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Höhlen-Drama: Alle Jungen und ihr Trainer gerettet - Das war der dritte Tag der Rettung

Die Rettungsaktion im Höhlen-Drama von Thailand ist beendet. Die restlichen festsitzenden Jungen und ihr Betreuer konnten gerettet werden. Die Ereignisse und Reaktionen zum Nachlesen.

Das Drama um die in einer überschwemmten Höhle eingeschlossene Jugendfußballgruppe in hat ein glückliches Ende gefunden: Rettungskräfte begleiteten die letzten der Eingeschlossenen ins Freie. Die zwölf Jungen und ihr Trainer seien allesamt "in Sicherheit", teilten die thailändischen Sicherheitskräfte mit. Das Land feiert das glückliche Ende der dramatischen Rettungsaktion. Lesen Sie die Ereignisse des dritten Rettungstages noch einmal nach:

Höhle in Thailand

Tham Luang-Khun Nam Nang Non: Das Höhlensystem mit einigen markanten Wegpunkten 

Die Ereignisse im Überblick:

  • Fußballteam samt Coach aus Höhle befreit (13.55 Uhr)
  • Elfter Junge wohl gerettet (12.25 Uhr)
  • Zehnte Person aus der Höhle gerettet (11.48 Uhr)
  • Neunter Junge aus Höhle gerettet (11.21 Uhr)
  • Navy Seals: Werden heute Abend feiern (7.50 Uhr)
  • Geretteten Jungen geht es gut (6.42 Uhr)
  • Dritte Rettungsaktion läuft - Rettung soll heute abgeschlossen werden (6.53 Uhr)

Die Ereignisse des Tages im -Ticker:

+++ 19.18 Uhr: Schönen Abend! +++

Liebe Leserinnen und Leser,

das Höhlendrama in Thailand hat ein weitgehend glückliches Ende genommen. Die Jungen und ihr Trainer sind frei, müssen aber noch ein wenig im Krankenhaus bleiben. Ein Taucher ist bei der ums Leben gekommen, der Einsatzleiter nennt ihn deswegen einen Helden.

Bis zur Pressekonferenz am Mittwoch sind keine Nachrichten mehr aus Thailand zu erwarten. Wir beenden deswegen hiermit unseren Ticker und wünschen Ihnen einen schönen Abend.

Ihre stern-Redaktion

+++ 18.14 Uhr: Einsatzleiter nennt verunglückten Taucher "Held" +++

Dem ehemaligen Marinetaucher Saman Kunanhm ging vergangene Woche in dem Abschnitt der Höhle, der als der gefährlichste galt, der Sauerstoff aus. Der Leiter des Einsatzes, Provinzgouverneur 
, sagt: "Er ist der Held."

+++ 17.15 Uhr: Alle Retter offenbar aus der Höhle raus +++

Nach Informationen des " " haben alle thailändischen Marine-Soldaten und der Arzt, der die Jungs betreut hat, die Höhle verlassen.

+++ 16.39 Uhr: Melania Trump lobt Rettungsteam +++

Die First Lady der USA, Melania Trump, hat die "erstaunliche und heroische globale Anstrengung" der dramatischen Rettung gelobt. "Wie schön zu hören, dass alle zwölf Jungs und ihr Trainer aus der Hölle raus sind", twitterte sie. 

+++ 16.09 Uhr: Die Stadt Chiang Rai beginnt zu feiern +++

In Chiang Rai, der Stadt in die die geretteten Jungs in ein Krankenhaus gebracht wurden, herrscht Festtagsstimmung. ""Dies ist ein wichtiges Ereignis in meinem Leben. Es ist etwas, an das ich mich erinnern werde", sagte ein beamter der Nachrichtenagentur Reuters. Premierminister Prayuth Chan-o-cha versprach, er werde eine Feier für alle Beteiligten der multinationalen Rettungsaktion ausrichten.

+++ 15.51 Uhr: Fifa spricht neue Einladung an gerettete Jugendfußballer aus +++

Die Fifa will die geretteten Jugendfußballer und ihren Trainer zu einer späteren Veranstaltung des Fußball-Weltverbands einladen. Eine Reise zum WM-Finale nach Moskau können die Spieler nach Angaben des thailändischen Verbands aus gesundheitlichen Gründen nicht antreten.

+++ 15.30 Uhr: Letzter Junge ausgeflogen +++

Der letzte Junge wird mit einem Helikopter nach Chiang Rai ausgeflogen, um ins Krankenhaus gebracht zu werden.

