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Nachrichten aus Deutschland: 21-Jähriger tot in Disco aufgefunden

Nürnberg: 21-Jähriger stirbt in Disco +++ München: 20-Jähriger darf nicht in Zug mitfahren und dreht durch +++ Nürnberg: 21-Jähriger stirbt in Disco +++ Hamburg: Mann wird betrunken von Zug erfasst +++ Nachrichten aus Deutschland.

Nachrichten aus Deutschland: Todesfall in Nürnberg

Für den jungen Mann kam jede Hilfe zu spät (Symbolfoto)

DPA

Nürnberg: 21-Jähriger stirbt in Disco

In einer Disco in Nürnberg ist ein junger Mann tot auf der Herrentoilette gefunden worden. Wie die Polizei berichtet, hatten Angestellte der Diskothek in der Innenstadt gegen 3.30 Uhr festgestellt, dass eine Kabine in der Herrentoilette seit knapp 30 Minuten belegt war. Daraufhin öffneten Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes die Tür, wo der 21-Jährige leblos auf dem Boden lag. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen verstarb er vor Ort. Seine drei Begleiter erlitten einen schweren Schock und mussten vor Ort medizinisch versorgt werden. Die Kriminalpolizei ermittelt. Bislang gäbe es jedoch keine Hinweise, welche auf Gewalteinwirkung schließen lassen, heißt es.

München: 20-Jähriger darf nicht in Zug mitfahren und dreht durch

Ein 20-Jähriger hat am Hauptbahnhof in München drei Personen verletzt. Wie die Bundespolizei berichtet, wurde der Mann nach dem Einstieg in eine Regionalbahn gegen 19.20 Uhr von der Mitfahrt ausgeschlossen, weil er sich aggressiv gegenüber dortigen Bahnmitarbeitern verhielt. Nach einem Streit der in einer Rangelei und Schubserei endete, forderte ihn das Sicherheitspersonal auf, den Zug zu verlassen. Als er dem nicht nachkam, beförderte ihn das Personal gewaltsam aus dem Zug. Der Mann wehrte sich so heftig, dass ein 35-jähriger Bahnsicherheitsmitarbeiter zu Boden fiel. Der 20-Jährige packte ihn daraufhin am Hals und drückte zu. Ein Kollege konnte ihn wegziehen und wurde dabei in den Arm gebissen. Gemeinsam überwältigen sie den Mann und fixierten ihn mit Hilfe eines Schlagstocks am Boden. Bis die Bundespolizei eintraf beleidigte er die beiden Bahnangestellten und bedrohte sie mit dem Tode. Der 35-jährige Security-Mitarbeiter klagte über Schluckbeschwerden, sein 32-jähriger Kollege über Probleme beim Strecken des linken Armes. Er hatte zudem Abschürfungen am Knie und am Kopf. Die Zugbegleiterin, die Zeugin des heftigen Angriffes geworden war, war aufgrund seelischer Belastung anschließend nicht mehr dienstfähig. Der 20-Jährige verweigerte eine freiwillige Atemalkoholkontrolle. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er in die Obhut seiner Begleiter entlassen. Gegen ihn wird von der Münchner Bundespolizei nun wegen gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung, Beleidigung und Hausfriedensbruch ermittelt.

Hamburg: Mann wird betrunken von Zug erfasst

Glück im Unglück hatte ein Mann in Hamburg. Wie die Bundespolizei berichtet, war der 58-Jährige am Samstagnachmittag zwischen Hauptbahnhof und dem Bahnhof Harburg auf den Gleisen unterwegs, als er von einem Metronom erfasst wurde. Trotz ein eingeleiteter Notbremsung konnte der 22-jährige Triebfahrzeugführer einen Zusammenprall nicht mehr verhindern. Der Mann wurde mit mehreren Knochenbrüchen in ein Krankenhaus eingeliefert und wird dort auf der Intensivstation behandelt. Wie sich herausstellte, hatte der Mann 3,1 Promille Alkohol im Blut. Die Strecke musste für die Einsatz- und Rettungsmaßnahmen rund eine Stunde lang gesperrt werden.

