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News des Tages: USA drohen mit weiteren Luftschlägen - Syrische Jets starten wieder zu Angriffen

In Stockholm hat es einen Terroranschlag mit Toten gegeben +++ Assad verurteilt US-Luftschlag +++ Bürger zunehmend besorgt über Flüchtlingspolitik in Deutschland +++ Die News des Tages im stern-Ticker.

Baschar al-Assad

Baschar al-Assad hat für den 13.April Parlamentswahlen angesetzt - die letzte Wahl fand im Frühjahr 2012 statt

Die aktuellsten Nachrichten des Tages für Sie im Überblick.

+++ 22.24 Uhr: Terror-Vorwürfe gegen acht Verdächtige nach U-Bahn-Anschlag in St. Petersburg +++

Nach dem U-Bahn-Anschlag in St. Petersburg haben die russischen Behörden Terror-Vorwürfe gegen acht Verdächtige erhoben. Ein Gericht in St. Petersburg ordnete Untersuchungshaft bis Juni gegen sechs Verdächtige im Alter zwischen 20 und 39 Jahren an. Sie waren am Vortag festgenommen worden. Nach Angaben der Ermittler wurde in der Wohnung eines der Verdächtigen ein Sprengsatz gefunden, der baugleich mit einem weiteren war, der kurz nach dem U-Bahn-Anschlag entdeckt wurde. Auch Schusswaffen und Munition wurden nach Angaben der Ermittlungsbehörden bei den Verdächtigen sichergestellt. Gegen sie wird wegen Terrorismus und Beihilfe zum Terrorismus ermittelt. Zwei weitere Verdächtige, eine Frau und ein Mann, waren ebenfalls am Donnerstag in Moskau gefasst worden. Auch ihnen wird laut der russischen Nachrichtenagentur Tass Terrorismus vorgeworfen. 

+++ 21.44 Uhr: Mindestens 18 Verletzte bei Zugunglück in Polen  +++

Bei einem Zugunglück in Polen sind mindestens 18 Menschen verletzt worden. Ein Schnellzug sei an einem unbewachten Bahnübergang im südwestpolnischen Schodia mit einem Lastwagen zusammengestoßen, meldete die Agentur PAP unter Berufung auf Rettungskräfte. Der Fahrer des Autos blieb den Angaben zufolge unversehrt, die Verletzten wurden medizinsich versorgt. Die Polizei nahm Ermittlungen zum Unfallhergang auf. Der Zug war auf dem Weg von Breslau nach Warschau. An Bord waren rund 300 Passagiere.

+++ 20.47 Uhr: Aktivisten: Syrische Jets starten erneut von bombardiertem Stützpunkt zu Angriffen +++

Wenige Stunden nach dem US-Angriff auf den syrischen Luftwaffenstützpunkt Al-Schairat sind syrische Kampfjets nach Angaben von Aktivisten von der Basis erneut zu Einsätzen gestartet. Zwei syrische Kampfflugzeuge hätten von dem Stützpunkt aus Angriffe auf Ziele nahe Palmyra geflogen, meldete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Die USA hatten den Stützpunkt in der Nacht als Vergeltung für den mutmaßlichen Giftgasangriff von Chan Scheichun mit Marschflugkörpern angegriffen.

+++ 19.30 Uhr: USA drohen Assad mit weiteren Luftschlägen +++

Nach ihrem Raketenangriff gegen einen syrischen Luftwaffenstützpunkt haben die USA mit weiteren Angriffen gegen die Streitkräfte des syrischen Machthabers Baschar al-Assad gedroht. "Wir sind darauf vorbereitet, noch mehr zu tun, hoffen aber, dass es nicht notwendig sein wird", sagte in New York die US-Botschafterin bei der Uno, Nikki Haley. US-Präsident Donald Trump hatte den Raketenangriff als Reaktion auf den mutmaßlichen Chemiewaffenangriff in Nordsyrien bezeichnet, für den er Assad verantwortlich machte.

+++ 19.26 Uhr: Pentagon prüft Beteiligung Russlands an der Giftgasattacke in Syrien +++

Das US-Verteidigungsministerium untersucht, ob Russland an der Vorbereitung oder Durchführung des mutmaßlichen Giftgasangriffes in Syrien beteiligt war. Das sagte ein hochrangiger Pentagon-Mitarbeiter in Washington. "Wir haben derzeit keine Kenntnisse über eine russische Beteiligung, aber wir untersuchen das", hieß es. Das Mindeste, was Moskau als Verbündeten Syriens vorzuwerfen sei, sei, dass es den Angriff nicht verhindert habe. Russland verfüge über Fachwissen im Umgang mit Chemiewaffen.

