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News des Tages: Ex-Premier-League-Profi stirbt nach Zusammenbruch im Training

Proteste in USA gegen Trumps Klima-Wandel weiten sich aus +++ Britische Regierung warnt vor weiteren Anschlägen +++ IS-Miliz reklamiert Terroranschlag von London für sich +++ Die Nachrichten des Tages.

Tiote

Cheik Tioté (l.) war erst im Februar von England nach China gewechselt

Die Nachrichten des Tages im stern-Newsticker.

+++ 19.31 Uhr: Polizei gibt Namen von zwei Londoner Attentätern bekannt +++

Die Polizei hat die Namen von zwei der drei Londoner Attentäter bekannt gegeben. Einer von ihnen sei der 27-jährige britische Staatsbürger mit pakistanischen Wurzeln, Khuram Butt, teilten die Ermittler am Montagabend mit. Er sei den Sicherheitsbehörden bekannt gewesen, es habe aber keine Hinweise auf Anschlagspläne gegeben.

Bei dem zweiten Täter handelt es sich um den 30-jährigen Rachid Redouane, erklärte der Chef der nationalen Anti-Terror-Polizei, Mark Rowley. Redouane war demnach möglicherweise "Marokkaner oder Libyer".

Die Attentäter hatten am Samstagabend im Herzen von London mit einem Lieferwagen und Messern sieben Menschen getötet und dutzende weitere verletzt, bevor sie von der Polizei erschossen wurden. Die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) reklamierte die Tat für sich.

+++ 18.49 Uhr: Ex-Premier-League-Profi stirbt nach Zusammenbruch im Training +++

Der frühere Premier-League-Profi Cheik Tioté ist nach einem Zusammenbruch beim Training gestorben. Der 30 Jahre alte frühere Fußball-Nationalspieler der Elfenbeinküste sei während einer Einheit bei seinem Club Beijing Enterprises FC kollabiert, teilte sein Berater Emanuele Palladino mit. "Wir können momentan aus Rücksicht auf die Privatsphäre seiner Familie nicht mehr sagen", erklärte er. Tioté war im Februar vom englischen Club Newcastle United nach China gewechselt. "Ich bin sprachlos und so unglaublich traurig", schrieb der Ex-Hamburger Vincent Kompany auf Twitter, der mit Tioté beim belgischen Club RSC Anderlecht zusammengespielt hatte.

+++ 17.27 Uhr: Betrunkener lässt bei Unfallflucht seine verletzte Familie zurück +++

Ein betrunkener Autofahrer hat nach einem Unfall die Flucht ergriffen, ohne sich um sein verletztes Kind und seine ebenfalls verletzte Frau zu kümmern. Der 36-Jährige war in der Nacht zum Sonntag bei Tuningen im Schwarzwald mit seinem Wagen aus der Kurve getragen worden, berichtete die Polizei am Montag. Er flüchtete zu Fuß geflohen, nachdem er zuvor zwei Verkehrsinseln und ein Verkehrszeichen überfahren hatte und das Auto auf einer Wiese gelandet war. Eine Polizeistreife nahm den Mann wenig später fest. Er bestritt zunächst, etwas mit dem Unfallwagen zu tun zu haben, in dem noch seine Familie saß. Die Frau und das Kind kamen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

+++ 17.07 Uhr: Spanier nach Terroranschlag in London vermisst +++

Seit dem Terroranschlag von London wird in der britischen Hauptstadt ein Spanier vermisst. Es werde "alles Menschenmögliche" getan, um den Mann ausfindig zu machen, teilte die spanische Regierung am Montag mit. "Wir vertrauen darauf, dass ihm nichts Schlimmes passiert ist", sagte Außenminister Alfonso Dastis in Madrid. Gemeinsam mit den Behörden in London werde alles versucht, um den 39-Jährigen zu finden, der in London lebte und arbeitete.

+++ 17.03 Uhr: Russisches Gericht verurteilt Bibliothekarin wegen Extremismus +++

Eine Bibliothekarin ist in Russland wegen Verbreitung verbotener Literatur zu vier Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden. Die ehemalige Leiterin der ukrainischen Bibliothek in der Hauptstadt Moskau, Natalia Scharina, habe Bücher des ukrainischen Nationalisten Dmitri Kortschinski verteilt. Sie habe sich deshalb des Extremismus schuldig gemacht, urteilte ein Moskauer Gericht der Agentur Interfax zufolge. Zudem habe sie Geld veruntreut.

