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News des Tages: Mehr als 100 Sportwagen rasen mit Tempo 250 über die Autobahn

Dortmunder Polizei durchsucht Räume der Partei Die Rechte +++ Seehofer: Geld zur Jubiläums-Einheitsfeier konnte nicht früher beantragt werden +++ Merkel besucht deutsche Soldaten in Mali +++ Die News des Tages im Überblick.

Ein Lamborghini mit goldfarbener Folie - ein solches Auto hatte jüngst auch die Hamburger Polizei am Haken.

Eine Gruppe von mehr als 100 Sportwagen (Symbolbild) hat sich bei Wismar offenbar ein illegales Autorennen geliefert

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Die Meldungen des Tages im Kurz-Überblick:

  • OECD fordert Anhebung des Rentenalters in Deutschland (21.39 Uhr)
  • Nur jeder Dritte stimmt CO2-Steuer zu (19.20 Uhr) 
  • Zyperns Justizminister tritt nach Mordserie zurück (12.47 Uhr)
  • Seehofer: Geld für Einheitsfeier konnte nicht früher beantragt werden (9:51 Uhr) 
  • Stier tötet 19-Jährigen in Spanien (7.22 Uhr)
  • Merkel besucht Bundeswehrsoldaten in Mali (4.49 Uhr) 

Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker:

+++ 22.25 Uhr: Zwei Masern-Tote in der Schweiz +++

In der Schweiz sind seit Anfang des Jahres zwei Menschen an Masern gestorben. Insgesamt sei die Zahl der Masern-Fälle in diesem Jahr auf 155 gestiegen, teilte das schweizerische Bundesamt für Gesundheit mit. Die Behörde sprach sich mit Nachdruck für eine Impfung aus, um die Ausbreitung der hochansteckenden Krankheit zu verhindern. Ein etwa 30 Jahre alter Mann starb den Angaben zufolge an Masern, nachdem er sich bei Angehörigen angesteckt hatte. 67 Stunden nachdem er mit dem Virus in Kontakt gekommen war, ließ er sich impfen. Die Impfung kam jedoch zu spät - er starb kurz nach dem Auftreten der ersten Symptome. Bei dem zweiten Todesopfer handelt es sich um einen etwa 70 Jahre alten Mann, dessen Immunsystem durch eine Krebserkrankung geschwächt war. Wie er sich ansteckte, ist nach Angaben des Bundesamts unklar. Er starb einige Tage nach Ausbruch einer masernbedingten Lungenentzündung. Die Gesundheitsbehörde rief mit Nachdruck zur Impfung auf.

+++ 22.06 Uhr: Mandela-Zeichnung seiner Gefängnistür erzielt bei Auktion rund 100.000 Euro +++

Eine Zeichnung der Gefängnistür des 2013 gestorbenen südafrikanischen Friedensnobelpreisträgers Nelson Mandela ist für mehr als 100.000 Dollar versteigert worden. Die Skizze "The Cell Door, Robben Island", die Gitterstäbe und Schlüsselloch von Mandelas Zelle auf der Gefängnisinsel Robben Island vor Kapstadt zeigt, erzielte einen Preis 112.575 Dollar (100.800 Euro). Das teilte das Auktionshaus Bonhams in New York mit. Mandela saß insgesamt rund 18 Jahre auf der Insel ein und wurde 1994 der erste demokratisch gewählte Präsident seines Landes. Mandelas Tochter Pumla Makaziwe Mandela habe das Bild geerbt und es nun zur Versteigerung freigegeben, hieß es vom Auktionshaus. 

+++ 22.06 Uhr: Nach Zyklon "Kenneth" Cholera-Fälle in Mosambik +++

In Mosambik hat es nach Angaben der Regierung nach dem Zyklon "Kenneth" die ersten neuen Cholerafälle gegeben. Bisher gebe es 14 Erkrankte, 11 in Pemba, 3 in Mecufi, beides Städte in der Provinz Cabo Delgado, in der es als Folge des Wirbelsturms schwere Überschwemmungen gegeben hat, teilte die Regierung mit. Wegen der schlechten Erreichbarkeit der Region sei das volle Ausmaß der Beeinträchtigungen des Gesundheitssystems und die erhöhten Gesundheitsrisiken für die Menschen in der Provinz noch gar nicht absehbar, heißt es in einer Stellungnahme der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Noch sei Zeit, das Cholerarisiko einzugrenzen, sagte Djamila Cabral, Vertreterin der WHO in Mosambik - "aber wir müssen jetzt handeln".

+++ 20.45 Uhr: US-Senat kann Trump-Veto zum umstrittenen Militäreinsatz im Jemen nicht überstimmen +++

Im US-Senat ist der Versuch gescheitert, ein Veto von Präsident Donald Trump zur Rolle der USA im Jemenkrieg zu überstimmen. Hintergrund ist eine Resolution des Kongresses, mit der die Hilfe der USA für die von Saudi-Arabien geführte Militäroperation im Jemen beendet werden sollte. Trump hatte dagegen sein Veto eingelegt. Um dieses zu überstimmen, wäre in beiden Kammern des Kongresses jeweils eine Zwei-Drittel-Mehrheit notwendig. Im Senat kam diese am Donnerstag nicht zustande. Nur 53 Senatoren stimmten dafür, 45 waren dagegen. In der Resolution war Trump angewiesen worden, alle Kräfte zur Unterstützung der Operation im Jemen binnen 30 Tagen abzuziehen.

