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Nachrichten aus Deutschland: Massenschlägerei mit Messern und Knüppeln zwischen Deutschen und Ausländern in Sachsen

Wurzen: Massenschlägerei zwischen Deutschen und Ausländern in Sachsen +++ Bochum: Jugendlicher beschießt Autos auf A44 mit Leuchtkugeln +++ Erlangen: Finger von Frau aus Stabmixer befreit +++ Nachrichten aus Deutschland.

Versuchte Vergewaltigung in Kleve: Eine Polizei-Sirene (Symbolbild)

Die Polizei sprach von noch unklaren Tatabläufen und davon, dass daher "zur Vereinfachung leider auch auf die wenig differenzierenden Begriffe 'Deutsche' und 'Ausländer' zurückgegriffen werden" muss

Wurzen: Massenschlägerei zwischen Deutschen und Ausländern in Sachsen

Am Freitagabend kam es im sächsischen Wurzen bei Leipzig offenbar zu tumultartigen Szenen: Laut Polizei eskalierte ein Streit an einem Bahnhof zu einer Massenschlägerei mit zwei Schwerverletzten. Beide hatten demnach Stichverletzungen im Oberschenkel. Ein weiterer Mann sei mit einen Elektroschocker attackiert worden. Alle drei seien Deutsche, darüber hinaus seien drei Ausländer leicht verletzt worden. Der Anlass der Auseinandersetzung war für die Polizei zunächst ebenso unklar wie die Frage, ob sie einen extremistischen Hintergrund hat. Der für politische Straftaten zuständige Staatsschutz der Polizei ermittle wegen besonders schwerem Landfriedensbruch. 

In der Polizeimeldung sprechen die Beamten von noch unklaren Tatabläufen. "Deshalb muss zur Vereinfachung leider auch auf die wenig differenzierenden Begriffe 'Deutsche' und 'Ausländer' zurückgegriffen werden, heißt es dort. Man könne gegenwärtig noch nicht sicher sagen, ob sich die "Gewaltkette (...) tatsächlich wie oben dargestellt abspielte".

Dem Vorfall am Freitagabend war der Polizei zufolge ein Wortgefecht zwischen beiden Gruppen am Bahnhof vorausgegangen. Die Auseinandersetzung eskalierte den Angaben zufolge, als Einheimische danach an die Tür der Ausländerunterkunft schlugen und eine Scheibe zu Bruch ging. Rund zwölf Ausländer hätten die etwa 30 Einheimischen dann mit Knüppeln und Messern attackiert. Dabei wurden zwei Männer verletzt. Danach seien den Ermittlungen zufolge wiederum mehrere Deutsche in das Wohnhaus der Ausländer gestürmt, es habe weitere körperliche Attacken gegeben. Polizisten hätten die Auseinandersetzung schließlich beendet. Zu Nationalität und Aufenthaltsstatus der Ausländer sowie der genauen Herkunft der Einheimischen konnte die Polizei keine Angaben machen.

Bochum: Jugendlicher beschießt Autos auf A44 mit Leuchtkugeln

Am vergangenen Mittwoch hat ein 17-Jähriger mit einer lebensgefährlichen Aktion die Aufmerksamkeit der Polizei erregt. Wie die Beamten heute berichten, schoss der Jugendliche aus einem Auto heraus und direkt vor den Augen des dahinter fahrenden Polizei-Mannschaftsbusses Pyrotechnik auf andere Fahrzeuge ab - alles zudem bei rund 110 Stundenkilometern. Mehrere Pkw seien von den Leuchtkugeln direkt getroffen worden, andere hätte der 17-Jährige nur knapp verfehlt.

Die Polizisten setzten sich mit ihrem Fahrzeug umgehend links neben das Auto und verhinderten so, dass weitere Verkehrsteilnehmer beschossen werden konnten. Das plötzliche Auftauchen der Beamten habe die fünf Insassen im Alter zwischen 17 und 19 Jahren "sichtlich" überrascht, der Beschuss sei sogleich eingestellt worden, heißt es. An einer Ausfahrt wurde der Pkw schließlich gestoppt und kontrolliert. Als Beweis für die Tat seien die Rußspuren an den Händen und der Kleidung des 17-Jährigen fotografiert worden. Ihn erwarte nun eine "umfangreiche Strafanzeige".

Erlangen: Finger von Frau aus Stabmixer befreit

Als sich die Ärzte nicht mehr zu helfen wussten, musste die Feuerwehr ran: Eine Frau, die sich beim Backen einen Finger im Stabmixer eingeklemmt hatte, ist von Einsatzkräften der Erlanger Feuerwehr aufwendig aus ihrer misslichen Lage befreit worden, nachdem zuvor mehrere Versuche der Chirurgie - unter anderem mit einem Bolzen- und einem Seitenschneider - gescheitert waren. Die Brandschützer hatten dann die zündende Idee: Sie bogen den Stabmixer mit Hilfe einer Blechschere auf. Die Frau wurde anschließend in der Notaufnahme weiter medizinisch behandelt.

Auf Facebook veröffentlichte die Feuerwehr Erlangen ein Bild des im Stabmixer eingeklemmten Fingers sowie des demolierten Stabmixers nach dem ungewöhnlichen Einsatz. Die Kollegen am Einsatzort hätten allesamt eine handwerkliche Ausbildung; daher sei der Befreiungsversuch gelungen, schrieb die Feuerwehr unter die beiden Fotos.

Mannheim: Babyleiche in Weiher entdeckt

Ein Fußgänger hat am Morgen in einem Weiher in Mannheim die Leiche eines Säuglings entdeckt, wie Polizei berichtete. Die Ermittler überflogen den Fundort auch mit einem Hubschrauber, um sich ein genaueres Bild über das Areal und Gewässer machen zu können, zudem setzten sie Taucher ein. Die Hintergründe des Kriminalfalls waren unklar. Auch Hinweise auf die Mutter gab es zunächst keine.