+++ 15.19 Uhr: Rettungshelfer feiern ihren Erfolg +++

Das thailändische fernsehen zeigt, ehrenamtliche Rettungshelfer, die fröhlich singend und tanzend die Rettung der eingeschlossenen Jungs feiern. 

+++ 13.55 Uhr: Betreuer ebenfalls gerettet +++

Die Nachrichtenagentur AFP meldet, dass auch der Betreuer der Fußballmannschaft gerettet wurde. Damit ist es tatsächlich gelungen, die gesamte Gruppe, die rund 17 Tage im Höhlensystem gefangen war, zu befreien. 

+++ 13.48 Uhr: Alle Jungen aus der Höhle geborgen +++

Die Marinetaucher haben das auf ihrer Facebook-Seite bestätigt.

+++ 13.38 Uhr: So werden die aus der Höhle geborgenen Jungen in die Klinik gebracht +++

+++ 13.27 Uhr: Navy Seals: "Heute Abend werden alle Wildschweiner wieder vereint sein" +++

Die thailändischen Marinetaucher sind sich sicher, dass die Rettungsaktion heute erfolgreich abgeschlossen werden kann. In einem Facebook-Post kündigten sie voller Vorfreude an, dass die "Wildschweine", so der Spitzname des Fußballteams der Höhlen-Jungs, an diesem Abend wieder vereint sein werden.

+++ 12.25 Uhr: Elfter Junge offenbar gerettet +++

Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, dass gerade der elfte Junge aus der Höhle geborgen werden konnte. Das thailändische Fernsehen berichtet, dass es sich um das jüngste Kind, den elfjährigen Chanin Wiboonrungrueng, handelt. Damit wären aus dem Team dann nur noch ein Spieler sowie der
25 Jahre alte Betreuer in der Höhle.

+++ 11.58 Uhr: Jungen werden in einem Medizin-Zelt behandelt +++

Wie es heißt, wird der zehnte gerettete Junge in einem Zelt auf dem Gelände an der Höhle behandelt. Möglicherweise ist dies ein Hinweis darauf, dass es dem Jungen schlechter geht als den bisher Geretteten. Dies wurde stets umgehend mit Krankenwagen und Helikopter in ein Krankenhaus in der Provinz-Hauptstadt eingeliefert.

+++ 11.48 Uhr: Medien melden Bestätigungen für zehnten Geretteten +++

Nun scheint es schnell zu gehen. Diverse Medien melden, dass die Rettung einer zehnten Person aus der Höhle bestätigt ist. Unklar ist auch diesmal, ob es sich um einen weiteren Jungen oder den Betreuer handelt. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters wurde auch diese Person auf einer Tage aus der Höhle getragen. Eine offizielle Bestätigung steht aber noch aus.

+++ 11.41 Uhr: Thailands Premierminister dankt Elon Musk für sein Engagement +++

Das Büro des thailändischen Premierministers hat US-Milliardär Elon Musk für sein Engagement und sein Hilfsangebot gedankt. Besonders geehrt fühlt sich der Premier, dass Musk eigens in die Chiang-Rai-Provinz gereist ist. Für die Rettung in der Tham-Luang-Höhle ist das von Musk angebotene Mini-U-Boot nach Aussage der Rettungskräfte allerdings nicht geeignet.

+++ 11.36 Uhr: Geretteter neunter Junge ins Krankenhaus gebracht +++

Der bewährte Ablauf der Rettung funktioniert auch heute. Der gerettete neunte Junge wurde umgehend ins Krankenhaus der nahen Stadt Chiang Rai gebracht, wo bereits seine Teamkameraden behandelt werden. Damit sind nun noch drei weitere Jungen und der Trainer in der Höhle. Im Moment sieht alles danach aus, dass die Rettungsaktion heute tatsächlich abgeschlossen werden könnte.

+++ 11.32 Uhr: Zehnte Person offenbar bereits gerettet +++

Eine offizielle Bestätigung steht aus.

+++ 11.31 Uhr: Polizei bestätigt Rettung eines neunten Jungen +++

Nachdem weitere Reporter vor Ort Bestätigungen eingeholt haben, hat nun auch die Polizei bestätigt, dass ein weiterer Junge gerettet werden konnte. Das berichtet die Nachrichtenagentur AFP. Auch die Navy Seals haben auf ihrer Facebook-Seite die Rettung bestätigt.

