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Nachrichten aus Deutschland Maskenstreit in S-Bahn eskaliert – Fahrgäste liefern sich handfesten Streit

In einer Hamburger S-Bahn kam es zu einem Streit
In einer Hamburger S-Bahn kam es zu einem Streit (Symbolfoto)
© Markus Scholz/ / Picture Alliance
Hannover: Drei Männer bei Streit niedergestochen +++ München: Katze verhängt sich in Schallschutzwand – Feuerwehreinsatz  +++ Bad Salzungen: Unbekannte klauen altes Frittierfett bei Burger King +++ Panorama-Nachrichten aus Deutschland.

Hamburg: Maskenstreit in S-Bahn eskaliert

In Hamburg ist es zu einer Auseinandersetzung zwischen Fahrgästen in einer S-Bahn gekommen. Wie die Bundespolizei am Sonntag mitteilte, befanden sich gegen 22.45 Uhr drei Frauen in der S-Bahn, die sich lautstark unterhielten, alkoholische Getränke konsumierten und zum Teil keine Mund-und Nasen-Bedeckung trugen. Als sie von Fahrgästen darauf aufmerksam gemacht wurden und sie diese jedoch ignorierten, kam es zu einem Streit. Der Triebfahrzeugführer, der den Vorfall mitbekommen hatte, forderte die drei Frauen auf, die S-Bahn zu verlassen und erklärte, er habe bereits die Bundespolizei informiert. Auch die Fahrgäste wollten, dass die Damen den Zug verlassen. Da auch dies ignoriert wurde, begannen sie damit, die Frauen herauszuschieben. Ein Fahrgast drängte eine 29-Jährige aus der S-Bahn. Die drehte sich draußen noch einmal um und sprühte mit einem Tierabwehrspray durch die geöffnete Tür in Richtung des Mannes. Er und eine weitere Person wurden im Gesicht getroffen. Eine Beteiligte des Trios trat nach einem der Fahrgäste, anschließend entfernten sie sich. Rettungskräfte kümmerten sich um die verletzten Fahrgäste, die Bundespolizei traf die Frauen am Bahnhof an und leitete ein Strafverfahren gegen sie ein.

Quelle: Bundespolizei Hamburg

Hannover: Drei Männer bei Streit niedergestochen

In Hannover sind am Sonntagmorgen drei Männer bei einem Streit mit einem Messer niedergestochen und schwer verletzt worden. Laut Polizei kam es gegen 0.30 Uhr zu einer Auseinandersetzung in Hannover-Mitte, an der zwischen zehn bis 15 Personen beteiligt waren. Dabei erlitten zwei 38 und 34 Jahre alte Männer lebensbedrohliche Stichverletzungen im Oberkörper. Ein 43-Jähriger wurde durch einen Stich ins Bein verletzt. Der Zustand der drei Männer ist aktuell stabil. Die Polizei ermittelt nun wegen versuchter Tötung und sucht nach Zeugen. 

Quelle: Polizei Hannover

Ungerhausen: Drei Schafe im Kofferraum eines Autos transportiert

Bei der Kontrolle eines Autos an einer Tankstelle im schwäbischen Landkreis Unterallgäu trauten die Polizeibeamten ihren Augen nicht: Im Kofferraum des Wagens aus Mittelfranken fanden sie drei lebende Schafe. Die Tiere seien von zwei Männern unter Missachtung jeglicher Tierschutz- und Hygieneregeln transportiert worden, teilte die Polizei am Sonntag mit. Die beiden Fahrzeuginsassen wurden wegen der illegalen Beförderung der Schafe angezeigt. Die Tiere wurden nach der Kontrolle am Samstag von der Polizei in geeigneter Weise untergebracht. Wie die beiden Männer an die Schafe gelangten und was sie damit vorhatten, sei noch Gegenstand der Ermittlungen.

Quelle: DPA

München: Katze hängt in Schallschutzwand fest – Feuerwehreinsatz

Die Feuerwehr München musste am Samstag eine Katze aus einer misslichen Lage befreien. Das Tier war während einer Entdeckungstour auf einer Brücke über der A9 zwischen eine Schallschutzwand und ein Schutznetz geraten und steckte fest. Die Feuerwehr rettete das Tier mit Hilfe einer Drehleiter und brachte es sicher nach unten.

Quelle:Feuerwehr München

Bad Salzungen: Unbekannte klauen altes Frittierfett bei Burger King

Im thüringischen Bad Salzungen haben Unbekannte aus einer Burger-King-Filiale 200 Liter altes Frittierfett geklaut. Wie die Polizei am Sonntagmorgen berichtet, drangen die Täter in der Nacht von Freitag auf Samstag über ein Tor auf das Gelände ein und entwendeten das Fett aus drei Abfalltonnen.

Quelle:Polizei Thüringen


 Nachrichten von Samstag, den 26. Dezember

Regensburg: Totes Baby in Mülltonne gefunden – Mutmaßliche Mutter in Haft

Ein totes Neugeborenes ist in einer Mülltonne im bayerischen Regensburg gefunden worden. Eine Frau entdeckte das kleine Mädchen am ersten Weihnachtsfeiertag, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Die Polizei habe rasch herausgefunden, wo sich die mutmaßliche Mutter aufhielt: Die 24-Jährige befand sich in einem Regensburger Krankenhaus. Sie wurde festgenommen und sitzt nun in Untersuchungshaft. Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg ermittelt wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts. 

Die Ergebnisse der rechtsmedizinischen Untersuchung deuteten darauf hin, dass das Baby nicht eines natürlichen Todes starb. Was die Beweggründe für die Tat gewesen sein könnten, war zunächst offen. Die Hintergründe seien derzeit Gegenstand der kriminalpolizeilichen Ermittlungen.

