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+++ Ticker +++

News des Tages: Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz freut sich über Besucherandrang

+++ Tsunami-Warnung in Chile aufgehoben +++ Brite sorgt für Geldregen auf Autobahn +++ Obdachloser von Unbekannten in einem Berliner U-Bahnhof angezündet +++ News des Tages im stern-Ticker.

Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz

Mit Blumen und Kerzen gedenken die Menschen den Opfern des Anschlags auf den Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz

Die wichtigsten Nachrichten des Tages für Sie im Überblick:

+++ 21.38 Uhr: Damaskus seit drei Tagen ohne Wasser +++

Die Menschen in der syrischen Hauptstadt Damaskus leiden seit drei Tagen unter extremer Wasserknappheit. Während in zwei Stadtvierteln am Samstag die Reserven aufgefüllt worden waren, waren die Tanks am Sonntag wieder leer, berichteten AFP-Korrespondenten. "Das Wasser ist seit drei Tagen abgestellt", sagte die in der Altstadt lebende Hausfrau Rascha. "Wir können ohne Strom leben, aber nicht ohne Wasser", klagte die 51-Jährige. Die Behörden hatten am Freitag das Wasser abgestellt. Zur Begründung gaben sie an, "terroristische Gruppen" hätten Quellen und andere Reservoirs in Damaskus und Umgebung unter anderem mit Diesel vergiftet. In der Hauptstadt leben schätzungsweise 1,5 Millionen Menschen, weitere 3,5 Millionen in den Vororten.

+++ 20.03 Uhr: Fabelrekord für Weltumsegler Coville +++

Der Franzose Thomas Coville hat die Welt in neuer Rekordzeit von 49 Tagen, 3 Stunden, 7 Minuten und 38 Sekunden umsegelt. Als erster Solosegler durchbrach der 48-Jährige mit seinem Trimaran "Sodebo Ultim" die 50-Tage-Schallmauer. Die bisherige Bestmarke von Francis Joyon aus dem Jahr 2008 unterbot der Skipper aus Rennes um sagenhafte 8 Tage, 10 Stunden, 26 Minuten und 28 Sekunden. Die Start- und Ziellinie querab von Ouessant in der Bretagne Erreichte Coville am ersten Weihnachtstag um 17.57 Uhr und 30 Sekunden nach 28.400 Seemeilen um die Welt. "Was für ein Geschenk! Fantastisch! Genial!", sagte Coville am Ende seines Meeres-Marathons von und nach Frankreich entlang der drei großen Kaps: dem Kap der Guten Hoffnung, Kap Leuwin und Kap Hoorn.

+++ 19.30 Uhr: Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz freut sich über Besucheransturm +++

Ermutigendes Zeichen: Der Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz, wo am Montag ein Attentäter mit einem Lkw einen Anschlag verübt hat, freut sich über einen starken Besucherandrang. "Es herrscht besinnliche Stimmung. Und die Anteilnahme nimmt immer mehr zu", sagte Klaus-Jürgen Meier, Vorstand der AG City und Vertreter des Handels. Die Besucher würden immer mehr Kerzen, Blumen und Karten hinterlassen. Wie geplant soll der Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche bis zum 1. Januar geöffnet bleiben. Am 31. Dezember werde es noch einmal einen Gottesdienst geben, so Meier. Für die Opfer des Anschlags und ihre Angehörigen wurde ein Spendenkonto eingerichtet. Auch Schaustellern soll mit dem Geld geholfen werden.

+++ 17.20 Uhr: Katastrophendienst hebt Tsunami-Alarm nach Erdbeben auf +++

Nach dem Seebeben vor Chile hat der Katastrophendienst Onemi den Tsunami-Alarm aufgehoben. Die Behörde stufte die Warnung herab und mahnte nur noch zur Vorsicht. Zuvor hatte sich vor der südchilenischen Insel Chiloé ein heftiges Beben ereignet, dessen Stärke die chilenische Erdbebenwarte CSN und die US-Erdbebenwarte USGS mit 7,6 angaben.

+++ 17 Uhr: Geldregen auf der Autobahn +++

Ein 62-jähriger Brite hat auf der A3 bei Würzburg unfreiwillig einen Geldregen verursacht. Nach dem Tanken an einer Rastanlage legte der Mann an Heiligabend laut Polizei einen mit mehreren Tausend Euro gefüllten Geldbeutel auf das Autodach und fuhr dann weiter Richtung Süden in die Weihnachtsferien. Die Geldscheine wirbelten durch Fahrtwind und Verkehr über alle Fahrstreifen, wie die Polizei mitteilte. Die Beamten konnten nur noch einen Bruchteil des Geldes finden. Mehrere Autofahrer hatten angehalten und Scheine eingesammelt.

+++ 16.33 Uhr: Tsunami-Alarm in Chile +++

Vor der Küste Chiles hat sich am Sonntag ein heftiges Erdbeben ereignet. Die chilenische Erdbebenwarte CSN gab die Stärke mit 7,6 an. Demnach ereignete sich das Beben im Pazifik südwestlich der südchilenischen Hafenstadt Quellón. Der Katastrophendienst Onemi gab Tsunami-Alarm, die Evakuierung von Küstenorten der Region Los Lagos wurde angeordnet. Über größere Schäden wurde zunächst nichts bekannt. Ein Nachbeben der Stärke 5,2 folgte nur zehn Minuten nach dem ersten Beben.