+++ 11.25 Uhr: CNN beruft sich auf thailändische Marine++

Der US-Sender CNN gehört zu den Medien, die die Rettung eines neunten Jungen vermelden. Er werde derzeit in der Nähe der Höhle ärztlich versorgt, heißt es. CNN beruft sich eine Offiziellen der thailändschen Marine. Auch die Nachrichtenagentur Reuters berichtet über eine weitere gerettete Person.

+++ 11.21 Uhr: Möglicherweise weitere Person aus der Höhle gerettet +++

Es gibt erste Hinweise, dass eine weitere Person aus der Höhle gerettet wurde. Festgemacht wird dies an dem Umstand, dass Krankenwagen das Gelände an der Tham Luang verlassen haben. Ob es sich dabei um einen weiteren Jungen oder um den Betreuer handelt, ist unklar. Eine Bestätigung gibt es bisher nicht.

+++ 11.08 Uhr: Die BBC würdigt die heimlichen Helden des Höhlen-Dramas +++

BBC-Journalist Mohamed Madi hat in Filmbeiträgen die heimlichen Helden des Höhlen-Dramas gewürdigt. Darunter ist eine Frau, die nachts die Kleidung der Taucher wäscht - und zwar ehrenamtlich.

Darunter ist auch ein Mann, der einen der in der Höhle festsitzenden Jungen kennt, und nun freiwillig einen Shuttle-Service von und zur Höhle beispielsweise für Angehörige anbietet.

Und darunter sind all' die Freiwilligen, die seit Tagen Helfer, Retter, Polizisten und auch die Journalisten unentgeltlich mit Essen versorgen.

+++ 11.01 Uhr: Falsches Video über vermeintlich engste Stelle im Umlauf +++

Im Netz kursiert ein Youtube-Video, in dem zu sehen ist, wie Taucher vermeintlich die engste Stelle in der Tham-Luang-Höhle unter großen Schwierigkeiten passieren. Wie sich herausgestellt hat, stammen die Aufnahmen bereits aus dem Jahr 2005 und sollen aus einer Höhle in den USA stammen.

+++ 10.48 Uhr: Mini-U-Boot von Elon Musk für Einsatz in der Höhle ungeeignet +++

US-Milliardär Elon Musk wurde bereits kritisiert, dass er sich mit seinen Hilfsangeboten in erster Linie selbst in den Vordergrund spielen wollte. Dass er selbst und mit ihm sein Mini-U-Boot für Rettungseinsätze nach Thailand gereist ist und Musk auch bis zur Basis der Retter in Kammer 3 des Höhlensystems, etwa zwei Kilometer vom Eingang entfernt, gewandert ist, scheint das zu belegen. Schließlich laufen die Rettungsaktion bisher sehr erfolgreich; das Prozedere, dass die Beteiligten ohne Musk entwickelt haben, funktioniert hervorragend. Die Einsatzleitung ließ lediglich verlauten, dass Musks Mini-U-Boot für die Rettung in der Tham-Luang-Höhle nicht geeignet sei.

+++ 10.26 Uhr: Warten auf Nachricht +++

Bisher gibt es noch keine Neuigkeiten aus der Höhle. Nachdem die Rettungsaktion am Montag besonders schnell und reibungslos verlaufen war, hatten die Einsatzleitung gehofft, dass es heute ähnlich schnell gehen würde. Doch die schweren Regenfälle der vergangenen Stunden haben offenbar die Bedingungen in der Höhle erschwert - möglicherweise mit höherem Wasserstand und größerer Strömung.

+++ 9.02 Uhr: Wieso die große Anteilnahme, wo doch täglich Kinder sterben? +++

Das Höhlen-Drama bewegt Millionen in aller Welt. Nicht wenige Menschen aber fragen sich auch, warum gerade am Schicksal der zwölf Jungen in der Tham-Luang-Höhle so viele Menschen Anteil nehmen? Die Zeitung "Tages-Anzeiger" aus Zürich kommentiert das Phänomen letztlich positiv: "Diese Anteilnahme an einer Gruppe eingeschlossener Jungen mag in Zeiten, in denen in Kriegs- und Krisengebieten täglich Kinder sterben, zynisch anmuten - zumal im Juni 215 Flüchtlinge samt Kindern im Mittelmeer umgekommen sind, was im WM-Fieber aber kaum jemand mitbekam. Doch vielleicht sollte man die weltweite Solidarität beim Höhlendrama primär als hoffnungsvolles Zeichen deuten, dass die Menschheit in Notstunden zusammenstehen kann."