Der Fußgänger war demnach mit seinem Hund unterwegs, als er die schreckliche Entdeckung machte. Eine Streife des Polizeireviers Neckarau habe den Leichnam des Neugeborenen dann geborgen. Die Ermittler sperrten das Gelände um den Weiher ab, suchten nach Spuren und baten in einer Mitteilung um Zeugenhinweise. 

Bad Langensalza: Frau erschossen in Wohnung aufgefunden

nachrichten deutschland - bad langensalza

Polizisten stehen vor einem haus in Bad Langensalza, wo am Morgen eine Frau tot aufgefunden wurde

Im thüringischen Bad Langensalza ist am Morgen eine 34-Jährige erschossen in ihrer Wohnung aufgefunden worden. Laut Informationen des MDR starb die Frau durch die Kugel aus der Pistole eines Bundespolizisten aus Bayern. Demnach sollen die Waffe sowie der Dienstausweis des Mannes in der Wohnung sichergestellt worden sein. Der Beamte und ein weiterer Mann (beide 22 Jahre alt) seien festgenommen worden. Die Polizei hatte den Vorfall am Morgen publik gemacht, jedoch keine Angaben zur mutmaßlichen Tatwaffe und den beiden Tatverdächtigen, von denen einer der Lebensgefährte des Opfers sein soll, gemacht. Gegenüber dem MDR sagte eine Sprecherin, dass es noch offen sei, ob es sich um ein Tötungsdelikt oder ein Unglück handele. Dem Einsatzbericht zufolge standen die beiden Männer "erheblich unter Alkoholeinfluss". Die Spurensicherung der Tatortgruppe des Landeskriminalamts Thüringen hat die Ermittlungen übernommen.

München: Mann masturbiert vor Polizistin in zivil

Ein Exhibitionist hat sich in München das falsche Opfer ausgesucht: Demnach nahm der Mann, ein 41-Jähriger aus Ungarn, am Donnerstagmittag in einem Zug nach Geltendorf Blickkontakt mit einer Frau auf, die gerade ihr Gepäck auf der Ablage verstaute. Gleichzeitig entblößte sich der Mann und befriedigte sich. Die Frau zögerte nicht und gab sich dem Beschuldigten als Polizistin aus.

Dem Bericht der Beamten zufolge befand sich die 39-Jährige in zivil auf dem Heimweg. Dem Ungarn sei ein überraschtes "Oh" entfahren und er habe sogleich sein Geschlechtsteil zurück in die Hose gepackt. Anschließend sei der Mann, der auch kein gültiges Fahrticket besaß, der Polizisten "widerspruchslos" zur Dienststelle der Bundespolizei gefolgt. Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen exhibitionistischer Handlungen, schreiben die Beamten.

Dortmund: 20-Jährige lebensgefährlich verletzt auf Spielplatz gefunden

In Dortmund ist am Donnerstagabend eine junge Frau mit schweren Kopfverletzungen auf einem Spielplatz gefunden worden. Wie "RP Online" mit Bezug auf die Polizei berichtet, schwebte die Frau in Lebensgefahr. In der Nähe des Tatorts konnte die Polizei einen Tatverdächtigen festnehmen, es besteht Verdacht auf versuchte Tötung. Dem Bericht nach sei der Festgenommene blutverschmiert gewesen, es werde vermutet, die Frau könnte mit einem Hammer attackiert worden sein. Weitere Informationen zur Beziehung zwischen den beiden, der Identität des Verdächtigen sowie des Zustands der Frau wurden zunächst nicht bekannt. 

Bad Lauterberg: Mann entkommt Polizei mit Tempo 250

Er missachtete mehrfach Anhaltezeichen der Polizei, raste durch Ortschaften, ignorierte das Rechtsfahrgebot und ließ sich auch durch Verkehrszeichen oder rote Ampeln nicht stoppen: In Bad Lauterberg (Niedersachsen) hat sich der Fahrer eines BMW-Geländewagens eine riskante Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert und dabei auch andere Verkehrsteilnehmer gefährdet. Wie die Beamten berichten, wollten sie den Unbekannten kontrollieren, der aber drückte aufs Gas und flüchtete zeitweise mit mehr als 250 Stundenkilometern durch mehrere Orte im Harz. In Zorge habe man den Mann schließlich aus den Augen verloren.

Nun wird nach möglichen Zeugen sowie Verkehrsteilnehmern gesucht, die durch den Flüchtenden gefährdet wurden. Hinweise erbittet sich die Polizei unter der Rufnummer 05524/9630.

Pleidelsheim: Frau greift zwei 18-Jährige mit Messer an

In einem Friseursalon in Pleidelsheim (Baden-Württemberg) hat eine 41-Jährige zwei andere Frauen mit einem Messer angegriffen. Die beiden 18-Jährigen wurden verletzt. Auslöser für die Attacke nördlich von Ludwigsburg war ein Streit, wie die Polizei sagte. Zuvor hatte die "Stuttgarter Zeitung" darüber berichtet. Die Angreiferin wurde nach dem Vorfall am Donnerstagabend festgenommen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen versuchten Totschlags gegen sie. Worum es bei dem Streit ging, war noch unklar - ebenso, ob es sich bei den Frauen um Kundinnen oder Angestellte handelte.

Das Wetter in Deutschland am Freitag, den 12. Januar 2018


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Nachrichten von Donnerstag, 11. Januar:

Solingen: Mutter findet Tochter tot auf

In Solingen (NRW) hat eine Mutter am Mittwochabend ihre dreijährige Tochter leblos aufgefunden. Die 24-Jährige alarmierte sofort einen Notarzt und gab an, dass das Kind nicht mehr atme. Eine Notärztin konnte wenig später nur noch den Tod des Mädchens feststellen. Da sich ersten Erkenntnissen zufolge Hinweise auf Gewalteinwirkungen ergaben, nahm noch am selben Abend eine Mordkommission die Ermittlungen auf. In deren Zuge wurde heute der 18-jährige Lebensgefährte der Mutter vorläufig festgenommen, berichtet die Polizei. Weitere Angaben könne man aus ermittlungstaktischen Gründen derzeit nicht machen, heißt es. 

Emden: Sex mit Waffe erzwungen?