+++ 16 Uhr: Papst erteilt den Segen "Urbi et Orbi" +++

Papst Franziskus hat in seiner Weihnachtsbotschaft der kriegsleidenden Bevölkerung in Syrien und der Opfer von Terroranschlägen wie zuletzt in Berlin gedacht. "Grausame Terrorakte" hätten im Herzen vieler Länder und Städte Angst und Tod gesät, sagte das katholische Kirchenoberhaupt von der Loggia des Petersdoms aus. "Friede den Männern und Frauen im gemarterten Syrien, wo allzu viel Blut vergossen wurde", so Franziskus. Anschließend erteilte er den traditionellen Segen "Urbi et Orbi" - der Stadt und dem Erdkreis. Auf dem Petersplatz versammelten sich der Nachrichtenagentur Ansa zufolge etwa 40.000 Menschen, um die Worte von Franziskus zu hören. Millionen Menschen auf der ganzen Welt verfolgten die Zeremonie am Fernsehen, im Radio oder im Internet.

+++ 15.50 Uhr: Starkes Erdbeben vor Küste Chiles +++

Vor der Küste Chiles hat sich ein heftiges Erdbeben ereignet. Die US-Erdbebenwarte USGS gab die Stärke zunächst mit 7,7 an. Demnach ereignete sich das Beben im Pazifik - südwestlich von der südchilenischen Hafenstadt Quellón. Über Schäden ist bislang nichts bekannt.

+++ 13.50: Bescherung mit Nebelmaschine löst Feuerwehreinsatz aus +++

Die ungewöhnliche Weihnachtsbescherung bei einer Familie in Düsseldorf löste einen Feuerwehreinsatz aus. Ein Löschtrupp rückte an, weil Nachbarn einen Zimmerbrand gemeldet hatten. Die Feuerwehrleute konnten schnell Entwarnung geben: Der Familienvater habe eine Nebelmaschine angeworfen, um die Bescherung besonders spannend zu gestalten, so die Feuerwehr. Für den Vater gab es vom Einsatzleiter die Ermahnung, vor solchen Aktionen künftig die Nachbarn zu informieren.

+++ 12.58 Uhr: Königin Silvia aus dem Krankenhaus entlassen +++

Die schwedische Königin Silvia ist wieder aus dem Krankenhaus entlassen worden. Die 73-Jährige sei wieder nach Schloss Drottningholm zurückgekehrt, sie habe sich erholt, ihr gehe es gut, teilte der Palast mit. Die Monarchin war an ihrem 73. Geburtstag am Freitagabend in die Universitätsklinik Karolinska in Stockholm gebracht worden. Sie war nach Angaben des Palasts schon seit einiger Zeit erkältet gewesen. Während des traditionellen Weihnachtskonzerts im Theater von Schloss Drottningholm hatte die Königin am Freitagabend Schwindelanfälle erlitten. Daraufhin wurde sie ins Krankenhaus eingeliefert.

 +++ 11.04 Uhr: Obdachloser von Unbekannten angezündet +++

Im Berliner Stadtteil Kreuzberg hat eine Gruppe Unbekannter Kleidungsstücke eines in einem U-Bahnhof schlafenden Obdachlosen angezündet. Augenzeugen löschten die Flammen schnell, wodurch der 37-Jährige unverletzt bliebt, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Die Kriminalpolizei übernahm Ermittlungen wegen versuchten Mordes. Nach den fünf bis sechs Tätern wird gefahndet.
Der Vorfall ereignete sich gegen 02.00 Uhr auf dem U-Bahnhof Schönleinstraße. "Die Passanten löschten sofort die Flammen an dem Papier, mit dem sich der 37-Jährige offenbar zugedeckt hatte", teilte die Polizei mit. "Ein U-Bahnfahrer, der das Geschehen beobachtet hatte, eilte mit einem Feuerlöscher hinzu." Der offensichtlich alkoholisierte Obdachlose sei dadurch unversehrt geblieben.

+++ 09.28 Uhr: De Maizière will Grenzkontrollen verlängern +++

Bundesinnenminister Thomas de Maizière will die Grenzkontrollen zu Österreich auf unabsehbare Zeit verlängern. "Ich habe die Absicht, die Kontrollen deutlich über den Februar hinaus fortzusetzen. Jedenfalls für viele Monate. Im Moment kann ich kein Ende absehen", sagte der CDU-Politiker der "Bild am Sonntag". Kritik aus Österreich wies er zurück. Die Interessen Österreichs würden berücksichtigt, betonte er. Man passe die Kontrollen der Lage an und nehme Rücksicht auf Wirtschaft, Urlauber und kleinen Grenzverkehr.

+++ 09.03 Uhr: Betrunkener Lkw-Fahrer rast in Schlangenlinien auf die Gegenspur +++

Ein betrunkener 26-Jähriger am Steuer eines Lastwagens hat Autofahrern in Baden-Württemberg einen gehörigen Schreck eingejagt. Der Mann habe seinen 40-Tonner auf der Bundesstraße 292 zwischen Waibstadt und Neckarbischofsheim mit überhöhter Geschwindigkeit mehrmals in den Gegenverkehr gelenkt, teilte die Polizei am Sonntag mit. Entgegenkommende Fahrzeuge hätten abbremsen und im letzten Moment ausweichen müssen. Mehrere Streifenwagen konnten den Lastwagen schließlich stoppen. Ein Alkoholtest bei dem 26-Jährigen ergab einen Wert von mehr als zwei Promille. Sein Führerschein wurde einbehalten und eine Blutprobe angeordnet. Der Mann verbrachte Heiligabend in einer Arrestzelle.

DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.