+++ 8.36 Uhr: Rettungstaucher beeindruckt von der Stärke der Jungen +++

Die Rettungsaktion in der Tham-Luang-Höhle läuft wohl auch deshalb so gut, weil die Jungen allesamt sehr gut mitmachen. Gegenüber der BBC zeigte sich einer der Taucher aus dem internationalen Rettungsteam äußerst beeindruckt: "Es ist unglaublich, wie cool diese Jungen sind", sagte Ivan Karadzic dem britischen TV-Sender, "das sind unglaublich starke Jungs". Karadzic bezeichnet die Bedingungen als äußerst schwierig, in dem matschigen Wasser gebe es praktisch keine Sicht, das einzige Licht sei die Fackel, die man selber trägt, da könne man leicht in Panik geraten. "Sie wurden gedrängt, etwas zu tun, was keiner von ihnen je gemacht hat", sagt Karadzic, "es ist alles andere als normal für Elfjährige, in einer Höhle zu tauchen."

+++ 7.50 Uhr: Navy Seals rechnen mit längerer Rettungsaktion als an vergangenen Tagen +++

Auf ihrer Facebook-Seite kündigen die Thai Navy Seals an, dass die Rettungsaktion heute länger dauern wird als in den Tagen zuvor. Die Gründe: Der für vier Jungen ausgelegte Rettungsplan wird heute auf fünf Personen angewendet - darunter mit dem Betreuer der Fußballmannschaft ein Erwachsener. Außerdem müssen dann auch ein Arzt und diverse Taucher, die die Wartenden betreut und begleitet haben, die Höhle verlassen. Die Navy Seals versprechen aber: "Wir werden gemeinsam feiern!"

+++ 7.45 Uhr: Schonkost und Sonnenbrillen +++

Hunger haben die acht schon aus der Höhle geretteten Jungen, großen Hunger. Am liebsten würden sie traditionelle Gerichte der Thai-Küche essen - zum Beispiel gebratenes Schweinefleisch mit Reis. Aber das für seine scharfen Gewürze bekannte Thai-Essen wäre noch zuviel für die Jungen. Noch ist Schonkost angesagt, teilte das Gesundheitsministerium mit. Ob ihnen der Wunsch nach Schokolade erfüllt werden kann? Dazu wurde noch nichts gesagt. So wie der Magen der Jungen langsam wieder an normale Kost gewöhnt werden muss, müssen sich ihre Augen nach mehr als 14 Tagen unter Tage wieder ans Tageslicht gewöhnen. Die Jungen tragen daher derzeit meist Sonnenbrillen.

+++ 7.15 Uhr: Offiziell: Rettungsaktion wird heute abgeschlossen +++

Die Rettung der vier weiterhin in einer Höhle in Thailand eingeschlossenen Jungen und ihres Fußballtrainers soll nach Angaben der Einsatzkräfte heute abgeschlossen werden. "Wir planen, die vier Jungen und den Trainer herauszubringen", sagte der Leiter des Rettungseinsatzes, Narongsak Osottanakorn. Mit den Jungen sollen demnach auch ein Arzt und drei Taucher der thailändischen Eliteeinheit Navy Seals, die die Wartenden, die überschwemmte Höhle verlassen.

+++ 6.53 Uhr: Dritte Rettungsmission hat begonnen +++

Laut Berichten von vor Ort hat die dritte Rettungsaktion vor etwa zwei Stunden begonnen. 19 Taucher sind beteiligt, sie gehen nach dem bewährten Muster vor. Allerdings, auch das ist bestätigt durch den Chef der Rettungskräfte, werden heute fünf Personen aus der Höhle geholt - und mit dem Betreuer der Fußballmannschaft auch ein Erwachsener. Der Mann soll Berichten aus den Vortagen zufolge, sehr geschwächt sein, da er vorhandenen Proviant fast vollständig den Jungen überlassen haben soll.

+++ 6.42 Uhr: Acht schon geretteten Jungen geht es gut +++

Den ersten acht aus der Höhle in Thailand geretteten Jungen geht es nach Angaben der Behörden gut. Alle seien in guter körperlicher und mentaler Verfassung, sagten Vertreter der thailändischen Gesundheitsbehörden. Zwei Jungen erhielten indes wegen einer Lungenentzündung Antibiotika, sie seien aber "in normalem Zustand". "Keiner der acht Jungen hat heute Fieber", sagte Jesada Chokedamrongsuk vom Gesundheitsministerium vor Journalisten im Krankenhaus von Chiang Rai im Norden Thailands. Alle seien geröntgt worden, zudem seien Blutuntersuchungen vorgenommen worden. Alle Jungen würden essen, herumlaufen und sprechen, sagte Thongchai Lertwilairattanapong vom Gesundheitsministerium.