Im ostfriesischen Emden (Niedersachsen) soll ein 84-Jähriger eine 77-Jährige mit vorgehaltener Schusswaffe zum Sex gezwungen haben. Wie die Staatsanwaltschaft Aurich und die Polizei Leer mitteilten, wurden bei einer Durchsuchung der Wohnung des Mannes in Krummhörn am Mittwoch mehrere Waffen mit Munition sichergestellt. Ein Beamter habe daraufhin den Waffenschein des Mannes eingezogen. Nach Angaben von Staatsanwaltschaft und Polizei soll es bereits seit November 2016 zu sexuellen Übergriffen durch den Mann gekommen sein. Die Ermittlungen dauern an.

Murr: Senior lässt Falschparker die Luft aus den Reifen

Ein 82 Jahre alter Anwohner hat sich am Mittwoch in Baden-Württemberg auf eigene Art um einen Falschparker gekümmert: Aus Frust ließ der Mann in Murr die Luft aus den Reifen des Autos. Danach rief der 82-Jährige die Polizei an, um den Parkverstoß aufnehmen zu lassen. Dabei räumte er die Tat ein: Er habe verhindern wollen, dass sich der Fahrer einfach davonmache. Wie die Beamten heute mitteilten, muss sich der 82-Jährige wegen des Verdachts der Nötigung verantworten. Der Falschparker kommt mit einem Verwarnungsgeld davon.

Neubrandenburg: Hund verendet wenige Meter von Tierheim entfernt

nachrichten deutschland - hund

Anhand der Steuermarke am Hals konnte Halter des toten Hundes inzwischen ausfindig gemacht werden

Dieser Fall lässt am Menschenverstand zweifeln: In Neubrandenburg ist am Sonntagmorgen ein junger Terrier-Mischling tot aufgefunden worden. Das Tier war an einen Pfahl gebunden und dort womöglich im Laub liegend erfroren, wie der "Nordkurier" berichtet. Das Schlimme: Nur 50 Meter entfernt befindet sich ein Tierheim, wo dem Kleinen sicher geholfen worden wäre. Ein Zeuge hatte den jungen Hund entdeckt und einen Mitarbeiter des Heims informiert, der jedoch nur noch den Tod des unterernährten Tiers feststellen konnte, dem zudem das Maul mit einer Schlaufe zugebunden worden war. Der Fall wurde inzwischen an die Staatsanwaltschaft Neubrandenburg weitergeleitet, die Ermittlungen aufgenommen hat. 

Demnach trug der Hund eine Steuermarke, über die sich auch der Halter in Erfahrung bringen lässt. Der Name des Besitzers sei den Behörden übermittelt worden. Laut "Nordkurier" sieht das Tierschutzgesetz für einen derartig schweren Fall von Misshandlung eine Höchststrafe von 25.000 Euro vor.

Heiligenhafen: Abenteuerliche Taxi-Flucht nach Krankenhausraub

Ein 41-Jähriger hat am Dienstag im schleswig-holsteinischen Heiligenhafen an der Ostsee zwei Krankenhausmitarbeiterinnen niedergeschlagen und ausgeraubt und ist im Anschluss per Taxi geflüchtet. Wie die Polizei berichtet, war der Mann mit dem Taxi aus dem etwa 70 Kilometer entfernten Kiel angereist, um seine Freundin spätabends in einer Klinik in Heiligenhafen zu besuchen. Die diensthabende Ärztin wollte ihn gegen 21.30 Uhr jedoch nicht mehr zu der Patientin lassen, daraufhin kam es zum Streit. Der Abgewiesene schlug die Medizinerin und eine ihr zur Hilfe eilende Kollegin nieder und durchsuchte den Rucksack der Ärztin nach einem Generalschlüssel.

Da diesen Unterfangen nicht von Erfolg gekrönt war, begab er sich mit der Tasche und dem Handy der Ärztin zurück zu dem vor dem Gebäude wartenden Taxi und ließ sich zunächst weiter nach Oldenburg chauffieren. Dort versuchte er erfolglos, mit der EC-Karte der Medizinerin Geld abzuheben. Er versprach dem Taxifahrer anschließend einen großen Geldbetrag, wenn dieser ihn noch weiter auf die Insel Fehmarn fahren würde.

Als das Taxi vorher auf eine Tankstelle fuhr sprang der Mann jedoch aus dem Wagen und ergriff zu Fuß die Flucht. Den geraubten Rucksack ließ er zurück. Die Polizei konnte den Flüchtigen jedoch mit Hilfe eines Hubschraubers mit Wärmebildkamera sowie eines Polizeihundes kurze Zeit später lokalisieren und festnehmen.  

Berlin: Polizei räumt seit Jahren besetztes Schulgebäude

Die Berliner Polizei hat den Einsatz zur Räumung der seit mehreren Jahren von Flüchtlingen besetzten ehemaligen Schule im Stadtteil Kreuzberg beendet. Bei der Besichtigung des Gebäudeinneren mit einer Gerichtsvollzieherin sei niemand angetroffen worden, sagte eine Polizeisprecherin am Morgen vor der früheren Gerhart-Hauptmann-Schule. Für den Vormittag waren zwei Demonstrationen von Gegnern der Räumung angemeldet.

Bei Regen protestierten im Morgengrauen etwa 200 Menschen gegen die Räumung. Afrikanische Männer forderten auf einem Transparent, niemanden abzuschieben. Die Polizei war mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort. Zusammenstöße oder andere Zwischenfälle wurden aber zunächst nicht bekannt.

Nienhagen: 80-Jährige von Hausdach gerettet

In Nienhagen in Niedersachsen musste eine Rentnerin vom Dach ihres Bungalows gerettet werden. Wie die Polizei berichtet, hatte sich die 80-Jährige ausgesperrt und wusste sich nicht anders zu helfen, als auf das Dach zu klettern. Von dort aus wollte sie über ein Dachfenster zurück in die Wohnung gelangen. Allerdings bekam sie das Fenster nicht auf und schaffte es auch nicht allein wieder vom Dach herunter. Die Feuerwehr befreite die Frau aus ihrer misslichen Lage und verständigte auch einen Schlüsseldienst, die dass die Bewohnerin letztlich unversehrt zurück in ihr Zuhause konnte. 

