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News des Tages: Israel fliegt Vergeltungsangriffe im Gazastreifen

Schwedische Soldatin bei Militärübung von Panzer überfahren +++ Boeing von United Airlines auf Langstreckenflug notgelandet +++ Netanjahu verkürzt wegen Raketenangriffs USA-Reise +++ Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker.

Ein Krater nach dem israelischen Luftangriff auf ein Gebiet der Hamas im Gazastreifen

Ein Krater nach dem israelischen Luftangriff auf ein Gebiet der Hamas im Gazastreifen am 15. März. Am Montag gab es weitere Angriffe. 

AFP

Die wichtigsten Meldungen im Überblick:

  • Obama kriegt Lanxess Arena wohl nicht voll (14.22 Uhr)
  • Schwedische Soldatin bei Militärübung von Panzer überfahren (12.02 Uhr)
  • Boeing von United Airlines auf Langstreckenflug notgelandet (9.44 Uhr)
  • Netanjahu kündigt nach Raketenangriff auf Israel "kraftvolle" Reaktion an (8.03 Uhr)
  • Berichte: Haus in Israel von Rakete getroffen (5.58 Uhr)

Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker:   

+++ 20.02 Uhr: Büro des Hamas-Chefs Hanija bei Luftangriff zerstört  +++

Israels Luftwaffe hat nach Militärangaben das Büro von Ismail Hanija angegriffen, Chef der im Gazastreifen herrschenden radikal-islamischen Hamas. Israelische Kampfjets hätten Raketen auf sein Hauptquartier in der Stadt Gaza abgefeuert, berichteten auch palästinensische Medien. Das Gebäude sei dabei vollkommen zerstört worden. Es gab keine Berichte zu möglichen Verletzten. Zuvor waren zwei weitere Gebäude der Hamas in Gaza bei Luftangriffen zerstört worden. Israel reagierte damit auf einen Raketenangriff aus dem Gazastreifen, bei dem ein Haus nordöstlich von Tel Aviv demoliert wurde. Sieben Menschen erlitten Verletzungen, darunter Kleinkinder.

+++ 19.11 Uhr: Unterhaus debattiert über weitere Schritte im Brexit-Prozes +++

Das britische Parlament hat mit der Debatte über die weiteren Schritte beim geplanten EU-Austritt des Landes begonnen. Mit den Abstimmungen wird am späten Montagabend gegen 23 Uhr gerechnet. Parlamentspräsident John Bercow wählte drei Änderungsanträge zur Beschlussvorlage der Regierung aus. 

+++ 17.31 Uhr: Trump erkennt Souveränität Israels über den Golan an +++

Donald Trump hat Israels Souveränität über die besetzten syrischen Golanhöhen anerkannt. In Anwesenheit des israelischen Regierungschefs Benjamin Netanjahu unterzeichnete Trump im Weißen Haus ein entsprechendes Dekret. Der US-Präsident hatte sich am Donnerstag dafür ausgesprochen, die seit 1967 besetzten Golanhöhen als Teil Israels anzuerkennen, und damit international Proteste ausgelöst.

+++  17.07 Uhr: Israel fliegt Vergeltungsangriffe im Gazastreifen +++

Nach dem Raketenangriff bei Tel Aviv mit sieben Verletzten hat Israel Vergeltungsangriffe im Gazastreifen geflogen. Die israelische Armee erklärte am Montag, die Angriffe auf "Hamas-Terror-Ziele" hätten begonnen. Israelische Hubschrauber hätten eine Einrichtung des militärischen Arms der radikalislamischen Palästinenserorganisation im Westen des Gazastreifens mindestens drei Mal angegriffen, berichteten Augenzeugen.

+++ 16.46 Uhr: May: Weiter keine ausreichende Unterstützung für Brexit-Abkommen +++

Die britische Premierministerin Theresa May sieht noch immer keine ausreichende Unterstützung für das Vertragspaket zum EU-Austritt ihres Landes. Das sagte May im Parlament.

+++ 16.39 Uhr: Kostenloses WLAN in allen IC-Zügen ab Ende 2021 +++

Bahnkunden können bald nicht nur im ICE, sondern auch im Intercity kostenloses WLAN nutzen. Bis Ende 2021 sollen alle IC-Züge für insgesamt 30 Millionen Euro mit der gleichen Internet-Technik ausgerüstet werden, die jetzt schon in den ICE verbaut ist. Ein Bahn-Sprecher bestätigte einen entsprechenden Bericht der Funke-Mediengruppe, verwies für Details aber auf eine Pressemitteilung, die am Dienstag veröffentlicht werden sollte. Bereits seit Mitte März sind laut dem Funke-Bericht einige IC-Züge testweise mit kostenlosem WLAN unterwegs. In den kommenden drei Jahren würden rund 1000 Intercitys umgerüstet.