Das Pentagon sei nahezu sicher, dass der Angriff, bei dem 80 Menschen getötet wurden, von dem Stützpunkt geflogen worden sei, den die USA beschossen hätten. Es gebe aber noch keine Sicherheit, welche Flugzeuge dazu benutzt wurden. Syrien bestreitet den Einsatz von Giftgas. Erklärungen aus Damaskus zufolge wurde das Gas freigesetzt, als Giftgaslager der Rebellen getroffen wurden. Auch Russland erklärte, die syrischen Regierungstruppen verfügten seit 2014 nicht mehr über Giftgasvorräte.

+++ 19.04 Uhr: Baskische Untergrundorganisation ETA gibt Waffen ab +++

Fünfeinhalb Jahre nach ihrem Gewaltverzicht will die baskische Untergrundorganisation ETA am Samstag den Behörden ihre Waffen übergeben. Die Aktion ist im französischen Bayonne an der Grenze zum spanischen Baskenland geplant. Nach Angaben der ETA werden auch "Tausende" Sympathisanten der Gruppe erwartet. Alle Waffen, die man besessen habe, seien nun "in den Händen der Zivilgesellschaft", hieß es in einem Brief der ETA an den britischen Sender BBC. Die Zivilgesellschaft habe die "politische und technische Verantwortung der Entwaffnung übernommen". Wie die Übergabe genau verlaufen soll, blieb vorerst unklar. 

+++ 18 Uhr: US-Senat gibt grünes Licht für Trumps Richter-Kandidaten +++

Der US-Senat hat dem Kandidaten von Präsident Donald Trump für das Oberste Gericht seine erforderliche Zustimmung erteilt. Beim abschließenden Votum über die Nominierung stimmten mehr als 51 der 100 Senatoren für Richter Neil Gorsuch. Die oppositionellen Demokraten hatten vergeblich erbitterten Widerstand gegen die Kandidatur des erzkonservativen Richters für den mächtigen Supreme Court geleistet.

+++ 17.34 Uhr: Kinos und Theater in Stockholm schließen +++

Wegen des mutmaßlichen Terroranschlags stellen alle Kinos und viele Theater in Stockholm und Umgebung Medienberichten zufolge ihr Abendprogramm ein. Das berichtete unter anderem die öffentlich-rechtliche Fernsehgesellschaft Sveriges Television AB am Freitag.

+++ 17.09 Uhr: Polizei kann Zahl der Verletzten noch nicht abschätzen +++

Bei dem mutmaßlichen Anschlag mit einem Lastwagen sind in Stockholm auch mehrere Menschen verletzt worden. Das bestätigte die Polizei der schwedischen Hauptstadt auf Twitter. Zur Zahl verletzter Personen und zur Schwere der Verletzungen könne man aber noch keine Angaben machen. Ein Lastwagen ist in Stockholm in eine Menschenmenge und dann in ein Kaufhaus gerast. Laut Polizei gab es mehrere Tote.

+++ 16.52 Uhr: Bundesregierung spricht Schweden Anteilnahme aus +++

Die Bundesregierung hat nach dem Anschlag in Schweden den Opfern und Rettungskräften ihre Anteilnahme ausgedrückt. "Unsere Gedanken gehen zu den Menschen in Stockholm, zu Verletzten, Angehörigen, Rettern und Polizisten", teilte Regierungssprecher Steffen Seibert über den Kurzbotschaftendienst Twitter mit. "Wir stehen zusammen gegen den Terror", fügte er hinzu.

+++ 16.44 Uhr: Schwedens Ministerpräsident spricht von "Terroranschlag"

Nach dem Angriff mit einem Lastwagen auf eine Menschenmenge im Zentrum von Stockholm geht der schwedische Ministerpräsident Stefan Löfven von einem "Terroranschlag" aus. "Schweden ist angegriffen worden", sagte Löfven. "Alles deutet auf einen Terroranschlag hin."

+++ 16.26 Uhr: Schulz lehnt militärische Lösung in Syrien ab +++

Nach dem US-Luftangriff auf einen syrischen Luftwaffenstützpunkt hat SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz vor einer militärischen Eskalation gewarnt. "Militärisch wird es am Ende nur Verlierer geben", sagte Schulz in Düsseldorf. Die militärische Lösung führe nur dazu, "dass Gewalt weitere Gewalt erzeugt". Deshalb dürfe der Vorrang für eine diplomatische Lösung nicht aufgegeben werden. "Was an Maßnahmen jetzt erfolgt, muss unter dem Dach der Vereinten Nationen erfolgen." Die EU müsse versuchen, die Konfliktparteien zusammenzubringen.