Das Wetter in Deutschland am Donnerstag, den 11. Januar 2018


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Nachrichten von Mittwoch, 10. Januar:

Überlingen: Mann masturbiert in Bäckerei

Er konnte oder wollte einfach nicht aufhören: In Überlingen (Baden-Württemberg) hat ein auf 18 bis 25 Jahre geschätzter Mann ungeniert im Verkaufsraum einer Bäckerei masturbiert. Selbst als eine Mitarbeiterin den Unbekannten informierte, dass sie die Polizei alarmiert habe, stoppte der Mann sein Treiben zunächst nicht.

Zum Ärger der Polizei schaffte er es letztlich aber, vor dem Eintreffen einer Streife unerkannt zu flüchten. Nun suchen die Beamten nach möglichen Zeugen, die Angaben zu dem Vorfall oder Tatverdächtigen machen können, der dunkelblondes bis braunes Haar hat, akzentfreies Deutsch spricht und eine Brille trägt. Zum Zeitpunkt des Vorfalls trug er eine graue Hose und einen schwarzen Blouson. Hinweise erbittet sich die Polizei unter der Rufnummer 07551/804-0.

Bautzen: Polizei stoppt Panzer-Transport auf A4

Auf der A4 bei Bautzen hat die Polizei am Dienstag einen Konvoi einer polnischen Spedition gestoppt, der sechs jeweils rund 25 Tonnen schwere US-Panzer transportierte. Bei einer Kontrolle auf dem Rastplatz Oberlausitz-Nord seien den Beamten zahlreiche Verstöße aufgefallen, sodass die Weiterfahrt untersagt wurde. Demnach fehlten nicht nur notwendige Dokumente und Ausnahmegenehmigungen. Auch sei die Ladung zu breit und zu schwer gewesen, heißt es. Einige Tieflader seien bis zu 16 Tonnen überladen gewesen, einige Fahrer hätten die erlaubte Fahrzeit deutlich überschritten. Die Haubitzen vom Typ M109 stehen seither noch immer auf dem Rastplatz. Wann sie weiter transportiert werden können, blieb zunächst unklar.

Zirndorf: Mutmaßliche Betrüger entpuppen sich als Polizisten

Im mittelfränkischen Zirndorf hat die Polizei nach zwei mutmaßlichen Betrügern gefahndet, nachdem die Schilderungen einer 53-Jährigen die Aufmerksamkeit der Beamten erregt hatten. Die Verdächtigen, die eine Verkehrskontrolle durchgeführt hatten, entpuppten sich nun jedoch als echte Polizisten.

Die Kontrolle durch die vermeintlich unechten Polizisten fand am vergangenen Donnerstag statt. Laut Polizei berichtete die Zeugin von einem auf dem Dach angebrachten Signalbalken und roten Dienstausweisen, die die Beamten vorzeigten. Daraufhin kam der Betrugsverdacht auf, Ermittlungen wegen Amtsanmaßung wurden eingeleitet. Wie sich nun herausstellte, handelte es sich aber um tatsächliche Polizeibeamte aus Fürth. Die Männer konnte sich erinnern, an dem Tag als Zivilstreife unterwegs gewesen zu sein und dabei auch die Frau kontrolliert zu haben. Die Fahndung wurde nach Aufklärung des Missverständnisses eingestellt.

Mainz: Rettungsdienst bereits am Telefon beleidigt

Immer wieder berichten Mitarbeiter von Rettungsdiensten, wie sie bei Einsätzen beleidigt oder gar angegriffen werden, obwohl sie eigentlich ja nur helfen wollen. In Mainz waren die Einsatzkräfte noch nicht mal ausgerückt, als ein Mann die Kontrolle über sich verlor.

Wie die Polizei schreibt, hatte eine 21-Jährige den Notruf gewählt, weil sich ihr sieben Monate alter Säugling ständig erbrach. Noch während des Telefonats soll sich der Freund der jungen Mutter eingemischt und den Rettungsdienstmitarbeiter auf Übelste beleidigt haben. Der sah sich daraufhin genötigt, gleich auch eine Polizeistreife zu dem Einsatzort zu beordern, um einen Konflikt zu verhindern. Die Beamten trafen noch vor den Sanitätern ein und suchten das Gespräch.

Der polizeibekannte 20-Jährige habe sich darin zurückhaltend gezeigt und sein Fehlverhalten eingeräumt, so die Polizei. Dennoch erwarte den Mann nun eine Strafanzeige wegen Beleidigung. Mutter und Baby kamen indes in eine Kinderklinik.

Berlin: Frau beleidigt und attackiert

Im Berliner Stadtteil Wedding soll eine 23-Jährige am Dienstag rassistisch beleidigt und attackiert worden sein. Wie die Polizei berichtet, hatte die Frau bei der Fahrt in einem Linienbus mitbekommen, wie sich zwei andere Frauen rassistisch über die Hautfarbe eines Mannes äußerten, der ebenfalls im Bus saß.

Als sich die 23-Jährige darüber entrüstet zeigte und die beiden Frauen ansprach, sollen diese sie ebenfalls rassitisch beleidigt und zudem geschlagen haben. anschließend stiegen die beiden Täterinnen aus und flüchteten. Das Opfer wurde bei dem Vorafall leicht verletzt. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen.

Essen: Mann prügelt mit Schlagring auf 53-Jährige ein

Offenbar weil sie Kinder, die in der Essener Innestadt mit Feuerwerk zündelten und dabei auch Passanten und einen Kinderwagen bewarfen, ermahnte, ihr Treiben zu unterlassen, ist eine 53-Jährige von einem Unbekannten heftig attackiert worden. Der etwa 25 bis 30 Jahre alte Mann soll die Geschädigte zunächst mit den Worten "Halt die Schnauze!" angezischt haben, ehe er ihr "vermutlich mit einem Schlagring" mehrfach ins Gesicht schlug und so Prellungen und Blutergüsse zufügte, berichtet die "WAZ".