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+++ 15.04 Uhr: Anwalt: Saudische Schwestern erhalten Asyl und verlassen Hongkong +++

Zwei den Islam ablehnende saudische Schwestern, die seit September in Hongkong untergetaucht sind, haben in einem ungenannten Land Asyl erhalten. "Nach sechs Monaten, in denen sie sich vor den saudischen Behörden und ihren Familien in Hongkong versteckt hatten, haben es diese starken, mutigen und entschlossenen jungen Frauen endlich geschafft, humanitäre Visa für ein Drittland zu erhalten", erklärte ihr Anwalt Michael Vidler in einer Stellungnahme.

Den Aufenthaltsort der Schwestern nannte der Anwalt im Interesse ihrer Sicherheit nicht. In Saudi Arabien droht ihnen demnach wegen Abfall vom Glauben die Todesstrafe.

+++ 14.55 Uhr:  Zoll deckt mehr Verstöße gegen Mindestlohngesetz auf +++

Der Zoll hat im vergangenen Jahr mehr Verstöße gegen das Mindestlohngesetz sowie mehr Fälle von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung aufgedeckt. Beim Mindestlohn sei die Zahl von 1316 Fällen im Jahr 2015 auf 6220 im Jahr 2018 gestiegen, teilte das Bundesfinanzministerium in Berlin mit. In 2744 Fällen sei der Mindestlohn unterschritten worden. Im Rahmen der Bekämpfung von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung wurden demnach rund 111.000 Ermittlungsverfahren wegen Straftaten eingeleitet. 2017 waren es noch rund 108.000 gewesen. 

+++ 14.54 Uhr: Fünfjährige verschwindet aus Wohnung - Großfahndung verpufft +++

Ein aus einer Wohnung verschwundenes Kind hat in München eine Großfahndung der Polizei ausgelöst. Wie die Beamten mitteilten, hatte die Mutter ihre fünfjährige Tochter nachts allein in der Wohnung zurückgelassen. Als die 30-Jährige nach zwei Stunden in der Nacht zum Sonntag zurückkam, war das Kind verschwunden. Die Frau alarmierte die Polizei, die daraufhin Polizeihubschrauber und Hundestaffel anforderte. 

Doch dann kam heraus: Das Kind war nicht weggelaufen oder gekidnappt worden, sondern bei der Nachbarin untergekommen. Die Frau hatte die Fünfjährige weinen hören und sie daraufhin zu sich genommen. Ob die Mutter ihre Aufsichtspflicht verletzt hat, wird nun geprüft.

+++ 14.48 Uhr: Gasleitung beschädigt - Bauarbeiter hält Daumen drauf +++

Ein Bauarbeiter hat in Ratingen bei Düsseldorf eine leckgeschlagene Gasleitung mit seinem Daumen abgedichtet. "Er hat so verhindert, dass eine größere Menge Gas austreten konnte", sagte ein Feuerwehrsprecher. Als die Feuerwehr an der Einsatzstelle eintraf, hockte der Bauarbeiter in der Grube und hielt den Daumen auf das Loch in der Leitung.

Mit Hilfe der Stadtwerke gelang es, den Arbeiter zu erlösen und seinen Daumen durch Dichtmaterial zu ersetzen. Zur Nachahmung wollte die Feuerwehr die Aktion nicht empfehlen, aber: "Das ist eine pragmatische Lösung und funktioniert, solange man dabei keinen Funken verursacht."

+++ 14.45 Uhr: Thailands Ex-Premier Thaksin spricht von "Wahlbetrug" +++

Thailands ehemaliger Premierminister Thaksin Shinawatra hat den regierenden Militärs Wahlbetrug in großem Stil vorgeworfen. Der Ex-Regierungschef sprach in einem Beitrag für die "New York Times" (Dienstag) von zahlreichen Manipulationen bei der Parlamentswahl am Sonntag. Der Militärregierung von Premierminister Chan-o-cha hielt er vor: "Sie haben keinerlei Scham. Sie wollen um jeden Preis an der Macht bleiben." 

Thaksin war 2006 von den Militärs gestürzt worden. Er lebt inzwischen im Ausland, mischt in Thailands Politik aber weiterhin entscheidend mit. Die von ihm gegründete Partei Pheu Thai liegt nach Angaben der vom Militär eingesetzten Wahlkommission in der Auszählung auf dem zweiten Platz, hinter der Partei der Militärs. Sie hofft aber immer noch, an die Regierung zu kommen. Seit 2001 hatten Shinawatra-Parteien in Thailand jede Wahl gewonnen.