Quelle: DPA

Essen: 16-Jährige misshandelt Obdachlosen am Hauptbahnhof

Eine 16-Jährige soll am Essener Hauptbahnhof einen Obdachlosen schwer misshandelt haben. Der 48-jährige Rollstuhlfahrer musste anschließend in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Wie die Polizei am Samstag berichtete, wurden Einsatzkräfte der Bundespolizei zur S-Bahn 1 gerufen, wo sie den gehbehinderten Mann antrafen. Dieser blutete im Gesicht und klagte zudem über Schmerzen am gesamten Körper. Er erklärte herbeigerufenen Sanitätern, dass er durch zwei jugendliche Mädchen im Bereich des Westtunnels angegriffen wurde. Sein Martyrium hätte sich über einen längeren Zeitraum hingezogen. Auf den Aufnahmen einer Überwachungskamera sahen die Bundespolizisten später, wie der Mann, der der am Hauptbahnhof ansässigen Obdachlosen- und Drogenszene zuzuordnen ist, sich im Bereich des Westtunnels zum Nächtigen hingelegt hatte. Seinen Rollstuhl hatte er dazu neben sich gestellt. Nachdem er eingeschlafen war, begaben sich zwei Mädchen zu dem Mann, die den Einsatzkräften aus zahlreichen Straftaten am Essener Hauptbahnhof bereits bekannt sind. Die 16-Jährige trat mit einer mehrminütigen Unterbrechung insgesamt 16 Mal gegen den Körper und den Kopf des Mannes, während ihre 14-jährige Freundin teilnahmslos daneben stand. Dann zog die 16-Jährige ein Messer, bedrohte damit den Mann und deutete eine Stichbewegung gegen seinen Bauch an. Anschließend verließen die Mädchen den Tatort. Der 48-Jährige schleppt sich kurz darauf in seinen Rollstuhl und begab sich zur S-Bahn 1, wo er anschließend von den Bahnmitarbeitern gefunden wird. Gegen die beiden Teenager wurde ein Strafverfahren wegen Bedrohung und gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. 

Quelle:  Bundespolizei Sankt Augustin

Marienheide: Mann bei Garagen-Explosion lebensgefährlich verletzt

Im rheinland-pfälzischen Marienheide hat sich ein Mann lebensgefährliche Verletzungen zugezogen. Wie die Polizei am Samstagnachmittag berichtete, hatten Anwohner am Freitag gegen 17.40 Uhr einen lauten Knall gehört, der von einer Explosion in einer Doppelgarage herrührte. Die Garage erlitt durch die heftige Erschütterung massive Schäden und ist einsturzgefährdet. Ein 29-Jähriger, der sich zum Zeitpunkt des Geschehens in der Garage aufgehalten hatte, erlitt schwerste Verletzungen und musste in eine Spezialklinik eingeliefert werden. Die Ursache des Unglücks ist noch nicht eindeutig geklärt, da die freistehende Doppelgarage wegen der akuten Einsturzgefahr von den Ermittlern der Polizei nicht betreten werden konnte.

Quelle: Kreispolizeibehörde Oberbergischer Kreis

Berlin: Mehrere Verletzte nach Schüssen in Kreuzberg

Im Berliner Stadtteil Kreuzberg sind am frühen Samstagmorgen mehrere Menschen vermutlich durch Schüsse verletzt worden. Vier Verletzte seien ins Krankenhaus gekommen und würden dort behandelt, sagte ein Polizeisprecher am Samstagvormittag. Die Feuerwehr hatte von drei Personen berichtet, die schwer verletzt worden und zunächst von Rettungskräften und Notärzten versorgt worden seien. Zahlreiche schwer bewaffnete Beamte waren rund um den Ort des Geschehens im Einsatz, um nach Beteiligten der Auseinandersetzung zu suchen - Verletzten ebenso wie Tätern. Auch ein Hubschrauber wurde angefordert und zog seine Kreise über dem Areal.

Festnahmen hat es bisher nicht gegeben. Zwischenzeitlich war bei der Suche nach Beteiligten auch ein Hubschrauber im Einsatz. Der Tatort befindet sich augenscheinlich in einer Toreinfahrt an der Stresemannstraße, wie ein Fotograf der Deutschen Presse-Agentur vor Ort berichtete. Dort sollen drei Verletzte gefunden worden sein. Die Polizei sperrte den Bereich weiträumig ab, nicht zuletzt für die Spurensicherung. Der Einsatz dauerte am Samstagvormittag noch an. Dem Polizeisprecher zufolge waren auch Polizeitechniker vor Ort. In der Stresemannstraße 23 gegenüber der SPD-Parteizentrale war in einer Tür ein Einschussloch zu sehen, wie der dpa-Fotograf berichtete, nicht weit davon entfernt ein weiteres Einschussloch in einer Glastür. Der Fußweg vor dem mutmaßlichen Tatort war abgesperrt.

Polizeibeamte stehen am Morgen des zweiten Weihnachtsfeiertages am Tatort in Berlin-Kreuzberg
Polizeibeamte stehen am morgen des zweiten Weihnachtsfeiertages am Tatort in Berlin-Kreuzberg
© Odd Andersen

Ein weiterer Verletzter wurde aus dem nahen Landwehrkanal gezogen, er soll eine Verletzung am Bein erlitten haben. Der Mann war laut Polizei von sich aus ins Wasser gesprungen. Rund um den U-Bahnhof Möckernbrücke, der direkt am Landwehrkanal liegt, suchte die Polizei mit Taschenlampen das Unterholz im Uferbereich ab. "Die Hintergründe sind noch nicht bekannt" sagte ein Polizeisprecher am Vormittag. "Wir wissen auch noch nicht, wie viele Beteiligte es gab." Auch ob mehrere Personen Schüsse abgegeben haben oder es einen Schusswechsel gab, sei noch nicht bekannt. "Die Ermittlungen dauern an."