Auch habe der Tatverdächtige der Frau gegen die Beine getreten und sie angespuckt, heißt es über den Vorfall vom 27. Dezember letzten Jahres, der jedoch erst jetzt publik wurde. Da die Polizei den Schläger, der sich in Begleitung einer etwa gleichaltrigen Frau befand, bislang noch nicht ausfindig machen konnte, sucht sie nun nach Zeugen - darunter eine Frau, die der 53-Jährigen zu Hilfe kam. Hinweise könnten unter der Rufnummer 0201-8290 durchgeben werden.

Bad Segeberg: Polizisten finden 300 Kilogramm Feuerwerk in Wohnung

Einsatz für den Kampfmittelräumdienst: Rund 300 Kilogramm Feuerwerkskörper haben Polizisten in einer Wohnung im schleswig-holsteinischen Ellerau gefunden. Die eigentlich zu einer Drogenrazzia angerückten Beamten stießen bei dem 34-jährigen Bewohner nach eigenen Angaben vom Mittwoch nicht nur auf Rauschgift, sondern überraschenderweise auch auf dutzende Kartons mit Pyrotechnik.

Der überwiegende Teil davon war zwar frei verkäuflich, wie die Polizei in Bad Segeberg mitteilte. Derart große Mengen dürfen allerdings nicht in Wohngebäuden gelagert werden. Zudem befand sich darunter auch Feuerwerk, das lediglich von ausgebildeten Pyrotechnikern gekauft und benutzt werden darf. Nach der Razzia vom Montag sollte der Kampfmittelräumdienst die Aufgabe übernehmen, das Feuerwerk abzutransportieren und zu vernichten.

Schwarzenborn: Soldaten retten Kühe aus brennender Scheune

Im hessischen Schwarzenborn haben vier zufällig vorbeikommende Soldaten 30 Kühe aus einem brennenden Stall gerettet. Wie die "HNA" berichtet, bemerkten die Bundeswehr-Angehörigen beim Vorbeifahren den Brand und alarmierten die Feuerwehr. Hinterher kümmerten sie sich um die Bewohnerin des Hofes und trieben etwa 30 Kühe und Kälber aus dem brennenden Kuhstall hinaus auf die Weide. Der Kuhstall stürzte dem Bericht nach kurz später wegen des Feuers während der Löscharbeiten komplett ein. Dank des schnellen Eingreifens wäre niemand verletzt worden und auch kein Tier zu Schaden gekommen. Die Höhe des Sachschadens wird Informationen der Zeitung zufolge auf 100.000 Euro geschätzt.

Köln: Binnenschiff kollidiert mit Kölner Südbrücke

Nur kurz nach der Freigabe des Rheins für die Schifffahrt bei Köln ist es dort zu einem Unfall gekommen. Ein Schiff war am Mittwochmorgen gegen die Südbrücke geprallt, wie die Wasserschutzpolizei mitteilte. Die Rheinquerung für Züge wurde der Deutschen Bahn zufolge kurz nach dem Unfall für etwa zwei Stunden gesperrt. Nachdem ein Sachverständiger keine Schäden an dem Bauwerk festgestellt habe, sei sie wieder freigegeben worden. Über die Brücke fahren laut Bahn Güterzüge. Entsprechend habe die Sperrung nicht den Personenverkehr betroffen.

Die Schifffahrt wurde durch den Unfall nicht beeinträchtigt. Erst kurz zuvor war der Pegelstand von 8,30 Meter unterschritten worden, somit konnte der Rhein im Abschnitt Köln nach tagelanger Sperrung wieder für die Schifffahrt freigegeben werden. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, war zunächst noch unklar. Verletzt wurde nach ersten Erkenntnissen niemand. Zuerst hatte der WDR über den Unfall berichtet. 

Das Wetter in Deutschland am Mittwoch, den 10. Januar 2018

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Nachrichten von Dienstag, 9. Januar:

Berlin: Juwelier schießt auf Räuber

Ein mutmaßlicher Räuber wurde am Montag in Berlin bei einem Überfall von einem Juwelier durch Schüsse schwer verletzt. Wie die "Berliner Zeitung" berichtet, versuchte der 27-Jährige offenbar das Geschäft des Juweliers auszurauben. Dem Bericht nach zog der Geschäftsmann seinerseits eine scharfe Schusswaffe, feuerte auf den Jüngeren und traf ihn mehrfach in den Oberkörper. Der mutmaßliche Räuber flüchtete sich in eine Apotheke, brach zusammen und wurde ins Krankenhaus gebracht, wo er notoperiert wurde. Der Zeitung zufolge ist er nicht in Lebensgefahr. Bei dem Verwundeten wurden eine Schreckschusswaffe, ein Messer und Utensilien zum Maskieren gefunden. 

Der Juwelier wurde festgenommen. Auch gegen seinen Vater wird ermittelt. Er soll die Waffe zunächst versteckt und irreführende Aussagen zur Tat gemacht haben. 

Bochum: Mann stirbt nach Angriff an inneren und äußeren Blutungen

nachrichten deutschland - bochum leiche

Polizisten und die Spurensicherung stehen am Tatort in Bochum

Die Polizei hat in Bochum in der Nacht auf Sonntag zwei Männer im Alter von 38 und 42 Jahren festgenommen. Sie werden verdächtigt, am späten Samstagabend einen 39-Jährigen brutal in einem vornehmlich von Personen aus dem Trinker- und Drogenmilieu bewohnten Gebäude umgebracht zu haben.

Die Obduktion des Leichnams habe ergeben, dass das Opfer "in Folge massiver stumpfer Gewalteinwirkung gegen den Oberkörper sowie den Kopf an inneren und äußeren Blutungen verstorben" sei, schreibt die Polizei. Mögliches Tatmotiv seien Beziehungsstreitigkeiten.

Eine Zeugin hatte die Beamten am späten Samstagabend alarmiert, nachdem sie mitbekommen hatte, wie die Männer heftig stritten. Eine Streife fand den 39-Jährigen daraufhin blutüberströmt in der Wohnung. Bei einer sofort eingeleiteten Fahndung gingen der Polizei die beiden stark alkoholisierten Tatverdächtigen wenig später am Bochumer Hauptbahnhof ins Netz. Sie sollten am Montag einem Haftrichter vorgeführt werden.

