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Hochwasser in Deutschland "Entscheidungen vor Ort richtig getroffen": NRW-Innenminister Reul nimmt Städte und Kreise in Schutz

NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) sieht angesichts der Überschwemmungen keine großen Fehler bei Städten und Kreisen
NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) sieht angesichts der Überschwemmungen keine großen Fehler bei Städten und Kreisen
© David Young / DPA
Die Nachrichten aus den Hochwassergebieten im stern-Ticker.

Inhaltsverzeichnis

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Die Nachrichten aus den Hochwassergebieten im stern-Ticker: 

18.55 Uhr: Landkreise plädieren für neue Sirenensignale im Katastrophenfall

Nach den Erfahrungen mit der Hochwasserkatastrophe fordern die Landkreise in Rheinland-Pfalz ein Warnsystem mit neuen Sirenensignalen. "Die digitale Alarmierung funktioniert nicht, wenn kein Ton da ist", sagte am Montag der Geschäftsführende Direktor des Landkreistags, Burkhard Müller, mit Blick auf die Nacht zum Donnerstag im Kreis Ahrweiler, wo mindestens 117 Menschen ums Leben kamen. Zuvor hatte der SWR über die Forderung des Landkreistags berichtet.

Aus diesen Erfahrungen müssten dringend Konsequenzen gezogen werden, sagte Müller der Deutschen Presse-Agentur. "Wir müssen neue Sirenensignale etablieren." Die etablierten Signale etwa zum Fliegeralarm oder zum ABC-Alarm bei einem Angriff mit atomaren, biologischen oder chemischen Waffen seien nicht mehr zeitgemäß. "Ich halte vier bis fünf neue Signale für zwingend erforderlich." Dazu sollte auch ein Signal gehören, sich auf keinen Fall in Kellerräumen aufzuhalten.

18.52 Uhr: Insolvenzverwalter fordern Nachsicht für flutgeplagte Firmen

Angesichts der Zerstörungen durch das Hochwasser in Teilen Deutschlands hat sich der Insolvenzverwalterverband VID für eine Aussetzung der Insolvenzpflicht ausgesprochen. "Das Letzte, was Unternehmen und Unternehmer jetzt gebrauchen können, ist eine Diskussion um bestehende Insolvenzantragspflichten", sagte VID-Vorsitzender Christoph Niering laut Mitteilung. Eine entsprechende Regelung habe es auch von 2016 bis 2017 nach der damaligen Hochwasserkatastrophe gegeben. "Wichtig ist nicht nur, dass die staatlichen Hilfen so schnell wie möglich bei den betroffenen Unternehmen ankommen, sondern dass die Unternehmer auch, frei von etwaigen insolvenzrechtlichen Haftungsrisiken, einen Versuch des Neustarts planen können", forderte der Verband.

Hochwasser in Deutschland: "Entscheidungen vor Ort richtig getroffen": NRW-Innenminister Reul nimmt Städte und Kreise in Schutz

17.42 Uhr: Spendenaufrufe und Fake-Shops: Betrüger nutzen Hochwasser aus

Mit gefälschten Internet-Shops und Spendenaufrufen haben Kriminelle offenbar die Hochwasserkatastrophe ausgenutzt und Menschen um Geld gebracht. In drei Fällen hätten mutmaßliche Betrüger etwa Bautrockner im Netz angeboten, wie die Polizei in Köln und Bonn am Montag berichtete. Nachdem Betroffene dort bestellt und vorab gezahlt hatten, seien die Firmen telefonisch nicht mehr erreichbar gewesen. In einem anderen Fall hätte eine vermeintliche Elektrik-Firma Reparaturen angeboten, aber diese nach einer Zahlung nicht ausgeführt.

In Köln sucht die Polizei den Angaben zufolge nach mutmaßlichen Betrügern, die ein auf Facebook veröffentlichtes Foto einer durch das Hochwasser zerstörten Wohnung kopiert hätten und in einem neuen Beitrag dann um Spenden gebeten hätten. Ob dem Aufruf jemand gefolgt ist, werde nun ermittelt. Der Post sei gelöscht worden. In allen Fällen werde wegen des Verdachts auf Betrug ermittelt. Die Polizei warnte in der Mitteilung vor Betrugsdelikten im Zusammenhang mit der Hochwasserkatastrophe.

17.34 Uhr: Zahl der Flut-Toten in Rheinland-Pfalz nun bei 117

Am fünften Tag nach dem verheerenden Unwetter sind in Rheinland-Pfalz noch immer Tote geborgen worden. Ihre Zahl stieg von Sonntag auf Montag um 7 auf 117. Die Polizei rechnet mit weiteren Toten.