+++ 16.44 Uhr: DFB-Chef Grindel will keine WM in einem Land, das Terror unterstützt +++

DFB-Präsident Reinhard Grindel hat einen Boykott der Fußball-WM 2022 in Katar nach den jüngsten Vorwürfen gegen das Emirat nicht mehr grundsätzlich ausgeschlossen. "Es sind noch fünf Jahre bis zum Anpfiff der WM. In dieser Zeit müssen politische Lösungen vor Boykott-Androhungen den Vorrang haben. Aber eines steht unabhängig davon fest: Grundsätzlich sollte sich die Fußballgemeinschaft weltweit darauf verständigen, dass große Turniere nicht in Ländern gespielt werden können, die aktiv den Terror unterstützen", sagte Grindel in einem auf der Homepage des Deutschen Fußball-Bundes veröffentlichten Interview.

+++ 16.19 Uhr: Privater Raumfrachter "Dragon" an Raumstation ISS angedockt +++

Mit dem privaten Raumfrachter "Dragon" hat erstmals eine bereits benutzte Raumkapsel an der Internationalen Raumstation ISS angedockt. Zwei Astronauten der US-Raumfahrtbehörde Nasa, Jack Fischer und Peggy Whitson, fingen den "Dragon" mithilfe des Roboterarms der ISS ein und befestigten ihn an der Raumstation, wie die Nasa mitteilte.

+++ 16.12 Uhr: Proteste in USA gegen Trumps Klima-Wende weiten sich aus +++

In den USA weitet sich der Widerstand gegen die von Präsident Donald Trump verkündete Abkehr vom Pariser Klima-Abkommen aus. Dutzende US-Bundesstaaten sowie rund 150 Bürgermeister erklärten inzwischen, die Richtlinien der Vereinbarung zum globalen Kampf gegen die Erderwärmung zu respektieren. Tausende Menschen demonstrierten über das Wochenende in US-Städten für den Verbleib in dem Abkommen. Zahlreiche Bundesstaaten, Bürgermeister und Unternehmen wollen zusammen am Weißen Haus vorbei einen Plan an die Vereinten Nationen übermitteln, mit dem die USA ihre im Pariser Abkommen vereinbarten Zielsetzungen für die Verringerung der klimaschädlichen Treibhausgase erfüllen sollen. Der Allianz gehören mit Kalifornien und New York die beiden bevölkerungsreichsten Staaten der USA an.

+++ 16.03 Uhr: Mehrere Tote bei einer Schießerei in Orlando +++

Bei einem bewaffneten Angriff in einem Firmengebäude im US-Bundesstaat Florida sind sechs Menschen getötet worden, darunter der Täter. Nach Angaben der Polizei war der Angreifer ein früherer Angestellter des Unternehmens, der über seine Entlassung "aufgebracht" gewesen sei. Der 45-Jährige feuerte in dem Firmensitz in Orlando um sich und erschoss sich anschließend selbst.
Vier der Opfer des Angriffs in einem Gewerbegebiet der Großstadt starben vor Ort, ein weiteres Opfer später im Krankenhaus, wie der örtliche Polizeichef Jerry Demings sagte. Sie alle waren ehemalige Kollegen des Täters, der mit einer Schusswaffe und einem Messer bewaffnet an seinem früheren Arbeitsplatz aufgetaucht war.

+++ 16.00 Uhr: Ermittler in Pakistan weisen Blasphemievorwurf gegen gelynchten Studenten zurück +++

Ein im April ermordeter pakistanischer Student ist von den Drahtziehern des Lychmords laut Ermittlungen fälschlicherweise der Blasphemie beschuldigt worden. Ein Ermittlerteam von Polizei und Geheimdiensten kam zu dem Schluss, dass weder Mashal Khan noch zwei seiner Freunde Gotteslästerung vorzuwerfen sei. Demnach wurde seine Ermordung von Mitgliedern seines Studentenverbandes sowie von Hochschulangestellten angezettelt, weil er mit seiner Kritik an hohen Studiengebühren und grassierender Korruption an der Universität zunehmend Gehör fand.

