HOME
+++ Ticker +++

News des Tages: "Aufrufe zu linken Sabotageakten": AfD Sachsen-Anhalt sagt Landesparteitag ab

AfD Sachsen-Anhalt sagt Landesparteitag ab +++ Bergsturz in der Schweiz: Suche nach Vermissten aufgegeben +++ Hurrikan "Harvey" erreicht US-Festland +++ Trump: Aufnahmestopp für Transgender in Armee +++ Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker.

"Aufrufe zu linken Sabotageakten": AfD Sachsen-Anhalt sagt Landesparteitag ab

AfD-Landeschef André Poggenburg nannte als Hauptgrund für die Verschiebung "Aufrufe zu linken Sabotageakten"

Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker:

+++ 19.35 Uhr: In Caracas marschiert als Reaktion auf US-Sanktionen Militär auf +++

Nach der Ankündigung neuer US-Wirtschaftssanktionen lässt Venezuelas Regierung symbolisch ihre Streitkräfte in der Hauptstadt aufmarschieren. Das Großmanöver solle die Verteidigungsbereitschaft des Landes gegen "imperialistische Drohungen" zeigen, hieß es am Samstag im Staatsfernsehen VTV. In Caracas gingen Tausende Soldaten und bewaffnete regierungsnahe Milizen auf die Straßen. Das Land mit den größten Ölreserven versinkt seit Monaten im Chaos, Nachbarsstaaten warnen vor dem Entstehen einer neuen Diktatur in der Region.

+++ 19.33 Uhr: Facebook: Stellen Service derzeit wieder zur Verfügung +++

Nach dem zeitweiligen Ausfall von Facebook in mehreren Ländern hat das Social Network am Abend die Probleme bestätigt und eine nicht näher bezeichnete "technische Ursache" als Grund genannt. Inzwischen würden die Dienste wieder zur Vefügung gestellt. Schon am Mittwoch hatte es zeitweise Facebook-Ausfälle gegeben.

+++ 18.05 Uhr: Kritiker von Internet-Kontrolle in Moskau festgenommen +++

Bei einer Demonstration von Kritikern der Internetkontrolle sind in Moskau mehrere Menschen festgenommen worden. Die russische Menschenrechtsorganisation OWD-Info bezifferte die Zahl der Festnahmen auf rund ein Dutzend. Die Teilnehmer der behördlich genehmigten Kundgebung warfen der Regierung vor, die Kontrolle über das Internet zu verschärfen und Zensur auszuüben. Begleitet wurde die Demonstration von einem größeren Polizeiaufgebot, darunter auch bewaffnete Einsatzkräfte mit Helmen. Redner auf der Kundgebung richteten Kritik auch an Präsident Wladimir Putin persönlich. "Lassen Sie die Technologie in Ruhe!", rief ein Redner. "Wir werden unsere Freiheiten verteidigen." Eine Rednerin rief dazu auf, bei der Präsidentschaftswahl im kommenden März gegen Putin zu stimmen.

+++ 17.51 Uhr: US-Soldat nach "Black Hawk"-Absturz vor Jemens Küste vermisst +++

Ein "Black Hawk"- Helikopter der US-Streitkräfte ist auf der Arabischen Halbinsel vor der Südküste des Jemens abgestürzt. Fünf Soldaten konnten nach dem Unglück am Freitagabend gerettet werden, wie das US-Zentralkommando mitteilte. Einer werde vermisst. Die Ursache des Absturzes während einer Übung blieb zunächst unklar. Das US-Militär habe eine Untersuchung eingeleitet, hieß es in der Mitteilung. Die USA helfen beim Kampf gegen die Terrororganisation Al-Kaida im Jemen und unterhalten einen kleinen Stützpunkt im Hafen von Mukalla. 

+++ 17.37 Uhr: Merkel gegen jegliche Zusammenarbeit mit der AfD +++

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat eine Zusammenarbeit der Union mit der AfD im neuen Bundestag ausgeschlossen. Der "Welt am Sonntag" sagte sie, "dass die AfD für uns kein Partner für irgendeine Form der Zusammenarbeit sein kann". Die Union müsse vielmehr versuchen, jeden einzelnen AfD-Wähler zurückzugewinnen. "Das erfordert Geduld mit den Sorgen der Menschen und den Versuch, sie immer wieder mit konkreten Lösungen für konkrete Probleme anzusprechen", sagte Merkel.

+++ 17.19 Uhr: China verbietet anonyme Veröffentlichungen im Internet +++

Die chinesische Regierung hat anonyme Postings im Internet verboten. Die Cyberspace-Behörde in Peking kündigte an, dass Betreiber von Diskussionsforen und sozialen Netzwerke künftig "die wirkliche Identität" von Nutzern prüfen müssen, ehe diese ihre Beiträge veröffentlichen dürfen. Plattform-Betreiber müssen künftig auch alle illegalen Veröffentlichungen in ihren Diensten löschen sowie die Behörden darüber informieren. Die neuen Richtlinien sollen am 1. Oktober in Kraft treten. Die Neuregelung läuft darauf hinaus, dass sich Nutzer, die Beiträge im Internet veröffentlichen wollen, in China künftig erst ausweisen müssen - etwa durch das Einscannen eines Personalausweises.