+++ 16.25 Uhr: Königsfamilie reagiert bestürzt auf Terrorattentat +++

Die schwedische Königsfamilie hat schockiert auf das mögliche Attentat mit einem Kleinlaster in Stockholm reagiert. "Ich und die gesamte Königsfamilie haben mit größter Bestürzung die Informationen über das Attentat am Nachmittag in Stockholm entgegengenommen", schrieb König Carl XVI. Gustaf am Freitag auf der Homepage der Königsfamilie. "Wir folgen der Entwicklung, aber vorerst gehen unsere Gedanken an die Getöteten und deren Familien." Ein Kleinlaster ist im Stockholmer Zentrum in eine Menschenmenge und dann in ein Kaufhaus gerast. Die Polizei spricht von Terrorverdacht. Nach Angaben des schwedischen Radios soll es mindestens drei Tote geben.

+++ 16.16 Uhr: Russland verlegt Fregatte mit Raketen ins Mittelmeer +++

Nach dem US-Angriff auf einen syrischen Fliegerhorst ist eine russische Fregatte mit Marschflugkörpern in das Mittelmeer verlegt worden. Ziel der Fregatte "Admiral Grigorowitsch" sei die russische Militärbasis Tartus an der syrischen Küste, meldete die Agentur Tass unter Berufung auf Militärkreise am Freitag in Moskau. Die Fregatte der russischen Schwarzmeerflotte sei zuvor bei einer gemeinsamen Übung mit der türkischen Marine eingesetzt worden.

+++ 16.09 Uhr: Schäuble unterstützt Spahn in Islam-Debatte +++

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) fordert klare Regeln im Verhältnis von Muslimen und Nicht-Muslimen in Deutschland. "Wir brauchen eine Ordnung für das Zusammenleben zwischen Muslimen und der Mehrheit der Nichtmuslimen in Deutschland", sagte Schäuble der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Samstagsausgabe). "Wir haben in der Tat viele Probleme mit der Integration muslimisch geprägter Menschen, die wir lösen müssen. Insofern sprechen Jens Spahn und andere berechtigte Themen an." Das Anliegen sei richtig, ein eigenes Bundesgesetz dafür aber nicht dir richtige Methode. Der CDU-Politiker forderte Muslime auf, auch einen Schritt auf die Aufnahmegesellschaft zuzugehen. "Wenn Muslime in unserer freiheitlichen und offenen Ordnung zuhause sein wollen, dann müssen sie diese ohne Abstriche akzeptieren. Das deutsche Recht gilt ohne Wenn und Aber für alle, die hier leben. Toleranz ist keine Einbahnstraße. Falsch verstandene Toleranz kann zu gesellschaftlicher Spaltung führen."

+++ 15.59 Uhr: Zugverkehr im Stockholmer Zentrum steht still +++

Die Züge im Stockholmer Zentrum stehen Medienberichten zufolge still. Der Verkehr von Zügen und U-Bahnen sei stillgelegt worden. Ein Kleinlaster war zuvor im Stockholmer Zentrum in eine Menschenmenge und dann in ein Kaufhaus gerast. Die Polizei spricht von einem Terrorverdacht. Nach Angaben des schwedischen Radios soll es mindestens drei Tote geben.

+++ 15.54 Uhr: Parlamentsgebäude in Stockholm abgesperrt +++

Das Parlamentsgebäude in Stockholm ist Medienberichten zufolge abgesperrt worden. Die Polizei bittet die Bevölkerung in geschlossenen Räumen zu bleiben und sich vom Zentrum fernzuhalten. Ein Kleinlaster war zuvor den Berichten zufolge im Stockholmer Zentrum in eine Menschenmenge und dann in ein Kaufhaus gerast. Die Polizei spricht von Terrorverdacht. Nach Angaben des schwedischen Radios soll es mindestens drei Tote geben.


+++ 15.45 Uhr: Polizei spricht von Terrorverdacht +++

Die Polizei spricht beim Vorfall in Stockholm von Terrorverdacht. "Wir haben erste Angaben darüber, dass Menschen verletzt sind", sagte ein Polizeisprecher dem schwedischen Fernsehsender "SVT".