Dresden: Mutter nach Tod ihres Babys in U-Haft

Nach dem Tod eines Säuglings in Dresden ist die 23 Jahre alte Mutter festgenommen worden. Gegen die Frau wird wegen des Verdachts der Körperverletzung mit Todesfolge ermittelt, sie befindet sich seit Samstag in Untersuchungshaft, wie die Dresdner Polizei mitteilte. Die 23-Jährige hatte in der Silvesternacht aufgrund eines Atemstillstands des drei Wochen alten Jungen den Rettungsdienst gerufen.
Erste Untersuchungen des Kinds durch die Kriminalpolizei ergaben den Verdacht, dass das Baby keines natürlichen Todes starb. Die Obduktion zeigte nach Polizeiangaben nun, dass das Kind gewaltsam zu Tode kam. In ihrer Vernehmung räumte die Kindsmutter die Tat ein.

Güsten/Bernburg: Mann sitzt im falschen Zug und zieht Notbremse

Ihn erwarten Anzeigen wegen missbräuchlicher Nutzung von Notrufen und der Vortäuschung von Hilfsbedürftigkeit, eventuell auch Regressforderungen der Deutschen Bahn: Ein 28-Jähriger hat zwischen Güsten und Bernburg (Sachsen-Anhalt) kurzerhand die Notbremse gezogen, als er bemerkte, dass er im falschen Zug sitzt. Ein Zugbegleiter sprach den Mann daraufhin an und konnte ihn bewegen, noch in den Bahnhof Bernburg mit einzufahren. Dort wartete allerdings schon eine Streife der Landespolizei auf ihn und stellte seine Identität fest. Seine selbstständige Reiseplanung dürfte demnächst ein Nachspiel haben.

Großerlach: Psychisch Kranke tötet Nachbarin

Im baden-württembergischen Großerlach soll eine psychisch kranke Frau ihre 91 Jahre alte Nachbarin einer Einrichtung für betreutes Wohnen durch "massive Gewalteinwirkung" getötet haben. Die Senoirin war bereits am vergangenen Freitagmorgen tot in ihrer Wohnung entdeckt worden, wie die Polizei heute mitteilte.

In der Wohnung des Opfers befand sich zu diesem Zeitpunkt auch die 62-jährige Tatverdächtige, die sich laut Polizei "in verwirrtem Zustand" befand und vorläufig festgenommen wurde. Die Frau schweigt demnach zu der Tat und wurde auf Antrag eines Haftrichters in eine geschlossene psychiatrische Einrichtung eingewiesen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand sei davon auszugehen, dass die Frau die 91-Jährige "unter dem Eindruck einer psychischen Krankheit" tötete, heißt es. Ein anderes Motiv oder eine Vorbeziehung zwischen den Frauen sei derzeit nicht erkennbar.

Ludwigshafen: Polizei nimmt Gaffer das Handy weg

Weil er eine Unfallsituation im langsamen Vorbeifahren mit dem Handy filmte, haben Polizisten einem 39-Jährigen das Handy abgenommen und es sichergestellt. Weil der Gaffer selbst hinter dem Steuer saß, stellten die Beamten obendrauf eine Ordnungswidrigskeitsanzeige.

Da der Mann keinen Wohnsitz in Deutschland besitzt und eine entsprechende Sicherheitsleistung nicht vor Ort zahlen konnte, wurde sein Mobiltelefon als Gegenwert kurzerhand sichergestellt.

Harburg: Autofahrer tötet 20 Schafe

Auf einer Straße in Harburg im bayerischen Landkreis Donau-Ries ist ein 43-Jähriger am Montag mit seinem Auto in eine Herde Schafe gefahren. Bei dem Unfall kamen 20 Tiere ums Leben, der Verursacher erlitt einen Schock.

Demnach hatten Schäfer rund 800 Tiere von einer Weide auf die Straße getrieben und den Umzug mit zwei Fahrzeugen abgesichert, teilte die Polizei mit. Der 43-jährige Autofahrer bemerkte die Schafe offensichtlich dennoch zu spät und fuhr in die Herde. Am Wagen entstand Totalschaden.

Immenstedt: Zwei Tote nach schwerem Unfall

Im nordfriesischen Immenstedt (Schleswig-Holstein) hat sich am Montagabend ein schwerer Unfall in der Innenstadt ereignet. Bisherigen Erkenntnissen zufolge krachte in Höhe des Bahnhofs ein BMW aus voller Fahrt frontal in einen Bücherbus, beide Insassen kamen ums Leben, berichten die "Husumer Nachrichten". Zwei weitere Menschen, die zum Zeitpunkt der Kollision im Bus saßen, wurden schwer verletzt und mussten in Kliniken gebracht werden.

Laut Polizei war der BMW-Fahrer vermutlich in einer langgezogenen Rechtskurve in den Gegenverkehr geraten, wo er ungebremst unter den Bus geriet. Der Pkw sei nach dem Zusammenstoß rund 50 Meter weit unter dem Bus verkeilt mitgeschleift worden, heißt es. Insgesamt waren rund 87 Einsatzkräfte vor Ort.

Geyersdorf: Vermisster Einjähriger im Bach gefunden

Ein am Montag in Königswalde im sächsischen Erzgebirgskreis als vermisst gemeldeter einjähriger Junge ist leblos in einem Bach gefunden worden. Wie der MDR berichtet, hatte die Mutter des Kindes ihren Sohn auf einem Grundstück aus den Augen verloren und die Polizei alarmiert. Die Einsatzkräfte fanden den leblosen Jungen eine Stunde später einige Kilometer entfernt in dem Bach, der auch am Grundstück vorbeifließt, von dem der Junge verschwand. Das Kind wurde sofort ins Krankenhaus gebracht, starb jedoch dort kurze Zeit später. Die genaue Todesursache und die Hintergründe blieben zunächst unklar.