+++ 18.15 Uhr: Kritiker der Internetkontrolle in Moskau festgenommen +++

Bei einer Demonstration von Kritikern der Internetkontrolle sind am Samstag in Moskau mehrere Menschen festgenommen worden. Die russische Menschenrechtsorganisation OWD-Info bezifferte die Zahl der Festnahmen auf rund ein Dutzend. Die Teilnehmer der behördlich genehmigten Kundgebung warfen der Regierung vor, die Kontrolle über das Internet zu verschärfen und Zensur auszuüben. Begleitet wurde die Demonstration von einem größeren Polizeiaufgebot, darunter auch bewaffnete Einsatzkräfte mit Helmen.
Redner auf der Kundgebung richteten Kritik auch an Präsident Wladimir Putin persönlich. "Lassen Sie die Technologie in Ruhe!", rief ein Redner. "Wir werden unsere Freiheiten verteidigen." Eine Rednerin rief dazu auf, bei der Präsidentschaftswahl im kommenden März gegen Putin zu stimmen.

+++ 17.08 Uhr: Mehr als 400 demonstrieren in Fulda gegen Rechtsextremisten +++

Mehr als 400 Menschen haben in Fulda gegen eine Kundgebung der rechtsextremen Partei Dritter Weg demonstriert.
Dem Aufruf der Partei zu einem Aufzug folgten ungefähr 85 Teilnehmer und damit weniger als erwartet, wie ein Polizeisprecher mitteilte. In einem anderen Stadtteil demonstrierten 350 Menschen gegen Rassismus und Rechtsextremismus unter dem Motto "Fulda stellt sich quer". Außerdem nahmen nach Polizeiangaben 60 Menschen an einer Kundgebung von Fuldaer Stadtverordneten teil. Alle Versammlungen seien bislang störungsfrei verlaufen, sagte der Polizeisprecher.

+++ 17.06 Uhr: Schwere Hurrikan-Schäden in Rockport - Opfer befürchtet +++

Hurrikan "Harvey" hat bei seiner Ankunft auf dem texanischen Festland schwere Schäden in der kleinen Stadt Rockport angerichtet. Wie der Sender CNN unter Berufung auf Behördenangaben berichtete, wollten Rettungsteams am Samstagmorgen (Ortszeit) von Haus zu Haus zu gehen, um nach möglichen Opfern oder Hilfebedürftigen zu suchen. Gut die Hälfte der 10.000 Einwohner sei einem Aufruf zur Evakuierung nicht gefolgt, und es seien Todesopfer zu befürchten, so CNN unter Berufung auf den örtlichen Sheriff weiter.

Demnach trafen in der Nacht zum Samstag auf dem Höhepunkt des tobenden Sturms Dutzende Anrufe von hilfesuchenden Menschen ein, die von einstürzenden Dächern und Wänden berichtet hätten. In vielen Fällen sei es nicht möglich gewesen, den Anrufern zur Hilfe zu kommen. Die Stadt benötige dringend Unterstützung, der gesamte Telefonverkehr sei ausgefallen. 

+++ 16.47 Uhr: Acht Tote bei Unfall in Großbritannien +++

Ein Zusammenstoß eines Minibusses mit zwei Lastwagen hat in Großbritannien acht Reisende das Leben gekostet. Vier weitere Menschen, darunter ein Kind, seien bei dem Unfall auf der Autobahn nahe Newport Pagnell nordwestlich von London verletzt worden, berichtete die Nachrichtenagentur PA. Die Fahrer beider Lastwagen wurden den Angaben zufolge festgenommen: Einer soll alkoholisiert am Steuer gesessen haben, dem anderen werde gefährliche Fahrweise mit Todesfolge vorgeworfen.

Alle Todesopfer waren Insassen des Minibusses, der aus der Gegend um Nottingham kam. Die drei Fahrzeuge seien in derselben Richtung unterwegs gewesen, als es kurz vor 03.15 Uhr (Ortszeit) unter noch ungeklärten Umständen zur Kollision gekommen sei, sagte ein Polizeisprecher. Die Autobahn blieb bis zum frühen Nachmittag gesperrt. 

+++ 16.45 Uhr: Facebook meldet Ausfall "wegen Wartungsarbeiten" +++

Das Soziale Netzwerk Facebook mit seinen täglich rund 1,32 Milliarden Nutzern in aller Welt ist großflächig ausgefallen. Aus zahlreichen Ländern meldeten Nutzer etwa über den Kurznachrichtendienst Twitter, dass sie sich nicht bei Facebook einloggen konnten. Deutsche Nutzer erhielten nach längerer Wartezeit den Hinweis: "Facebook ist momentan wegen Wartungsarbeiten nicht verfügbar, doch in wenigen Minuten solltest du wieder Zugriff haben." Eine offizielle Stellungnahme des Unternehmens zum Ausmaß des Problems lag zunächst nicht vor.