Quelle: DPA

Oyten: Autofahrer gibt Wasser statt Urinprobe ab

Mit Leitungswasser statt einer Urinprobe hat ein 31-jähriger Autofahrer die Polizei zu täuschen versucht. Nach Mitteilung vom Samstag hatten Polizisten den Mann am Vortag im niedersächsischen Oyten kontrolliert. Der Fahrer wies dabei, wie es hieß, "drogentypische Ausfallerscheinungen" auf. Als er eine Urinprobe abgeben sollte, füllte er stattdessen Wasser ab. Die Polizisten ließen sich aber nicht täuschen. Der Fahrer musste dann eine Blutprobe abgeben und wurde wegen einer Ordnungswidrigkeit angezeigt. Den Fahrzeugschlüssel musste er vorläufig abgeben.

Quelle: DPA

Pforzheim: Verdächtige Kisten vor Polizeirevier enthalten Süßes und Spielzeug

Aufregung im Pforzheimer Polizeirevier um eine süße Bescherung: Ein Unbekannter hat am Freitagabend einen Rollkoffer und mehrere Kisten vor dem Revier Nord abgestellt und damit einen größeren Einsatz ausgelöst. Wegen der verdächtigen Gegenstände wurde der Bereich um das Gebäude herum abgesperrt, Sprengstoffexperten aus Stuttgart rückten an. Doch die konnten etwa zweieinhalb Stunden nach der Alarmierung Entwarnung geben: In dem Trolley und den Kartons befanden sich Süßigkeiten und Spielzeug, wie eine Polizeisprecherin erklärte. "Warum der Mann die Sachen im Eingangsbereich ablegte und ohne ein weiteres Gespräch fluchtartig die Wache verlies, ist Gegenstand der aktuellen Ermittlungen", hieß es am Samstag weiter.

Worms: Fahrer flieht vor Verkehrskontrolle und rammt dabei fünf geparkte Autos

In der Wormser Innenstadt hat ein Autofahrer fünf geparkte Autos beschädigt. Wie die Polizei am Samstagmorgen mitteilte, wollten Beamte den Mann am Freitagabend gegen 21 Uhr kontrollieren, weil dieser mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war. Doch statt anzuhalten, gab der Fahrer Gas. Schließlich verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und rammte fünf geparkte Autos. Der Gesamtschaden wird auf etwa rund 35.000 Euro geschätzt. Der Mann wurde mit auf die Wache genommen. Offenbar war er betrunken unterwegs und auch nicht im Besitz eines gültigen Führerscheins.

Quelle: Polizei Worms


Nachrichten von Freitag, den 25. Dezember 

Hilders: Entlaufene Pferde bleiben in Schlammloch stecken - Feuerwehr rückt an

Die Feuerwehr hat drei ausgebüxte Pferde im hessischen Hilders aus einem großen Schlammloch gerettet. Passanten hatten die Tiere, die bis zum Rumpf feststeckten, am Freitagvormittag entdeckt, wie die Polizei mitteilte. Sie waren mit mehreren weiteren Pferden zuvor von einer Koppel in der Nähe ausgebrochen. Die drei liefen auf eine stark aufgeweichte Wiese und gerieten schließlich in das Loch. Insgesamt 40 Einsatzkräfte rückten an. Unter erheblichem Körpereinsatz gelang es ihnen, die Tiere aus ihrer misslichen Lage zu befreien. Die Pferde kamen nicht zu Schaden.

Die Aufnahme zeigt Einsatzkräfte der Feuerwehr während sie Pferde aus einem Schlammloch retten.
Die Tiere mussten von Einsatzkräften der Feuerwehr gerettet werden
© Polizeipräsidium Osthessen

Quelle: DPA

Bayern: Acht Unfälle auf A 8 in kurzer Folge - 18 Verletzte

Wegen Schneeregens hat es auf der Autobahn 8 in Bayern in kurzer Zeit acht Unfälle hintereinander mit insgesamt 18 Verletzten gegeben. Zwei Männer und eine Frau wurden schwer, die restlichen 15 Menschen leicht verletzt, wie ein Polizeisprecher am Freitagabend sagte. Zwischen den Anschlussstellen Jettingen-Scheppach und Günzburg wurden in beiden Fahrtrichtungen wegen Schneematsches auf den Straßen insgesamt elf Fahrzeuge in Unfälle verwickelt. "Es war eine Schlechtwetterfront, die von Norden kam und zu plötzlichem Schneefall geführt hat", sagte der Sprecher weiter. 

Unter den Leichtverletzten war auch ein Ersthelfer. Er wollte einer schwer verletzten Frau helfen und wurde von einem Auto erfasst, welches in die Unfallstelle schleuderte. Die Autobahn wurde in Fahrtrichtung München für rund drei Stunden gesperrt, in Fahrtrichtung Stuttgart waren es rund fünf Stunden, weil Öl auf der Fahrbahn ausgetreten war, welches beseitigt werden musste.

Für die Rettungskräfte war es ein Großeinsatz. Vor Ort waren zwölf Rettungsfahrzeuge, fünf Notarztfahrzeuge, vier Einsatzleitfahrzeuge und zwei Hubschrauber. Am Unfallort wurde außerdem eine provisorische Ambulanzzentrale eingerichtet.