"In welchem Ausmaß, können wir nicht sagen", berichtete Polizeisprecher Lars Brummer in Koblenz. Wie viele Menschen vermisst würden, sei immer noch unklar, weil die Handy- und Telefonnetze noch immer nicht überall funktionierten. Zudem konnten noch nicht alle Meldungen abgeglichen werden.

16.28 Uhr: NRW-Innenminister nimmt Städte und Kreise in Schutz

In der Unwetterkatastrophe haben die Städte und Kreise aus Sicht des nordrhein-westfälischen Innenministers gut reagiert. "Die Entscheidungen vor Ort sind richtig getroffen worden", sagte Reul in Düsseldorf. "Ich kenne keinen Fall, wo auf Grund zu später Evakuierung Schaden entstanden ist." Ein größeres Problem sei vielfach gewesen, dass Menschen Warnungen nicht ernst genommen hätten und ihr Haus nicht verlassen wollten.

Die Kreise und Städte seien zuständig für die Schutzmaßnahmen, bekräftigte Reul. "Das ist ein scharfer Grundrechtseingriff, Leute von ihrem Grund und Boden zu vertreiben." Dies werde daher vor Ort sehr gründlich abgewogen.

Reul versprach, das Vorgehen der staatlichen Stellen "schonungslos und ehrlich" aufzuklären. Dazu sei aber jetzt nicht die Zeit. Zur Kritik am Katastrophenschutz sagte Reul: "Das Wesen von Katastrophen ist, dass sie nicht vorhersehbar sind." Das gelte erst recht für Naturkatastrophen.

16.15 Uhr: Ministerium bestätigt: DWD warnte bereits am Montag

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat nach Angaben des Bundesverkehrsministeriums bereits zwei Tage vor dem Unwetter im Westen Deutschlands die zuständigen Stellen verständigt. Der DWD habe am Montagmorgen, dem 12. Juli um 6 Uhr "über die bevorstehenden Starkregenereignisse informiert", teilte ein Ministeriumssprecher mit. "Diese Information ging an die zuständigen Katastrophenschutzstellen der Länder, Landkreise und Kommunen." Die konkret daraus abzuleitenden Schutzmaßnahmen seien jeweils von den Einsatzkräften vor Ort zu treffen.

Der Sprecher betonte, dass in Deutschland für die Warnung vor extremen Wettereignissen mit seinen amtlichen Unwetterwarnungen der DWD zuständig sei. Diesem Auftrag sei der Wetterdienst "nachvollziehbar nachgekommen".

16.03 Uhr: Bundeswehr fliegt Hilfsgüter in betroffene Dörfer

Die Bundeswehr fliegt nach der Unwetterkatastrophe vom Nürburgring aus mit Hubschraubern Hilfsgüter in die teils noch abgeschnittenen Dörfer. "Vom Nürburgring gehen im Minutentakt lebenswichtige Güter wie Wasser und medizinische Ausrüstung in die betroffenen Gebiete", schrieb das Heer am Montag auf Twitter.

Die Bundeswehr habe zudem 4800 Feldbetten bereitgestellt, schrieb die sogenannte Streitkräftebasis. Insgesamt seien am Montag mehr als 1000 Soldaten im Hilfseinsatz gewesen, davon etwa 550 in Nordrhein-Westfalen, 300 in Rheinland-Pfalz und nun auch rund 100 in Bayern.

15.55 Uhr: Nun 47 Flut-Tote in NRW – Reul schließt weitere Opfer nicht aus

In Nordrhein-Westfalen ist die Zahl der bekannten Todesopfer um einen Menschen auf 47 gestiegen. Wie Innenminister Herbert Reul (CDU) ergänzte, könne man noch immer nicht ausschließen, noch weitere Opfer zu entdecken.

15.52 Uhr: Bauernverband für Soforthilfen an Landwirte

Der Generalsekretär des Deutschen Bauernverbands, Bernhard Krüsken, hat sich dafür ausgesprochen, einen Teil der geplanten Soforthilfen des Bundes im Zusammenhang mit den Hochwassern in mehreren Teilen Deutschlands auch den Landwirten zukommen zu lassen. "Es ist wichtig und richtig, dass auch die landwirtschaftlichen Betriebe bei den Soforthilfen bedacht werden. Die Landwirtschaft ist massiv von der Flutkatastrophe betroffen", sagte Krüsken am Montag der Deutschen Presse-Agentur.

Die Forderung von Bundesagrarministerin Julia Klöckner (CDU), auch die landwirtschaftlichen Betriebe im geplanten Sofortprogramm der Bundesregierung zu berücksichtigen, begrüßte der Verband. "Wir bewerten diese Forderung durchweg positiv", sagte Krüsken.