+++ 15.55 Uhr: Offenbar Störung in den sozialen Netzwerken Facebook und Instagram +++

Offenbar haben die sozialen Netzwerke Facebook und Instagram mit technischen Problemen zu kämpfen. Nutzer klagen über lange Ladezeiten, teils sind die Plattformen gar nicht zu erreichen. Facebook selbst, zu dem auch Instagram gehört, hat sich zu den Störungen bis dato nicht geäußert.

+++ 15.52 Uhr: Rückwärtsfahrender Paketlieferwagen erfasst 97-Jährige - tot +++

Eine 97-Jährige ist in Bad Homburg (Hessen) von einem rückwärtsfahrenden Paketlieferwagen erfasst und tödlich verletzt worden. Der Unfall ereignete sich im Stadtteil Dornholzhausen, wie die Polizei mitteilte. Die alte Dame war von einem Bekannten mit einem Auto abgesetzt worden. Beim Überqueren der Straße wurde sie von dem Lieferwagen erfasst, der rückwärts in die Stichstraße fuhr. Die Frau starb noch an der Unglücksstelle.

+++ 15.50 Uhr: US-Behörde warnt: "Harvey" wird zum tödlichen Ereignis +++

Der oberste US-Katastrophenschützer hat die Texaner aufgerufen, Hurrikan "Harvey" weiter äußerst ernst zu nehmen. Der Sturm entwickle sich zu einem "tödlichen Inland-Ereignis", twitterte Brock Lang, Chef der US-Behörde für Katastrophenhilfe (FEMA), am Morgen (Ortszeit). Wenige Stunden zuvor war "Harvey" mit voller Wucht auf die texanische Küste geprallt. Inzwischen zu einem Hurrikan der schwächsten Kategorie 1 heruntergestuft, bringt der Sturm der Region sintflutartige Regenfälle, die tagelang andauern dürften. Erwartet werden daher Rekordüberschwemmungen. "Es wird verheerend lang und frustrierend werden", sagte Lang dem Sender CNN.

+++ 15.36 Uhr: Drei im Zusammenhang mit Messerattentat in Finnland Festgenommene wieder frei +++

Drei von sieben im Zusammenhang mit dem Messerattentat in Finnland festgenommenen Männern sind wieder auf freiem Fuß. Die übrigen vier bleiben inhaftiert, wie die finnische Polizei mitteilte. Dazu gehöre der Hauptverdächtige, ein 18-Jähriger, der laut Medienberichten aus Marokko stammt. Am 18. August hatte er in Turku im Südwesten des Landes zwei Frauen mit einem Messer getötet. Er verletzte zudem sechs Frauen und zwei Männer, die den Opfern zu Hilfe kamen.

Der Messerattentäter, der durch Schüsse der Polizei am Bein verletzt wurde, hat die Tat gestanden. Er bestreitet nach Angaben seines Anwalts jedoch jegliche Mord- oder terroristische Absicht. Die finnischen Behörden sprechen von einem "Terrorakt", das Motiv des Angreifers liegt aber weiter im Dunkeln

+++ 15.19 Uhr: Bergsturz in der Schweiz: Bürgermeisterin sieht keine Verantwortung für Tragodie +++

Nach dem mutmaßlichen Tod von acht Wanderern bei einem Bergsturz in der Schweiz hat die Bürgermeisterin des Ortes Bondo eine Mitverantwortung zurückgewiesen. Das Dorf habe alles getan, um Tote infolge von Erdrutschen zu verhindern, sagte Anna Giacometti vor Reportern auf eine entsprechende Frage. Die Gemeinde Bregaglia, zu der Bondo gehört, habe eine Menge Geld ausgegeben, um das Bondasca-Tal unter anderem mit Warnschildern und Auffangbecken für herabstürzendes Geröll abzusichern. Kurz zuvor hatte die Schweizer Polizei die Suche nach den vier vermissten Deutschen sowie zwei Schweizern und zwei Österreichern aufgegeben.  

+++ 15.04 Uhr: Gesuchter Geldtransportfahrer an serbischer Grenze gestoppt +++

Der mit einer großen Summe geflohene Münchner Geldtransportfahrer ist gefasst. Er wurde am Freitagabend an der ungarisch-serbischen Grenze festgenommen, wie die Münchner Polizei mitteilte. Der 29-jährige Serbe habe versucht, zu Fuß einen Grenzübergang in Richtung seines Heimatlandes zu passieren. Der Mann steht im Verdacht, sich am Donnerstag in München mit einem Geldtransporter abgesetzt zu haben, während seine beiden Kollegen sich für kurze Zeit in einer Bank aufgehalten hatten. Bei dem dreisten Coup waren ihm mehrere hunderttausend Euro in die Hände gefallen. Eine Fahndung nach ihm mit Polizeihunden und Hubschraubern war zunächst erfolglos geblieben.