+++ 15.55 Uhr: Indische Weltraumrakete erfolgreich getestet +++

Indien hat seine leistungsstärkste Weltraumrakete erfolgreich getestet. Sie startete am Montag vom Weltraumbahnhof Sriharikota an der südostindischen Küste und brachte den gut drei Tonnen schweren Kommunikationssatelliten GSAT-19 in die Erdumlaufbahn. Die Mission sei erfolgreich verlaufen, teilte der Chef der indischen Weltraumbehörde, A.S. Kiran Kumar, mit. Die Nation sei stolz, gratulierte Premierminister Narendra Modi auf Twitter.

+++ 15.47: Schwere Kämpfe in Mossul - Zivilisten auf der Flucht erschossen +++

 In der irakischen IS-Hochburg Mossul hat es schwere Gefechte zwischen der irakischen Armee und der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) gegeben. Rund 20 Zivilisten sollen von den Islamisten getötet worden sein, als sie versuchten, aus dem umkämpften Viertel Al-Sindschili zu fliehen, hieß es aus irakischen Sicherheitskreisen. Die irakische Armee versucht demnach mit einer neuen Offensive, den IS aus der Stadt zu vertreiben.

+++ 14.57 Uhr: Polizei schießt Randalierer in Bayern nieder +++

Die Polizei in der Oberpfalz hat einen 21 Jahre alten Randalierer mit Schüssen gestoppt. Der junge Mann wurde dabei verletzt. Zuvor hatte er in der Nacht zum Sonntag in Obertraubling die Beamten mit einem Messer bedroht und mit Steinen beworfen, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Der polizeibekannte Mann hatte in seiner Wohnung und auf der Straße randaliert. Mit Steinen und bloßen Fäusten habe er an mehreren Fahrzeugen die Scheiben beschädigt, teilte die Polizei weiter mit. Als ein Anwohner ihn vom Fenster aus angesprochen habe, habe er dessen Haustür eintreten wollen und Fensterscheiben am Gebäude eingeschlagen. 

+++ 14.32 Uhr: Mann in Osnabrück übergießt sich mit Benzin und zündet sich an +++

Ein 52-jähriger hat sich am Sonntag in Osnabrück vor einem Eis-Café mit Benzin übergossen und angezündet. Der völlig in Flammen stehende Mann konnte von Gästen mit Decken gelöscht werden und überlebte schwer verletzt, wie die Polizei am Montag mitteilte.
Die Polizei geht von einem Beziehungshintergrund aus: Der Mann habe das Café mutmaßlich gezielt aufgesucht, weil sich seine Ex-Frau dort aufgehalten habe. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen. Ein Notfallseelsorger betreute unter Schock stehende Passanten und Kinder, die den Vorfall beobachtet hatten.

+++ 14.14 Uhr: Kajakfahrer auf dem Rhein von Blitz erschlagen +++

Auf dem Rhein in Hessen ist ein Kajakfahrer während eines Gewitters von einem Blitz erschlagen worden. Der Mann wurde am Samstag kopfüber im Wasser treibend bei Lorch aufgefunden, wie die Wasserschutzpolizei am Montag in Rüdesheim mitteilte. Der bewusstlose 43-Jährige konnte von Rettungskräften zunächst noch reanimiert werden, erlag dann aber am Sonntag seinen schweren Verletzungen. Der Mann galt als erfahrener Sportler, hatte aber offenbar das Wetter falsch eingeschätzt. Er war alleine unterwegs. Der Blitz war der Polizei zufolge direkt in seinen Körper eingeschlagen.

+++ 13.51 Uhr: Hamas-Führung verlässt Hauptquartier in Katar +++

Führende Mitglieder der radikalislamischen Palästinenserorganisation Hamas verlassen das langjährige Hauptquartier in der Golfmonarchie Katar. Die zweitgrößte Palästinensergruppe wird unter anderem von den USA, Israel und der EU als Terrororganisation eingestuft.

Katar hat nach Medienberichten die Hamas-Führung zur Ausreise aufgefordert. Der Hamas-Politiker Salih al-Bardawil nannte die Berichte "komplett unwahr". Nach seiner Darstellung organisiert sich die kürzlich gewählte Führung der Hamas neu, weil dies für ihre Arbeit notwendig sei. Die Beziehungen zwischen Katar und Hamas seien gut. 

