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News des Tages: Medienberichte: Teenager in Florida lassen Mann ertrinken - und lachen darüber

Laut Medienberichten haben Teenager Mann ertrinken lassen +++ Orban spricht von EU-"Inquisitionskampagne" gegen Polen +++ 14-Jähriger fährt neuen Sportwagen von Vater an Hauswand +++ Die Nachrichten des Tages im stern-Newsticker.

Polizei USA

Ein außergewöhnlicher Fall von Verrohung: Teenager in Florida sollen Mann während des Ertrinkens gefilmt haben

Die Nachrichten des Tages im stern-Newsticker.

+++ 21.07 Uhr: Teenager lassen Mann ertrinken - und lachen darüber +++

Eine Gruppe von Teenagern in Florida hat nach Medienberichten tatenlos zugesehen, wie ein Mann in einem Teich ertrank - und sich darüber auch noch amüsiert. Die Leiche des 31-Jährigen wurde erst fünf Tage nach dem Vorfall am 9. Juli in Cocoa nahe Orlando im Wasser aufgefunden, wie unter anderem die "New York Times" schilderte.

Demnach filmten die jungen Leute im Alter zwischen 14 und 18 Jahren den Kampf des Mannes ums Überleben auch noch mit einem Handy und stellten die Aufnahme auf Facebook. Eine Familienangehörige des Ertrunkenen habe dann die Polizei darauf aufmerksam gemacht.

Der Fall erweckt auch deshalb großes Aufsehen, weil es in Florida kein Gesetz gibt, das unterlassene Hilfeleistungen strafbar macht. Daher können die Teenager nicht belangt werden. Aber die örtliche Polizei will den Medienberichten zufolge der Staatsanwaltschaft eine Strafverfolgung unter einem anderen Gesetz vorschlagen: Demnach hätten die Teenager den Todesfall zumindest der Polizei melden müssen - was sie ebenfalls nicht taten.

Auf dem Video ist der "New York Times" zufolge zu hören, wie jemand den Mann im Wasser einen "Junkie" nennt. Eine andere Stimme sagt: "Es wird dir keiner zu Hilfe kommen, du dummes Miststück. Du hättest da nicht hineingehen sollen." Als der Mann schließlich im Wasser untergeht, sagt jemand: "Er ist gerade gestorben!", und die anderen beginnen zu lachen.

+++ 20.49 Uhr: Krankenhaus klagt im Fall Baby Charlie über Morddrohungen +++

Ärzte und Krankenschwestern des Great-Ormond-Street-Hospitals, die das schwerkranke britische Baby Charlie Gard behandeln, haben nach Angaben der Klinik Morddrohungen erhalten. Das teilte das Londoner Krankenhaus am Samstag mit. Mitarbeiter seien in den vergangenen Wochen "einer infamen Flutwelle von Feindseligkeit und Belästigungen" ausgesetzt gewesen, schrieb die Krankenhausleiterin. 

Tausende ausfallende Nachrichten seien an Ärzte und Krankenschwester geschickt worden. "Viele davon sind Drohbotschaften, einschließlich Morddrohungen", hieß es in der Mitteilung.

Die Klinik befindet sich in einem Rechtsstreit mit den Eltern des elf Monate alten Charlie Gard. Seine Ärzte glauben nicht, dass dem Jungen noch geholfen werden kann. Er leidet an einer seltenen Erbkrankheit, die unter anderem zu irreparablen Schäden am Hirn führt. Er muss künstlich beatmet und ernährt werden. Die Ärzte fordern, dass Charlie in Würde sterben soll.

Charlies Eltern wollen ihn für eine experimentelle Therapie in die USA bringen. Ein US-Experte hatte Charlie dafür Anfang der Woche untersucht. Am Dienstag (25.7.) könnte Medienberichten zufolge eine Entscheidung am Londoner High Court getroffen werden. 

+++ 19.09 Uhr: Orban spricht von EU-"Inquisitionskampagne" gegen Polen +++

Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban ist der polnischen Regierung in der Frage der umstrittenen Neuregelung des Justizwesens zu Hilfe geeilt. Während eines Besuchs in Rumänien sagte Orban, die von der EU gegen Warschau angestrengte "Inquisitionskampagne" sei "im Interesse Europas und im Geist der alten ungarisch-polnischen Freundschaft" zum Scheitern verurteilt. Ungarn werde innerhalb der EU alle rechtlichen Mittel ausschöpfen, um seine Solidarität mit Polen zu zeigen. Nach dem polnischen Unterhaus hatte in der Nacht zu Samstag auch der Senat einer Gesetzesvorlage zugestimmt, derzufolge die Regierung in Warschau Einfluss auf das Oberste Gericht nehmen kann. Das Gesetz würde dem Justizminister erlauben, Richter am Obersten Gericht abzuberufen und durch eigene Kandidaten zu ersetzen. Das letzte Wort hat nun Präsident Andrzej Duda. Das Gesetz kann nur mit seiner Unterschrift in Kraft treten.