+++ 14.44 Uhr: "Harvey" kappt Strom für mehr als 200.000 Menschen +++

Der Hurrikan "Harvey" hat an einigen Orten in Texas das Stromnetz beschädigt. Rund 213.000 Menschen seien derzeit ohne Strom, berichtete der Netzbetreiber Ercot auf seiner Webseite. Der Nationale Wetterdienst der USA warnte weiter vor verheerenden Springfluten, Regenfällen und Überschwemmungen, die im Südwesten des Bundesstaates noch bis in die Mitte der nächsten Woche andauern können. Zunächst gab es noch keine Informationen zu möglichen Toten oder Verletzten.

+++ 14.17 Uhr: AfD Sachsen-Anhalt sagt Landesparteitag ab +++

Die AfD in Sachsen-Anhalt hat einen für diesen Sonntag geplanten Landesparteitag überraschend abgesagt. Keine 24 Stunden vor dem geplanten Treffen in Dessau-Roßlau nannte Landeschef André Poggenburg am Samstag als Hauptgrund für die Verschiebung "Aufrufe zu linken Sabotageakten im Zuge des Parteitages". Außerdem wollten viele Mitglieder der AfD das Wochenende zum Plakatieren im Bundestagswahlkampf nutzen, nachdem es zuvor Verzögerungen bei der Plakatlieferung gegeben habe.

Der außerordentliche Landesparteitag solle nun nach der Bundestagswahl veranstaltet werden. Als Thema hatte sich die AfD den Islam vorgenommen. Formal stand außerdem zum wiederholten Mal die Nachwahl des Landesschiedsgerichts auf der Tagesordnung. 

+++ 14.15 Uhr: Gamescom geht mit Besucherrekord zu Ende +++

Die Computerspielmesse Gamescom in Köln ist mit einem Besucherrekord zu Ende gegangen. Mehr als 350.000 Besucher aus 106 Ländern strömten seit Dienstag zum weltweit größten Event für Computer- und Videospiele an den Rhein, wie die Koelnmesse am letzten Veranstaltungstag bilanzierte. 2016 waren rund 345.000 Besucher aus 97 Ländern gekommen. Eine neue Bestmarke habe man auch auf Ausstellerseite mit 919 Unternehmen (plus 5 Prozent) aus 54 Ländern verzeichnet. 

+++ 14.12 Uhr: Ex-Ministerpräsidentin Thailands offenbar nach Dubai geflüchtet +++

Die ehemalige Ministerpräsidentin Thailands, Yingluck Shinawatra, ist nach Angaben aus Militärkreisen zunächst nach Dubai geflohen. Die wegen Verschwendung von Steuergeldern angeklagte Ex-Regierungschefin könne von dort versuchen, "Asyl in Großbritannien zu beantragen", sagte ein Mitglied der Militärregierung der Nachrichtenagentur AFP. Die 50-Jährige war am Freitag nicht zu der erwarteten Urteilsverkündung vor dem Obersten Gericht in Bangkok erschienen - bei einem Schuldspruch drohten ihr bis zu zehn Jahre Haft. In dem Verfahren gegen Yingluck geht es um Landwirtschaftssubventionen, mit denen ihre Regierung armen Landwirten den doppelten Marktpreis für Reis zahlte.

+++ 14.11 Uhr: Rückruf für Gewürzmischungen wegen Salmonellen-Verdachts +++

Ein Hersteller ruft einige Bio-Gewürzmischungen, die über den Discounter Aldi verkauft werden, wegen Salmonellen-Verdachts vorsorglich zurück. Das Unternehmen Merschbrock-Wiese Gewürz im ostwestfälischen Rietberg warnte, in einigen Produkten seien bei einer Zutat - Fenchel - Salmonellen festgestellt worden. Vom Verzehr von "Bio Fenchel gemahlen" mit dem Mindesthaltbarkeitsdaten (MHD) 17. Oktober 2019 und 1. März 2020 werde abgeraten.

Gleiches gilt für "Bio Ras el Hanout feine Gewürzmischung" - mit dem MHD 17. Oktober 2019 bzw. Februar 2020 - und für das Produkt "Bio Curry Madras feine Gewürzmischung" (MDH 11. November 2019 bzw. Februar 2020 ). Außerdem gilt der Rückruf für "Bio Asia Wok feine Gewürzzubereitung" - und zwar mit den Kennzeichnungen MHD 1. März 2020 bzw. einer Haltbarkeit bis Februar 2020. Betroffen sind laut lebensmittelwarnung.de - ein gemeinsames Internet-Portal von Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmitttelsicherheit und den Bundesländern - Nordrhein-Westfalen, Bayern, Hessen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt. 

+++ 14.04 Uhr: Polizeiwagen am Tagebau Hambach beschossen - keine Verletzten +++

Ein Mannschaftswagen der Polizei ist am Tagebau Hambach mit Schleudern und Feuerwerkskörpern beschossen worden. Nach Polizeiangaben wurden keine Menschen verletzt, aber ein Polizeiwagen beschädigt. Der Angriff von Unbekannten erfolgte am frühen Morgen aus dem Hambacher Wald heraus, wie ein Polizeisprecher sagte.