Aus aktuellem Anlass warnt die Bundespolizeiinspektion Hamburg  wiederholt vor den Gefahren an Bahnanlagen. "Der Aufenthalt im  Gleisbereich ist verboten! Leichtsinniges Verhalten an Bahnanlagen,  insbesondere unter Alkoholeinfluss, kann zu schweren Unfällen führen. Dabei gefährden sich die Personen durch ihr Handeln nicht nur selbst, sondern auch Helfer und Reisende. Triebfahrzeugführer können mit  ihren Zügen nicht ausweichen und trotz eingeleiteter  Schnellbremsungen oftmals einen Unfall nicht mehr verhindern."

Meiningen: Betrunkene Mutter vergisst Kind in Kita

Im thüringischen Meiningen haben Mitarbeiter einer Kita am Freitagabend die Polizei gerufen, nachdem die Mutter nicht erschienen ist, um ihren einjährigen Jungen abzuholen. Dies hätte bis 17 Uhr passieren sollen. Als die Kita-Mitarbeiter die Mutter nicht erreichen konnten, alarmierten sie die Polizei. Die Beamten fuhren zu der Mutter nach Hause, trafen sie aber nicht an. Als sie zum Kindergarten fuhren, tauchte die Mutter zeitgleich mit ihnen auf. Sofort registrierten die Beamten, das die Frau "erheblich" unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen stand. Laut Polizei ergab ein Test einen Wert von über 2,4 Promille und die Aufnahme von Amphetamin und Cannabis. Sofort alarmierten die Beamten das Jugendamt und nahmen Mutter und Kind mit auf die Polizeiwache. Dort wurde die Mutter so aggressiv, dass ihr die Beamten Handschellen anlegen mussten. Der Junge wurde in die Obhut des Jugendamtes übergeben, die Mutter einem Arzt vorgestellt. Gegen sie wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Verletzung der Fürsorgepflicht eingeleitet.

Köln: Mutter von ausgesetztem Baby meldet sich bei Polizei 

Sechs Tage nach dem Fund eines ausgesetzten Babys in Köln hat sich die Mutter bei der Polizei gemeldet. Die 32-Jährige erschien am Freitag auf einer Polizeiwache und offenbarte sich, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Die Kölnerin wurde vernommen und ärztlich untersucht. Zu den Motiven der Tat wurde nichts bekannt.     Ein Anwohner hatte den neugeborenen Jungen vor mehr als einer Woche in Köln-Porz gefunden. Das Baby lag in eine Decke gewickelt auf einem Weg. Dem Säugling geht es nach Aussage der behandelnden Ärzte den Umständen entsprechend gut. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts der Aussetzung.     hex/jdö

Offenburg: Frau klettert auf  Brückenvorsprung - Polizeieinsatz

In Offenburg hat eine 23-Jährige einen Polizeieinsatz ausgelöst. Die polizeibekannte Frau ist am Samstagnachmittag gegen 17 Uhr über das Geländer der Zauberflötebrücke geklettert und hat sich da auf den Vorsprung gelegt. Mit ihrer Aktion alarmierte sie Bundespolizei, Landespolizei und mehrere Einsatzkräften der Feuerwehr . Durch das schnelle Eingreifen zweier Streifen der Bundespolizei gelang es, die junge Frau unter massiver Gegenwehr vom Brückenvorsprung zu holen. Hierdurch wurden zwei Beamte leicht verletzt. Da unter der Brücke eine 15.000 Volt führende Bahnoberleitung verläuft, bestand Lebensgefahr. Ein Arzt stellte einen psychischen Ausnahmezustand fest und wies die Frau wurde in eine Spezialklinik ein.


 Nachrichten von Samstag, den 6. Oktober

Tübingen: 16-Jährige auf offener Straße vergewaltigt 

In Tübingen ist laut Polizei am Samstagmorgen eine 16-Jährige vergewaltigt worden. Die Jugendliche war gegen 1.45 Uhr zu Fuß in der Gartenstraße unterwegs, als sie nach derzeitigem Ermittlungsstand vor einem türkischen Imbiss von einem unbekannten Mann angesprochen wurde. Er begleitete das Mädchen circa 200 Meter, drückte sie dann mit dem Kopf gegen eine Wand und vergewaltigte sie. Nach der Tat ließ er von seinem Opfer ab und flüchtete. Passanten entdeckten die Schülerin, die unter Alkoholeinwirkung stand, weinend und mit Gesichtsverletzungen am Straßenrand. Mehrere Streifenwagenbesatzungen fahndeten nach dem Täter, jedoch ohne Erfolg. Jetzt sucht die Polizei nach Zeugen. Der Unbekannte soll laut Angaben der Jugendlichen mit "Akzent" gesprochen haben und größer als das 1,65 Meter große Opfer gewesen sein. Er hat sich vor der Tat eventuell längere Zeit im Bereich des türkischen Imbiss in der Gartenstraße aufgehalten.