Ludwigshafen: 14-Jähriger von anderem Teenager niedergestochen

In der Innenstadt von Ludwigshafen wurde ein 14-Jähriger am Samstag unvermittelt von einem anderen Jugendlichen mit einem Messer attackiert. Wie die Polizei berichtet, überfiel der Angreifer sein Opfer von hinten, stach ihm dreimal in den Oberarm und einmal in den Oberschenkel und flüchtete. Der 14-Jährige ging zunächst zu einem Bekannten, der die Erstversorgung der stark blutenden Wunden übernahm. Anschließend ging er doch ins Krankenhaus, um die Wunden nähen zu lassen und zeigte die Tat auch bei der Polizei an. Den Täter beschrieb er wie folgt: 

15 bis 16 Jahre alt, etwa 1,70 Meter groß, normale Statur, längere dunkle lockige Haare an den Seiten kurz rasiert, heller Hauttyp. Zeugen werden gebeten unter der Nummer 0621 / 963-2122 mit der Polizeiinspektion Ludwigshafen 1 Kontakt aufzunehmen.

Das Wetter in Deutschland am Dienstag, den 9. Januar 2018

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Nachrichten von Montag, 8. Januar:

Dortmund: 43-Jähriger rast im Kart der Polizei davon

In Dortmund hat ein 43-Jähriger die Aufmerksamkeit der Polizei erregt, weil er mit seinem auch für die Straße zugelassenen Kart deutlich zu schnell unterwegs war. Als die Beamten den Mann daraufhin kontrollieren wollten, gab dieser Gas und flüchtete mit bis zu 80 Stundenkilometern durch ein Wohngebiet.

Auch als die Polizei den Mann später in einer Sackgasse entdeckte, setzte der Mann zur erneuten Flucht an und hielt dabei auf die Beamten zu. Eine Polizistin musste demnach zur Seite springen, um Schlimmeres zu verhindern. Sie sei dennoch leicht verletzt worden.

Zum Verhängnis wurde dem 43-Jährigen letztlich ein unbefestigter Verbindungsweg, auf dem sich der Mann festfuhr. Weil er sich bei der Festnahme vehement gewehrt habe, nahmen ihn die Beamten in Gewahrsam.

Cölbe: Post-Lkw weicht Wildtier aus und kippt um

Im hessischen Cölbe ist in der Nacht auf Samstag ein Lkw der Post umgekippt. Eigenen Angaben zufolge musste der 62-jährige Fahrer in einer Linkskurve einem Wildtier ausweichen und verlor so die Kontrolle über sein Fahrzeug, das auf der Seite liegend auf einem Feld zum Stillstand kam. Die geladenen Pakete verteilten sich auf der Wiese, der Fahrer selbst musste leicht verletzt ins Krankenhaus.

nachrichten deutschland - post-lkw

Einsatzkräfte begutachten den umgekippten Post-Lkw

Kerken: Mann von drei Pkw an- und überfahren - tot

Im nordrhein-westfälischen Kerken (Kreis Kleve) hat sich am Morgen ein schrecklicher Unfall ereignet, bei dem ein 27-Jähriger sein Leben verlor. Wie die Polizei berichtet, wollte der aus Rumänien stammende Mann eine Bundesstraße überqueren, als ihn der Wagen einer 36-jährigen Frau erfasste und durch den Aufprall auf die Gegenfahrbahn schleuderte. Dort wurde der Mann nachfolgend von zwei weiteren Pkw überrollt und so schwer verletzt, dass er noch am Unfallort verstarb.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft seien die beteiligten Unfallwagen sichergestellt worden. Dem Toten sollte eine Blutprobe entnommen werden. Zudem sei ein Unfallgutachter beauftragt worden, um den Vorfall zu rekonstruieren.

Gummersbach: 40-Jähriger tot in Gewahrsamszelle aufgefunden

In einer Gewahrsamszelle der Polizei im nordrhein-westfälischen Gummersbach ist am Morgen ein 40-jähriger Mann aus Wiehl tot aufgefunden worden. Der erheblich alkoholisierte Mann war am Sonntagnachmittag nach einem Polizeieinsatz zur Ausnüchterung und zur Verhinderung weiterer Straftaten ins Gewahrsam eingeliefert worden, wie die Staatsanwaltschaft Köln und die Polizei im Oberbergischen Kreis mitteilten.

Im Zuge regelmäßiger Kontrollen wurde der 40-Jährige demnach am Montag um 7.25 Uhr tot in der Zelle gefunden. Hinweise auf einen Suizid oder auf offensichtliche Gewalteinwirkung lagen den Behörden zufolge nicht vor. Die weiteren Ermittlungen übernahm die Polizei in Köln. Zur Klärung der Todesursache ordnete das Kölner Amtsgericht die Obduktion der Leiche an.

Ulm: Mann stirbt nach Angriff von Einbrechern

Ein 59-Jähriger ist in Ulm nach einem Angriff von Einbrechern im Krankenhaus gestorben. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, soll eine Obduktion nun die genaue Todesursache klären.
Einbrecher waren in der Nacht zum Samstag in das Haus eingedrungen, in dem der 59-Jährige mit seiner 91 Jahre alten Mutter wohnte. Den Angaben zufolge schlugen die Unbekannten den Mann nieder, fesselten ihn und verletzten ihn schwer. Der 91-Jährigen taten sie einem Sprecher zufolge nichts. Die Einbrecher flüchteten. Die Polizei ging zunächst von zwei Tätern aus und fahndete am Sonntag noch immer nach ihnen.

Hamburg: Schafdieb in S-Bahn geschnappt

In Hamburg konnte die Polizei am Samstag im Hauptbahnhof einen international gesuchten Schafdieb festnehmen. Wie die Bundespolizei berichtet, war der 29-Jährige zunächst dadurch aufgefallen, dass er seiner Begleiterin in der S-Bahn nach einem Streit ins Gesicht schlug. Im Anschluss verhinderten weitere Fahrgäste weitere Angriffe und alarmierten nach der Einfahrt in den Hauptbahnhof die Gleisaufsicht. Die hinzugerufenen Polizisten überprüften die Identität des Schlägers. Es kam heraus, dass er per internationalem Haftbefehl gesucht wird. Der Bulgare hatte demnach in Bulgarien 15 Schafe gestohlen, wurde dafür verurteilt und war seitdem flüchtig. In Bulgarien muss er noch eine mehrjährige Haftstrafe verbüßen. Der Mann wurde in Untersuchungshaft genommen und soll den bulgarischen Behörden ausgeliefert werden.