In der Vergangenheit war es im Konflikt um den alten Hambacher Wald immer wieder zu Angriffen auf Beschäftigte des Energiekonzerns RWE und auf Polizeibeamte gekommen. Der nach Einschätzung von Umweltschützern uralte und schützenswerte Wald wird für den Braunkohletagebau Hambach seit Jahren Stück für Stück abgeholzt. 

+++ 13.50 Uhr: Untersuchung: AfD hat besonders unverständliches Wahlprogramm +++

Die AfD hat von allen großen deutschen Parteien das sprachlich am wenigsten verständliche Wahlprogramm. Zu diesem Ergebnis kommt eine softwaregestützte Untersuchung, die ein Team um Frank Brettschneider von der Universität Hohenheim erstellt hat. Sie liegt der "Welt am Sonntag" vor.

"Die vermeintliche Volksnähe, die die AfD für sich beansprucht, pflegt sie in ihrer Sprache überhaupt nicht", sagte Brettschneider der Zeitung. Die beste Note in Sachen Lesbarkeit erhielt die Union für ihr Bundestags-Wahlprogramm. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Grüne und Linke. Die FDP muss sich mit Platz vier begnügen. Die SPD landet auf dem fünften Platz.  

+++ 12.19 Uhr: Vettel verlängert Formel-1-Vertrag bei Ferrari +++

Formel-1-Spitzenreiter Sebastian Vettel hat seinen am Jahresende auslaufenden Vertrag bei Ferrari bis 2020 verlängert. Der italienische Rennstall bestätigte im belgischen Spa-Francorchamps die Einigung mit dem viermaligen Weltmeister.

+++ 12.15 Uhr: Polizei gibt Vermissten-Suche nach Schweizer Bergsturz auf +++

Die Einsatzkräfte in der Schweiz stellen ihre Suche nach acht verschollenen Bergwanderern - unter ihnen vier Deutsche - nach dem riesigen Bergsturz bei Bondo ein. "Man hat alles Mögliche ausgeschöpft, um diese Vermissten zu finden", sagte Polizeisprecherin Sandra Scianguetta von der Kantonspolizei Graubünden in Chur der Deutschen Presse-Agentur. "Man hat jetzt entschieden, dass die Suche nach den Vermissten aufgegeben wird."

Von den vier Deutschen, zwei Österreichern und zwei Schweizern fehlt jedes Lebenszeichen, seit sie am Mittwoch von dem Felssturz am 3369 Meter hohen Piz Cengalo überrascht wurden. Mehr als 100 Rettungskräfte suchten das Tal, das sich vom Piz Cengalo nach Bondo schlängelt, nach Spuren der Bergwanderer ab. Am Freitag rutschten bei einem zweiten Murgang neue Massen an Geröll und Schlamm in das Bondasca-Tal und den dort liegenden Ort Bondo.

+++ 11.41 Uhr: Irakische Armee erobert Zentrum von Tal Afar von IS zurück +++

Die irakische Armee hat das Zentrum der IS-Hochburg Tal Afar nach eigenen Angaben von der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat zurückerobert. Irakische Einheiten hätten die Nationaflagge auf der Zitadelle gehisst, erklärte die Armee. Es gebe aber noch Widerstandsnester der IS-Miliz, vor allem im Norden von Tal Afar. Die Stadt nahe Mossul gilt als eine der letzten Hochburgen des IS. Die irakische Armee hatte ihre Offensive auf Tal Afar vor knapp einer Woche begonnen und war nach und nach auf die Stadt vorgerückt. Dort verschanzten sich zuletzt noch rund tausend Kämpfer der Dschihadistenmiliz. In Tal Afar lebten zuletzt rund 200.000 Einwohner. Vor sechs Wochen hatten die Streitkräfte bereits Mossul befreit.

+++ 11.39 Uhr: Hurrikan "Harvey" trifft auf Texas' Küste und verliert an Kraft +++

Der Hurrikan "Harvey" hat sich nach dem Erreichen der Küste von Texas weiter abgeschwächt. Das Nationale Hurrikanzentrum stufte ihn auf die - immer noch als gefährlich geltende - Kategorie zwei herab, wie der TV-Sender CNN auf seiner Webseite berichtet. Die maximale Windgeschwindigkeit habe sich von mehr als 130 auf nunmehr 110 Kilometer pro Stunde verringert. Meteorologen warnten aber zugleich vor steigenden Wasserpegeln im Zuge heftiger Regenfälle und stürmischer Winde, die für die kommenden Tage erwartet werden. Die bisher angerichteten Schäden seien noch nicht abzusehen, so CNN weiter. Es sei aber damit zu rechnen, dass einige Gebiete "für Wochen oder Monate unbewohnbar" seien, zitierte der Sender Meteorologen.