+++ 14.42 Uhr: Kramp-Karrenbauer: Keine Differenz zu Schäuble bei EU-Mindestlohn +++

Die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer sieht keine Differenzen mit Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) in der Frage eines europäischen Mindestlohns. Sie habe Schäuble nicht so verstanden, dass er einen Mindestlohn über ganz Europa wolle, sagte sie in Berlin bei der Vorstellung des gemeinsamen Europa-Wahlprogramms von CDU und CSU. Die Lebensverhältnisse in den europäischen Staaten müssten sich aufeinander zubewegen, man wolle aber kein einheitliches europäisches Sozialsystem. "In dieser Tradition steht auch Wolfgang Schäuble." 

Schäuble hatte den Vorschlag des französischen Präsidenten Emmanuel Macron, einen europäischen Mindestlohn einzuführen, in der "Welt am Sonntag" einen "bemerkenswerten Vorschlag" genannt.

+++ 14.22 Uhr: Obama kriegt Lanxess Arena wohl nicht voll +++

Ex-US-Präsident Barack Obama bekommt die Kölner Lanxess Arena bei seinem Auftritt am 4. April voraussichtlich nicht voll. Insgesamt 15.000 Tickets stünden zum Verkauf, sagte ein Sprecher der Veranstalter "Gedankentanken". Nach jetzigem Stand rechne man mit mehr als 10.000 Besuchern. Die Preise reichen von 70 bis 5000 Euro.

Der frühere Präsident lässt sich am Donnerstag kommender Woche für etwa eine Stunde in der Lanxess-Arena interviewen. Das Gespräch ist Teil eines vierstündigen "World Leadership Summit". Dabei geht es um die Frage, was gute Führung heute bedeutet. Außer Obama sprechen unter anderem US-Bestsellerautor John Strelecky ("Das Café am Rande der Welt"), der Bonner Unternehmer Frank Thelen und die Management-Trainerin Sabine Asgodom.

+++ 13.45 Uhr: Mindestens 13 Tote nach Unwettern in mehreren Teilen Irans +++

Bei Unwettern und Überschwemmungen in mehreren Teilen Irans hat es nach amtlichen Angaben mindestens 13 Tote und mehr als 40 Verletzte gegeben. Am heftigsten waren laut Medienberichten die Überschwemmungen in den Provinzen Golestan und Masandaran in Nordiran und in Fars im Süden. In den nördlichen Provinzen seien zwei, im Süden elf Menschen ums Leben gekommen. Weil es landesweit regnete, gab es am Montag auch Warnmeldungen für andere Provinzen, unter anderem für die Hauptstadt Teheran. Viele Iraner sind wegen der persischen Neujahrsferien gerade auf Reisen.

+++ 13.22 Uhr: Neue Suche nach Rebecca an See in Ost-Brandenburg +++

Die Suche nach der vermissten Berliner Schülerin Rebecca ist an einem kleinen See in Ost-Brandenburg fortgesetzt worden. Die Kriminalpolizei sei mit Spürhunden und Unterstützung vom Technischen Hilfswerk (THW) am Herzberger See unterwegs, sagte eine Polizeisprecherin. Laut der Zeitung "B.Z." sollen auch Taucher dabei sein. Das bestätigte die Polizei nicht. 

Der Herzberger See liegt östlich des Scharmützelsees. Er ist etwa einen Kilometer lang und sehr schmal. In der dortigen Umgebung hatte die Polizei bereits in der vergangenen Woche mit Spürhunden gesucht.

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+++ 12.28 Uhr: Rottweiler beißt Kind tot - 18 Monate Haft für Hundesbesitzerin +++

Eine Hundebesitzerin ist nach einem tödlichen Angriff ihres Rottweilers auf ein kleines Kind in Wien wegen fahrlässiger Tötung zu 18 Monaten Haft verurteilt worden. Ein Jahr davon setzte das Landgericht Wien in seinem noch nicht rechtskräftigen Urteil zur Bewährung aus. Außerdem erhielten die Eltern und Großeltern des Opfers 65.000 Euro Trauerschmerzensgeld zugesprochen. Der Hund hatte im September 2018 den 17 Monate alten Jungen, der in Begleitung seiner Großeltern unterwegs war, auf offener Straße attackiert. Das angeleinte Tier hatte sich losgerissen. Die 49-jährige Hundehalterin hatte 1,4 Promille Alkohol im Blut. Das Kind erlitt schwerste Kopf- und Schädelverletzungen und starb zweieinhalb Wochen später in einem Krankenhaus.