+++ 6.40 Uhr: Gerettete Jungen verpassen leider das WM-Finale +++

Die aus einer Höhle geretteten Mitglieder des thailändischen Fußball-Teams können die Einladung zum WM-Finale in Moskau nicht annehmen. Die behandelnden Ärzte kündigten an, dass die bislang acht geretteten Kinder noch mindestens eine Woche im Krankenhaus bleiben müssten. Damit haben die Spieler der Jugend-Mannschaft namens "Wildschweine" keine Chance, beim Finale der Weltmeisterschaft am Sonntag in Moskau dabei zu sein. Fifa-Präsident Gianni Infantino hatte die insgesamt zwölf Jungen und ihren Trainer vergangene Woche eingeladen, auf Kosten des Weltfußballverbands nach Russland zu kommen. Die Fifa wäre "sehr froh, sie als Gäste beim WM-Endspiel in Moskau" begrüßen zu können, schrieb er. Die Jungen werden das Spiel nach Angaben der Ärzte aber im Krankenhaus auf dem Fernsehschirm verfolgen dürfen - wenn sie solange wach bleiben - Anpfiff ist thailändischer Zeit um 22 Uhr. 

+++ 3.27 Uhr: Neuer Regen setzt Retter unter Druck +++

Die letzten Vorbereitungen für die dritte Rettungsaktion in der Tham-Luang-Höhle sind wohl abgeschlossen. Die Rettungsaktion ist auch ein Kampf gegen die Zeit. Es regnet in der Region an der Grenze zu Myanmar wieder heftig. In Südostasien ist gerade Monsun-Saison. Befürchtet wird, dass durch den Regen das Wasser in der Höhle schnell steigen könnte. Deshalb sollen möglichst alle fünf Personen, die noch in der Höhle ausharren, in Sicherheit gebracht werden.

+++ 2.30 Uhr: Elon Musk eingetroffen - Mini-U-Boot wäre einsatzbereit +++

Nach dem Hilfsangebot von Elon Musk für die in der Höhle in Thailand eingeschlossenen Jungen ist der US-High-Tech-Pionier nach eigenen Angaben in dem südostasiatischen Land eingetroffen. "Gerade von Höhle 3 zurückgekommen", schrieb Musk auf Twitter. "Für den Fall, dass es benötigt wird", habe er sein Mini-U-Boot für die Rettung der noch in der Höhle festsitzenden Jungen bereitgestellt. "Lasse es hier, falls es in Zukunft von Nutzen sein kann", twitterte Musk über das U-Boot namens "Wild Boar" ("Wildschwein") in Anlehnung an den Namen der Fußballmannschaft, der die eingeschlossenen Jungen angehören. Auf Instagram veröffentlichte Musk ein Video der überschwemmten Höhle im Norden Thailands mit Rettungskräften. Höhle 3 liegt rund zwei Kilometer vom Eingang zum Höhlennetzwerk entfernt und dient den Rettungskräften als Basis. Die vier noch eingeschlossenen Jungen und ihr ebenfalls noch festsitzender Trainer warten rund zwei Kilometer weiter im Innern.

Just got back from Cave 3

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+++ 0.05 Uhr: Drama-Überlebender: Während der Rettung wächst die Angst +++

"Wenn man gefunden wird, da beginnt eine Etappe sehr großer Angst, großer Sorge, dass es gut ausgeht. Man beginnt, sich Gedanken zu machen, die einen Menschen äußerst zermürben." Das hat einer gesagt, der es beurteilen kann. Der chilenische Bergarbeiter Mario Sepúlveda war Anführer der 33 Kumpel, die im Jahr 2010 aus einer Mine in 700 Meter Tiefe gerettet wurden. Sepúlveda sagt, die Entdeckung durch die Außenwelt bedeute für einen Eingeschlossenen keineswegs Erleichterung: "Wenn man gefunden wird, da beginnt eine Etappe sehr großer Angst, großer Sorge, dass es gut ausgeht. Man beginnt, sich Gedanken zu machen, die einen Menschen äußerst zermürben." Die Jungen und ihr Betreuer, die bis heute ausharren müssen, sind also wahrscheinlich keineswegs beruhigt, dass die Rettungsasktion läuft. Sie sind allerdings - anders als die Kumpel in Chile seinerzeit - nicht ohne Betreuung während der Wartezeit.

+++ 0.00 Uhr: Millionen in aller Welt bewegt das Höhlendrama - das sind die Gründe +++

dho/ivi/tkr / DPA / AFP