15.13 Uhr: Keine Toten in Fahrzeugen auf der B265 entdeckt

Auf der überspülten Bundesstraße 265 bei Erftstadt (Nordrhein-Westfalen) sind alle vom Hochwasser eingeschlossenen Fahrzeuge geborgen worden. Tote seien glücklicherweise dabei bislang nicht entdeckt worden, erklärte ein Sprecher des Rhein-Erft-Kreises am Montag. Allerdings gebe es noch ein Regenrückhaltebecken in der Nähe der Straße, das noch ausgepumpt werde.

Wie die Stadt Erftstadt auf ihrer Facebook-Seite mitteilte, sollten aus dem Becken im Laufe des Montags noch fünf weitere Fahrzeuge geborgen werden. Die Stadt erklärte aber auch: "Glücklicherweise wurden dort keine Personen in den Fahrzeugen aufgefunden."

Auf der B265 bei Erftstadt waren mehr als 100 Fahrzeuge vom Hochwasser eingeschlossen worden. Der Rhein-Erft-Kreises hatte erklärt, es sei unklar, ob es alle Insassen rechtzeitig aus ihren Wagen geschafft hätten, als sie von den Wassermassen überrascht wurden.

15.06 Uhr: Bericht: 400 Millionen Euro Soforthilfe für Hochwasserregionen geplant

Für die von den jüngsten Überschwemmungen betroffenen Regionen soll es einem Bericht zufolge eine Soforthilfe von Bund und Ländern in Höhe von mindestens 400 Millionen Euro geben. Dabei steuere der Bund 200 Millionen bei, die anderen 200 Millionen übernähmen die betroffenen Bundesländer, berichtete die "Rheinische Post" (Dienstagsausgabe) unter Berufung auf Regierungskreise. Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hatte am Wochenende von "deutlich mehr als 300 Millionen Euro" gesprochen.

Bei Bedarf könnten die Mittel über 400 Millionen Euro hinaus aufgestockt werden, hieß es nun laut der "Rheinischen Post" aus Regierungskreisen. Die Soforthilfe soll demnach Teil eines Maßnahmenpakets rund um die Unwetterkatastrophe sein, mit dem sich der bisherigen Planung zufolge am Mittwoch das Bundeskabinett befasst.

14.30 Uhr: Seehofer an der Ahr: Wiederaufbau wird Milliarden kosten

Bei einem Besuch im Katastrophengebiet an der Ahr hat Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) die Kosten für den Wiederaufbau auf mehrere Milliarden Euro geschätzt. "Das ist eine Ausnahmesituation, die wir auch bei aller Anstrengungen vor Ort nur in einem großen nationalen Kraftakt bewältigen können", sagte Seehofer in Bad Neuenahr-Ahrweiler.

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU, r) und der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet (CDU, l)

Seehofer versprach zudem eine unkomplizierte Hilfe für die Betroffenen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen. "Wir legen großen Wert darauf, dass man jetzt nicht nur die entsprechenden Worte findet, sondern dass diesen Worten auch Taten folgen", sagte der CSU-Politiker.

14.20 Uhr: Nach Hochwasser-Katastrophe weiter nur "lokale Störungen" bei VW

Die Auswirkungen der Hochwasser-Katastrophe auf die Logistik von Volkswagen halten sich nach Angaben des Unternehmens in Grenzen. Wie Ende vergangener Woche gebe es auch derzeit "nur lokale Störungen bei wenigen Lieferanten-Standorten", hieß es aus der Wolfsburger Konzernzentrale. Insgesamt funktioniere das Netzwerk der Teileversorgung trotz der Unwetter-Folgen. Die Produktion sei deshalb nicht eingeschränkt.

14.18 Uhr: Kramp-Karrenbauer gedenkt der Hochwasseropfer

Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) hat der Opfer der Hochwasserkatastrophe gedacht und den Hilfseinsatz von Bundeswehrsoldaten gewürdigt. "Meine ersten Gedanken und Worte gelten denen, die in den letzten Tagen auf so furchtbare Art und Weise Opfer der Flutkatastrophe in Deutschland geworden sind, ob das in NRW, in Rheinland-Pfalz, in Bayern oder auch hier in Sachsen der Fall war", sagte sie bei einer Veranstaltung in Frankenberg bei Chemnitz. "Wir denken an diejenigen, die ihr Leben verloren haben, an die, die Angehörige verloren haben, an die, die ohne Hab und Gut dastehen, aber wir denken auch an die, die in den letzten Tagen, Stunden und immer noch geholfen haben und helfen."