Hagen: Mann vor Wettbüro angeschossen

In Hagen fahndet die Polizei seit Freitagabend nach einem oder mehreren Tätern, die in der Innenstadt Schüsse auf einen Mann abgefeuert haben. Wie die Polizei berichtet, wurden die Einsatzkräfte gegen 21.30 Uhr alarmiert. Ein 25-Jähriger war auf offener Straße zusammengebrochen und musste notoperiert werden. Die Polizei leitete eine Großfahndung ein. Zunächst wurde ein 35-Jähriger festgenommen, der jedoch wieder entlassen wurde. Am Tatort stellten die Ermittler einen Schlagring sicher. Ein Zusammenhang mit der Tat wird derzeit überprüft. Die Staatsanwaltschaft ermittelt zu den Hintergründen der Tat.

Nachrichten aus Deutschland: Schüsse in Hagen

Einsatzkräfte der Polizei untersuchen einen Pkw am Tatort 

DPA

Ulm: Massenschlägerei an Busbahnhof

In Ulm haben sich am Freitagabend bis zu 40 junge Männer eine Schlägerei geliefert. Wie die Polizei am Samstag mitteilte, erlitten mindestens zwei Beteiligte Kopfverletzungen durch Schläge. Sie wurden medizinisch versorgt. Den anderen Beteiligten der Auseinandersetzung gelang es, unerkannt zu flüchten, als die Beamten eintrafen. Augenzeugen hatten die Polizei alarmiert und den Gewaltausbruch nahe dem Ulmer Hauptbahnhof gemeldet. Die verletzten Männer äußerten sich zunächst nicht zum Hintergrund der Schlägerei. Die Polizei hofft bei ihren Ermittlungen nun auf die Aussage weiterer Zeugen.

Jockgrim: Auto schleift Mutter und Kinderwagen mit

Im rheinland-pfälzischen Jockgrim ist es am Samstag zu einem Unfall gekommen, bei dem eine Frau und ihr einjähriges Kind verletzt wurden. Wie die Polizei berichtet, fuhr ein 22-Jähriger mit seinem Wagen die Straße entlang und übersah beim Linksabbiegen— vermutlich wegen der tiefstehenden Sonne — eine Mutter, die mit einem Kinderwagen die Straße überquerte. Das Auto des Mannes erfasste die Frau und schliff sie samt Kinderwagen wenige Meter mit. Die einjährige Tochter fiel dabei aus dem Kinderwagen und verletzte sich am Kopf. Auch die Mutter trug Verletzungen davon. Wie schwer, ist nicht bekannt. 

Petersdorfer See: Ein Toter nach Bootsunfall 

Es sollte ein schöner Angelausflug werden, doch für einen Mann endete er tödlich. Wie die Polizei berichtet, befand sich eine fünfköpfige Familie mit einem Boot am Samstagnachmittag auf dem Petersdorfer See (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte). Ein 77-Jähriger wollte die Angel korrigieren. Weil sich drei Personen auf der einen Seite des Bootes aufhielten, bekam dieses Schlagseite und kippte um. Der Mann fiel ins Wasser, die restlichen Familienmitglieder sprangen hinterher. Alle Personen konnten zunächst gerettet werden. Der 77-Jährige konnte zwar zunächst reanimiert werden, verstarb aber schließlich noch vor Ort. Die anderen vier Personen im Alter zwischen 54 und 77 Jahren wurden medizinisch vor Ort versorgt und anschließend ins Krankenhaus Plau am See verlegt.