+++ 13.47 Uhr: Labour-Chef Corbyn fordert May zum Rücktritt auf +++

Nach dem Terroranschlag von London hat der Chef der oppositionellen Labour-Partei, Jeremy Corbyn, Regierungschefin Theresa May zum Rücktritt aufgefordert. Wenige Tage vor der britischen Parlamentswahl verwies Corbyn darauf, dass May in ihrer Zeit als Innenministerin mitverantwortlich dafür gewesen sei, dass es heute 20.000 weniger Polizisten gebe als 2010. Nun aber stelle die Premierministerin die geringe Stärke der Sicherheitskräfte als Problem dar. Die Regierungschefin hatte die Vorwürfe bereits mehrmals zurückgewiesen. Die Polizei sei gut für den Anti-Terror-Kampf gerüstet. 

+++ 12.40 Uhr: Theresa May hält weiteren Anschlag für "sehr wahrscheinlich" +++

Die britische Premierministerin Theresa May befürchtet einen weiteren Terroranschlag in Großbritannien. Die Behörden schätzten die Gefahr für die nationale Sicherheit weiterhin als "schwerwiegend" ein, sagte May nach einem Krisentreffen mit Vertretern der wichtigen Sicherheitsbehörden in London. "Das bedeutet, dass ein terroristischer Angriff sehr wahrscheinlich ist."

May verurteilte den Terroranschlag vom Samstagabend als Attacke auf die freie Welt. "Das war ein Angriff auf London und auf das Vereinigte Königreich. Aber es war auch ein Angriff auf die freie Welt." Es sei nun klar, dass es Opfer verschiedener Nationalitäten gebe. May bestätigte zudem, dass die Identität der mutmaßlichen Attentäter der Polizei bekannt sei. Die Regierungschefin lobte erneut die Polizisten und Rettungskräfte für ihren "außerordentlichen Heldenmut".

+++ 11.14 Uhr: Geiselnahme in Gefängnis im Elsass - Häftlinge geben auf +++

In einem Gefängnis im Elsass haben zwei Häftlinge einen Wärter in ihre Gewalt gebracht, nach zehn Stunden aber aufgegeben. Der Bedienstete blieb unverletzt. Der Vorfall ereignete sich am Sonntagabend in Ensisheim bei Mulhouse an der Grenze zu Baden-Württemberg, wie das französische Justizministerium mitteilte. Den beiden schloss sich später ein dritter Mann an. Einer der Insassen habe einem Wärter die Schlüssel entwendet und die Zelle von zwei weiteren Häftlingen geöffnet, berichtete die Regionalzeitung "Dernières Nouvelles d'Alsace". "Das ist ein Häftling, der schon Erfahrung als Geiselnehmer hat", sagte der zuständige Präfekt Laurent Touvet. Die Umstände des "schweren Zwischenfalls" sollen nun aufgeklärt werden, hieß es vom Justizministerium weiter.

+++ 10.37 Uhr: Zahl der Todesopfer bei Protesten in Venezuela auf 65 gestiegen +++

Zwei Monate nach Beginn der politischen Unruhen in Venezuela ist die Zahl der Todesopfer auf 65 gestiegen. Ein 22-Jähriger, der Mitte Mai bei einer Demonstration mit Benzin übergossen und angezündet wurde, erlag nach Angaben der Staatsanwaltschaft am Sonntag seinen schweren Brandverletzungen. Der inhaftierte Oppositionspolitiker Leopoldo López rief die Regierungsgegner dazu auf, ihre Protestaktionen gegen Präsident Nicolás Maduro fortzusetzen.

+++ 9.57 Uhr: Golfstaaten brechen diplomatische Bezieheungen zu Katar ab +++

Wegen des Vorwurfs der Terrorunterstützung haben mehrere Golfstaaten die diplomatischen Beziehungen zum Nachbarland Katar abgebrochen. Saudi-Arabien, Bahrain, die Vereinigten Arabischen Emirate sowie Ägypten warfen Katar vor, Terroristen zu unterstützen oder zu beherbergen. Katar bezeichnete die Schritte als "ungerechtfertigt". Es handelt sich um die schwerste diplomatische Krise in der Region seit Jahren. Saudi-Arabien habe sämtliche diplomatischen Beziehungen zu Katar abgebrochen, um seine "nationale Sicherheit vor den Gefahren von Terrorismus und Extremismus zu schützen", zitierte die Nachrichtenagentur SPA einen Regierungsvertreter. Grund seien "grobe Verfehlungen der Behörden in Katar in den vergangenen Jahren". So gewähre das Land terroristischen Gruppen wie der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS), Al-Kaida und der Muslimbruderschaft Unterschlupf.