14.14 Uhr: Vorhersage-Experte: DWD gab Montag erste Warninformation heraus

Im Fall der schweren Unwetter in der vergangenen Woche im Westen Deutschlands haben die Rechenmodelle des Deutschen Wetterdiensts (DWD) bereits am Montag klare Hinweise gegeben. "Wir haben am Montag die Vorabinfo herausgeben können, in der schon stand, dass bis zu 200 Liter (Niederschlag pro Quadratmeter) erwartet werden", sagte Franz-Josef Molé, der Leiter der Vorhersage- und Beratungszentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD), der Deutschen Presse-Agentur. "Früher ging es eigentlich nicht."

Die Vorhersageexperten arbeiteten mit etwa 100 verschiedenen Simulationen ihrer unterschiedlichen Rechenmodelle - "und die haben im Prinzip mehrheitlich ziemlich sicher auf den Westen Deutschlands gezielt für den Zeitraum Nacht von Mittwoch auf Donnerstag."

14.03 Uhr: Linke fordert umfangreiche Bundeshilfe für Opfer der Hochwasserkatastrophe

Die Linke fordert von der Bundesregierung weitreichende Hilfen und Kostenübernahmen für die Betroffenen der Hochwasserkatastrophe. Nötig sei ein "Bundesfonds für die Opferhilfe", sagte Linken-Bundesgeschäftsführer Jörg Schindler in Berlin. Den obdachlos gewordenen Menschen müssten die Kommunen Unterkünfte anbieten, etwa auch in Hotels - die Bundesregierung müsse "dringend" erklären, dass sie hierfür die Kosten übernehme.

Die Menschen brauchten Sicherheit, sagte Schindler. Dies gelte ganz aktuell, aber auch in Bezug auf einen "umfassenden Wiederaufbau". Er lobte zugleich die Hilfsbereitschaft der Bevölkerung: Es sei ihm ein Bedürfnis, denjenigen zu danken, "die praktische Solidarität zeigen". Die Linke werde auch eine eigene Spendensammlung organisieren. "Im Moment der Not müssen alle zusammenstehen."

13.25 Uhr: Seehofer nennt Kritik an Katastrophenschutz "billige Wahlkampfrhetorik"

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat nach der Unwetterkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen den Katastrophenschutz verteidigt. Manches an der derzeit geäußerten Kritik sei einer "ganz billigen Wahlkampfrhetorik" zuzuordnen, sagte Seehofer bei einem Besuch an der Steinbachtalbrücke in Euskirchen. Dies sei fast schäbig. 

Seehofer kündigte zugleich an, dass nach der Bewältigung der akuten Krisenlage die Abläufe im Katastrophenschutz aufgearbeitet würden. Er selbst habe "das größte Interesse" daran. "Aber jetzt in diesen Tagen hat die Bevölkerung ein Interesse an der Hilfe und der Solidarität." Seehofer sagte, die Meldewege rund um die Unwetterkatastrophe hätten nach seiner Information von Seiten des Bundes funktioniert. Auf der Ebene der Bundesländer wolle er sich nicht dazu einmischen. 

13.01 Uhr: Experten fordern Zentrum für Krisenmanagement

Feuerwehr-Experten haben angesichts der Überschwemmungen ein Forschungszentrum für Krisenmanagement gefordert. Es fehle eine Institution, die Lösungen für zukünftige Herausforderungen entwickle und diese deutlich schneller als bisher verfügbar mache, erklärten der Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes, Karl-Heinz Banse, und sein Kollege Dirk Aschenbrenner von der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes bei einem Besuch in Erftstadt (Nordrhein-Westfalen).

12.27 Uhr: Klöckner: Fluthilfen müssen auch der Landwirtschaft zugute kommen

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner dringt darauf, dass Fluthilfen nach der Hochwasserkatastrophe auch der Landwirtschaft zugutekommen. Ersten Eindrücken zufolge nähmen die Schäden an landwirtschaftlichen Flächen, Gebäuden und Infrastruktur in den betroffenen Gebieten ein "teils existenzbedrohendes Maß" an, teilte das Landwirtschaftsministerium mit. So seien etwa Getreidebestände vielerorts komplett vernichtet, ganze Tierbestände ertrunken und Einrichtungen von Weingütern und Winzergenossenschaften komplett zerstört worden. Über die Soforthilfen des Bundes soll kommenden Mittwoch im Bundeskabinett beraten werden.

12.25 Uhr: Laschet: Dammbruch an Steinbachtalsperre verhindert

An der von einem Dammbruch bedrohten Steinbachtalsperre in Euskirchen hat sich die Situation entspannt. Ein Bruch habe an dieser Stelle verhindert werden können, sagte Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) unmittelbar an der Talsperre.