Quelle: DPA


 Nachrichten von Heiligabend, den 24. Dezember

Hofheim am Taunus: Falschfahrer kollidiert auf A66 mit Auto - drei Schwerverletzte

Wegen eines Falschfahrers sind auf der Autobahn 66 an Heiligabend zwei Autos kollidiert und drei Menschen schwer verletzt worden. Ein 84-Jähriger war aus bislang ungeklärter Ursache in falscher Fahrtrichtung auf die Autobahn aufgefahren, wie die Polizei am Donnerstagabend mitteilte. Zwischen dem Autobahnkreuz Wiesbaden und der Ausfahrt Diedenbergen (Main-Taunus-Kreis) stieß der Senior dann mit einem Auto zusammen. Der 84-Jährige, sowie der 70-jährige Fahrer im anderen Auto sowie dessen 71 Jahre alte Beifahrerin kamen mit schweren Verletzungen in umliegende Krankenhäuser. 

Die Autobahn wurde für rund drei Stunden in Fahrtrichtung Frankfurt gesperrt. Der Schaden liegt bei rund 35 000 Euro. Unklar war am Abend, wo der Falschfahrer auf die Autobahn aufgefahren ist und wie lange er auf der Autobahn unterwegs war, wie eine Polizeisprecherin am Abend sagte.

Quelle: DPA

Barßel: Unfallfahrer lässt Angefahrenen bewusstlos auf Straße zurück

Ein Unfallfahrer hat einen Mann im Kreis Cloppenburg beim Gassigehen mit seinem Hund angefahren und bewusstlos auf der Straße zurückgelassen. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, riefen Passanten am Vortag in Barßel den Krankenwagen, als sie den regungslosen 30 Jahre alten Mann auf einer Straße entdeckten. Kurz darauf meldete eine Frau, dass der Wagen mit einer bereits stark beschädigten Frontscheibe ein Stück weiter von der Straße abgekommen sei und einen Poller gerammt habe. Dennoch fuhr das Auto weiter. Weil die Zeugin Teile des Kennzeichens ablesen konnte, ermittelte die Polizei den 68 Jahre alten Fahrer.

Dieser räumte beide Unfälle ein, das beschädigte Auto hatte er bereits in eine Werkstatt gebracht. Die Polizei stellte deutliche Unfallschäden fest und beschlagnahmte den Führerschein des 68-Jährigen. Der schwer verletzte Fußgänger kam ins Krankenhaus. Der Hund blieb unverletzt. Er wurde von der Polizei an Angehörige übergeben.

Quelle: DPA

München: Frau stirbt bei Brand in Altersheim

Bei einem Brand in einem Münchner Seniorenheim ist eine Bewohnerin gestorben. Ein Pfleger hatte am späten Mittwochabend starken Rauch aus einem Appartement bemerkt und den Alarm ausgelöst, wie die Feuerwehr am Donnerstag meldete. Die Einsatzkräfte evakuierten den betroffenen Gebäudeteil und bargen eine Person mit einer Drehleiter. Für die Bewohnerin des Appartements, in dem das Feuer ausgebrochen war, kam die Rettung jedoch zu spät. Die Brandursache sowie der entstandene Schaden waren zunächst unklar.


 Nachrichten von Mittwoch, den 23. Dezember

Düsseldorf: Uhren aus Schmuckraub in Serbien aufgetaucht

Eine Woche nach dem spektakulären Überfall auf einen Luxusuhrenladen an der Düsseldorfer Königsallee ist die gesamte Beute – 41 Uhren und ein Armband – laut Polizei in Serbien sichergestellt worden. Die serbischen Behörden hätten bei dem Zugriff am Montag zudem vier Menschen festgenommen, so die Düsseldorfer Polizei am Mittwoch. "Sie könnten mit dem Sachverhalt als Hehler oder als ausführende Täter in Zusammenhang stehen." Laut serbischen Medien gehören die Verdächtigen zum bekannten Verbrecher-Netzwerk "Pink Panthers".

Nachrichten aus Deutschland: Polizisten sichern den Tatort um das demolierte Täterfahrzeug
Mit diesem Pkw hatten sich die Täter am 14. Dezember "Zutritt" zu dem Luxusuhren-Geschäft in der Düsseldorfer Königsallee verschafft. Die Beute wurde nun in Serbien beschlagnahmt.
© Rolf Vennenbernd / Picture Alliance

Am 14. Dezember hatten die Täter mit einem Auto eine Scheibe des Uhrengeschäfts zerstört und die Uhren erbeutet. Nach dpa-Informationen wurde der Wert zunächst auf eine Million Euro taxiert. Serbische Medien berichten von einem Wert von drei Millionen Euro. Die Düsseldorfer Polizei hatte direkt nach der Tat von Profis gesprochen, die blitzschnell gehandelt hätten.

Quelle: DPA

Berlin: Zwei Verdächtige nach Anschlagsserie verhaftet 

Die Polizei hat am Mittwoch zwei Verdächtige im Zusammenhang mit der mutmaßlich rechtsextremistisch motivierten Anschlagsserie in Berlin-Neukölln verhaftet. Das teilte die Generalstaatsanwaltschaft am Vormittag über Twitter mit. Bei der Anschlagsserie geht es um mehrere Dutzend Taten wie Brandstiftungen und Drohungen vor allem zwischen 2016 und 2018. 

Die Polizei hatte bereits seit längerer Zeit Männer aus der rechtsextremen Szene verdächtigt, konnte ihnen aber bislang nichts nachweisen. Die Straftaten in Neukölln richteten sich gegen Menschen und Initiativen, die sich gegen Rechtsextremismus engagieren.