+++ 21.39 Uhr: OECD fordert von Deutschland Anhebung des Rentenalters +++

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat von Deutschland eine weitere Anhebung des Renteneintrittsalters gefordert. "Einige Länder in Europa machen bereits vor, wie es geht", sagte OECD-Generalsekretär José Ángel Gurría dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Freitag). "Es ist richtig, das Rentenalter an die steigende Lebenserwartung zu koppeln. Diesen Weg sollte auch Deutschland gehen." Längeres Arbeiten habe einen zweifach positiven Effekt: Es fließe mehr Geld in die Alterssicherung. Und die Mittel würden weniger lang in Anspruch genommen. In Deutschland wird das Renteneintrittsalter derzeit bereits schrittweise auf 67 erhöht.

+++ 19.20 Uhr: Nur jeder dritte Deutsche mit CO2-Steuer einverstanden +++

Die in der großen Koalition umstrittene CO2-Steuer für mehr Klimaschutz ist bei den Deutschen nicht sehr populär. Nur gut ein Drittel (34 Prozent) sprach sich in einer Umfrage für den ARD-"Deutschlandtrend" für den Steuer-Aufschlag etwa auf Sprit und Heizöl aus, 62 Prozent dagegen. Eine Mehrheit findet die CO2-Steuer, für die unter anderem Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) wirbt, nur bei den Anhängern der Grünen, 60 Prozent sind dafür. Unter SPD-Anhängern sind 40 Prozent dafür, bei den Linken 36 Prozent, bei der Union 32 Prozent. Unter den Anhängern der FDP, die die Steuer strikt ablehnt, sind 31 Prozent trotzdem für ihre Einführung. Am geringsten ist die Zustimmung mit 11 Prozent bei den Anhängern der AfD.

+++ 17.25 Uhr: Ein Toter und Verletzte bei Unfall mit Gefängnisbus in Prag +++

Bei einem schweren Unfall mit einem Gefangenentransport ist in Tschechien ein Justizbeamter ums Leben gekommen. 14 weitere Menschen - darunter Aufseher und Häftlinge - wurden bei dem Busunglück verletzt. Zwei von ihnen traf es schwer. Das teilte ein Sprecher der Rettungskräfte mit. Der Bus war auf dem Prager Autobahnring auf einen Sattelzug aufgefahren, der zwei historische Panzer transportierte, und in Flammen aufgegangen.

+++ 17.13 Uhr: Weiterer Toter nach Christchurch - türkischer Verletzter stirbt +++

Rund sechs Wochen nach den Moscheeangriffen in Neuseeland hat sich die Zahl der Todesopfer auf 51 erhöht. Ein im März verletzter türkischer Staatsbürger ist gestorben, wie Außenminister Mevlüt Cavusoglu auf Twitter bestätigte. "Wir haben leider unseren Bürger Zekeriya Tuyan verloren, der bei dem verräterischen Terrorangriff im neuseeländischen Christchurch schwer verletzt worden war", schrieb Cavusoglu, der auch der Familie sein Beileid aussprach.

+++ 16.43 Uhr: Flixbus kauft Konkurrenten Eurolines +++

Der größte deutsche Fernbusanbieter Flixbus hat den Konkurrenten Eurolines gekauft. Flixbus einigte sich nach eigenen Angaben mit der Transdev-Gruppe auf die Übernahme von Eurolines und der vor allem in Frankreich verbreiteten Marke Isilines. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Damit weite Flixbus sein Angebot auf "Schlüsselmärkten" aus, erklärte der Chef der Unternehmensgruppe in Frankreich, Yvan Lefranc-Morin. Eurolines ist in 25 Ländern aktiv - neben Frankreich unter anderem in den Niederlanden, Belgien, Tschechien und Spanien.

+++ 16.24 Uhr: Opposition: Vier Tote bei Protesten in Venezuela +++

Bei den jüngsten Protesten gegen die venezolanische Regierung von Präsident Nicolás Maduro hat es nach Angaben der Opposition mindestens vier Tote gegeben. Ein 14-Jähriger sei seinen Verletzungen erlegen, teilte die Beobachtungsstelle für soziale Konflikte (OVCS) mit. Er sei am Mittwoch in der Hauptstadt Caracas von einer Kugel getroffen worden. Ein 16-Jähriger sei gestorben, nachdem er am Dienstag bei einer Demonstration in Victoria im Bundesstaat Aragua angeschossen worden sei. Bereits zuvor waren ein 24-Jähriger im Bundesstaat Aragua und eine 27-Jährige in der Hauptstadt Caracas ums Leben gekommen.