Der CDU-Bundesvorsitzende und Unions-Kanzlerkandidat besuchte zusammen mit Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) den Ort, an dem seit Tagen gegen einen verheerenden Dammbruch gearbeitet wird. Laschet würdigte die Hilfe des Bundes. Es bestehe nun die Chance, "dass sich die Lage endgültig entspannt". Eine enge Zusammenarbeit der örtlichen Feuerwehren, der beiden Kreise, des Technischen Hilfswerks (THW) und der Bundeswehr habe ermöglicht, dass ein Dammbruch an dieser Stelle verhindert werden konnte.

12.16 Uhr: ZF-Werk durch Hochwasser beschädigt – Produktion fällt erstmal aus

In einem durch Hochwasser verwüsteten Werk des Autozulieferers ZF im rheinland-pfälzischen Bad Neuenahr-Ahrweiler ist vorerst keine Wiederaufnahme der Produktion in Sicht. Man könne wenige Tage nach der Hochwasserkatastrophe noch keine Angaben zur Dauer der Produktionsunterbrechung machen, zumal das Ausmaß der Schäden noch immer nicht abzusehen sei, sagte ein Sprecher des Konzerns mit Hauptsitz in Friedrichshafen auf Anfrage.

11.52 Uhr: Evakuierungen an Steinbachtalsperre bei Euskirchen aufgehoben

Nach der Unwetterkatastrophe im Westen Deutschlands hat sich die Lage an der Steinbachtalsperre stabilisiert. Der Wasserstand sei weit genug gesenkt worden, die Evakuierungen der Orte unterhalb des Damms könnten beendet werden, erklärte die Bezirksregierung Köln am Vormittag. "Ein Dammbruch ist jetzt nicht mehr zu befürchten."

Laut Kölner Bezirksregierung sollen die Behörden im zuständigen Rhein-Sieg-Kreis eine "geregelte Rückkehr" der Einwohner der sicherheitshalber geräumten Gemeinden Swisttal und Rheinbach organisieren. Der Kreis erklärte am Montagvormittag, es sei nach Expertenbewertung ein "unkritischer Wasserstand" erreicht worden.

11.41 Uhr: FDP beantragt Sondersitzung zu Katastrophenhilfe und Alarmketten

Die FDP-Bundestagsfraktion hat wegen der Unwetterkatastrophe eine kurzfristige Sondersitzung des Innenausschusses beantragt. Dabei solle es um die Lage in den Hochwassergebieten, Abläufe der Warn- und Alarmierungsverfahren in der vergangenen Woche sowie Schlussfolgerungen des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) und der Bundesregierung gehen. So heißt es in einem Schreiben, das der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorlag.

11.36 Uhr: Baufirmen wollen mit Geräten und Maschinen schnelle Krisenhilfe leisten

Nach der Unwetterkatastrophe im Westen Deutschlands steht das Baugewerbe nach eigenen Angaben für rasche Krisenhilfe bereit. Es müsse jetzt darum gehen, "mit vereinten Kräften Schutzräume zu schaffen für die Menschen, deren Häuser und Wohnungen unbewohnbar geworden sind", erklärte der Präsident des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe, Reinhard Quast. Außerdem gehe es darum, Straßen und Brücken für Hilfstransporte und Rettungsfahrzeuge nutzbar zu machen.

11.35 Uhr: Nach den Fluten: Öl und Diesel verschmutzen in NRW die Gewässer

Mit dem Hochwasser kommt der Dreck: Das Landesumweltamt (LANUV) in Nordrhein-Westfalen rechnet damit, dass durch die Fluten Öl, Diesel und andere Schadstoffe in die Gewässer eintreten werden. Bereits am frühen Donnerstagmorgen seien die ersten Ölschlieren auf dem Rhein bei Bad Honnef gefunden worden. "Die Leute haben das auch schon gemeldet, dass es riecht und Schlieren auf dem Wasser sind", sagte eine Sprecherin des LANUV.

Heizöltanks in Kellern seien aufgeschwemmt worden, Rohre aufgerissen und Kraftstoffe aus den weggespülten Autos ausgetreten, sagte die Sprecherin. Deshalb müsse in den nächsten Tagen mit Öl und Diesel in Gewässern gerechnet werden.

11.23 Uhr: Bürgermeister von Simbach: Unwetter-Warnungen sind immer schwierig

Klaus Schmid, Bürgermeister von Simbach am Inn, das vor fünf Jahren von einer Flut verwüstet worden war, sieht die aktuelle Kritik am Katastrophenschutz mit gemischten Gefühlen. "Ich denke nicht, dass der Katastrophenschutz versagt hat. Es ist eine sehr, sehr schwierige Sache, die Warnungen zeitgerecht hinzubekommen", sagte der CSU-Kommunalpolitiker der Deutschen Presse-Agentur. "Das sind Ereignisse, die sehr kurzfristig kommen. Es ist auch gefährlich, Vorwarnungen auszusprechen, die dann die Bevölkerung durcheinander bringen." Die Menschen müssten die Warnungen auch annehmen.

