HOME

Nach Erdbeben in Neuseeland: DRK richtet Suchhotline ein

Unter den Vermissten und Toten in Neuseeland sind womöglich auch Deutsche. Christchurch hat eine große deutsche Gemeinde. Das DRK hat nun eine Suchhotline für Angehörige in Deutschland eingerichtet.

Nach dem Erdbeben in Neuseeland mit mindestens 75 Toten und rund 300 Vermissten steht das Deutsche Rote Kreuz (DRK) für Suchanfragen besorgter Angehöriger bereit. "Das betroffene Gebiet ist ein beliebtes Urlaubsziel. Deshalb ist nicht auszuschließen, dass auch Angehörige von Mitbürgern aus Deutschland betroffen sind", erklärte eine Sprecherin des DRK Westfalen-Lippe am Mittwoch in Münster.

Für Suchanfragen ist nach Auskunft des Bundesverbandes die bundesweite Rufnummer 089/680773111 erreichbar. "Die Daten werden an die Spezialisten des Neuseeländischen Roten Kreuzes weitergeleitet, die vor Ort nach Vermissten suchen", teilte die Organisation mit.

Am Dienstag hatte ein schweres Beben die neuseeländische Region Canterbury erschüttert. Dort liegt auch die zweitgrößte Stadt des Landes, Christchurch. "Lokale Rotkreuzteams sind vor Ort im Einsatz, Priorität hat die Versorgung von Verletzten und die Suche nach verschütteten Menschen", berichtete die DRK-Sprecherin.

In Christchurch leben nach Angaben des Honorarkonsul Deutschlands etwa 500 bis 1000 Deutsche. Auskünfte über etwaige Opfern gibt es noch nicht.

liri/DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.