Ailertchen: Fallschirmspringer verunglückt tödlich

Am Freitag ist gegen 17 Uhr auf dem Gelände des Flugplatzes Ailertchen in Rheinland-Pfalz ein Fallschirmspringer tödlich verunglückt. Laut Polizei öffnete sich zwar der Hauptschirm des 39-Jährigen, jedoch geriet er vor der Landung ins Trudeln. Der Mann aus Litauen schlug unweit der Zielzone auf einer freien Fläche auf und erlitt tödliche Verletzungen. Die näheren Umstände des Unglücks sind noch unklar. Die Polizei ermittelt.


Nachrichten von Freitag, den 5. Oktober

Berlin: Autofahrer rast in Gebäude und Menschengruppe vor Café - mindestens fünf Verletzte

Wie die Berliner Feuerwehr und die "Bild" berichten, ist am Nachmittag ein Autofahrer in ein Gebäude und eine Menschengruppe vor einem Café gerast. Der Mann am Steuer soll offenbar mit seinem weißen Audi zuerst in das Gebäude gerast und anschließend vor dem Lokal zum Stehen gekommen sein. Nach Berichten von Zeugen soll das Fahrzeug zum Zeitpunkt der Kollision deutlich zu schnell gewesen sein. 

Der Wagen verletzte außerdem vier Personen, die sich vor dem Café befanden, der fünfte Verletzte ist der Fahrer selbst. Von einem Anschlag ist nicht auszugehen, auch wenn der Ablauf der Geschehnisse bisher unklar ist. Der Fahrer könnte nach Vermutungen eines Augenzeugen einen epileptischen Anfall am Steuer erlitten haben. Der Feuerwehr bestätigte gegenüber der "Bild" außerdem, dass der Fahrer wohl gesundheitliche Probleme hatte. 

Das Gebäude in der Helmholtzstraße wurde schwer beschädigt, große Betonbrocken lagen auf der Straße. Die Feuerwehr war mit 30 Mann im Einsatz. Der Vorfall wird nun von der Polizei genauer untersucht.

Nachrichten aus Deutschland: Auto rast in Berlin in Menschengruppe

Die Szenerie beim Aufräumen der Berliner Feuerwehr. Die Fassade, in die das Auto hineinkrachte, ist schwer beschädigt. Ein Statiker muss nun herausfinden, ob das Gebäube gestützt werden muss. Im Hintergrund ist der weiße Audi zu sehen.

Picture Alliance

Neubrandenburg: 23-Jähriger Mann erschreckt Kunden im Supermarkt mit Halloween-Maske

Am gestrigen Donnerstagnachmittag wurde die Polizei in Neubrandenburg nach eigenen Angaben zu einem Supermarkt gerufen, weil es Probleme mit einem aggressiven Gast gab. Der Mann trug zur Verwunderung der Beamten eine Halloween-Maske, mit der er die Kunden erschreckte. 

In einem bekannten Fall hat der 23-Jährige einen männlichen Kunden erschreckend gefragt, "ob er den Kopf abgeschnitten bekommen möchte". Dieser Kunde hat sich dann an zwei Mitarbeiter des Supermarktes gewandt, welche dem jungen Mann Hausverbot erteilten und ihn aus dem Markt bringen wollten. Da er daraufhin beleidigend und aggressiv wurde, fixierten die ihn Angestellten bis zum Eintreffen der Polizei. Die Beamten mussten dem 23-Jährigen Handfesseln anlegen und ihn zum Funkstreifenwagen bringen, woraufhin der junge Mann sich beruhigte.

Nach der Feststellung der Identität und einer Belehrung wurde der Mann aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen. Gegen ihn wurden Strafanzeigen wegen Hausfriedensbruches, Bedrohung und Beleidigung erstattet. Zudem hat der Supermarkt dem 23-Jährigen ein lebenslanges Hausverbot erteilt. Ersten Äußerungen zufolge wollte der Mann niemanden ernsthaft erschrecken oder gefährden.


 Nachrichten von Donnerstag, 4. Oktober:

Schwerin: Kleinkind balanciert auf Fensterbrett im dritten Stock - während die Mutter schläft 

Am Donnerstagmorgen informierten Bürger die Polizei. Ein dreijähriges Kind stand in der Willi-Bredel-Straße im geöffneten Fenster, ein Bein befand sich auf dem äußeren Fensterbrett. Die Wohnung befindet sich im dritten Stock. Das berichtete die Polizei. 