11.05 Uhr: Katastrophenschutzamt sieht Problem in Umgang mit Warnungen

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) sieht nach der Hochwasserkatastrophe vor allem im Westen Deutschlands das Problem weniger in Schwächen des staatlichen Warnsystems als im Umgang mit den Warnungen durch örtliche Behörden und Bevölkerung. "Die Warninfrastruktur ist nicht unser Problem gewesen, sondern die Frage, wie sensibel reagieren Behörden, aber auch die Bevölkerung", sagte BBK-Präsident Armin Schuster im Deutschlandfunk.

Dies hänge auch damit zusammen, dass es Katastrophenlagen dieses Ausmaßes bislang nicht gegeben habe, sagte Schuster weiter. Die gesamte Warninfrastruktur selbst dagegen habe "vollständig funktioniert", hob er hervor. Dies gelte für die Alarmketten und auch die Vorhersagen des Deutschen Wetterdienstes seien "ziemlich gut" gewesen. Zwischen Mittwoch und Samstag seien rund 150 Warnmeldungen abgesetzt worden.

11.02 Uhr: Mobilfunknetz in Hochwassergebieten noch immer lückenhaft

Nach den extremen Unwettern im Südwesten Deutschlands in der vergangenen Woche ist das Mobilfunknetz in den betroffenen Gebieten noch immer lückenhaft. Der größte deutsche Mobilfunkanbieter Vodafone erklärte, dass noch ein Sechstel der Funkstationen vom Netz abgeschnitten sei. Viele Standorte seien vom Hochwasser stark beschädigt oder völlig zerstört worden. Vodafone äußerte sich hoffnungsvoll, dass eine Grundversorgung im gesamten Katastrophengebiet noch in der laufenden Woche wiederhergestellt werden könne.

10.07 Uhr: Passauer Feuerwehr rettet Schlauchbootfahrer aus Donau-Hochwasser

Beim Donau-Hochwasser sind in der Nähe von Passau in einer dramatischen Rettungsaktion zwei Schlauchbootfahrer gerettet worden. Die Männer seien am Vorabend mit ihren Booten abgetrieben und gekentert, sagte ein Sprecher der Wasserpolizei am Morgen. Laut Feuerwehr konnten sich die Männer an Treibholz festklammern. Es hatte sich am Ufer der unbewohnten Donau-Insel Soldatenau verfangen, die schon zu Österreich gehört. Die Feuerwehr sei wegen des Hochwassers in der Nähe gewesen und habe die beiden mit einem Boot rechtzeitig retten können. Die Aktion der Schlauchbootfahrer sei keine gute Idee gewesen, so ein Polizeisprecher. "Das ist lebensgefährlich."

9.43 Uhr: "Unkritischer Wasserstand in Steinbachtalsperre": Evakuierung zu Ende

Der Pegel der seit Tagen vom Hochwasser bedrohten Steinbachtalsperre hat nach Angaben des Rhein-Sieg-Kreises einen "unkritischen Wasserstand erreicht". Damit bestehe akut keine Gefahr mehr, dass die Staumauer brechen könnte, teilte der Kreis mit. "Somit können die Evakuierungsmaßnahmen für Swisttal und Rheinbach aufgehoben werden."

9.40 Uhr: Bundesamt-Chef: "Wir wollen die gute alte Sirene zurückhaben"

Sirenen spielen bei der Warnung vor Katastrophen nach Ansicht des Präsidenten des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, Armin Schuster, einen wichtige Rolle. Es brauche einen Warnmittel-Mix aus verschiedenen Methoden, rein digitale Warnungen seien nicht der richtige Weg, sagte er im Deutschlandfunk. "Und deswegen wollen wir auch die gute alte Sirene zurückhaben." Mit einem Förderprogramm in Höhe von 90 Millionen Euro sollen gemeinsam mit den Bundesländern "an den richtigen Stellen" wieder Sirenen installiert werden. "Die 90 Millionen werden dafür aber nicht reichen. Wir werden mehr Geld brauchen", sagte Schuster. Schnell werde es nicht gehen. "Das ist ein Projekt für mehrere Jahre."