+++ 18.11 Uhr: Bundespräsident kritisiert Erdogan in scharfen Worten +++

Mit ungewöhnlich scharfer Kritik am türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan hat sich Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in den Streit der Bundesregierung mit der Türkei eingeschaltet. Erdogan versuche nicht nur, "das Land auf sich zuzuschneiden", sagte Steinmeier laut vorab veröffentlichten Auszügen aus dem ZDF-Sommerinterview. Vielmehr würden jetzt auch die "Reste an Kritik und Opposition" verfolgt, ins Gefängnis gesteckt und mundtot gemacht. Er halte deshalb die Neuausrichtung der deutschen Türkei-Politik für richtig, sagte Steinmeier. Was in der Türkei passiere, "können wir nicht hinnehmen". Das sei auch eine "Frage der Selbstachtung" Deutschlands.


+++ 17.17 Uhr: Todesstrafe für 28 Angeklagte in Kairo +++

Ein Gericht in Kairo hat 28 Angeklagte wegen Beteiligung an einem Mordanschlag auf einen ranghohen Justizbeamten zum Tod verurteilt. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass die Angeklagten in ein Bombenattentat auf Generalstaatsanwalt Hischam Barakat im Jahr 2015 verwickelt waren. Niemand bekannte sich zu dem Anschlag, doch die Anklage machte die verbotene Muslimbruderschaft dafür verantwortlich.

+++ 17.07: 15 Festnahmen in der Türkei wegen "Helden"-T-Shirts +++

In der Türkei sind binnen einer Woche über ein dutzend Menschen festgenommen worden, weil sie ein T-Shirt mit dem Aufdruck "Held" getragen haben. Zuletzt wurden ein Paar am Samstag in Antalya sowie ein Jugendlicher in Canakkale im Südwesten des Landes aus diesem Grund festgenommen, wie die Nachrichtenagentur Dogan berichtete. Die türkischen Behörden sehen in dem Aufdruck eine Unterstützerbotschaft für die Putschisten, die vor einem Jahr versucht hatten, Präsident Recep Tayyip Erdogan zu stürzen.

+++ 17.01 Uhr: Beide Atomreaktoren in Fessenheim stehen still +++

Im umstrittenen elsässischen Atomkraftwerk Fessenheim an der Grenze zu Deutschland stehen wieder beide Reaktoren still. Der Reaktor 1 sei am Samstag für einige Wochen angehalten worden, um einen Teil der Brennstäbe auszutauschen und die Anlage zu warten und zu kontrollieren. Das teilte der Betreiber EDF auf Anfrage in Paris mit und bestätigte damit Berichte der französischen Regionalzeitung "Les Dernières Nouvelles d'Alsace" (DNA) und anderer Medien. Deutschland und Umweltschützer sehen das älteste französische Atomkraftwerk schon lange als Sicherheitsrisiko

Sie habe eine Spritztour machen wollen, weil sie nicht habe schlafen können, sagte die Frau (Symbolbild)

Sie habe eine Spritztour machen wollen, weil sie nicht habe schlafen können, sagte die Frau (Symbolbild)

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+++ 16.28 Uhr: Mit 238 Sachen geblitzt: 79-jährige Großmutter in Belgien verurteilt +++

Weil sie mit 238 Kilometern pro Stunde unterwegs war, hat ein belgisches Gericht eine 79-Jährige zu einer Strafe von 1200 Euro verurteilt. Ihren Führerschein ist die 1937 geborene Belgierin zudem für drei Monate los. Wie belgische Medien berichteten, blitzte die Polizei die Großmutter aus der Stadt La Louviere im vergangenen Juni auf der Autobahn in einem Porsche. Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit lag bei 120 Km/h. Wie die Nachrichten-Seite "DHnet.be" berichtete, sagte die Frau, sie habe eine Spritztour machen wollen, weil sie nicht habe schlafen können. Ihr Anwalt sagte vor Gericht, es sei das erste Mal gewesen, dass man seine Mandantin beim Schnellfahren erwischt habe. Das Urteil erging bereits am Mittwoch.