Quelle: DPA

Hamburg: Mord an 80-jährigem Partner – 37-Jährige muss lebenslang hinter Gitter

Wegen der Ermordung ihres 80 Jahre alten Lebensgefährten hat das Landgericht Hamburg eine 37-Jährige zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Die Strafkammer sei davon überzeugt, dass die Angeklagte den Mann in der Nacht zum 3. April 2020 durch einen gezielten Griff an den Hals getötet habe, sagte der Vorsitzende Richter Matthias Steinmann am Mittwoch (Az.: 602 Ks 5/20).

Der 80-Jährige hatte ihr kurz zuvor mitgeteilt, dass er sich von ihr trennen wolle und ihr die Kontovollmacht entzogen habe. Außerdem habe er seinen Wohnungsschlüssel von ihr zurückgefordert. Die 37-Jährige habe befürchtet, dass der Senior auch sein Testament ändern und sie als Alleinerbin streichen könnte. "Dieses Motiv erfüllt das Handlungsmerkmal der Habgier", sagte Steinmann. Eine Gutachterin hatte der aus Baden-Württemberg stammenden Angeklagten eine Persönlichkeitsstörung bescheinigt. Diese habe jedoch bei der Tat keine Rolle gespielt. Die 37-Jährige sei voll schuldfähig. Mit dem Urteil entsprach das Gericht der Forderung der Staatsanwaltschaft. Der Verteidiger hatte Freispruch gefordert. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Quelle: DPA

Göttelborn: Polizei löst "illegale Weihnachtsfeier" auf

Mit einem Bierwagen, Bierzeltgarnituren und nicht unerheblichen Mengen Alkohol haben Angestellte eines Industriebetriebs in einer Lagerhalle im saarländischen Göttelborn am Dienstagabend ihre "letzte Schicht" des Jahres gefeiert. Im Laufe des Abends eskalierte die Party aber derart, dass zwei Gäste die Polizei verständigten und eine "illegale Weihnachtsparty" meldeten. Zudem stellten sie Strafanzeige wegen Körperverletzung gegen einen ihrer Kollegen. Polizisten ermittelten am Ort des Geschehens dann unter erschwerten Bedingungen acht Partygäste. Demnach hatte sich einer unter einem Schreibtisch verkrochen, zwei weitere spürten die Beamten in der Besenkammer auf. Gegen 23 Uhr wurde die Feier aufgelöst. Dass dabei massiv gegen geltende Corona-Auflagen verstoßen wurde, sei bei den Beteiligten auf wenig Verständnis gestoßen. Einsicht habe keiner der Anwesenden gezeigt, so die Polizei.

Quelle: Polizei

Pforzheim: Lebloses Paar an Tümpel entdeckt – Obduktion erwartet 

Nach dem Tod eines Paares an einem Tümpel in einem Wald in Baden-Württemberg erhofft sich die Polizei weitere Klarheit durch eine Obduktion der beiden Leichen. Unklar sei, ob nach der Untersuchung am Mittwoch noch vor Weihnachten ein Ergebnis vorliege, sagte ein Polizeisprecher. Geplant seien toxikologische Prüfungen, die Zeit in Anspruch nähmen. Geklärt werden soll unter anderem, ob plötzlich freigesetztes Faulgas den Tod der beiden Menschen im Alter von 55 und 52 Jahren verursacht haben könnte. Auf eine Gewalttat gibt es bislang keine Hinweise.

Das Paar war am Samstag in Ölbronn-Dürrn von Spaziergängern entdeckt worden – auf dem Boden liegend und ohne sichtbare Verletzungen. Der Mann starb noch am selben Tag im Krankenhaus, seine Frau einen Tag später. Das Paar hatte ersten Erkenntnissen zufolge vermutlich Brennholz aus dem Wald holen wollen. In der Nähe war das Auto, in dem die Beamten Holz und eine Säge gefunden hatten.

Quelle: DPA

Füssen: Polizei erwischt Trio mit 60 Joints im Gepäck

Bundespolizisten haben drei junge Männer an der deutsch-österreichischen Grenze mit 60 Joints erwischt. Sie hatten zudem noch rund fünf Gramm Marihuana und diverses Konsumzubehör im Gepäck, wie die Bundespolizei am Mittwoch mitteilte. Die Männer aus Belgien waren nach eigenen Angaben auf dem Weg nach Österreich gewesen, um dort ein Musikvideo in den Bergen zu drehen. Wegen der Corona-Pandemie wurde ihnen die Einreise aber verweigert. Auf der Rückfahrt wurden sie am Grenztunnel Füssen kontrolliert.

Der 24 Jahre alte Fahrer stand den Angaben nach unter Drogen. Ein Test lieferte in der Nacht zum Dienstag ein positives Ergebnis auf Kokain, Amphetamin, Methamphetamin und THC. Gegen ihn und seine beiden 22 Jahre alten Mitfahrer wird nun ermittelt. Die Polizisten zogen zudem die Schlüssel des Wagens vorläufig ein.

Quelle: DPA

Rottweil: Mann springt auf Motorhaube und beschimpft Autofahrerin 

Kurioser Vorfall am Dienstagabend in Rottweil (Baden-Württemberg). Wie die Polizei am Mittwoch berichtet, soll sich ein bisher unbekannter Mann plötzlich auf die Motorhaube eines parkenden Pkw geworfen haben. Danach beleidigte er die 23-jährige Fahrerin durch die Fahrertür. Die Frau startete spontan den Motor und fuhr langsam los. Dabei hupte sie laut Polizei dauernd. Der Unbekannte ließ sich demnach nicht beirren und hielt sich weiter an dem Auto fest. Erst an der Einmündung zu einer Hauptstraße sprang er ab und lief davon. Wer Hinweis zu dem 25-30 Jahre alten Mann mit dunkler Jacke, Mütze und Jogginghose machen kann, wird gebeten, sich bei der Polizei Rottweil (0741-477-0) zu melden. 