+++ 15.25 Uhr: Thailands neue Königin Suthida tritt erstmals in der Öffentlichkeit auf +++

Thailands neue Königin Suthida hat ihren ersten öffentlichen Auftritt absolviert. An der Seite ihres frischgebackenen Ehemannes, König Maha Vajiralongkorn, erwies sie Statuen früherer Monarchen Thailands in Bangkoks historischem Viertel ihren Respekt. Am Mittwoch hatte der Königshof überraschend mitgeteilt, dass Vajiralongkorn seine langjährige Lebensgefährtin geheiratet und zur Königin ernannt habe.

Über Vajiralongkorns vierte Ehefrau ist nur wenig bekannt. Suthida war früher Flugbegleiterin bei der Fluggesellschaft Thai Airways und wurde dann Leibwächterin des Königs. 2016 stieg sie in den Rang einer Generalin der Armee auf, 2017 machte Vajiralongkorn sie zur Chefin seiner Leibgarde.

+++ 15.08 Uhr: Seriendieb ruft Polizei wegen stinkendem Müll - und landet in Haft +++

Ein mutmaßlicher Seriendieb hat sich in Wien bei der Polizei über den stinkenden Müll seiner Nachbarn beschwert - und landete wenig später selbst im Gefängnis. Wie die Polizei mitteilte, hatte sich der 36-Jährige darüber gewundert, dass ein stinkender Müllsack im Flur bereits seit einer Woche nicht weggeräumt wurde. Einerseits habe ihn der Geruch gestört, andererseits machte er sich Sorgen um die Nachbarn.

Vor Ort wollten die Beamten dann die Daten des 36-Jährigen aufnehmen, der daraufhin nervös wurde und weggehen wollte. Die Polizisten konnten dennoch seine Identität feststellen - und nahmen ihn gleich darauf fest. Denn dem Mann wird unter anderem mehrfacher Diebstahl, gewerbsmäßiger Diebstahl, betrügerischer Datenverarbeitungsmissbrauch und Entfremdung unbarer Zahlungsmittel vorgeworfen. Gegen ihn wurde nach Angaben der Polizei seit geraumer Zeit ermittelt, nun befindet er sich in Haft.

+++ 15.02 Uhr: Mehr als 100 Sportwagen rasen mit Tempo 250 über die Autobahn +++

Eine Gruppe von mehr als 100 Sportwagen, die mit Geschwindigkeiten von um die 250 Kilometer pro Stunde über die A20 gerast sind, ist ins Visier der Polizei geraten. Bei der Raststätte Fuchsberg östlich von Wismar seien bereits rund 40 Fahrzeuge aus dem Verkehr gezogen worden, sagte eine Sprecherin des Polizeipräsidiums Rostock.

Es seien mobile und stationäre Kontrollstellen eingerichtet worden, ein Hubschrauber unterstütze die Aktion. Die Autos seien Richtung Osten unterwegs. "Bisher ist es noch nicht zu einem Unfall gekommen." Es seien Polizisten beider Präsidien in Rostock und Neubrandenburg sowie der Bundespolizei im Einsatz. Woher die Autos kamen, war zunächst nicht bekannt.

+++ 14.39 Uhr: Dortmunder Polizei durchsucht Räume der Partei Die Rechte +++

Wegen Verdachts der Urkundenfälschung und des versuchten Wahlbetrugs hat die Dortmunder Polizei am Donnerstag Räumlichkeiten der Partei Die Rechte und eine Privatwohnung in Dortmund-Dorstfeld durchsucht. Hintergrund ist ein entsprechendes Ermittlungsverfahren gegen den Bundesgeschäftsführer der rechtsextremen Partei und weitere bisher Unbekannte, wie Staatsanwaltschaft und Polizei mitteilten. Dabei geht es um mutmaßliche Unregelmäßigkeiten bei Listen mit sogenannten Unterstützungsunterschriften im Vorfeld der Europawahl.

+++ 14.37 Uhr: Grüne sind gegen Enteignung von Autokonzernen +++

Die Grünen lehnen in der von Juso-Chef Kevin Kühnert losgetretenen Debatte eine Verstaatlichung oder Kollektivierung von Autokonzernen ab. "Wir möchten die ökologisch-soziale Transformation unserer Gesellschaft", sagte Fraktionschef Anton Hofreiter am Donnerstag in Potsdam zum Auftakt einer Klausur der Bundestagsfraktion. Volkswagen sei teilweise in staatlichem Besitz. "Die Teilstaatlichkeit oder auch Staatlichkeit ist hier nicht die Antwort." Stattdessen brauche es klare Vorgaben und Gesetze.

+++ 14.25 Uhr: Zwei Kinder sterben bei Unfall mit Hüpfburg in China +++

Zwei Kinder sind in China bei einem Unfall mit einer Hüpfburg gestorben. Ein Tornado habe das Spielgerät auf einem zentralen Platz im Landkreis Laiyuan in der nordchinesischen Provinz Hebei umgeweht, zitierte die Zeitung "Beijing Youth Daily" örtliche Behörden. Sieben weitere Menschen wurden demnach bei dem Unglück verletzt. Bilder in Online-Netzwerken zeigten eine in sich zusammengefallene Hüpfburg, die auf mehrere Autos geschleudert worden war.