+++ 12.02 Uhr: Schwedische Soldatin bei Militärübung von Panzer überfahren +++

Bei einer Militärübung in Schweden ist eine Soldatin ums Leben gekommen. Wie das schwedische Militär mitteilte, starb sie in der vergangenen Nacht während der Winterübung "Northern Wind" in der nordschwedischen Provinz Norrbotten. Weitere Verletzte habe es bei dem Vorfall nicht gegeben. Die Frau im Alter zwischen 40 und 50 Jahren sei von einem Panzer überfahren worden, sagte eine Militärsprecherin der Deutschen Presse-Agentur (DPA). Weitere Hintergründe des Unglücks wurden zunächst nicht bekannt.

+++ 12.01 Uhr: Insolvenzverwalter: Rettung der insolventen Airline Germania geplatzt +++

Die Rettung der insolventen Berliner Fluggesellschaft Germania ist gescheitert. Alle seriösen Bieter seien abgesprungen, teilte der vorläufige Insolvenzverwalter Rüdiger Wienberg mit. Eine Stilllegung sei nicht mehr abzuwenden. "Die Mitarbeiter erhalten nun in den nächsten Tagen die Kündigungen und werden zusätzlich zum Anfang April freigestellt", hieß es in der Mitteilung weiter. Anfang Februar hatte die Airline mit fast 1700 Mitarbeitern Insolvenz angemeldet. Germania steuerte viele Reiseziele im Mittelmeerraum an. Jährlich beförderte die Airline nach eigenen Angaben mehr als vier Millionen Passagiere.

+++ 11.46 Uhr: Polizei leitet Untersuchungen zu Kreuzfahrtdrama in Norwegen ein +++

Die Polizei in Norwegen hat nach dem glimpflich ausgegangenen Drama um das Kreuzfahrtschiff "Viking Sky" Untersuchungen eingeleitet. Es handele sich um einen routinemäßigen Vorgang, erklärte die Polizei der Provinz Møre og Romsdal laut mehreren norwegischen Medien. Ein Verdacht, dass sich jemand strafbar gemacht habe, bestehe nicht. 

Auch andere Behörden wie die staatliche Havariekommission wollten überprüfen, wie es am Samstag zu den Motorproblemen des Schiffes kommen konnte. Die Polizei wollte darüber hinaus auch die Motorhavarie eines weiteren Schiffes in dem Gebiet, des Frachters "Hagland Captain", untersuchen.

+++ 11.35 Uhr: Einbrecher genießt Luxusleben in Prager Villa +++

Ein Einbrecher hat in einer Villa in Prag ein Wochenende lang im Luxus gelebt. Er habe im Ehebett der Besitzer geschlafen, den Kühlschrank leer gegessen und die feinen Anzüge des Hausherrn anprobiert, teilte ein Sprecher der tschechischen Polizei mit. Bei seiner Festnahme durch die Polizei trug der Eindringling eine Streifenkrawatte aus der eleganten Ausgehgarderobe. Die Villenbewohner hatten die Beamten nach der Rückkehr von einem Wochenendausflug alarmiert. Wie sich herausstellte, war der 67 Jahre alte Mann in seinem Heimatland Polen als vermisst gemeldet. Bei einer Verurteilung wegen Hausfriedensbruchs drohen ihm nach Angaben der Ermittler bis zu zwei Jahre Haft.

+++ 11.27 Uhr: Richter erlässt sechs Haftbefehle nach Antiterrorrazzia im Rhein-Main-Gebiet +++

Nach der Antiterrorrazzia vom vergangenen Freitag in Hessen und Rheinland-Pfalz sitzen sechs der zunächst festgenommenen elf  Verdächtigen in Untersuchungshaft. Ein Richter erließ Haftbefehl gegen die sechs Beschuldigten, wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft in Frankfurt am Main am Montag sagte. Die übrigen fünf vorläufig Festgenommen wurden demnach nicht dem Haftrichter vorgeführt und befinden sich wieder auf freiem Fuß. Mit der Razzia durchkreuzten die Sicherheitsbehörden offenbar Vorbereitungen für einen islamistischen Anschlag. Bei den Hauptbeschuldigten handelt es sich um einen 21-Jährigen aus Offenbach und zwei 31-jährige Brüder aus Wiesbaden, die der salafistischen Szene im Rhein-Main-Gebiet angehören sollen.