Quelle:  Polizei

Himmelpfort: Explosive Post an den Weihnachtsmann

Statt der sonst üblichen Wunschzettel von Kindern hat die Weihnachtspostfiliale in Himmelpfort (Oberhavel) explosive Post erreicht: Dort sei am Montag "eine Sendung mit teils erlaubnispflichtiger Munition eingegangen", berichtete die Polizeidirektion Nord am Dienstag. In dem Umschlag hätten unter anderem Schreckschuss- und Luftgewehrmunition sowie eine Schrotpatrone gesteckt, insgesamt mehr als 500 Schuss. Die Kriminalpolizei ermittele nun zum Absender und dem Hintergrund der explosiven Sendung.

Quelle: DPA

Nordhorn: Wolf läuft gemächlich durch Innenstadt

Ein Wolf ist am Dienstag in der Innenstadt von Nordhorn nahe der niederländischen Grenze herumgelaufen. "Wir hatten zahlreiche Sichtungen", sagte ein Polizeisprecher. Der Wolf habe mehrere Grundstücke passiert. Es sei berichtet worden, dass das Tier gelahmt habe und möglicherweise verletzt sei. Am Nachmittag folgten dann Polizisten und ein Wolfsberater dem Wolf. Zunächst hatten sie in Betracht gezogen, ihn zu betäuben und einzufangen. "Irgendwann lief er dann aber in strammem Galopp weg", sagte der Polizeisprecher. Die Beamten und der Wolfsberater gehen davon aus, dass das Tier in Richtung eines Truppenübungsplatzes der Luftwaffe verschwand, der auch ein Wolfsrevier ist.

Quelle: DPA

Heidelberg: Vater muss nach Schüttel-Tod seines Babys jahrelang in Haft

Ein 40-Jähriger aus Wiesloch in Baden-Württemberg hat seinen kleinen Sohn so stark geschlagen und geschüttelt, dass er gestorben ist. Dafür hat das Landgericht Heidelberg den Mann am Dienstag zu sieben Jahren Haft verurteilt. Der Geständige und die Staatsanwaltschaft gaben ab, keine Rechtsmittel einlegen zu wollen. Unklar ist noch, wie die Mutter des knapp acht Monate alten Babys entscheidet; sie war als Nebenklägerin aufgetreten. Die getrennt lebenden Eltern betreuten das Kind im Wechsel. Der wegen Totschlags Verurteilte hatte die Tat im Mai dieses Jahres betrunken und unter Drogen begangen. Er räumte ein, er habe das weinende Kind "zur Ruhe bringen" wollen.

Quelle: DPA


 Nachrichten von Dienstag, den 22. Dezember

Bonn: Betrüger bieten Corona-Impfstoff für 6000 Euro an

Telefonbetrüger haben im nordrhein-westfälischen Bonn versucht, mit der Aussicht auf einen Corona-Impfstoff Kasse zu machen. Der Fall habe sich am Montagnachmittag ereignet, berichtete die Polizei am Dienstag. Die Betrüger hätten eine Seniorin angerufen und sich als Mitarbeiter einer bekannten Impfstofffirma ausgegeben. Dann boten sie der Frau ein "erstes Corona-Impfstoffpaket" zum Preis von 6000 Euro an. Die 64-Jährige erkannte die Masche allerdings und alarmierte die Polizei. Als ein vermeintlicher Geldabholer an der Wohnung der Seniorin klingelte, empfingen ihn Beamte. Das angebliche Impfserum hatten die Betrüger als spätere Post-Zusendung angekündigt.

Nach Angaben der Bonner Ermittler hatte es zuletzt mehrere ähnliche Betrugsversuche gegeben. Die Polizei stellte daher ausdrücklich klar, dass es keinen Verkauf von Corona-Impfstoff am Telefon gebe.

Quelle: DPA

Rensburg: Wohl vermisster Kanufahrer tot im Bossee gefunden

Laut "Kieler Nachrichten" ist der seit dem Wochenende im Bossee vermisste Kanufahrer tot. Demnach hat die Polizei nahe des Stegs mit einem Sonar eine Leiche gefunden. Das Kanu eines 39-Jährigen und eines 47-Jährigen war am Sonttagnachmittag auf dem See gekentert, als sie einen Weihnachtsbaum an einer Boje befestigen wollten. Während der ältere Mann sich schwimmend an Land retten konnte, war der 39-Jährige seit dem Kentern vermisst und mit einem Großaufgebot von Polizei, Feuerwehr und THW gesucht worden. Eine Bestätigung des Leichenfundes durch die Polizei steht noch aus.

Kassel: Mann verletzt sich mit selbst gebautem Böller

Bei dem Versuch, in seiner Wohnung Silvesterfeuerwerk herzustellen, ist ein Mann in Kassel schwer verletzt worden. Wie die Feuerwehr mitteilte, kam es in der Wohnung in einem Mehrfamilienhaus am frühen Dienstagmorgen zu einer Explosion. Der Mann hatte den Angaben nach mit gefährlichen Substanzen hantiert, um Feuerwerk herzustellen. Der Schwerverletzte sei in ein Krankenhaus gebracht worden. Andere Menschen wurden nach Angaben eines Polizeisprechers nicht verletzt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Substanzen seien sichergestellt worden.