+++ 14.05 Uhr: Tausende Migranten in Jemen in menschenunwürdigen Camps +++

m Bürgerkriegsland Jemen sind nach Untersuchungen der UN mindestens acht Migranten gestorben, die zusammen mit rund 5000 anderen Menschen in Camps unter menschenunwürdigen Bedingungen untergebracht waren. Die UN-Organisation für Migration (IOM) schlug am Donnerstag Alarm, weil mehr als 200 weitere teils schwerkranke Menschen dort leben. "Unsere Teams haben gesehen, dass sich ohne genügend Nahrung, sauberes Wasser, Toiletten und medizinischer Versorgung eine Katastrophe anbahnt", sagte Mohammed Abdiker, der IOM-Direktor für Noteinsätze, in Genf. Die Opfer starben an akutem Durchfall, der unter normalen Umständen behandelt werden könnte, so die IOM.

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+++ 13.48 Uhr: Wölfe sind laut Studie deutlich sozialer eingestellt als Hunde +++

Hunde sind egoistischer, als ihre Herrchen gerne glauben - zumindest gegenüber Artgenossen. Das ist das Ergebnis einer österreichischen Studie, die am Mittwoch in der US- Fachzeitschrift "PLOS ONE" veröffentlicht wurde. Für die Studie verglichen Wissenschaftler das Verhalten von in Rudeln großgezogenen Hunden mit dem von Wölfen verglichen und fanden heraus, dass die soziale Ader bei den wilden Vorfahren der Haustiere deutlich ausgeprägter ist.

+++ 13.29 Uhr: 2018 mehr als 200 tote Schweinswale an der Ostseeküste gefunden +++

An der deutschen Ostseeküste sind im vergangenen Jahr 203 tote Schweinswale gefunden worden. In Schleswig-Holstein waren es 134, in Mecklenburg-Vorpommern 69 verendete Tiere. Das geht aus einer Schriftlichen Anfrage der grünen Bundestagsabgeordneten Steffi Lemke hervor, über die die "taz" zuvor in ihrem Nordteil berichtet hatte. "Schweinswale in der deutschen Ostsee sind weiterhin vom Aussterben bedroht", erklärte Lemke zu den vom Bundesumweltministerium mitgeteilten Zahlen.

+++ 13.12 Uhr: Wikileaks-Gründer Assange lehnt Auslieferung an die USA weiter ab +++

Der Gründer der Enthüllungsplattform Wikileaks, Julian Assange, lehnt seine Auslieferung an die USA weiter ab. Das sagte der 47 Jahre alte gebürtige Australier am Donnerstag bei einer Anhörung vor einem Gericht in London, bei der er per Videostream aus dem Gefängnis zugeschaltet war. "Ich möchte mich nicht freiwillig ausliefern lassen für Journalismus, der viele Preise gewonnen hat und viele Menschen geschützt hat", sagte Assange der britischen Nachrichtenagentur PA zufolge. 

+++ 12.58 Uhr: Rapper Capital Bra am meisten gestreamt in Deutschland +++

Rapper Capital Bra ist der am meisten gestreamte Musiker in Deutschland. Mit bundesweit rund 1,4 Milliarden Aufrufen holte der 24-Jährige damit den britischen Popstar Ed Sheeran ein, wie GfK Entertainment mitteilte. Die Zahl ergebe sich auf Basis kostenpflichtiger und werbebasierter Musik-Streams ab einer Spieldauer von 31 Sekunden.

Der Berliner Capital Bra heißt bürgerlich Vladislav Balovatsky. Er wurde in Sibirien geboren und wuchs in der Ukraine auf. "Bra" steht für "Brat", das russische Wort für Bruder. Hinter Capital Bra und Ed Sheeran beschließen nach Angaben von GfK Entertainment Kollegah, Bonez MC und Eminem die Top 5 im Ranking der meistgestreamten Künstler. Die am häufigsten gestreamte Interpretin ist demnach Rihanna.

 +++ 12.47 Uhr: Zyprischer Justizminister nach Mordserie zurückgetreten +++

Nach einer Mordserie auf der Touristeninsel Zypern ist der Justizminister des Landes, Ionas Nikolaou, zurückgetreten. Zuvor hatten ihm die Opposition und ein großer Teil der Presse vorgeworfen, sich nicht ausreichend um Vermisstenanzeigen gekümmert zu haben. Ein Serienmörder soll seit 2016 mindestens fünf Frauen und zwei Kinder getötet haben. "Der Staatspräsident hat meinen Rücktritt angenommen", sagte der Justizminister im Staatsfernsehen (RIK). Er sei zwar nicht direkt für Polizeithemen zuständig, er trete aber zurück aus politischem Verantwortungsbewusstsein, fügte er hinzu.

+++ 12.22 Uhr: Sonntagsmessen in Sri Lanka aus Angst vor neuen Anschlägen abgesagt +++

Aus Angst vor neuen Anschlägen hat die katholische Kirche in Sri Lanka auch für den kommenden Sonntag alle Gottesdienste abgesagt. Es habe "konkrete" Anschlagsdrohungen gegen mindestens zwei Gotteshäuser gegeben, sagte ein Sprecher von Colombos Erzbischof Malcolm Ranjith. "Auf Anraten der Sicherheitsbehörden haben wir beschlossen, in keiner der Kirchen Sonntagsmessen abzuhalten". 