+++ 9.46 Uhr: Londoner Polizei: Wir wissen, wer die Täter sind +++

Nach dem Terroranschlag von London hat die Polizei nach eigenen Angaben die drei Attentäter identifiziert. Die Namen würden veröffentlicht, "sobald es die Ermittlungen erlauben", teilte die Londoner Polizei mit. Jetzt gehe es darum, herauszufinden, ob die Männer weitere Helfer bei der Planung des Anschlags gehabt hätten, sagte Polizeichefin Cressida Dick. Die Angreifer selbst waren nach ihrer Tat von der Polizei erschossen worden.

Terroranschlag: Londoner flieht mit Bier in der Hand - und wird dafür gefeiert

+++ 9.39 Uhr: 42-Jährige stirbt bei Dachstuhlbrand in Oldenburg +++

Nach einem Dachstuhlbrand im niedersächsischen Rastede ist am Sonntagabend eine 42-jährige Frau tot aufgefunden worden. Eine weitere Frau im Alter von 68 Jahren wurde mit Rauchvergiftung und leichten Brandverletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert, wie die Polizei in Oldenburg mitteilte. Das Feuer war demnach am Pfingstsonntag gegen 10.00 Uhr ausgebrochen. Im Zuge der Löscharbeiten wurde die 42-Jährige tot geborgen. Die Todesursache war zunächst unklar, ebenso wie der Grund für den Brand. Der Sachschaden wird von der Polizei auf 150.000 Euro geschätzt.

+++ 9.05 Uhr: 24-jähriger Deutscher bei Bergtour in Tirol ums Leben gekommen +++

Ein 24-jähriger Deutscher ist bei einer nächtlichen Bergtour in Österreich tödlich verunglückt. Die Leiche des Mannes wurde auf dem Berg Sorgschrofen in Tirol von einer Wandergruppe entdeckt, wie die Nachrichtenagentur APA unter Berufung auf die Polizei meldete. Ein weiterer Deutscher, der offenbar mit dem 24-Jährigen unterwegs war, erlitt demnach schwere Verletzungen. Der 23-Jährige wurde mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Die beiden Männer waren dem Bericht zufolge am Sonntagnachmittag bei einer privaten Feier auf einer Alm zu Gast. Bei der Party sei auch Alkohol geflossen. Gegen 20.30 Uhr seien die beiden Deutschen dann zu einer nächtlichen Bergtour aufgebrochen. Der genaue Unfallhergang muss nach Polizeiangaben noch ermittelt werden. Der verletzte 23-Jährige konnte noch nicht befragt werden. 

+++ 8.25 Uhr: Weitere Festnahmen nach Anschlag in London +++

Nach dem Anschlag in London hat die Polizei weitere Festnahmen vermeldet. Bei Durchsuchungen im Osten der britischen Hauptstadt seien mehrere Verdächtige in Gewahrsam genommen worden, teilte Scotland Yard mit. Die Razzien fanden demnach in den Vierteln Newham und Barkin statt. Bereits am Sonntag waren Einsatzkräfte zu Razzien im multi-ethnischen Viertel Barking ausgerückt. Dabei wurden sieben Frauen und fünf Männer im Alter zwischen 19 und 60 Jahren festgenommen. Einer der Festgenommenen, ein 55-jähriger Mann, wurde später wieder freigelassen.

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+++ 7.21 Uhr: 22 Tote bei Busunfall in Indien +++

Bei einem Unfall im Norden Indiens sind am Montag mindestens 22 Menschen getötet worden. Ein Bus kollidierte im Bundesstaat Uttar Pradesh mit einem Lkw, wie die Polizei mitteilte. Für die Passagiere wurde der Bus, der nach dem Zusammenstoß in Flammen aufging, zur tödlichen Falle: Die Türen wurden durch den Aufprall beschädigt und ließen sich nicht mehr öffnen. Zwar gelang es einigen Insassen, die Fensterscheiben einschlagen und sich so zu befreien. Für 22 Menschen kam aber jede Hilfe zu spät. Die Rettungskräfte konnten nur noch ihre verkohlten Leichen aus dem Bus bergen. Die Polizei nahm Ermittlungen zur Unfallursache auf. In Indien sterben nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation jedes Jahr etwa 230.000 Menschen bei Verkehrsunfällen. Ursachen sind unter anderem die schlechten Straßen, der Zustand der Fahrzeuge und waghalsiges Verhalten am Steuer. 