+++ 11.33 Uhr: Autoindustrie lehnt Hardware-Nachrüstungen bei Diesel-Autos weiter ab +++

Die Autoindustrie lehnt technische Nachbesserungen an Dieselautos über die Beschlüsse des sogenannten Dieselgipfels hinaus weiter ab. Es sei sinnvoll, erst die Wirkung der beschlossenen Maßnahmen anzusehen, statt kurz nach dem Treffen weitere Schritte zu fordern, bekräftigte der Präsident des Branchenverbands VDA, Matthias Wissmann, in der "Passauer Neuen Presse". Für eine großen Teil der Fahrzeuge seien Hardware-Nachrüstungen technisch nicht möglich, weil der Platz für Einbauten fehle. Unter anderem Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) hatte die Autoindustrie zu weitergehenden Nachrüstungen von Dieselautos aufgefordert. Die auf dem Dieselgipfel Anfang August angekündigten Softwareupdates reichten nicht aus.

+++ 11.24 Uhr: Zahl der Todesopfer nach IS-Angriff auf Moschee in Kabul gestiegen +++

Nach dem Angriff der IS-Terrormiliz auf eine Moschee in der afghanischen Hauptstadt Kabul ist die Zahl der Todesopfer weiter gestiegen. 28 Gläubige seien getötet und mehr als 50 weitere verletzt worden, sagte der Sprecher des Gesundheitsministeriums, Ismail Kawusi. Ein Angreifer hatte sich nach Angaben der Polizei während des traditionellen Freitagsgebetes am Eingang der mit schiitischen Gläubigen voll besetzten Imam-Zaman-Moschee in die Luft gesprengt. Der zweite Attentäter sei im Verlauf eines mehr als fünf Stunden langen Einsatzes von Sicherheitskräften erschossen worden.

+++ 10.45 Uhr: Helfer unterbrechen Suche nach acht Vermissten des Bergsturzes +++

Nach einem zweiten Geröll- und Schlammabgang im Schweizer Kanton Graubünden haben die Einsatzkräfte ihre Suche nach den acht Vermissten des ersten Bergsturzes vom Mittwoch vorübergehend eingestellt. Die Helfer berieten, ob die Gegend um das Dorf Bondo sicher genug sei, um die Suche fortzusetzen, sagte eine Polizeisprecherin der Deutschen Presse-Agentur. Seit dem ersten gewaltigen Bergsturz am 3369 Meter hohen Piz Cengalo fehlt von vier Deutschen aus Baden-Württemberg sowie zwei Schweizern und zwei Österreichern jede Spur.

+++ 10.24 Uhr: Rechte sagen Demonstration in San Francisco ab +++

Organisatoren einer in San Francisco geplanten rechten Demonstration haben ihren Protestmarsch abgesagt. Der Veranstalter Joey Gibson begründete dies auf Facebook mit möglichen Krawallen. Er machte Lokalpolitiker und "die Medien" dafür verantwortlich, Angst geschürt zu haben. Vor zwei Wochen war es bei einem Marsch von Rechtsextremen in der Stadt Charlottesville zu Ausschreitungen gekommen, eine Frau wurde getötet.

+++ 10.15 Uhr: Proteste auf den Philippinen nach Tötung von 17-Jährigen durch Polizei +++

Auf den Philippinen haben tausende Menschen nach dem Tod eines 17-jährigen Schülers gegen Polizeigewalt demonstriert. Rund 3000 Menschen forderten in der Hauptstadt Manila ein Ende des Anti-Drogen-Einsatzes unter Präsident Rodrigo Duterte. Die Polizei hat seit seinem Amtsantritt vor 14 Monaten nach eigenen Angaben bereits 3500 Menschen getötet.

Der 17-jährige Kian Delos Santos war vergangene Woche von Polizisten während einer Razzia gegen mutmaßliche Drogenhändler getötet worden. Eine Untersuchung kam zu dem Schluss, dass er mit Kopfschüssen regelrecht hingerichtet wurde, als er wehrlos am Boden lag. Drei Einsatzkräfte wurden deshalb vom Dienst suspendiert. Sie hatten zunächst angegeben, der Jugendliche habe zuvor auf die Polizisten geschossen. Ein Überwachungsvideo zeigte jedoch, dass er unbewaffnet war. 

+++ 9.57 Uhr: Blitze setzen Reitstall in Brand - Pferde retten sich auf Weide +++

Bei einem schweren Gewitter im Norden von Rheinland-Pfalz mussten sich acht Pferde vor einem Feuer auf eine Weide retten. Blitze schlugen in einen Reitstall in Grafschaft (Kreis Ahrweiler) und setzten ihn in Brand, wie die Polizei mitteilte. In dem Stall und einer benachbarten Lagerhalle verbrannten nahezu 1000 Ballen Heu und Stroh.

Wegen des Gewitters fiel nach Angaben des Pächters zunächst der Strom aus. Danach schlugen mehrere Blitze auf dem Aussiedlerhof ein. Mehr als 50 Feuerwehrkräfte waren im Einsatz, sie ließen die Gebäude kontrolliert abbrennen. Die Polizei schätzt den entstandenen Schaden auf rund 400.000 Euro. 