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+++ 11.47 Uhr: Aufkleber der Identitären Bewegung in Duisburger Polizeieinsatzwagen entdeckt +++

 In einem Einsatzfahrzeug der Duisburger Polizei ist ein Aufkleber der als rechtsextrem eingestuften Identitären Bewegung entdeckt worden. Einen Hinweis auf den Aufkleber an der Innenseite einer Sonnenblende erhielt die Polizei in der Ruhrgebietsstadt am Mittwochabend über soziale Medien, wie die Beamten am Donnerstag mitteilten. Eine umgehende Überprüfung ergab, dass der Aufkleber tatsächlich in einem Wagen der Duisburger Einsatzhundertschaft angebracht war. Die Ermittler übergaben den Aufkleber der Staatsanwaltschaft. Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) zeigte sich empört über den Vorfall. "So etwas hat in einem Polizeiauto nichts verloren - das kann nicht sein", sagte Reul dem "Spiegel". 

+++ 11.22 Uhr: Welthungerhilfe warnt vor humanitärer Katastrophe in Westafrika +++

Die Welthungerhilfe hat anlässlich der Westafrika-Reise von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vor einer drohenden humanitären Katastrophe in der Region gewarnt. 33 Millionen Menschen dort hätten nicht genug zu Essen, erklärte die Organisation am Donnerstag. "Klimawandel, Hunger, Armut und Perspektivlosigkeit insbesondere der Jugend bergen im Sahel ein gefährliches Konfliktpersonal", hieß es weiter. Die Welthungerhilfe begrüße daher, dass die Kanzlerin der Region "hohe Bedeutung beimisst".

+++ 11.28 Uhr: Neues Porträt von da Vinci in London entdeckt +++

Zum 500. Todestag von Leonardo da Vinci hat die Royal Collection in London ein bislang unbekanntes Porträt des Renaissance-Künstlers enthüllt. Es handelt sich um eins von nur zwei bislang bekannten zeitgenössischen Porträts da Vincis, wie der Leiter der Abteilung für Drucke und Zeichnungen der königlichen Kunstsammlung, Martin Clayton, am Donnerstag sagte. Es wird ab dem 24. Mai in einer Ausstellung im Buckingham-Palast gezeigt. Da Vinci starb am 2. Mai 1519.

+++ 11:05 Uhr: Schwerer Zyklon nähert sich indischer Wüste +++

Hunderttausende Menschen müssen sich an Indiens Ostküste vor einem schweren Zyklon in Sicherheit bringen. Nach Angaben der indischen Meteorologiebehörde wurde erwartet, dass der tropische Wirbelsturm "Fani" bis Samstag mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 200 Stundenkilometern über die Gegend um die Küstenstadt Puri hinwegfegen würde. Ein Gebiet mit rund 800. 000 Einwohnern werde evakuiert, teilte die Katastrophenschutzbehörde des Bundesstaates Odisha mit. Schulen blieben in der betroffenen Gegend geschlossen und zahlreiche Züge fielen aus. Fischer wurden gewarnt, nicht hinauszufahren. Auch im Nachbarland Bangladesch wurden Vorbereitungen getroffen.

+++ 11.03 Uhr: Stiefkindadoption auch für unverheiratete Paare +++

Der generelle Ausschluss unverheirateter Paare von der Stiefkindadoption ist verfassungswidrig. Wie das Bundesverfassungsgericht in einem am Donnerstag veröffentlichten Beschluss entschied, muss die Adoption der Kinder des Partners auch in einer stabilen nichtehelichen Beziehung möglich sein. Dort aufwachsende Kinder würden sonst gleichheitswidrig benachteiligt. Für eine Neuregelung gab das Bundesverfassungsgericht dem Gesetzgeber Zeit bis Ende März 2020.

+++ 9.51 Uhr: Laut Seehofer konnte Geld für Einheitsfeier nicht früher beantragt beantragt +++

Bundesinnenminister Horst Seehofer hat Vorwürfe zurückgewiesen, sein Ressort habe die Feierlichkeiten zum Jubiläum 30 Jahre Deutsche Einheit vergessen und nicht rechtzeitig in seinem Etat einkalkuliert. Diese Darstellung sei "unerträglich", erklärte der CSU-Politiker am Mittwochabend in Berlin. "Erst nachdem das Konzept für die Feierlichkeiten zwischen dem 9. November 2019 und dem 3. Oktober 2020 Anfang April vom Bundeskabinett beschlossen wurde, konnten die Mittel beantragt werden." Die Bürger hätten schließlich Anspruch darauf, "dass sich die Bundesregierung als Ganzes zunächst einigt, bevor Steuergelder ausgegeben werden können", erklärte er.