+++ 6.02 Uhr: Alkohol und Drogen: Wilde Verfolgungsfahrt mit der Polizei +++

Bei Geschwindigkeiten von bis zu 180 Kilometern pro Stunde hat sich ein unter Drogen- und Alkoholeinfluss stehender 33-Jähriger in Karlsruhe eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Dabei wurde ein Beamter in der Nacht zum Montag leicht verletzt, wie die Polizei mitteilte. Der Mann war am späten Sonntagabend in eine Kontrolle geraten, weil er ohne Licht und mit eingeschaltetem Warnblinker unterwegs war. Doch anstatt anzuhalten, drückte er aufs Gas. Mehrere Streifenwagen verfolgten daraufhin das Auto des Mannes bis nach Rheinland-Pfalz. Dabei rammte der Flüchtende mit seinem Fahrzeug einen der Polizeiwagen. Ein Beamter erlitt leichte Verletzungen. Nach rund 50 Kilometern gelang es der Polizei, das Fahrzeug zu stoppen. Der 33-Jährige kam ins Polizeigewahrsam, um seinen Rausch auszuschlafen. Einen Führerschein hatte er nicht.

+++ 5.23 Uhr: Diplomatische Offensive gegen Katar +++

Das Emirat Katar ist überraschend von seinen Nachbarn isoliert worden. In einer offenkundig konzertierten Aktion brachen Bahnrain, Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und auch Ägypten alle diplomatischen Beziehungen zu Katar ab. Wie der Sender Al-Arabiya berichtete, erklärten die unmittelbaren Nachbarn des Emirats zudem alle Grenzen für geschlossen und forderten die Bürger Katars auf, ihre jeweiligen Länder in spätestens 14 Tagen zu verlassen. Grund für diese Maßnahme sei Dohas "anhaltende Unterstützung des Terrorismus im Jemen und in Syrien".

+++ 4.19 Uhr: Betrunkener gleich zwei Mal in einer Nacht hinterm Steuer erwischt +++

Gleich zwei Mal innerhalb weniger Stunden ist ein 34 Jahre alter Mann in der Region Hannover betrunken am Steuer seines Autos erwischt worden. Das erste Mal fiel er den Beamten am Sonntagabend bei einer Kontrolle in Laatzen auf, wie die Polizei mitteilte. Den Mann umgab eine Alkoholfahne. Er stieg aus dem Wagen und rannte davon. Doch die Beamten konnten ihn schnell einholen. Sie machten "eine deutliche Ansage" und händigten ihm die Autoschlüssel wieder aus. Nur wenige Stunden später und immer noch betrunken geriet der Mann erneut in eine Kontrolle, diesmal in der Stadt Hemmingen. Nun drückte er aufs Gas, stellte den Wagen kurz danach ab und floh zu Fuß weiter. Mit Hilfe eines Polizeihubschraubers konnte er gefunden werden.

+++ 1.08 Uhr: Weltbank korrigiert erstmals seit vier Jahren Wachstumsrate nicht nach unten +++

Die Weltbank hat erstmals seit Jahren ihre globale Wachstumsprognose nicht nach unten korrigiert. "Wir haben unsere Wachstumsprognose zum ersten Mal seit vier Jahren nicht gesenkt und ich denke, dass das ein gutes Zeichen ist", sagte der Weltbank-Ökonom Ayhan Kose in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AFP. "Das Wachstum festigt sich." Die Weltbank geht für dieses Jahr von einem globalem Wirtschaftswachstum von 2,7 Prozent aus, für 2018 und 2019 rechnet sie sogar mit einer Wachstumsrate von 2,9 Prozent. Dass das in Washington ansässige Institut seine Prognose vom Januar beibehält, führte Kose darauf zurück, dass die wirtschaftlichen Risiken abgenommen hätten. 

+++ 0.01 Uhr: IS-Miliz reklamiert Terroranschlag von London für sich +++

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat den Terroranschlag in London für sich reklamiert. Kämpfer des Islamischen Staates hätten die Tat ausgeführt, meldete das IS-Sprachrohr Amak in einem Bekenntnis im Internet. Dieses konnte zunächst nicht auf Echtheit überprüft werden. Es wurde aber über für den IS üblichen Kanäle und in der üblichen Form verbreitet. Bei dem Anschlag in London waren am späten Samstagabend sieben Menschen getötet worden. Knapp 50 Menschen wurden verletzt. Die Polizei erschoss anschließend die drei mutmaßlichen Attentäter.

fin / DPA / AFP