+++ 11.15 Uhr: Würzburger Kinderporno-Fall: Suche nach Opfern im Mittelpunkt +++

Im Würzburger Kinderporno-Fall konzentrieren sich die Ermittler derzeit auf die Suche nach den Opfern. Es gebe eine "große Bandbreite an Tatorten", eine große Zahl von Kontaktmöglichkeiten zu Kindern - "und das über einen mehrjährigen Zeitraum", sagte Oberstaatsanwalt Christian Schorr von der Zentralstelle Cybercrime Bayern bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg. Die beiden Pflegekinder des Verdächtigen zählten den Erkenntnissen zufolge nicht zu den Opern. Der 37-jährige Sprachtherapeut und sein Partner hatten seit Jahren einen vierjährigen Jungen und ein fünfjähriges Mädchen betreut. 

Die Stadt habe die Kinder rechtsmedizinisch untersuchen lassen, sagte eine Sprecherin der Stadt. Beide seien physisch und psychisch wohlauf. Sie seien bei Bereitschaftspflegeeltern untergekommen.

+++ 10.38 Uhr: Zahl der Toten nach Chemie-Explosion in China steigt auf 78 +++

Nach der Explosion in einem chinesischen Industriepark ist die Zahl der Opfer weiter gestiegen. 78 Menschen kamen bei dem Unglück ums Leben, teilte die Lokalregierung der ostchinesischen Stadt Yancheng mit. 56 der Toten seien identifiziert. Mehr als 600 Menschen waren bei der Explosion am vergangenen Donnerstag verletzt worden. Etwa 100 von ihnen wurden nach offiziellen Angaben schwer verletzt.

Die Druckwelle der Chemie-Explosion beschädigte noch weit außerhalb des Werks zahlreiche Autos und Gebäude. Ausgelöst wurde das Unglück möglicherweise von einem Feuer in der Fabrik der Firma Jiangsu Tianjiayi.

+++ 10.35 Uhr: Fluggesellschaft Ethiopian Airlines spricht Boeing trotz Absturz Vertrauen aus +++

Die äthiopische Fluggesellschaft Ethiopian Airlines hat dem US-Flugzeughersteller Boeing trotz des Absturzes einer Maschine vom Typ 737 MAX 8 Anfang März das Vertrauen ausgesprochen. Unternehmenschef Tewolde GebreMariam erklärte, Ethiopian Airlines "glaubt an Boeing". Der US-Hersteller sei "seit Jahren unser Partner".      Am 10. März war eine 737 MAX 8 der Ethiopian Airlines mit 157 Menschen an Bord kurz nach dem Start in Addis Abeba abgestürzt. Im Oktober verunglückte eine Lion-Air-Maschine des gleichen Typs vor der indonesischen Insel Java. Die Abstürze wiesen Ähnlichkeiten auf, weshalb die gesamte Flotte des 737 MAX seit anderthalb Wochen nicht mehr fliegen darf. 

Boeing 737 Max 8

+++ 10.32 Uhr: Flugzeuginsassen nach Bruchlandung im Regenwald in Peru wiedergefunden +++

Nach einer Bruchlandung im Amazonas-Regenwald in Peru sind vier Insassen eines Kleinflugzeugs gesund und wohlbehalten geborgen worden. "Es ist ein Wunder, dass wir am Leben sind", sagte der nahezu unverletzte Pilot Jeffrey Pinedo Pérez dem peruanischen Sender PPP. Seine 15-jährige Erfahrung als Pilot und "Gottes Hand" hätten bei der Landung mitten im Wald geholfen.    

Die vier Insassen des Flugzeugs waren seit Samstag vermisst worden. Schlechtes Wetter hatte die Rettungsaktion im Amazonasgebiet aber zunächst verhindert. Ein in den Baumwipfeln verfangener Flügel hatte nach Angaben des Verteidigungsministeriums schließlich dazu geführt, dass zwei Rettungsflugzeuge der peruanischen Luftwaffe den Piloten und seine drei Passagiere lokalisieren konnten. 

+++ 10.28 Uhr: Israel verlegt nach Raketenangriff weitere Truppen an Gaza-Grenze +++

Nach einem Raketenangriff aus dem Gazastreifen auf ein Haus nordöstlich von Tel Aviv verlegt Israel weitere Truppen in die Nähe des Palästinensergebiets am Mittelmeer. Eine israelische Armeesprecherin sagte, man wolle zwei Brigaden entsenden, Infanterie und Panzer. Außerdem solle eine begrenzte Anzahl von Reservisten in verschiedenen Einheiten für spezifische Aufgaben einberufen werden. 

