wochen lang nicht geregnet. Überall lag vertrocknetes Gras herum. Es herrschten Temperaturen um die 39 Grad Celsius. Am Montag kam starker Wind hinzu.

Zunächst bricht ein Brand im Westen Athens aus. Ursache unbekannt, heißt es von der Feuerwehr. Mehrere Häuser werden zerstört, Opfer gibt es aber nicht. Um die Mittagszeit kommt die Katastrophe: Neue Feuer entstehen im Osten Athens. Die bereits stark ausgelasteten Feuerwehrleute, die Löschflugzeuge und Hubschrauber müssen nun an zwei großen Fronten kämpfen.

Und die zweite Front - entlang der Ostküste Athens- ist ein riesiges Urlaubsgebiet. Pinienwälder überall und mittendrin verstreut Tausende Ferienhäuser und Wohnungen. Viele Athener haben dort ihren zweiten Wohnsitz, wo sie mit ihren Familien den Sommer verbringen. Die Flammen fegen mit hoher Geschwindigkeit über das Gelände. Tausende Menschen flüchten in Panik. 

Fischer retten Menschen vom Strand

Wer Glück hat, kann den Strand erreichen. Dort ist man sicher vor der Feuersbrunst. Viele gehen ins Wasser. Fischer holen sie am Dienstagmorgen aus den Fluten und aus schwer zugänglichen Küstenabschnitten.

Das Staatsfernsehen (ERT) zeigt am Dienstag das Ausmaß der Katastrophe, der ein riesiges Gebiet von gut 40 Quadratkilometern zum Opfer fiel: Ganze Wohnviertel in den Ortschaften Mati, Nea Makri und Rafina mit völlig zerstörten oder schwer beschädigten Häusern; Hunderte verbrannte Autos, die ihre Besitzer auf der Flucht vor den Flammen mitten auf der Straße abgestellt hatten; verstörte und verletzte Tiere irren herum. Allein in der Region um die Hafenstadt Rafina sollen mindestens 1200 Häuser zerstört worden sein, sagt Bürgermeister Vangelis Bournous.

Ein schwacher Trost für die betroffenen Menschen: Die Regierung unter Ministerpräsident Alexis Tsipras will die Ursachen klären. Und die EU will den Menschen unter die Arme greifen. Mehrere Länder sagten die Entsendung von Löschflugzeugen zu. Am Dienstagabend und am Mittwoch wurde zudem Hilfe von oben erwartet: Laut Wetteramt sollte es stark
regnen, bis zum Mittwochmorgen konnten viele Brände unter Kontrolle gebracht werden.

Hinweis: In einer ersten Version des Artikels war von 74 Toten die Rede, inzwischen hat die Feuerwehr die Angabe jedoch auf 79 erhöht.

Takis Tsafos / DPA / wue
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(