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+++ 9.35 Uhr: Israel erinnert an sechs Millionen ermordete Juden +++

 Israel hat am Donnerstag der sechs Millionen Juden gedacht, die während des Holocaust von den deutschen Nationalsozialisten und ihren Helfern ermordet wurden. Am Vormittag heulten landesweit zwei Minuten lang die Sirenen. Fußgänger blieben stehen und verharrten in stillem Gedenken. Autofahrer stoppten ihre Fahrzeuge auf der Straße und stiegen aus. In der zentralen Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem begann anschließend eine Gedenkzeremonie. Nach Angaben des zuständigen Finanzministeriums sind in Israel noch rund 210.000 Holocaust-Überlebende registriert, die Unterstützung erhalten. 58.000 davon stammten aus nordafrikanischen Ländern sowie dem Irak. Sie hätten während des Holocaust unter antisemitischer Verfolgung gelitten.

+++ 9.34 Uhr: USA haben nach Ausstieg aus INF-Vertrag Vielzahl neuer Raketen bestellt +++

 In den drei Monaten nach der Ankündigung zum Ausstieg aus dem INF-Abrüstungsvertrag haben die USA nach Angaben von Aktivisten für mehr als eine Milliarde Dollar neue Raketen bestellt. Mit sechs Rüstungsfirmen wurden Verträge in Höhe von 1,1 Milliarden Dollar (rund 980 Millionen Euro) abgeschlossen, wie die Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (Ican) am Donnerstag mitteilte. Der Rückzug aus dem INF-Vertrag habe also den "Startschuss für einen neuen Kalten Krieg" gegeben, erklärte Ican-Chefin Beatrice Fihn.

+++ 9.04 Uhr: Australisches Ehepaar bekommt wegen falscher Adresse 20 Kilo Crystal geliefert +++

Aus Versehen hat ein älteres australisches Paar ein Paket mit 20 Kilogramm Drogen nach Hause geliefert bekommen. Das Paar aus der Gemeinde Werribee, einem Vorort von Australiens zweitgrößter Stadt Melbourne, bekam das Päckchen am Mittwoch mit der üblichen Post, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Beim Auspacken stellten die beiden fest, dass sich darin zahlreiche Beutel mit einem weißen Pulver befanden: etwa 20 Kilo der synthetischen Droge Crystal Meth im Wert von umgerechnet etwa 6,2 Millionen Euro.

+++ 8.52 Uhr: Söder fordert von Scholz Signal gegen Sozialismus +++

CSU-Chef Markus Söder hat Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) aufgefordert, den Sozialismus-Thesen von Juso-Chef Kevin Kühnert entgegenzutreten. Bei der Erarbeitung der Reform der Grundsteuer könne Scholz ein klares Signal gegen Sozialismus setzen, sagte Söder am Rande einer Osteuropa-Reise in Sofia. "Um zu beweisen, dass die SPD nicht sozialistisch denkt, braucht es endlich einen vernünftigen Vorschlag von Scholz. Jetzt steht die SPD noch mehr unter Beobachtung."

+++ 8.39 Uhr Pärchen will in US-Gefängnis einbrechen - und sitzt jetzt selbst hinter Gittern +++

Weil sie einen Komplizen aus dem Gefängnis befreien wollten, sitzt ein Pärchen im US-Bundesstaat Florida nun selbst in Haft. Der Mann und die Frau wurden nach Angaben des Sheriffbüros im Landkreis DeSoto am Montagabend wegen "Amtsanmaßung" festgenommen, weil sie sich am Eingang der Haftanstalt als "neue Kriminalbeamte" ausgegeben hatten.     So wollten sie in das Gebäude gelangen und sich Zugang zu Justizfahrzeugen verschaffen, wie der Sheriff weiter mitteilte. Ihr Ziel war demnach, ihren "Partner" aus dem Gefängnis zu befreien, der seit Ende April dort einsaß. Nur sind sie nach Polizeiangaben in der Haftanstalt wieder mit ihrem Partner "vereinigt".

+++ 8.37 Uhr: Offenbar zwei Tote bei Protesten in Venezuela +++

Bei den jüngsten Protesten gegen die venezolanische Regierung von Präsident Nicolás Maduro hat es nach Angaben des selbst ernannten Interimspräsidenten Juan Guaidó zwei Tote gegeben. Guaidó bezog sich auf Angaben der Beobachtungsstelle für soziale Konflikte (OVCS). Denen zufolge sei am Dienstag ein 24-Jähriger im Bundesstaat Aragua getötet worden, zudem sei eine 27-Jährige in der Hauptstadt Caracas am Mittwoch ihren Verletzungen im Krankenhaus erlegen. Laut OVCS wurde sie bei einer Demonstration am 1. Mai von Kugeln im Kopf getroffen. Guaidó machte jeweils regierungstreue Kräfte für deren Tod verantwortlich. Trotz einiger Überläufer stehen die Streitkräfte des Landes nach wie vor offiziell hinter der sozialistischen Regierung Maduros.