Eine aus Rafah im südlichen Gazastreifen abgefeuerte Rakete habe das Haus in der Gemeinschaftssiedlung Mischmeret direkt getroffen, sagte die Sprecherin. Nach Angaben von Sanitätern wurden sieben Menschen verletzt, darunter auch kleine Kinder. Das Gebäude wurde schwer beschädigt.

+++ 9.44 Uhr: Boeing 787-900 von United Airlines auf Langstreckenflug notgelandet +++

Eine Boeing 787-900 der US-Fluggesellschaft United Airlines mit 256 Passagieren an Bord ist in Neukaledonien notgelandet. Die Maschine wurde auf einem Langstreckenflug von Australien in die USA in das französische Überseegebiet im Pazifik umgeleitet, weil offenbar Rauch aus dem Cockpit kam, wie ein Mitarbeiter der Betreiberfirma des Flughafens von Nouméa der Nachrichtenagentur AFP sagte. Die Passagiere hätten das Flugzeug nach der Landung "in Ruhe" verlassen.    

Die Maschine war im australischen Melbourne gestartet und sollte planmäßig nach Los Angeles fliegen. Wegen des Notfalls wurde das Flugzeug nach Neukaledonien umgeleitet, das rund 2700 Kilometer nordöstlich von Melbourne im Südpazifik liegt. Laut der Internetseite der Zeitung "Les Nouvelles Calédoniennes" waren in dem Großraumflugzeug die Sauerstoffmasken heruntergefallen. Der Radiosender RRB berichtete, allen Passagieren gehe es gut. Sie müssten die Nacht aber in Nouméa verbringen, weil das Flugzeug technisch untersucht wird.

+++ 8.32 Uhr: Hai verletzt 25-Jährigen im Great Barrier Reef schwer +++

Im weltweit größten Korallenriff Great Barrier Reef vor Australiens Küste hat ein Hai einen Schwimmer angegriffen. Der 25 Jahre alte Mann musste mit schweren Bissverletzungen ins Krankenhaus gebracht werden. Nach Angaben der Rettungsdienste besteht aber keine Lebensgefahr. Die Attacke geschah in der Nähe der Whitsunday-Inseln, wo es in den vergangenen Monaten bereits mehrere solche Fälle gegeben hat.

Der Mann war nach Berichten australischer Medien zum Schnorcheln oder Tauchen am sogenannten Hardy Reef unterwegs, etwa 50 Kilometer vor der Küste. Dorthin fahren jeden Tag viele Ausflugsboote mit Touristen. Nach Angaben der Rettungskräfte biss der Hai den 25-Jährigen in den Oberschenkel. Der Mann wurde dann mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus auf dem Festland geflogen.

+++ 8.03 Uhr: Netanjahu kündigt nach Raketenangriff auf Israel "kraftvolle" Reaktion an +++

Nach dem Raketenangriff aus dem Gazastreifen auf Israel hat der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu eine "kraftvolle" Reaktion angekündigt. "Gegen den Staat Israel wurde ein krimineller Angriff verübt, und wir werden mit Kraft reagieren", sagte Netanjahu in einer von seinem Büro veröffentlichten Video-Botschaft.

Netanjahu hält sich derzeit in Washington auf, wo er am Montag mit US-Präsident Donald Trump zusammenkommen wollte. "Wegen der Sicherheitsvorfälle" in Israel werde er seinen USA-Besuch abkürzen, kündigte Netanjahu an. Nach dem Treffen mit Trump werde er umgehend nach Israel zurückkehren, "um die Einsätze aus der Nähe zu leiten"

+++ 8.00 Uhr: Wegen Software-Panne bei Flugsicherung streicht Lufthansa Flüge +++

Wegen Software-Problemen bei der Deutschen Flugsicherung (DFS) will die Lufthansa am Frankfurter Flughafen 22 Flüge streichen. Dies bestätigte eine Sprecherin am Montagmorgen. Das Unternehmen hatte bereits am Sonntagabend mitgeteilt, dass davon allein bei der Lufthansa an Deutschlands größtem Airport insgesamt 2000 Passagiere betroffen seien. 

Ein Software-Problem bei den Fluglotsen schränkt den Luftverkehr schon seit Tagen über weiten Teilen Deutschlands ein. Die Sicherheit des Luftverkehrs sei aber nicht gefährdet, hatte die DFS betont. Bereits seit Mittwochabend hat das bundeseigene Unternehmen die Verkehrsmenge für den Luftraum um ein Viertel reduziert, der von Langen bei Frankfurt aus kontrolliert wird.