+++ 9.40 Uhr: Ärger mit dem neuen Hauptquartier: Nato muss erneut Umzugsplan ändern +++

Die Nato muss erneut den Zeitplan für den Umzug in ihr neues Hauptquartier verschieben. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur wurde jüngst das Vorhaben aufgegeben, den Neubau bis Ende des Jahres komplett zu beziehen. Zudem werden die Kosten deutlich über der von den Mitgliedstaaten vorgegebenen Höchstgrenze von 1,12 Milliarden Euro liegen. Als derzeitige Richtschnur wird nun eine Summe von 1,17 Milliarden Euro genannt. Grund für die erheblichen Verzögerungen beim Umzug sind Probleme mit dem neuen IT-System, das höchste Sicherheitsstandards erfüllen muss.

+++ 9.14 Uhr: Hurrikan "Harvey" schwächt sich ab +++

Der Hurrikan "Harvey" hat sich nach Angaben des Nationalen Hurrikanzentrums in den USA abgeschwächt. Es stufte den Sturm im US-Bundesstaat Texas von der zweithöchsten Kategorie auf drei herunter. Die maximale Geschwindigkeit betrage jetzt etwa 200 Kilometer pro Stunde. Der Hurrikan hatte in der Nacht zum Samstag die Küste von Texas erreicht. Es wurde erwartet, dass er in den kommenden Tagen über den Südosten von Texas zieht. 

+++ 7.43 Uhr: Anti-Terror-Einheit ermittelt nach Messerattacke auf Polizisten in London +++

Nach der Messerattacke auf Polizisten in London gehen die Behörden von einem möglichen Terroranschlag aus. Die Anti-Terror-Einheit der Polizei habe die Ermittlungen übernommen, erklärten die Sicherheitskräfte. Der Täter war am Freitagabend vor dem Buckingham-Palast festgenommen worden, nachdem er zwei Polizisten mit einem Messer verletzt hatte. Königin Elizabeth II. hielt sich zu diesem Zeitpunkt in Schottland auf. Zur Identität des 26-jährigen Täters äußerte sich die Polizei vorerst nicht.

+++ 7.15 Uhr: Merkel gegen Cannabis-Legalisierung im Falle eines Wahlsieges +++

Bundeskanzlerin Angela Merkel will im Falle eines Sieges bei der Bundestagswahl von einer Cannabis-Legalisierung absehen. "Ich halte davon nichts", sagte die CDU-Vorsitzende der "Neuen Osnabrücker Zeitung". "Wir erlauben eine sehr begrenzte Anwendung im medizinischen Bereich, darüber hinaus beabsichtige ich keine Änderungen." Seit dem 10. März können Ärzte Cannabis-Präparate verschreiben, wenn alle übrigen Behandlungswege ausgeschöpft sind.

+++ 5.26 Uhr: Hurrikan "Harvey" trifft in Texas auf Land +++

Hurrikan "Harvey" die Küste des US-Staats Texas erreicht. Der Sturm bewege sich nun mit rund elf Stundenkilometern in nordwestliche Richtung, teilte das Nationale Hurrikanzentrum mit. Es werde erwartet, dass er seine Geschwindigkeit verlangsamen und in den kommenden Tagen über den Südosten von Texas ziehen werde. Zuvor war "Harvey" auf die zweithöchste Kategorie der Hurrikan-Skala hochgestuft worden. Die Winde erreichten Geschwindigkeiten von mehr als 230 Stundenkilometern. US-Präsident Donald Trump teilte auf Twitter mit, er habe auf Anfrage des Gouverneurs von Texas, Greg Abbott, den Katastrophenzustand ausgerufen. Dadurch würden die Regierungsgelder für Hilfsmaßnahmen verfügbar. 

+++ 4.17 Uhr: Blitz schlägt auf Festivalgelände ein - zwei Verletzte +++

Bei einem Musikfestival in Rheinland-Pfalz sind zwei Menschen durch einen Blitzeinschlag leicht verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, kamen ein Feuerwehrmann und ein Security-Mitarbeiter am Freitagabend ins Krankenhaus. Als ein Gewitter aufzog, wurden die rund 3800 Besucher des Spack-Festivals in Wirges aufgefordert, das Gelände zu verlassen. Wenig später schlug der Blitz auf dem angrenzenden Campingplatz ein. Das Festival wurde unterbrochen. Es sollte am Samstag wie geplant weiter gehen.

+++ 3.31 Uhr: Populist Sebastian Gorka tritt aus Beraterstab Trumps ab +++

Nach Stephen Bannon hat ein weiterer Vertreter des nationalistisch-populistischen Flügels den Beraterkreis von US-Präsident Donald Trump verlassen. Sebastian Gorka, 46, habe seinen Rücktritt eingereicht, berichteten mehrere US-Medien unter Berufung auf Kreise im Weißen Haus.  