Quelle: DPA

Montabaur: Duo klaut Geldgeschenke von Mülltonnen

Aufmerksame Zeugen ertappten am Montag zwei Männer, die in Montabaur mit kleinen Geldbeträgen gefüllte Briefumschläge von Mülltonnen entwendeten. Die Geldgeschenke sind Aufmerksamkeiten von Menschen, die damit den Mitarbeitern der Müllabfuhr kurz vor Weihnachten eine kleine Freude machen möchten. Aufgrund der Zeugenaussagen ermittelte die Polizei einen Pkw und kontrollierte die beiden Insassen. Sie hatten etwa 100 Euro in Bar dabei, bestritten aber, das Geld geklaut zu haben. Ein Zeuge identifizierte das Duo aber zweifelsfrei. Die Beamten stellten das Geld sicher.

Quelle:Polizei Montabaur

Frankfurt/Main: Chlorwasserstoffwolke über Chemiepark

Im Chemiepark Höchst in Frankfurt ist am Montagabend aus einem Leck in einer Anlage ein Gas ausgetreten. Sirenen warnten die Anwohner, nicht mehr nach draußen zu gehen, sagte ein Feuerwehrsprecher am Abend in Frankfurt. Bei dem Gas habe es sich um Chlorwasserstoff gehandelt. Die Werksfeuerwehr habe versucht, die Gaswolke mit Wassersprühnebel niederzuschlagen. Erste Messungen hätten ergeben, dass die Gaswolke nicht gefährlich war, sagte der Sprecher. Chlorwasserstoff ist farblos und übelriechend. In Verbindung mit Wasser entsteht Salzsäure. Die Werksfeuerwehr versuchte nach seinen Angaben, das Leck zu schließen. Etwa 100 Feuerwehrleute waren unterwegs.

Quelle: DPA

Berlin: Polizei durchsucht Wohnung in Islamisten-Szene 

Die Berliner Polizei hat in den Morgenstunden die Wohnung einer mutmaßlich islamistischen Person in Berlin-Marzahn durchsucht. Die Person steht unter Verdacht, eine schwere Straftat vorbereitet zu haben, teilte die Polizei am Dienstagmorgen mit. Die Person sei auch angetroffen worden. Gut 190 Polizisten seien im Einsatz. Die Generalstaatsanwaltschaft werde Auskünfte erteilen, sobald weitere Erkenntnisse vorliegen.

Quelle: DPA

Nachrichten aus Deutschland von Montag, 21. Dezember 

Koblenz: Spaziergängerin entdeckt verkohlte Frauenleiche

Eine Spaziergängerin hat an einem Feldweg in Ochtendung im rheinland-pfälzischen Landkreis Mayen-Koblenz eine verbrannte Frauenleiche entdeckt. Wie die Polizei in Koblenz am Montag mitteilte, wurde das Opfer offenbar erschossen. Dies habe eine Obduktion am Samstag nach dem Leichenfund vom Freitag ergeben. Die Identität der Toten sei noch unklar, erklärte die Polizei. Die Beamten veröffentlichten zahlreiche Hinweise zum Erscheinungsbild der Frau und riefen mögliche Zeugen auf, bei der Identifizierung zu helfen. Die weiteren Ermittlungen führt eine Sonderkommission in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Koblenz.

Quelle: DPA

Hagen: Polizeihund entdeckt mutmaßlichen Einbrecher in Kinderzelt 

In einem Kinderzelt hat ein mutmaßlicher Einbrecher im nordrhein-westfälischen Hagen Schutz vor der Polizei gesucht. Die Beamten waren Sonntagnacht zu einem Firmengebäude gerufen worden, weil durch die Fenster immer wieder ein Lichtschein zu sehen war. Mit einem Diensthund durchsuchten sie das Gebäude, wie die Polizei am Montag berichtete. In einem Büro hätten die Polizisten einen aufgebrochenen und durchwühlten Schreibtisch entdeckt. An einem Tresor seien Hebelspuren zu sehen gewesen. 

Schließlich habe der Schäferhund vor einem kleinen Spielzelt für Kinder angeschlagen. Als die Beamten das Zelt zur Seite gesetzt hätten, sei der Mann zum Vorschein gekommen. Der 51-Jährige habe sich plötzlich bewegt und sei vom Hund in die Hand gebissen und leicht verletzt worden. Fast zeitgleich konnten die Beamten zwei mutmaßliche Kumpanen des Mannes stellen. Alle drei wurden vorläufig festgenommen.

Quelle: DPA

Karlsruhe: Gericht untersagt Verkauf von Sägemehl-Keksen

Ein Versandhändler aus Karlsruhe bleibt auf seinen Sägemehlkeksen sitzen. Das Verwaltungsgericht Karlsruhe hat eine Klage des Keksherstellers abgewiesen, nachdem ihm die Stadt den Vertrieb untersagt hatte. "Die Kekse dürften nicht in Verkehr gebracht werden, weil es sich dabei nicht um sichere, sondern zum Verzehr durch den Menschen objektiv ungeeignete Lebensmittel handle", teilte ein Sprecher des Gerichts am Montag mit. Das vom Kläger verwendete Sägemehl sei ein Stoff für technische Anwendungen und werde nicht einmal in Tierfutter benutzt. (Az.: 3 K 2148/19)

Der Naturwarenhändler argumentierte, es handle sich um ein pflanzliches Produkt. Er verwende nur mikrobiologisch einwandfreies Holzmehl. Nicht-medizinische Verkaufsseiten im Internet preisen die feinen Holzreste an, da sie angeblich den Darm stärkten und alte Kotreste lösten. Auf der Webseite wird bei den Keksen mit weiteren Zutaten wie Dinkelmehl oder Rosinen auf das Verkaufsverbot hingewiesen. 