Erst nach 15-minütigem Dauerklingeln wurde die 19-jährige Mutter wach. Sie hatte nicht mitbekommen, dass ihr Sohn im offenen Fenster stand. Sie nahm das Kind sofort an sich, der Schreck dürfte tief sitzen.

Durch die Polizei wurde das Jugendamt verständigt, da sich auch die Wohnung in keinem guten Zustand befand. Mitarbeiter des Jugendamtes übernahmen die Betreuung des Kindes und der Mutter.

Gegen die Mutter wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachtes der Verletzung der Fürsorgepflicht eingeleitet.

Bad Kreuznach: Wütende Fahrerin rast betrunken mit Auto auf Ehemann zu

Mit einem Sprung zur Seite musste sich ein Mann in Rheinland-Pfalz vor dem Auto seiner zornigen Ehefrau retten. Die 44 Jahre alte Frau war nach einem Ehestreit in einem Restaurant betrunken mit dem Auto nach Hause gefahren, ihr Ehemann war mit einem Taxi bereits vor ihr eingetroffen. Als sie ihren Mann auf dem Grundstück in Bad Kreuznach erblickte, raste sie durch ein geschlossenes Hoftor auf ihn zu, wie die Polizei mitteilte. Durch den Sprung blieb er unverletzt.

Der Ehestreit war beim Besuch in einem Restaurant eskaliert. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 1,53 Promille bei der 44-Jährigen, die ihren Führerschein abgeben musste. Gegen sie wird nun wegen Körperverletzung und versuchter gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Bayern: Deutscher stiehlt Meerwasser in Italien für Aquarien

Ein Deutscher hat in Italien tausende Liter Wasser aus dem Meer gestohlen. Damit habe er Aquarien in Deutschland befüllen wollen, teilte die Polizei mit. Der 48-Jährige sei vergangene Woche mit einem Laster mit 24 Zisternen, die insgesamt 24 000 Liter fassen konnten, in der Hafenstadt vorgefahren. Ein Bürger habe den Mann beim Abpumpen beobachtet und die Polizei alarmiert. Die forderte den Deutschen auf, das Wasser wieder ins Meer zu kippen. Der Mann bekam eine Strafe von 1549 Euro. Er habe angegeben, nach Bayern fahren zu wollen, sagte eine Sprecherin der Polizei. Das Wasser habe er für ein Aquarien-Geschäft gebraucht.


 Nachrichten von Dienstag, 2. Oktober:

Köln: Hund eines Barkeepers findet ausgesetztes Baby im Gebüsch

Der Barkeeper Onur C. war am vergangenen Samstag mit seinem Hund spazieren, eine ruhige Runde Gassi in der Nachbarschaft. Der junge Mann telefonierte dabei und schenkte dem Wegesrand keine Beachtung. Sein vierbeiniger Begleiter allerdings schon. Onur C. wunderte sich, dass sein 17 Monate alter Hund namens Bones so lange und vorsichtig an einer Decke im Gebüsch beschnupperte. Das berichtete die "Bild"

"Auf einmal bewegte sich die Decke. Darin lag etwas, man konnte erst gar nicht erkennen, was es war. Das Bündel war an einem Baum abgelegt worden. Ich öffnete die Decke, da sah ich das Kind in einem blutigen Laken. Ich wusste erst nicht, was ich machen soll, hab meinen Onkel angerufen", so Onur C zur "Bild". Der sagte ihm, er solle die Polizei verständigen. 

Das wenige Tage alte Baby war völlig unterkühlt und wimmerte. "Das war der krasseste Moment in meinem Leben! Ich stand unter Schock", sagte er der "Bild". Er wärmte das Kind bis zum Eintreffen der Beamten mit seiner Jacke. Wer die Mutter ist, ist bisher gänzlich unbekannt. Es wird gegen Unbekannt ermittelt. Hinweise an Tel. 0221/229-0.

