HOME

Horror-Unfall in Hamburg: Todesfahrer droht Anklage wegen fahrlässiger Tötung

Blumen, bunte Zettel, Menschen, die inne halten: Es war ein besonders schrecklicher Unfall, der sich im Hamburger Stadtteil ereignet hat. Die vier Todesopfer - allesamt Prominente - hatten keine Chance, das Unheil traf sie völlig unvermittelt. Gegen den mutmaßlichen Todesfahrer wird nun ermittelt.

Nach dem Horror-Unfall mit vier prominenten Opfern in Hamburg droht dem vermutlich berauschten Todesfahrer eine Anklage wegen fahrlässiger Tötung. Bei einer Verurteilung könnte der 38-Jährige bis zu fünf Jahre ins Gefängnis kommen, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Wilhelm Möllers. Der Sozialwissenschaftler Günter Amendt, der Schauspieler Dietmar Mues und seine Ehefrau sowie die Bildhauerin Angela Kurrer waren bei dem Unfall am Samstag getötet worden.

Der 38-Jährige aus Hamburg-Lokstedt habe bisher zu dem Unfall geschwiegen, sagte ein Polizeisprecher. Der Mann war - vermutlich unter Drogeneinfluss - im Stadtteil Eppendorf mit seinem Auto bei Rot und mit zu hohem Tempo über eine Ampel gerast und hatte einen Wagen gerammt. Das Fahrzeug des 38-Jährigen überschlug sich mehrfach und schleuderte in eine Menschengruppe, die an einer Fußgängerampel wartete.

Prominente Passanten ohne Chance

Der Sozialwissenschaftler Amendt, bekannt als "Sexfront"-Autor und Drogenexperte, und Schauspieler Mues ("Tatort", "Großstadtrevier", "Bella Block") starben noch an der Unfallstelle. Auch die Bildhauerin Kurrer kam ums Leben - sie war die Stiefmutter des Schauspielers und Berliner "Tatort"-Kommissars Dominic Raacke. Acht Menschen wurden zudem leicht verletzt, darunter der Schauspieler Peter Striebeck und seine Ehefrau Ulla - sie saßen in dem gerammten Wagen. Die Staatsanwaltschaft will daher nicht nur wegen fahrlässiger Tötung gegen den Fahrer ermitteln, sondern auch wegen fahrlässiger Körperverletzung und Gefährdung des Straßenverkehrs.

An Mues erinnert der NDR mit Sondersendungen in Radio und Fernsehen. "Sein tragischer Tod ist sehr traurig und auch für uns ein großer Verlust. Mein und unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen", erklärte der Intendant des Norddeutschen Rundfunks, Lutz Marmor, am Montag. An diesem Dienstag (15. März) um 21.45 Uhr zeigt das NDR-Fernsehen die Episode "Abgezockt" aus der Reihe "Heimatgeschichten" mit Mues. Der Schauspieler war auch ein gefragter Sprecher von Hörbüchern und Hörspielen.

Toxikologisches Gutachten soll Klarheit bringen

Wie stark der 38 Jahre alte Unfallverursacher unter Drogen stand, soll im Laufe dieser Woche feststehen, wenn das Ergebnis des Bluttests bekannt wird. Bei einem Urin-Schnelltest des Mannes war der Wirkstoff THC nachgewiesen worden, der in Haschisch oder Marihuana enthalten ist. Daraus lasse sich aber nicht ableiten, wie viel Rauschgift der Mann genommen habe, so ein Polizeisprecher, und wie lange der Drogenkonsum zurücklag.

Die Staatsanwaltschaft will ein toxikologisches Gutachten in Auftrag geben. Damit solle geklärt werden, ob der Unfall tatsächlich auf Drogenkonsum zurückzuführen ist. "Das wird einige Zeit in Anspruch nehmen", sagte der Sprecher. Die Behörde will auch die Leichen obduzieren lassen.

38-Jähriger den Behörden bisher nicht bekannt

Einen Haftbefehl habe die Staatsanwaltschaft nicht beantragt, weil keine Haftgründe vorlägen, heißt es. Es handele sich nicht um ein Vorsatzdelikt, und es gebe weder Flucht- noch Wiederholungsgefahr. Der 38-Jährige ist bei der Anklagebehörde bisher nicht auffällig geworden. Wann die Polizei den Mann befragen will, ist noch unklar. Seinen Führerschein hatten die Ermittler direkt nach dem Unfall beschlagnahmt.

Der schwere Unfall hat in Hamburg Trauer und Entsetzen ausgelöst. Viele Menschen legten an der Unglücksstelle Blumen nieder und zündeten Kerzen an. Am Unfallort, einer belebten Kreuzung, treffen sechs Straßen aufeinander. Ein Unfallschwerpunkt sei die Kreuzung aber "definitiv nicht".

dho/DPA / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(