Der Händler hatte die Sägemehlkekse etwa 20 Jahre hergestellt, vertrieben und auch Sägemehl als Zutat angegeben. 2004 war er nach Gerichtsangaben bereits an die Stadt herangetreten, die aber erst 2017 nach einer Probe der Backwaren den Verkauf untersagte. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Quelle: DPA

Kremperheide: Islandpony von Zug erfasst und getötet

Ein von der Weide ausgebüxtes Island-Pony ist am Montag von einem Zug erfasst und tödlich verletzt worden. Der Fahrer des Triebwagens hatte eine Vollbremsung eingeleitet, konnten den Zusammenprall aber nicht verhindern, wie die Polizei berichtete. Der Zug war demnach auf dem Weg von Westerland nach Hamburg. Die 35 Reisenden an Bord blieben unverletzt. Ersten Ermittlungen zufolge war das Pony in der Nähe von Kremperheide (bei Flensburg) durch eine Lücke im Weidezaun geschlüpft und Richtung Bahngleise gelaufen. Die Tierhalterin muss nun mit einem Verfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr rechnen.

Quelle: Polizei Flensburg

Flensburg: 44-Jähriger mit 4,4 Promille auf Rastplatz kontrolliert 

Die Polizei hat auf einem Autobahnrastplatz in Schleswig-Holstein einen stark alkoholisierten Mann aus dem Verkehr gezogen. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 4,4 Promille, wie die Polizeidirektion Flensburg am Montag mitteilte. Der 44-Jährige sei am Freitagnachmittag von einer Autofahrerin auf der A7 Richtung Norden wegen unkontrollierten Fahrverhaltens gemeldet worden. Eine Polizeistreife habe Auto samt Fahrer anschließend auf dem Rastplatz Jalm parkend vorgefunden.

Der Mann "wirkte bei der durchgeführten Kontrolle zwar langsam in seinen Bewegungen und seiner Auffassungsgabe, konnte den Anweisungen der Beamten jedoch folgen und Fragen beantworten", teilte die Polizei mit. Ein weiterer Test habe das Ergebnis bestätigt. Zur weiteren Behandlung wurde der Mann, der über Bauchschmerzen geklagt habe, in ein Krankenhaus gebracht.

Quelle: DPA

Darmstadt: Spaziergängerin findet skelettierten menschlichen Arm

Beim Sonntagsspaziergang hat eine Frau in Darmstadt einen skelettierten menschlichen Arm entdeckt. Wie die Polizei in der südhessischen Stadt am Montag mitteilte, stießen alarmierte Beamte bei ihrer weiteren Suche wenig später im nahen Unterholz auf eine Leiche. Die Skelettteile sollen nun untersucht werden, Hinweise auf ein Verbrechen lagen aber nicht vor.     Die Polizei konnte zunächst keine Angaben zu Geschlecht, Alter oder Identität der oder des Toten machen. Es werde geprüft, ob es sich um einen seit Mitte Oktober vermissten 36-Jährigen aus Darmstadt handeln könnte. Die Kriminalpolizei übernahm die Ermittlungen.

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Zahl der Corona-Toten sinkt – doch die Verbreitung der britischen Mutante ist besorgniserregend.

Westensee: Kanufahrer gekentert und vermisst – Suche erfolglos

Beim Versuch, einen in Schleswig-Holstein auf einem See treibenden Weihnachtsbaum zu verankern, sind zwei Kanufahrer gekentert – einer der Beiden gilt seitdem als vermisst. Der 39-Jährige und sein 47-jähriger Mitfahrer waren am späten Sonntagnachmittag auf dem Bosseer Schoor, einem Seitenarm des Westensees (Kreis Rendsburg-Eckernförde), unterwegs, als sie kenterten, wie die Feuerwehr mitteilte. Der 47-Jährige konnte ans Ufer schwimmen, sein Mitfahrer tauchte aber nicht wieder auf. Nach Angaben eines Polizeisprechers hatten sie einen schwimmenden Christbaum auf dem Grund des Gewässers verankern wollen. 

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Nonnweiler: Wildschwein attackiert Hausbesitzer 

Ein aggressives Wildschwein hat am Wochenende im Saarland einen Mann angegriffen und schwer verletzt. Wie die Polizei berichtete, verschaffte sich das Tier durch die angelehnte Terassentür Zugang zum Haus eines Ehepaars. Demnach stieß es die Tür auf und stand im Essbereich der Wohnung im saarländischen Nonnweiler. Beim Versuch den ungebetenen Gast aus dem Haus zu verjagen, wurde der Mann von dem Wildschwein gebissen und umgerannt. Als die Polizei eintraf, war der Eindringling bereits verschwunden. Sein Opfer wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

Quelle:Polizei Saarland

Verden: 19-Jährige auf Betonplatte in Fluss versenkt – Trio vor Gericht

Nach dem Tod einer gefesselten 19-Jährigen in der Weser im niedersächsischen Kreis Nienburg beginnt am Dienstag vor dem Landgericht Verden der Prozess gegen zwei Männer und eine Frau. Die Staatsanwaltschaft wirft den drei Angeklagten mit deutscher Staatsangehörigkeit Mord vor. Den Ermittlungen zufolge sollen der 40-Jährige, der 53-Jährige und die 39-Jährige die junge Frau mit einem Stromkabel auf einer Waschbetonplatte festgebunden haben. 

Danach seien entweder alle drei oder nur die beiden Männer zur Weserschleuse in der Gemeinde Balge gefahren, so die Anklagebehörde. Den Ermittlungen zufolge stießen die Täter die auf der Platte gefesselte Frau am 9. April 2020 über das Geländer in den Fluss, wo sie ertrank. Laut Anklage wollten die Täter mit dem Mord andere Straftaten verdecken. 

Quelle: DPA

Nachrichten aus der Woche vom 14. bis 20. Dezember lesen Sie hier.

js/jek

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