9.39 Uhr: Bürgermeisterin von Altenahr erwartet monatelange Notversorgung mit Wasser und Strom

Die Bürgermeisterin der von der Unwetterkatastrophe hart getroffenen Verbandsgemeinde Altenahr in Rheinland-Pfalz befürchtet, dass die Trinkwasserversorgung dort lange Zeit eingeschränkt sein wird. "Es sieht so aus, als ob die Infrastruktur so stark zerstört ist, dass es in einigen Orten vielleicht über Wochen oder sogar Monate kein Trinkwasser geben wird", sagte die parteilose Cornelia Weigand am Sonntagabend in der Sendung "Bild live". 

Es sei daher sehr wichtig, eine Notwasserversorgung "gegebenenfalls auch über Monate" gewährleisten zu können. Dies gelte ebenso für eine Notstromversorgung an einigen Orten. Sie könne nicht absehen, wann es in Altenahr wieder Normalität gebe, sagte Weigand weiter. 

9.27 Uhr: Zahl der Flut-Todesopfer im Kreis Ahrweiler auf 117 gestiegen

Die Zahl der Todesopfer nach den verheerenden Überschwemmungen im Kreis Ahrweiler (Rheinland-Pfalz) ist auf 117 gestiegen. Zudem seien mindestens 749 Menschen verletzt worden, teilte eine Polizeisprecherin in Koblenz mit. Wie viele Menschen noch vermisst werden, ist weiterhin unklar. Am Sonntag war die Zahl der Flut-Toten in Rheinland-Pfalz mit 110 angegeben worden.

8.29 Uhr: Söder: Klimaschutz ist eine Frage der Vernunft

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat nach der Unwetterkatastrophe in Deutschland erneut mehr Anstrengungen zum Klimaschutz gefordert. Dies sei keine ideologische Frage, sondern eine der Vernunft, sagte Söder im ARD-"Morgenmagazin". Bei Starkregenereignissen wie denen im Berchtesgadener Land am Wochenende gebe es keine Planbarkeit mehr. "Wir brauchen einen Klimaruck", sagte Söder. Er plädierte für "Klimaanpassung jetzt", außerdem Klimaschutz und Vorsorge. Für Mittwoch kündigte er eine Regierungserklärung zu dem Thema an.

8.09 Uhr: Feuerwehr: Damm der Steinbachtalsperre hat standgehalten

Der Damm an der seit Tagen bedrohten Steinbachtalsperre in Nordrhein-Westfalen hat den Wassermassen bis zum Morgen standgehalten. Die Feuerwehr Euskirchen trat Gerüchten entgegen, der Damm sei gebrochen. Tatsächlich seien bei einem Kontrollflug eines Hubschraubers der Bundespolizei keine Risse festgestellt worden. "Es wird weiterhin Wasser abgepumpt und abgelassen", sagte ein Sprecher der Feuerwehr der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf. Ob der Wasserstand bereits jenseits der kritischen Marke sei, solle eine abschließende Expertenbewertung am Morgen ergeben.

8 Uhr: Abbruchkante in Erftstadt nach Unwetterkatastrophe weiter riskant

In dem vom Hochwasser besonders stark geschädigten Erftstadt bildet die Abbruchkante auch weiterhin ein Risiko. Zwar sei die Kiesgrube hinter dem Ortsteil Blessem weiträumig abgesperrt, sagte die Bürgermeisterin der nordrhein-westfälischen Gemeinde, Carolin Weitzel, im "Morgenmagazin" von WDR 2. "Ein weiteres Nachrutschen von Erdmassen ist jedoch jederzeit möglich." Die betroffenen Stadtteile würden permanent mit Drohnen überwacht.

Gleichzeitig liefen geologische Untersuchungen. "Sobald der Ort als begehbar eingestuft wird, beginnen Prüfungen der Statik", sagte Weitzel. Im Ortsteil Blessem besteht in der Nähe der Abbruchkante akute Lebensgefahr.

7.45 Uhr: Baerbock zu Überschwemmungen: "Da zieht sich einem das Herz zusammen"

Die Kanzlerkandidatin der Grünen, Annalena Baerbock, hat nach einem Besuch im Hochwasser-Katastrophengebiet eine bessere Vorbereitung für kommende Extremwetterereignisse gefordert. "Die Lage ist nach wie vor hochdramatisch. Menschen haben alles verloren, noch immer werden einige vermisst", sagte Baerbock in einem am Morgen veröffentlichten "Spiegel"-Interview. "Mir haben Helfer in Rheinland-Pfalz von Familien erzählt, die tagelang auf dem Dach ausharrten, bis endlich die Retter kamen. Da zieht sich einem das Herz zusammen. Wir müssen uns besser gegen solche Extremwettereignisse wappnen, um Menschen zu schützen."