+++ 7.25 Uhr: Netanjahu verkürzt wegen Raketenangriffs US-Reise +++

Nach einem Raketenangriff auf ein Haus nordöstlich von Tel Aviv will Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu seine US-Reise verkürzen. "Es gab hier einen bösartigen Angriff auf den Staat Israel, und wir werden mit Nachdruck reagieren", sagte Netanjahu nach Angaben seines Büros. "Angesichts der sicherheitspolitischen Vorfälle habe ich beschlossen, meinen Besuch in den USA zu verkürzen." Er wolle direkt nach einem Treffen mit US-Präsident Donald Trump zurückreisen, "um unsere Aktionen aus der Nähe zu leiten". 

+++ 6.38 Uhr: Berichte: Haus in Israel von Rakete getroffen - Sieben Verletzte +++

In der Nähe der israelischen Küstenmetropole Tel Aviv ist Medienberichten zufolge ein Haus von einer Rakete getroffen worden. Dabei seien sieben Menschen verletzt worden, meldete unter anderem die linksliberale Zeitung "Haaretz". Die Rakete sei offenbar aus dem Gazastreifen abgefeuert worden. Die israelische Armee bestätigte, dass sie einen Abschuss aus dem Gazastreifen festgestellt habe. In dem Gebiet nördlich von Tel Aviv sei zuvor ein Raketenalarm ausgelöst worden. Einwohner berichteten laut der Zeitung von Explosionen.

Laut der Nachrichtenseite "Israelnationalnews" waren unter den Verletzten auch zwei leicht verletzte Babys. Zudem würden einige Menschen wegen Schocks behandelt. Das beschossene Haus brenne noch. 

+++ 5.27 Uhr: Grüne sehen Masern-Impflicht skeptisch +++

Die Grünen im Bundestag gehen auf Distanz zu Forderungen aus der SPD, die Impfung von Kindern gegen Masern zur Pflicht machen. Statt auf Zwang und Sanktionen müsse man das Vertrauen in eine gute Beratung stärken und auf herrschende Verunsicherungen eingehen, sagte die Grünen-Gesundheitsexpertin Kordula Schulz-Asche den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland. "Dazu brauchen wir eine Aufwertung des Öffentlichen Gesundheitsdienstes und bessere personelle Ausstattung."

Schulz-Asche betonte zugleich, Impfen sei ein Akt gesellschaftlicher Solidarität. "Je mehr Menschen geimpft sind, desto größer ist der Schutz für die Bevölkerung, auch gerade für diejenigen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden können."

+++ 4.43 Uhr: Thailand wartet auf Ergebnis von Parlamentswahl - Militär liegt vorn +++

Nach der ersten Parlamentswahl in Thailand seit einem Militärputsch vor fünf Jahren will die staatliche Wahlkommission am Montag ein Ergebnis bekanntgeben. Vorläufigen Zahlen von Sonntagabend zufolge liegt die Partei von Militärmachthaber Prayut Chan-o-cha mit mehr als einer halben Million Stimmen vor der größten Partei der demokratischen Opposition. Zur Sitzverteilung im Parlament gibt es noch keine zuverlässigen Angaben. Das endgültige Endergebnis wird erst in einigen Wochen erwartet.

+++ 4.17 Uhr: Zwei russische Militärflugzeuge landen in Venezuela  +++

Zwei russische Militärflugzeuge sind in Venezuela gelandet. Sprecher der russischen Botschaft in Caracas bestätigten der Moskauer Nachrichtenagentur Sputnik die Ankunft der beiden Maschinen. Es gehe um die normale Abwicklung laufender "technisch-militärischer" Abkommen.

Nach venezolanischen Medien handelt es sich um eine Transportmaschine Antonow 124 und eine Iljuschin 62, die 99 Militärs und eine Fracht von 35 Tonnen an Bord führten. Die russische Delegation stehe unter der Leitung des Stabschefs der Landstreitkräfte Russlands, Wassili Tonkoschkurow, berichtete der venezolanische Fernsehsender NTN24. 

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+++ 2.58 Uhr: Kongo: Mindestens elf Menschen durch Blitzeinschlag in Schule getötet +++

Mindestens elf Menschen sind in einer Schule im Kongo durch einen Blitzeinschlag getötet worden. Unter den Opfern seien sieben Schüler und ein Lehrer, teilten die örtlichen Behörden mit. Fünf weitere Menschen wurden verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Das Gewitter über der Stadt Kikwit im Südwesten des Landes hatte sich bereits am Freitag entladen.