+++ 8.12 Uhr: 780.000 Menschen in Indien vor Wirbelsturm in Sicherheit gebracht +++

Indien bereitet sich auf einen mächtigen Wirbelsturm vor. 780.000 Menschen aus dem Bundesstaat Odisha an der Ostküste seien in der Nacht zu Donnerstag an "sicherere Orte" gebracht worden, sagte ein Vertreter des Katastrophenschutzes der Nachrichtenagentur AFP. Die Evakuierungen dauerten demnach an. Nach Angaben des indischen Wetterdienstes wird erwartet, dass Zyklon "Fani" am Freitag mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 200 Kilometern pro Stunde nahe der heiligen Stadt Puri auf das indische Festland trifft.

+++ 7.32 Uhr: Niger kritisiert vor Merkel-Besuch Bundesregierung und EU +++

Unmittelbar vor dem Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel im Niger hat die Regierung des westafrikanischen Landes Kritik an Berlin und Brüssel geäußert. "Wenn man bedenkt, welche Rolle wir bei der Reduzierung der Flüchtlingsströme gespielt haben, haben wir nicht substanziell von Investitionen profitiert", sagte der nigrische Innenminister Mohamed Bazoum der Zeitung "Die Welt". Sein Land erlebe "diesbezüglich eine kleine Enttäuschung".

+++ 7.22 Uhr: Bulle tötet 19-Jährigen bei spanischem Stiertreiben +++

Bei einem spanischen Stierfestival hat ein Bulle einen jungen Mann getötet. Der 19-Jährige sei am Dienstagabend bei einem Stiertreiben in Chilches nahe Valencia von einem Horn des Tieres an der Leiste getroffen worden, berichteten spanische Medien am Mittwoch unter Berufung auf Behörden. Der Mann habe viel Blut verloren. Der Verletzte war sofort ins Krankenhaus gebracht worden, starb dort aber kurz darauf, wie die Zeitung "La Vanguardia" Polizeiquellen zitierte.

+++ 6.47 Uhr: Sieben Prozent der Schulangfänger ohne ausreichenden Schutz gegen Masern

In Deutschland haben sieben Prozent der Schulanfänger keinen ausreichenden Masernschutz. Das berichten die Zeitungen der Funke Mediengruppe unter Berufung auf die neue Statistik des Robert-Koch-Instituts (RKI) zu Impfquoten. Demnach haben im Jahr 2017 zwar insgesamt 97,1 Prozent der Schulanfänger die erste Impfung bekommen. Bei der entscheidenden zweiten Masernimpfung dagegen gibt es große regionale Unterschiede. Deswegen wird auf Bundesebene die gewünschte Impfquote von 95 Prozent noch immer nicht erreicht. Bei Kindern sind nach den neuen Daten des RKI nur gut 93 Prozent zweimal gegen Masern geimpft.

+++ 6.25 Uhr: Google ermöglicht automatisches Löschen von Web- und Ortsdaten +++

Google gibt seinen Nutzern die Möglichkeit, bei dem Internet-Konzern gespeicherte Daten zu besuchten Websites und Orten in regelmäßigen Abständen automatisch löschen zu lassen. Der Zeitraum kann auf 3 oder 18 Monate eingestellt werden, wie Google in einem Blogeintrag am Mittwoch (Ortszeit) mitteilte. Alternativ können Nutzer die Informationen auch wie bisher unbefristet in ihrem Profil lassen und manuell löschen - oder der Datensammlung ganz widersprechen. Google betont allerdings, dass die Auswertung dieser Daten Dienste des Konzerns wie die Websuche durch Personalisierung nützlicher mache. Facebook hatte bereits vor einem Jahr ein Software-Werkzeug zur Löschung gespeicherter Nutzer-Informationen angekündigt. Es ist immer noch in Entwicklung.

+++ 5.28 Uhr: US-Grenzschutz will mit DNA-Tests Verwandtschaftsbeziehung von Migranten prüfen +++

Der US-Grenzschutz will mit DNA-Tests prüfen, ob erwachsene Migranten und Kinder miteinander verwandt sind. Ein DNA-Schnelltest-Programm werde derzeit an verschiedenen Orten entlang der Grenze zu Mexiko gestartet, sagten Vertreter des US-Heimatschutzministeriums am Mittwoch. Damit solle verhindert werden, dass aufgegriffene Migranten sich fälschlicherweise als Eltern eines mitreisenden Kindes ausgeben. 

+++ 5.06 Uhr: Melania Trump nimmt renovierte Bowlingbahn im Weißen Haus in Betrieb +++

Die Bowlingbahn des Weißen Hauses hat unter  Melania Trump eine Generalsanierung erfahren. Die First Lady nahm in dieser Woche die hauseigene Freizeiteinrichtung für US-Präsidenten und deren Familien in Betrieb. Als erste durften am Dienstag (Ortszeit) Kinder der Sicherheitsleute der Präsidentenfamilie das gute Stück ausprobieren, wie das Büro der First Lady mitteilte. Auf Fotos ist Melania Trump zu sehen, wie sie in weißer Bluse und dunkler Hose auf die Bahn schaut, über der in großen Lettern das Motto ihrer Jugendhilfekampagne - "Be best" ("Sei der Beste") - steht. 