+++ 16.21 Uhr: US-Schauspieler John Heard tot +++

Der amerikanische Film- und TV-Schauspieler John Heard ist US-Medienberichten zufolge im Alter von 72 Jahren gestorben. Er war vor allem als Vater des von Macaulay Culkin gespielten Jungen in den Filmen "Kevin - Allein zu Haus" (1990) und "Kevin - Allein in New York" (1992) bekannt. Die Gerichtsmedizin Santa Clara bestätigte dem Magazin "People" Heards Tod. Das Promi-Portal TMZ twitterte am Samstag, Heard sei tot in einem Hotelzimmer in der Nähe von San Francisco aufgefunden worden

+++ 15.51 Uhr: Nach Verfolgungsjagd: 14-Jähriger fährt neuen Sportwagen von Vater in Haus +++

Ein 14-Jähriger hat sich nachts eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert und dabei den Sportwagen seines Vaters in eine Hauswand gefahren. Der junge Fahrer war mit einem 16-jährigen Mädchen und einem 15-jährigen Jungen in Stuhr (Landkreis Diepholz) unterwegs, wie die Feuerwehr mitteilte. Als die Polizei das Auto am frühen Samstagmorgen kontrollieren wollte, gab der Fahrer Gas und krachte mit dem zwei Wochen alten Wagen in die Wand eines Restaurants. 

Der Fahrer blieb unverletzt, die Beifahrer zogen sich leichte Verletzungen zu. Weil das Haus einsturzgefährdet war, musste die Feuerwehr mehrere Deckenbalken abstützen. Der Gesamtschaden wurde zunächst auf rund 100.000 Euro geschätzt. Der 14-Jährige musste mit auf die Polizeiwache und wurde anschließend seinen Eltern übergeben, wie ein Polizeisprecher sagte. Gegen ihn wird jetzt ermittelt.

+++ 14.11 Uhr: Polizei, Adidas und Bundeswehr bei Deutschlands Schülern beliebteste Arbeitgeber +++

Die Polizei, Adidas und die Bundeswehr sind unter Deutschlands Schülern einer Umfrage zufolge die drei beliebtesten Arbeitgeber. Die Bundeswehr kletterte im Vergleich zum Vorjahr von Platz vier auf Platz drei und legte vor allem bei Mädchen kräftig zu, wie die Zeitung "Welt" unter Berufung auf eine Umfrage des Trendence-Instituts unter 21.000 Schülern berichtete. Gut elf Prozent Prozent der Schülerinnen der 8. bis 13. Klassen nannten die Bundeswehr demnach als einen von maximal drei Arbeitgebern, bei denen sie sich "am ehesten bewerben" würden. Bei den Mädchen standen demnach auch der Medienkonzern ProSiebenSat1, die Lufthansa, das Deutsche Rote Kreuz, die DAK und der Zoll hoch im Kurs.

+++ 12.25 Uhr: Ägyptisches Gericht bestätigt Todesurteile gegen 28 Islamisten +++

Ein ägyptisches Gericht hat die Todesurteile gegen 28 mutmaßliche Islamisten wegen des Mordes an dem Generalstaatsanwalt Hischam Barakat bestätigt. Barakat war Ende Juni 2015 in Kairo bei einem Bombenanschlag auf seinen Autokonvoi ums Leben gekommen. Der frühere Generalstaatsanwalt ist das prominenteste Opfer in einer Reihe von Anschlägen in dem Land seit 2013. 

+++ 11.45 Uhr: Gefahr durch umgeknickten Kran in Frankfurt gebannt +++

Die Gefahr durch einen abgeknickten Kran in der Frankfurter Innenstadt ist gebannt. Spezialisten haben den Ausleger des Baukrans am Samstag abmontiert und zu Boden gelassen, wie eine Sprecherin der Polizei sagte. Das Areal rund um den Kran bleibe noch bis in den Nachmittag für den Verkehr gesperrt, die umliegenden Gebäude könnten aber wieder betreten werden. Der kaputte, bislang noch senkrecht aufgestellte Kran sowie der Ausleger würden nun für den Abtransport vorbereitet. Der Ausleger des Baukrans war am Freitag abgeknickt. Der Kran drohte umzustürzen. Wie es zu dem Unfall kam, blieb zunächst unklar. Der Kranführer konnte sich unverletzt retten.