Bad Hersfeld: Arbeiter in Sortiermaschine getötet

In einem Unternehmen für Oberflächentechnik in Bad Hersfeld (Hessen) hat sich bereits am Samstag ein tödlicher Arbeitsunfall ereignet. Wie die Polizei heute berichtete, wurde ein 47-Jähriger aus noch ungeklärter Ursache in einer Sortiermaschine eingeklemmt und so tödlich verletzt. Die Ermittlungen dauerten an, heißt es.

Halberstadt: Mädchen blockieren Bahnverkehr

Weil sie von sich Selfies an einem Bahnübergang machen wollten, haben zwei 13 und 14 Jahre alte Mädchen in Halberstadt (Sachsen-Anhalt) den Bahnverkehr massiv beeinträchtigt. Aufgrund eingegangener Störungsmeldungen seien viele Züge nur noch mit stark eingeschränkter Geschwindigkeit auf dem betroffenen Streckenabschnitt gefahren, heißt es. 

Bundespolizisten machten die junge Frauen letztlich ausfindig, als diese sich auf eine Bahnschranke stützten, um sich dort zu fotografieren.

Die beiden seien sogleich aus dem Gefahrenbereich geholt und anschließend über die Gefahr ihrer Aktion aufgeklärt worden, ehe man sie ihren Erziehungsberchtigten übergeben habe, schreibn die Beamten.

Hamburg: Frau stirbt an Rauchvergiftung

Eine 43-Jährige ist am Neujahrstag in Hamburg an den Folgen einer Rauchvergiftung gestorben. Wie die "Mopo" am Montag mit Berufung auf die Feuerwehr berichtet, vergaß die Frau den Topf auf dem eingeschalteten Herd und schlief auf dem Sofa ein. Nachbarn hörten den Rauchmelder und riefen die Feuerwehr, welche die leblose Frau in ihrer Wohnung fand. Sie wurde reanimiert und kam auf die Intensivstation, wo sie jedoch einige Tage später verstarb, berichtet das Blatt. 

Rheine: 42-Jähriger brutal verprügelt und ins Gesicht getreten

Am Hauptbahnhof Rheine ist am frühen Sonntagmorgen ein 42-Jähriger von vier Männern attackiert und brutal verprügelt worden. Wie die Polizei berichtet, schlug und trat das Quartett grundlos auf das Opfer ein. Selbst als es schon wehrlos auf dem Boden gelegen habe, hätten die Männern es weiter mit Tritten gegen Kopf und Brust malträtiert. Letztlich soll der Haupttäter dem 42-Jährigen mit voller Wucht ins Gesicht getreten haben, als sich dieser gerade wieder aufrecht hingesetzt hatte.

In diesem Moment kam eine Zeugin dem Opfer, das mehrere Brüche im Gesicht sowie Prellungen erlitt, zu Hilfe und alarmierte die Polizei. Die konnte die Täter bislang nicht ausfindig machen und bittet daher die Bevölkerung um Mithilfe.

Die Tatverdächtigen werden wie folgt beschrieben:

  • südländisches Aussehen und im Alter zwischen 18 und 19 jahren
  • Haupttäter ist korpulent mit dunklen kurzen Haaren an den Seiten und längerem Deckhaar; mit dunkler Jacke und Jogginghose bekleidet
  • ein zweiter Beschuldigter soll längere dunkle Haare mit leichten Wellen haben

Zeugen werden gebeten sich unter der Rufnummer 05971-9380 zu melden.

Bielefeld: Motorradunfall im Zirkus "Flic Flac"

Im Zirkus "Flic Flac" hat ein Motorradfehler während einer Vorstellung zu einem spektakulären Unfall geführt. Wie die "Neue Westfälische" berichtet, waren zu dem Zeitpunkt zehn Fahrer gleichzeitig in der sogenannten "Todeskugel" unterwegs. Die Motorräder fahren kreuz und quer in dem fünf Meter durchmessenden Stahlball herum, ohne sich zu treffen. Am Sonntag führte jedoch ein Fahrfehler zu einem Zusammenstoß, der dazu führte, dass mehrere Artisten mit ihren Maschinen stürzten. Dem Bericht nach dauerte es eine Weile, bis die Artisten befreit werden konnten. Mehrere Zuschauer hätten vor Schreck den Notruf gewählt. Nach Zirkusangaben wurde bei dem Unfall jedoch keiner der Artisten ernsthaft verletzt. Die Zeitung veröffentlichte dieses Augenzeugenvideo:

Mülheim/Ruhr: 14-Jähriger stirbt zu Hause an Kohlenmonoxid-Vergiftung

Ein 14-Jähriger ist am Sonntag in Mülheim an der Ruhr an einer Kohlenmonoxid-Vergiftung gestorben. Wie die Feuerwehr berichtet, fanden Angehörige den Jugendlichen bewusstlos im Haus. Rettungskräfte hätten ihn ins Freie gebracht und reanimiert, aber nicht mehr retten können. Der Junge starb im Rettungswagen. Zwei Sanitäter wurden dem Bericht nach nach dem Einsatz ebenfalls wegen einer Vergiftung ins Krankenhaus gebracht. Auch bei weiteren Bewohnern des Hauses wurden erhöhte Kohlenmonoxid-Werte gemessen. Zuvor hätten Warngeräte ausgeschlagen, die die Retter bei sich hatten. Ein Feuerwehr-Sprecher erklärte, er geht davon aus, dass der Fall im Zusammenhang mit einer defekten Gastherme steht.

Das Wetter in Deutschland am Montag, den 8. Januar 2018

Aktuelle Unwetterwarnungen finden Sie beim Deutschen Wetterdienst (DWD).

rös/mod / DPA / AFP