+++ 5.05 Uhr: Liste der beliebtesten Babynamen 2018 wird veröffentlicht +++

Auf der Liste der beliebtesten Babynamen, die die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) jedes Jahr veröffentlicht,  wurden Daten von über 700 Standesämtern mit insgesamt mehr als einer Million Erst- und Zweitnamen ausgewertet. 2017 hatten Eltern ihre Kinder am häufigsten Marie und Maximilian genannt. Auf den weiteren Plätzen der Liste aller Erst- und Zweitnamen folgten Sophie/Sofie und Maria sowie Alexander und Paul.

+++ 5.02 Uhr: Channing Tatum verliert gegen Jessie J bei Jenga  - Nacktfoto als Strafe +++

Channing Tatum (39, "The Hateful Eight", "Logan Lucky") zeigt sich auf Instagram nackt unter der Dusche, allerdings nicht ganz freiwillig. Der Schauspieler postete das freizügige Foto am Mittwoch auf seinem Account, mit dem Hinweis, dass Jessica Cornish (Popmusikerin Jessie J) das Bild ausgesucht habe. Er habe ein Jenga-Spiel gegen Cornish verloren und als Verlierer musste er ein Foto ihrer Wahl auf Instagram posten, erklärte Tatum. Jenga ist ein Geschicklichkeitsspiel, bei dem ein Turm aus Holzklötzen umgebaut werden muss. Er würde niemals wieder Jenga mit ihr spielen, witzelte der Schauspieler.

+++ 4.49 Uhr: Merkel besucht Bundeswehrsoldaten in Mali +++

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) will am zweiten Tag ihres Westafrika-Besuches die in der UN-Stabilisierungs-Mission Minusma eingesetzten Bundeswehrsoldaten im Norden Malis besuchen. Zum Abschluss ihres Aufenthalts in der Hauptstadt von Burkina Faso, Ouagadougou, will die Kanzlerin zuvor noch mit Studenten diskutieren und Vertreter der Zivilgesellschaft treffen. Am späten Mittwochabend hatten Merkel und die Staatspräsidenten der fünf Länder der Regionalorganisation G5-Sahel nach einem Treffen die Bedeutung einer Lösung der Libyen-Krise für die Sicherheit der ganzen Region betont. 

Video: Merkel kündigt verstärkte Hilfe für Sahel-Länder in Westafrika an

+++ 3.45 Uhr: Guaido will Druck auf Maduro mit Generalstreik erhöhen +++

Mit einem Generalstreik will Venezuelas selbsternannter Übergangspräsident Juan Guaidó den Druck auf Staatschef Nicolás Maduro erhöhen. Der Oppositionsführer kündigte am Mittwoch bei Protesten in der Hauptstadt Caracas an, ab Donnerstag solle mit abgestuften Arbeitsniederlegungen begonnen werden. Dies solle zu einem Generalstreik ausgeweitet werden. Bei erneuten Protesten in Caracas wurde derweil nach Angaben einer Nichtregierungsorganisation eine Frau erschossen. Guaidó hatte am Dienstag die "Operation Freiheit" zur Beendigung der Regierung Maduros ausgerufen. Zwar gingen zahlreiche seiner Anhänger auf die Straße. Eine Rebellion einiger Soldaten zur Unterstützung des Oppositionsführers scheiterte aber. Bei Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften wurden Dutzende Menschen verletzt.

+++ 3.43 Uhr: Frau bei Protesten in Caracas offenbar erschossen +++

Bei den Protesten gegen Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro ist nach Angaben einer Nichtregierungsorganisation eine Frau erschossen worden. Die 27-Jährige sei in der Hauptstadt Caracas von einer Kugel am Kopf getroffen worden, erklärte die Menschenrechtsorganisation Venezolanische Beobachtungsstelle für soziale Konflikte am Mittwoch. Die Organisation verurteilte den "Mord" an der jungen Frau.

+++ 3.02 Uhr: Lehrer sollen in Florida künftig Waffen im Unterricht tragen dürfen +++

Im US-Bundesstaat Florida werden Lehrer im Klassenzimmer künftig Schusswaffen bei sich tragen dürfen. Der umstrittene Gesetzestext passierte am Mittwoch das Repräsentantenhaus des Südstaates. Er muss nun noch vom republikanischen Gouverneur Ron DeSantis unterzeichnet werden, was als Formalie gilt. Lehrer müssen insgesamt 144 Stunden Training absolvieren, wenn sie in der Schule eine Waffe mit sich führen wollen.

+++ 1.37 Uhr: Britisches Parlament erklärt Klima-Notstand +++

Das britische Parlament hat einen Umwelt- und Klima-Notstand erklärt - nach Angaben der oppositionellen Labour-Partei als erstes Parlament weltweit. Labour schrieb am Mittwochabend auf Twitter, nun müssten "echte Taten" im Kampf gegen den Klimawandel folgen. Parteichef Jeremy Corbyn erklärte, er hoffe nun auf eine "Welle von Aktionen von Parlamenten und Regierungen in aller Welt". Der Parlamentsbeschluss ist allerdings für die Regierung nicht bindend.

tis / DPA / AFP