+++ 10.55 Uhr: Explosion bei Tiefkühlspedition in Dissen - sieben Verletzte +++

Bei einer Explosion auf dem Gelände einer Tiefkühlspedition im niedersächsischen Dissen sind sieben Menschen verletzt worden. Eine große Rauchwolke zog in Richtung der Autobahn A33, wie eine Polizeisprecherin sagt. Zur Ursache für die Explosion und zum Gesundheitszustand der Verletzten konnte sie zunächst nichts sagen. Die Firma im Landkreis Osnabrück, bei der es zu der Explosion kam, ist auf den Transport von Tiefkühlprodukten und Speiseeis spezialisiert.

+++ 10.39 Uhr: Polizei verwarnt 20 Gaffer - sie müssen je 60 Euro zahlen +++

Die Polizei hat 20 Gaffer verwarnt und zur Kasse gebeten, weil sie bei einem Unfall die Rettungskräfte behindert haben. Die Menschen, die die Unfallstelle mit ihren Handys filmten und Fotos machten, mussten jeweils 60 Euro zahlen, wie die Polizei mitteilte. Zuvor hatten mehrere Medien über den Fall berichtet. Da die Gaffer am Freitagmorgen ihr Handy am Steuer nutzten, bekamen sie zusätzlich einen Punkt in Flensburg. Bei dem Unfall auf der A3 zwischen den Autobahnkreuzen Nürnberg und Altdorf war ein Wohnmobil auf einen Lastwagen aufgefahren. Dabei wurde ein Mensch leicht verletzt. Seit Ende Mai gilt es als Straftat, bei Unglücksfällen vorsätzlich Einsatzkräfte zu behindern, die Hilfe leisten oder leisten wollen. Darauf stehen nun Geldstrafe oder bis zu ein Jahr Haft.


+++ 9.43 Uhr: Behörde: 16-jährige Deutsche unter festgenommenen IS-Kämpferinnen +++

Eine 16-Jährige aus Sachsen gehört nach Angaben der Dresdner Staatsanwaltschaft zu den in der vergangenen Woche in der irakischen Stadt Mossul festgenommenen IS-Kämpferinnen. Sie sei jetzt identifiziert, teilte die Behörde mit. Das Mädchen aus Pulsnitz bei Dresden werde von der deutschen Botschaft im Irak betreut. Weitere Angaben wollte die Staatsanwaltschaft zunächst nicht machen. Die Schülerin war im Sommer 2016 verschwunden, kurz nachdem sie zum Islam konvertiert war. Sie soll über Internet-Chats mit IS-Anhängern in Kontakt gestanden haben. Irakische Sicherheitskräfte hatten bei einem Einsatz in Mossul nach eigenen Angaben 20 Dschihadistinnen festgenommen. Zunächst war nicht klar, ob die 16-Jährige darunter war.

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+++ 8.57 Uhr: 16 Polizisten bei US-Luftangriff in Afghanistan getötet +++

Bei einem US-Luftangriff im Süden Afghanistans sind nach Behördenangaben 16 Polizisten getötet worden. Ein US-Kampfjet habe am Freitag ein Dorf im Bezirk Gereschk bombardiert, in dem die Polizisten die radikalislamischen Taliban bekämpften, sagte der Sprecher der Polizei in der Provinz Helmand, Salam Afghan, der Nachrichtenagentur AFP. Die Polizisten seien "irrtümlich" attackiert worden. Zum Zeitpunkt des Luftangriffs hatten sie die Taliban demnach bereits vertrieben und die Kontrolle über die Ortschaft übernommen. Die Nato bestätigte die Angaben zu dem US-Luftangriff und sprach von einem "bedauerlichen Vorfall". Die Polizisten seien während eines Unterstützungseinsatzes für die afghanischen Sicherheitskräfte bombardiert worden, hieß es in einer Erklärung. Eine Untersuchung solle die Gründe für den Zwischenfall klären.

+++ 8.04 Uhr: Sohn von Taliban-Chef wird in Südafghanistan zum Selbstmordattentäter +++

Ein Sohn von Taliban-Chef Haibatullah Achundsada hat sich nach Angaben der Extremisten bei einem Selbstmordanschlag im Süden Afghanistans in die Luft gesprengt. Das schrieb ein ranghohes Mitglied der Aufständischen, Kari Ahmadi, bei Twitter. Der Tweet zeigte das mit Blumen geschmückte Bild eines jungen Mannes mit schwarzem Turban und Waffe über der Schulter. "Mit seinem Märtyrertum und Opfer hat Khalid (...) gezeigt, dass dies ein Kampf um den Glauben ist, nicht ein Kampf für Macht oder Geld", hieß es.