7.42 Uhr: Hochwasserlage in Bayern entspannt sich etwas

Die Lage in den Hochwassergebieten im Süden und Osten Bayerns hat sich etwas entspannt. In Passau lag der Pegel der Donau am frühen Morgen bei 8,18 Metern und damit unterhalb der höchsten Hochwasserwarnstufe von 8,50 Metern. Von katastrophalen Zuständen sei man zum Glück noch entfernt, sagte ein Sprecher der Polizei in Passau am Montag.

Auch im besonders stark von Unwettern getroffenen Berchtesgadener Land konnten die Menschen etwas aufatmen. "Die Nacht verlief ruhig", hieß es bei der Feuerwehr. Die Helfer seien jetzt mit Aufräumarbeiten beschäftigt. Anlass zur Hoffnung geben auch die Wetteraussichten. Bis auf einzelne kurze Schauer soll es in den kommenden Tagen trocken bleiben. Unwetter seien derzeit nicht in Sicht, sagte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD).

5.15 Uhr: DOSB-Chef Hörmann zu Flutkatastrophe: "Neuer Tiefschlag"

Der Sport ist nach Meinung von DOSB-Präsident Alfons Hörmann von den jüngsten Unwettern und Flutkatastrophen im Westen Deutschlands und in Bayern ebenfalls erheblich betroffen. "Gerade jetzt, wo es dem Sport in der Coronakrise wieder besser geht, ist das ein neuer Tiefschlag. Ein ganz herber Rückschlag", sagte der Chef des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) der Deutschen Presse-Agentur.

"Wir reden bestimmt von einem Schaden, der über 100 Millionen liegt. Da braucht man kein Prophet sein, wenn man die Bilder sieht", meinte der 60-Jährige in Frankfurt/Main am Rande des Abflugs des deutschen Teams zu den Olympischen Spielen nach Tokio. Das gehe von Fußballplätzen über Sporthallen und andere Anlagen. "Im Moment kann man den Betroffenen nur Mut zusprechen."

4.30 Uhr: Hochwasser Thema beim EU-Agrarrat in Brüssel

Angesichts der Bilder von Leid, Verlust und Schaden in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen wird Deutschland die anderen EU-Länder bei einem Treffen der Agrarminister in Brüssel über die derzeitige Lage in den betroffenen Regionen informieren. So soll am Montag sowohl darüber gesprochen werden, inwiefern Landwirte betroffen sind, als auch wie sie mit Traktoren und anderen Gerätschaften Hilfe geleistet hätten, hieß es aus dem Landwirtschaftsministerium. Das konkrete Ausmaß der Schäden - auch für Landwirte - sei noch nicht absehbar.

2.31 Uhr: Landkreistag lehnt Zentralisierung des Katastrophenschutzes ab

Der Deutsche Landkreistag hat sich vor dem Hintergrund der Unwetterkatastrophe gegen eine Zentralisierung des Katastrophenschutzes ausgesprochen. "Wir sollten dieses außergewöhnliche Ereignis nicht zum Anlass nehmen, das System des Katastrophenschutzes grundlegend infrage zu stellen oder eine Verlagerung operativer Befugnisse von den Landkreisen und Städten auf den Bund zu fordern", sagte Landkreistags-Präsident Reinhard Sager der Düsseldorfer "Rheinischen Post".

2 Uhr: Flutkatastrophe: FDP spricht von "Systemversagen"

Die FDP hat Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) angesichts der Hochwasserfolgen schwere Versäumnisse beim Bevölkerungsschutz vorgeworfen. "Die rechtzeitigen Warnungen der Meteorologen sind weder von den Behörden noch vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk hinreichend an die Bürgerinnen und Bürger kommuniziert worden", sagte Fraktionsvize Michael Theurer der Deutschen Presse-Agentur. "Es bietet sich das Bild eines erheblichen Systemversagens, für das der Bundesinnenminister Seehofer unmittelbar die persönliche Verantwortung trägt."

1.04 Uhr: Fluthilfen in Bayern sollen schnell und unbürokratisch kommen

Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann hat schnelle Hilfen für die vom Hochwasser Betroffenen im Süden und Osten Bayerns zugesichert. Das bayerische Kabinett werde am Dienstag beschließen, wie Hilfen aussehen könnten, sagte der CSU-Politiker im Interview mit der "BR24 Rundschau". Hilfen solle es auch vom Bund geben. "Wir werden diese Menschen dort nicht allein lassen", betonte Herrmann. Es gehe darum, Straßen und Brücken so schnell wie möglich wieder aufzubauen, aber auch betroffenen Familien zu helfen. "Das wird sehr unbürokratisch und schnell erfolgen müssen", machte der Innenminister deutlich.

dho DPA AFP

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