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Nach Feuer auf "Costa Allegra": Kreuzfahrtschiff bekommt Hilfe per Hubschrauber

Die Reederei hat ihr havariertes Kreuzfahrtschiff "Costa Allegra" per Hubschrauber mit Hilfsmitteln versorgt und Mitarbeiter an Bord des Luxusliners geschickt. Schlepper ziehen das Schiff in Richtung Seychellen.

Per Hubschrauber hat die italienische Reederei Costa Crociere die Menschen an Bord mit Hilfsmitteln versorgt. Mit einem Schnellboot der Seychellen-Marine wurden außerdem mehrere Mitarbeiter der Reederei auf das havarierte Kreuzfahrtschiff "Costa Allegra" gebracht. "Drei bis vier Mitarbeiter kümmern sich jetzt um die Fragen der Passagiere und klären den weiteren Reiseverlauf", sagte ein deutscher Vertreter der Reederei Costa Crociere am Mittwoch. Unter dem Versorgungsmaterial seien ein elektrischer Generator zur Stromerzeugung, Lebensmittel, Batterien für Handys und Taschenlampen, Plastikgeschirr und Medikamente.

Rund zehn Costa-Crociere-Mitarbeiter bereiteten zudem die Ankunft der Passagiere auf der Seychellen-Hauptinsel Mahé im Indischen Ozean vor. Die nach einem Brand manövrierunfähige "Costa Allegra" werde von zwei Schleppern und einem französischen Schiff gezogen. Voraussichtlich werde der Havarist am Donnerstag um 8.30 Uhr Ortszeit Mahé erreichen, sagte der Sprecher.

Ursprünglich sollte das Schiff die Insel um 6 Uhr erreichen, doch stärkerer Wellengang verzögert die Ankunft. "Wir hatten vorher eine Geschwindigkeit von sechs Knoten, jetzt haben wir knapp fünf", berichtete der Sprecher. "Alles läuft aber absolut wie geplant."

Die Havarie der "Costa Allegra" trifft erneut ein Kreuzfahrtschiff jener italienischen Reederei, der auch das Unglücksschiff "Costa Concordia" gehört. Das Feuer im Maschinenraum der "Costa Allegra" hat auf dem Weg von Madagaskar zu den Seychellen am Montag zwar niemanden verletzt. Die mehr als 1000 Menschen fuhren anschließend aber ohne Klimaanlage und funktionierende Stromversorgung durch die Tropen. Ihre 26-Tage-Seereise sollte von Mauritius über Madagaskar durch den Suezkanal bis Savona in Italien führen.

mlr/DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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