Naumburg: Jugendliche zeigen Hitlergruß, bespucken Journalisten und rammen ihn Messer in den Bauch

Am vergangenen Freitagabend wollte ein 59-jähriger Journalist eigentlich nur einkaufen. Als er um kurz nach 20 Uhr auf dem Supermarkt-Parkplatz in sein Auto stieg, um nach Hause zu fahren, tauchten drei Jugendliche vor seinem Auto auf. Einer der drei spuckte in Richtung seines Fahrzeugs, ein anderer zeigte dem Mann den Mittelfinger. Das berichtet das Naumburger Tageblatt, bei dem der Mann als freier Mitarbeiter schreibt.

Daraufhin fasste sich der Journalist ein Herz und wollte die Jugendlichen stellen, verfolgte das Trio. Was anschließend passierte, war für ihn nicht abzusehen: Einer der jungen Männer schlug ihm in den Bauch, einer seiner Begleiter zeigte gar den Hitlergruß. Erst als er zurück im Auto war, bemerkte er, dass das keinesfalls nur ein Schlag in den Bauch war - der Jugendliche benutzte ein Messer: "Erst später im Wagen habe ich gesehen, dass es am Bauch nass und alles rot ist. Zuhause habe ich dann die Polizei alarmiert", schildert der 59-Jährige den Vorfall in dem Bericht. 

Der Journalist hatte Glück - bei der Messerattacke wurden keine Organe getroffen. "Es hat wohl nicht viel gefehlt“, sagte das Opfer dem Naumburger Tageblatt am Telefon. Er setze nun auf die Kameras des Supermarktes - und hofft, bald wieder auf den Beinen zu sein.

Berlin: Einbrecher gelangt über Baugerüst in Wohnung und tötet den Mieter

Ein bisher unbekannter Mann war in Kreuzberg bereits Ende letzter Woche über ein Gerüst an dem Mietshaus in der Alexandrinenstraße in die Wohnung eines Mieters eingedrungen. Als der Einbrecher von diesem auf frischer Tat ertappt wurde, kam es zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung. Dabei wurde der 54-Jährige Bewohner tödlich verletzt, er starb am Wochenende im Krankenhaus. Bewohner des Hauses hatten die Polizei alarmiert. 

Der Angreifer flüchtete nach Polizeiangaben über das Treppenhaus. Dabei sei er gesehen worden, hieß es. Gesucht werde nach einem Mann mit schmalem Gesicht, dunklem Haar und Bart. Der Verdächtige soll Mitte 30 Jahre alt sein. Er trug nach Angaben von Zeugen eine Regen- oder Sportjacke mit einem weißen Streifen auf den Ärmeln sowie ein blaues Basecap. Hinweise nimmt die 3. Mordkommission entgegen. Zur Todesursache wurde aus ermittlungstaktischen Gründen nichts mitgeteilt.

Hamburg-Duvenstedt: Pferd aus Pool gerettet

Die Bewohner eines Einfamilienhauses in Hamburg-Duvenstedt dürften nicht schlecht gestaunt haben, als sie plötzlich Geräusche in ihrem Garten hörten. Sieben Pferde waren von einer angrenzenden Koppel ausgebrochen und liefen frei umher. Eines der Tiere stand im Garten des Hauses, ein weiteres war in den mit einer Plane abgedeckten zwei mal fünf Meter großen Swimmingpool gefallen, wie die Feuerwehr Hamburg am Dienstag berichtete. Ihm stand das Wasser buchstäblich bis zum Hals.

Die Bewohner hätten in ihrer Not die 112 gewählt woraufhin die Feuerwehr und eine Tierärztin zu dem Einfamilienhaus geeilt seien, hieß es weiter. Die Einsatzkräfte hätten zunächst den Pool bis auf eine Wassertiefe von einem Meter abgepumpt und das Pferd mit einer Decke gewärmt, da ihm eine Unterkühlung gedroht habe. Alle anderen sechs Pferde seien eingefangen, dem mittlerweile eingetroffenen Besitzer übergeben und wieder auf die  Koppel gebracht worden. Das Pferd im Pool habe von der Tierärztin ein Beruhigungsmittel bekommen und anschließend über eine in den Pool eingebaute Treppe sein nasses "Gefängnis" verlassen können. Nach einer Untersuchung durch die Veterinärin sei auch diese Pferd zweieinhalb Stunden nach Eingang des Notrufes - unverletzt - seinem Besitzer übergeben worden.