+++ 2.08 Uhr: US-Behörden stufen Hurrikan "Harvey" auf Kategorie vier herauf +++

Hurrikan "Harvey" hat wenige Stunden vor seiner erwarteten Ankunft im US-Bundesstaat Texas weiter an Stärke zugenommen. Das Nationale Hurrikanzentrum (NHC) stufte den Wirbelsturm auf die vierte von fünf Hurrikan-Kategorien herauf. "Harvey" nähere sich dem Festland mit Spitzengeschwindigkeiten von 215 Stundenkilometern. "Harvey" könnte der schwerste Sturm in den USA seit dem Hurrikan "Katrina" werden, bei dem im Jahr 2005 mehr als 1800 Menschen ums Leben gekommen waren. In Texas und im benachbarten Bundesstaat Louisiana wurden hunderttausende Menschen in Sicherheit gebracht.

+++ 1.27 Uhr: Trump ordnet Aufnahmestopp für Transgender in US-Armee an +++

US-Präsident Donald Trump hat das Pentagon offiziell angewiesen, künftig keine Transgender mehr in die Streitkräfte des Landes aufzunehmen. Trump unterzeichnete am Freitag eine entsprechende Direktive an Verteidigungsminister Jim Mattis, wie aus dem Weißen Haus verlautete. Zugleich überließ Trump es dem Pentagon, darüber zu entscheiden, ob Transgender, die bereits in der Armee dienen, aus der Truppe ausscheiden müssen. Trump hatte Ende Juli über den Kurzbotschaftendienst Twitter angekündigt, Transgender vom Dienst in den Streitkräften ausschließen zu wollen. Das US-Militär dürfe nicht mit den "enormen medizinischen Kosten und der Störung belastet werden", die Transgender mit sich brächten, schrieb der Präsident.

+++ 1.04 Uhr: Seehofer knüpft Regierungsbeteiligung an Verbrennungsmotoren +++

CSU-Chef Horst Seehofer hat das Festhalten am Verbrennungsmotor als Voraussetzung für eine Regierungsbeteiligung seiner Partei nach der Bundestagswahl genannt. "Ein Verbot des Verbrennungsmotors legt die Axt an die Wurzel unseres Wohlstands", sagte der bayerische Ministerpräsident den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Das ist in Koalitionsgesprächen für die CSU genauso wenig verhandelbar wie Steuererhöhungen, eine Erleichterung der Zuwanderung und eine Lockerung der Sicherheitspolitik."

Verbote passten "zu einer Planwirtschaft und nicht zu einer Marktwirtschaft". Er habe mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bereits über eine Äußerung von ihr gesprochen, wonach sie langfristig Verbote von Diesel- und Benzinautos als richtigen Ansatz bezeichnet hatte. Merkel habe jedoch "keine Jahreszahl für ein Verbot genannt". 

+++ 1.02 Uhr: Bericht: Nordkorea feuert Geschosse ab +++

Nordkorea hat ungeachtet aller Warnungen offenbar erneut Raketen abgeschossen. Die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap meldete unter Berufung auf das Militär, Nordkorea habe aus der östlichen Provinz Gangwon einige "nicht identifizierte Geschosse" abgeschossen. Sie seien mehr als 250 Kilometer in nordöstliche Richtung geflogen und im Japanischen Meer (koreanisch: Ostmeer) niedergegangen. Es scheine sich um Kurzstreckenraketen zu handeln. Südkorea und die USA werteten weitere Informationen aus.

+++ 0.30 Uhr: Sicherheitskreise: 15 Tote bei Boko-Haram-Attacke in Kamerun +++

Im Norden Kameruns sind nach Angaben aus Sicherheitskreisen 15 Menschen bei einem islamistischen Angriff erschossen worden. Bei der Attacke in Gakara in der Nähe der Grenze zu Nigeria seien in der Nacht außerdem acht Menschen entführt worden, von denen drei mittlerweile zurückgekehrt seien, verlautete aus Sicherheitskreisen. Die Tat sei von der nigerianischen Islamistengruppe Boko Haram verübt worden.

+++ 0.05 Uhr: Gabriel: "Wir befinden uns in einem Kalten Krieg 2.0" +++

Außenminister Sigmar Gabriel hat davor gewarnt, die internationale Zusammenarbeit als "Kampfbahn" zu betrachten. "Wir befinden uns in einem Kalten Krieg 2.0. Mittendrin!", sagte der SPD-Politiker der "Bild"-Zeitung. "Wir stehen vor einer neuen Phase atomarer Aufrüstung in Ost und West." Mit Blick auf die Präsidenten Russlands und der USA, Wladimir Putin und Donald Trump, sagte Gabriel, beide glaubten, dass es im Zusammenleben der Menschen und Völker vor allem um Kampf gehe. Im Vordergrund stünden nicht mehr Fairness und die Stärke des Rechts, sondern das Recht des Stärkeren. "Die Welt als Arena, als Kampfbahn - in der nur der geachtet ist, der sich als der Stärkere beweist. Das ist eine gefährliche Entwicklung."

fs / AFP / DPA