+++ 4.47 Uhr: 15-Jähriger bei Motorradunfall getötet +++

Bei einem Motorradunfall ist ein 15-jähriger Junge getötet und ein 16 Jahre altes Mädchen schwer verletzt worden. Das Motorrad, auf dem die beiden saßen, kam laut Polizeiangaben am Freitagabend nach einem Überholmanöver von der Landstraße ab und prallte gegen einen Baumstumpf. Der 15-Jährige wurde dabei so schwer verletzt, dass er noch am Unfallort nahe Leutkirch in Baden-Württemberg starb. Rettungskräfte brachten die 16-jährige Fahrerin des Motorrads schwer verletzt in ein Krankenhaus. 

+++ 4.05 Uhr: Pedelec-Fahrer leben gefährlich: hoher Anteil tödlicher Unfälle +++

Pedelec-Fahrer leben gefährlich: Nutzer derartiger Elektroräder sterben bei Unfällen wesentlich häufiger als Fahrradfahrer, wie die Daten des Statistischen Bundesamts in Wiesbaden von 2016 zeigen. Bei Pedelecs hilft der Elektroantrieb nur dann, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Für Senioren über 65 sei das relative Risiko eines tödlichen Unfalls auf dem Pedelec "doppelt so hoch wie auf einem nichtmotorisierten Rad", sagte Jörg Kubitzki, Unfallforscher der Allianz-Versicherung, der Deutschen Presse-Agentur. 

+++ 0.57 Uhr: US-Verteidigungsminister glaubt nicht an Tod von IS-Chef Al-Bagdadi +++

US-Verteidigungsminister James Mattis geht nach eigenen Worten davon aus, dass der IS-Anführer Abu Bakr al-Bagdadi noch lebt. "Ich denke, Al-Bagdadi ist am Leben", sagte Mattis im Pentagon. "Ich werde anders denken, wenn wir wissen, dass wir ihn getötet haben. Wir sind hinter ihm her. Aber wir glauben, dass er am Leben ist." Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte hatte in der vergangenen Woche berichtet, dass ranghohe IS-Mitglieder den Tod Al-Bagdadis bestätigt haben sollen. Das US-Militär reagierte skeptisch darauf. Der IS-Anführer war schon mehrfach für tot erklärt worden.

+++ 0.52 Uhr: US-General rechtfertigt Stopp der Unterstützung für Syriens Rebellen +++

Die US-Armee hat die Einstellung der Unterstützung für Rebellen in Syrien verteidigt. Es sei eine "sehr harte Entscheidung" gewesen, die Hilfen nach vier Jahren zu stoppen, sagte der Chef der Sondereinsatzkräfte der US-Armee, General Tony Thomas, in Aspen im US-Bundesstaat Colorado. Er bestritt, dass es sich bei der Entscheidung von US-Präsident Donald Trump um ein Zugeständnis an Russland gehandelt habe: "Das war absolut nicht als Beschwichtigung für die Russen gedacht", sagte er. Der Schritt sei nach einer eingehenden Überprüfung des Programms und der damit erreichten Ziele erfolgt, erläuterte der General. Er bestätigte damit im Grundsatz einen Bericht der "Washington Post". Der verdeckte Einsatz zur Unterstützung der Gegner des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad habe nur eine eingeschränkte Wirkung gehabt und sei deswegen gestoppt worden, berichtete die Zeitung am Mittwoch unter Berufung auf US-Regierungsvertreter.

+++ 0.07 Uhr: Gerichtsmedizin: Linkin-Park-Sänger hat Suizid begangen +++

Der tot aufgefundene Sänger der amerikanischen Rock-Band Linkin Park, Chester Bennington, hat sich selbst das Leben genommen. Dies teilte der stellvertretende Ermittlungschef der Gerichtsmedizin in Los Angeles, Ed Winter, der Deutschen Presse-Agentur mit. Der 41-jährige Musiker war am Tag zuvor tot in seinem Haus in Palos Verdes Estates nahe Los Angeles gefunden worden. Es handle sich möglicherweise um einen Suizid, hieß es zunächst. Erst jetzt wurde dies bestätigt. Winter zufolge wurden im Schlafzimmer des Musiker eine halbleere Flasche Alkohol, aber keine illegalen Drogen gefunden. Der vollständige Autopsiebericht wird kommende Woche erwartet.

fin/car/dho / DPA / AFP