Nachrichten von Montag, 1. Oktober:

Stuttgart: Mann zieht offenbar grundlos die Notbremse in ICE

Offenbar grundlos hat ein 50-Jähriger in einem Intercity Express die Notbremse gezogen. Wie die Polizei am Mittwoch berichtete, ereignete sich der Vorfall am Freitagnachmittag gegen 16 Uhr zwischen Mannheim und Stuttgart. Eine Bundespolizistin außer Dienst befand sich ebenfalls im Zug und nahm im Anschluss die Personalien des britischen Staatsbürgers auf. Die 500 Reisenden blieben durch die Schnellbremsung nach jetzigem Kenntnisstand unverletzt. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen und Erhebung einer Sicherheitsleistung wurde der mutmaßliche Täter nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Stuttgart wieder entlassen. Der wohnsitzlose Mann muss nun mit einem Strafverfahren wegen des Verdachts der Gefährdung des Bahnverkehrs rechnen.

Steinau an der Straße: Mann erstochen und mit Motorsäge zerstückelt - Anklage gegen Freundin

Eine Frau aus dem hessischen Steinau an der Straße soll in einem Gewaltexzess  ihren Lebensgefährten mit einem langen Messer erstochen und die Leiche zerstückelt haben. Nun hat die Staatsanwaltschaft Hanau Anklage wegen Totschlags erhoben, wie der Hanauer Oberstaatsanwalt Dominik Mies am Montag sagte. Das Landgericht Hanau muss über die Zulassung der Anklage und eine Eröffnung des Hauptsacheverfahrens entscheiden. Die Tat geschah im Juni. Der 35-jährigen wird vorgeworfen, ihren Lebensgefährten mit einem Küchenmesser getötet zu haben. Dutzende Stichverletzungen seien gezählt worden, einige davon im Rücken des Opfers. Danach soll die Frau den Leichnam mit zwei Elektro-Motorsägen zerteilt haben, sie in Mülltüten gepackt und im Badezimmer deponiert haben. Eine "bemerkenswerte Tat", sagte Oberstaatsanwalt Mies. Sechs Tage später wurden die Leichenteile gefunden, nachdem die Frau die Polizei informiert hatte. Sie wurde in Dortmund, ihrem Geburtsort, festgenommen. Bei der Polizei sagte sie, sie habe ihren Freund aus Notwehr erstochen. Zuvor soll er sie attackiert haben. Sie habe die Leiche zerteilt, um die Tat zu verdecken.

Nachrichten aus Deutschland: Totschlag in Steinau an der Straße

Mitarbeiter eines Bestattungsunternehmens tragen in Steinau an der Straße einen Sarg aus einem Mehrfamilienhaus

DPA

Hamburg: Frau bewahrt toten Ehemann eineinhalb Jahre lang in Wohnung auf

In Hamburg hat eine 73-Jährige ihren toten Mann eineinhalb Jahre lang in der gemeinsamen Wohnung aufbewahrt. Die Staatsanwaltschaft Hamburg bestätigte am Montag den Vorfall. Demnach machte sich der Verwalter einer zweistöckigen Wohnung im Hamburger Stadtteil Pöseldorf Sorgen um das Ehepaar. Er hatte den Ehemann seit eineinhalb Jahren nicht gesehen und verständigte die Polizei, die am 19. September nach dem Rechten sah. Als die Ehefrau ein verschlossenes Zimmer nicht öffnen wollte, wurden die Beamten misstrauisch.  Auf dem Bett in dem Zimmer fanden sie die schon stark verweste Leiche des Ehemannes. Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Obduktion an, fand aber keine Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden. "Es handelt sich wohl um ein tragisches Familiengeschehen", sagte Sprecherin Nana Frombach. "Die alte Dame hatte wohl Schwierigkeiten, loszulassen." 

Augsburg: Fan stirbt nach Herzinfarkt 

Der Fan, der bei der Partie FC Augsburg gegen SC Freiburg während der ersten Halbzeit einen Herzstillstand erlitt (siehe 2. Meldung weiter unten), ist gestorben. Wie die "Augsburger Allgemeine" berichtet, verstarb der Mann auf dem Weg ins Krankenhaus. Während des Notarzt-Einsatzes verzichteten die Anhänger beider Vereine vorübergehend auf ihre Gesänge.