+++ 1.25 Uhr: Prinz Charles besucht als erstes Mitglied der britischen Königsfamilie Kuba +++

Als erstes Mitglied der britischen Königsfamilie ist Prinz Charles zu einem offiziellen Besuch nach Kuba gereist. Charles und seine Ehefrau Camilla landeten am internationalen Flughafen der Hauptstadt Havanna und wurden dort von der kubanischen Vize-Außenministerin Ana Teresita González empfangen. Anschließend legte der Thronfolger Blumen an einem Monument zu Ehren des kubanischen Nationalhelden José Martí nieder. Für Montag ist ein Abendessen mit Präsident Miguel Díaz-Canel geplant.    

Mit dem Besuch des Prinzen sollen nach britischen Angaben die wachsenden bilateralen Beziehungen und die kulturellen Verbindungen zwischen beiden Ländern gewürdigt werden. Großbritannien will verstärkt in dem von US-Sanktionen betroffenen sozialistischen Karibikstaat investieren. Sektoren sind insbesondere Tourismus und Energie. Der Kuba-Besuch ist Teil einer Karibikreise von Charles und Camilla.

vit / fs / wue / DPA / AFP
Ich brauche dringend Hilfe bei der EM rente
Guten Tag mein Name ist Carsten Langer ich bin 46 Jahre alt und Versuche seit März 2015 die EM Rente zu beckommen meine Ärzte sagen ich kann nicht mehr Gutachten der Kranken Kasse sieht das auch so nur die Gutachter der Rentenkasse Sehens anders war schon vor sozial Gericht 1 Instanz Richterin sagt ich kann nicht am Gutachten vorbei entscheiden ihre Empfehlung ich sollte in die 2 Instanz weil sie meint das ich auch nicht mehr Arbeits fähig bin die 2 Instanz sagt laut Gutachten könnte ich noch arbeiten aber ihre Meinung nach könnte ich auch nicht mehr arbeiten ich sollte doch auf ein Urteil verzichten und ich sollte neu Rente beantragen und der zwischen Zeit wurde ich zur Berufs Findung geschickt die nach sechs Wochen von der Rentenkasse abgebrochen wurde habe auch erfahren das die Rentenkasse mir keine Umschulung mehr zutraut auf den Rat ich sollte noch Mal EM Rente beantragen bin ich in Reha gegangen damit ich auch neue Arzt berichte habe die Reha hat den Aufenthalt von 4 auf drei Wochen verkürzt und mich entlassen als nicht arbeitsfähig für den allgemeinen Arbeits Markt und ich kann keine 3 Stunden arbeiten das hat der Rentenkasse wieder nicht gereicht hatich wieder zum gutachter geschickt der mir 45 Minuten fragen gestellt hat und jetzt heißt es ich kann wieder voll arbeiten auf den allgemeinen Arbeits Markt Meine Erkrankungen sind Ateose in beiden knieen und mehreren Finger Gelenken Verschleiß in beiden Fuß, Hüft, Schulter und elebogen Gelenken dazu Gicht im linken Daumen satel Anhaltende Schmerzstörungen Wiederkehrende Depressionen Übergewicht Hormonstörungen Wirbelsäulenleiden Bandscheibenschädigung Schlaf Atem Störung Schlafstörungen eine ausgeprägte lese und rechtschreib Schwäche Panick Attacken ( Zukunftsangst) Suizidale Gedanken 1 Suite Versuch Laut aus Zügen einiger Befunde Bin ich nicht mehr Stress resistent Darf keinen akort machen keine Schicht Arbeit keine gehobene Verantwortung überaschinem oder Personen tragen usw Aber al das reicht nicht für die EM Rente Mittlerweile bin ich von der Kranken Kasse ausgesteuert das Arbeitsamt hat mich nach 9 Monaten abgemeldet und seit April wäre die Renten Kasse nicht mehr für mich zuständig aber da ein laufendes verfahren ist hmm keine Ahnung Da ich Mal gut verdient habe habe ich eine bu abgeschlossen aber da die über 900 euro mir zählt und das schon fast 3 Jahre habe ich kein Anspruch auf Harz 4 Grundsicherung Wohngeld oder sie Tafel für essen nein ich darf dafon mich noch mit 260€ freiwillig Kranken versichern Deswegen konnte ich meine Wohnung mir nicht mehr leisten und bin auf einen Campingplatz gezogenitlerweil habe ich eine Freundin und wir teilen uns die Wohnung Bitte ich brauche dringend Hilfe mir wird das alles zuviel werde mich parallel zu ihnen auch an den svdk wenden aber vielleicht können sie unterstützend helfen ich weiß echt nicht weiter und meine schlechten Gedanken werden wider sehr stark Mfg