A2: Betrunkener greift Busfahrer ins Lenkrad

Auf der A2 hat ein 60-Jähriger dem Fahrer eines Reiesebusses ins Lenkrad gegriffen. Wie die Polizei mitteilte, war der Bus in der Nacht zu Montag mit etwa 30 Fahrgästen in Richtung Hannover unterwegs, als der Mann gegen 1.45 Uhr nach einer Pause verlangte. Als der Busfahrer dem nicht nachkam, griff der stark alkoholisierte Fahrgast (2,2 Promille) dem Fahrer ins Lenkrad. Der Fahrer musste stark bremsen, um einen Unfall zu verhindern. Dabei wurde ein Beifahrer, der der den 60-Jährigen von weiteren Übergriffen abhalten wollte, gegen die Windschutzscheibe gedrückt und verletzte sich leicht. Die alarmierte Polizei nahm den Randalierer vorläufig in Gewahrsam. Der leicht verletzte Beifahrer kam mit einem Rettungswagen in eine Klinik.

Berglen: Mann mit täuschend echtem Revolver löst Polizeieinsatz aus

Im baden-württembergischen Berglen hat ein betrunkener und mit einem Revolver bewaffneter Mann am Sonntagmittag um kurz nach 12 Uhr einen Polizeieinsatz ausgelöst. Der 67-Jährige war laut Polizei mit einem Wanderstock unterwegs, als er an einem umzäunten Garten eines Wohnhauses vorbei lief. Aus dem Garten heraus wurde er von einem Hund angebellt, woraufhin er einen Revolver zog und drohte, den Hund zu erschießen. Daraufhin alarmierten Zeugen die Polizei, welche sofort mit mehreren Streifen anrückte. Der Mann reagierte jedoch nicht auf Ansprache der Beamten. Den Revolver steckte in seiner Hosentasche. Die Polizisten konnten den Mann schließlich überwältigten und ihm den Revolver abnehmen. Aufgrund seines aggressiven Verhaltens wurde er in Gewahrsam genommen. Fortwährend beleidigte er die Beamten und spuckte in den Streifenwagen. Bei einer Überprüfung der Waffe stellte sich heraus, dass es sich um einen täuschend echt aussehenden Spielzeugrevolver gehandelt hatte. Der Mann wurde aufgrund psychischer Auffälligkeiten in ein psychiatrisches Krankenhaus verbracht. Er muss nun mit einem Strafverfahren, unter anderem wegen Bedrohung und Beleidigung, rechnen.

Augsburg: Fan erleidet Herzinfarkt — Supporters stellen Gesänge ein

Das Spiel der Bundesligisten FC Augsburg gegen den SC Freiburg ist am Sonntag von einem Zwischenfall überschattet worden. Wie "Sky.de" berichtet, erlitt ein Fan während der ersten Halbzeit einen Herzinfarkt und musste reanimiert werden. "Die Anhänger beider Lager stellten deshalb von der 25. bis zur 57. Minute ihre Gesänge ein", heißt es. Wie es dem Fan geht, ist bislang noch unklar. 

Gera: Unbekannte verletzen Familienvater mit einer Betonsäule

Im thüringischen Gera haben Unbekannte am Samstagabend einen Mann mit einer Betonsäule verletzt. Wie die Polizei berichtet, war der 48-Jährige gegen 22.30 Uhr mit seiner Familie auf einem schmalen Fußweg unterwegs, als die Täter die Säule umstießen, die im Bereich eines über dem Weg befindlichen Ausstellungsgeländes stand. Die Säule rollte daraufhin den Fußweg herab und traf den dort laufenden Familienvater. Der Mann wurde leicht verletzt und musste in einem Krankenhaus behandelt werden. Die Polizei Gera sucht jetzt nach weiteren Zeugen.

Lesen Sie hier die Nachrichten aus Deutschland aus der Woche vom 24. bis 30. September:

Quellen: Presseportal Polizei/Sky.de/DPA/Augsburger Allgemeine // Naumburger Tageblatt / "Bild"-Zeitung/AFP 

mad/jek/wlk
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(