+++ 15.18 Uhr: Lastwagen rast in Stockholm in Menschenmenge - mindestens drei Tote +++

Auf einer zentralen Einkaufsstraße in Stockholm ist ein Lastwagen nach Medienberichten zunächst in eine Menschenmenge und dann in ein Kaufhaus gerast.  Nach Angaben des schwedischen Radios soll es mindestens drei Tote geben. SVT-Reporter vor Ort berichteten von einem Brand auf der Einkaufsstraße und völligem Chaos. Durch die Stadt fahre ein Polizeiwagen, aus dem Beamte "Warnung vor einer Terrortat" riefen. Die Polizei war zunächst für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

+++ 14.21 Uhr: Dönermesser-Mord in Reutlingen: lebenslange Haft +++

Im Prozess um die tödliche Attacke mit einem Dönermesser auf eine Frau im baden-württembergischen Reutlingen ist ein 22-jähriger Mann zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Das Landgericht Tübingen sprach ihn des Mordes schuldig und stellte zudem die besondere Schwere der Schuld fest. Dem Angeklagten war vorgeworfen worden, im Juli 2016 seine Freundin getötet und weitere Menschen verletzt zu haben.


+++ 13.33 Uhr: Assad will Rebellen endgültig vernichten +++

Die Führung in Damaskus hat den US-Angriff auf einen syrischen Luftwaffenstützpunkt als "dumm und unverantwortlich" verurteilt. Das Verhalten Amerikas offenbare nur dessen "Kurzsichtigkeit und politische und militärische Blindheit für die Realität", erklärte das Büro von Machthaber Baschar al-Assad. Die USA hätten bei dieser "schändlichen Tat" den Flugplatz eines souveränen Staates angegriffen. Sie hätten gedacht, damit ihre "Komplizen unter den Banden und terroristischen Organisationen"
unterstützen zu können. Die Aggression stärke aber nur die Entschlossenheit Syriens, diese zu vernichten, hieß es weiter.

+++ 13.15 Uhr: Neue Regeln für Drohnen in Kraft +++

Für die Nutzung von Drohnen gelten neue Regeln. Für Geräte unter einem Gewicht von fünf Kilogramm sei grundsätzlich keine Betriebserlaubnis mehr erforderlich, teilte das Bundesverkehrsministerium am Freitag in Berlin mit. Zudem gelte nun nicht mehr, dass Hobby-Piloten ihre Drohnen nur in Sichtweite steuern dürfen. In Flughöhen über 100 Meter dürfen sie demnach jedoch nur unterwegs sein, wenn der Besitzer über einen Kenntnisnachweis verfügt oder das Gerät über einem Modellfluggelände unterwegs ist.

Untersagt ist der Einsatz schon von kleinen Drohnen ab einem Gewicht von 250 Gramm über Wohngrundstücken oder wenn das Gerät optische, akustische oder Funksignale übertragen oder aufzeichnen kann. Darüber hinaus dürfen Einsatzorte von Polizei und Rettungskräften sowie Menschenansammlungen nicht überflogen werden. Auch der Einsatz an Flughäfen ist tabu. Ausnahmen von den Verboten sind laut Verkehrsministerium aber möglich.

+++ 13.08 Uhr: Noch vier Deutsche in der Türkei inhaftiert +++

 In der Türkei sitzen neben dem deutsch-türkischen Journalisten Deniz Yücel nur noch vier Personen mit deutscher Staatsangehörigkeit im Gefängnis. Einer sei nun aus der Haft entlassen worden, teilte ein Sprecher des Auswärtigen Amts mit. Allerdings bestehe für den Mann eine Ausreisesperre.
"Er darf die Türkei nicht verlassen, aber immerhin ist er schon mal aus der Haft draußen", sagte der Sprecher. Zu zwei der insgesamt noch fünf Inhaftierten bestehe konsularischer Zugang, darunter Yücel. "Bei den anderen arbeiten wir dran", betonte der Sprecher weiter. Sie seien in Zusammenhang mit dem Putschversuch vom Juli 2016 festgenommen worden.

+++ 13.05 Uhr: Auswärtiges Amt: Verantwortung Assads für Giftgaseinsatz "hochplausibel" +++

Die Bundesregierung hält die Verantwortung der syrischen Führung unter Präsident Baschar al-Assad für den mutmaßlichen Giftgas-Einsatz am Dienstag für "hochplausibel". Ein Sprecher des Auswärtigen Amts verwies in Berlin auf entsprechende Informationen der USA, Frankreichs, der Türkei sowie von eigenen Kontakten vor Ort. Vor dem Hintergrund "erscheint es sehr, sehr plausibel, dass die Verantwortung für diesen Chemiewaffenangriff beim Assad-Regime liegt", sagte der Sprecher. "Wir kennen noch nicht alle Informationen, die die Amerikaner dazu gebracht haben, diesen Angriff durchzuführen", sagte der Sprecher des Auswärtigen Amts weiter. 

Die syrische Regierung trägt auch nach Einschätzung von Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg die volle Verantwortung für den US-Angriff auf einen ihrer Luftwaffenstützpunkte. "Jeder Gebrauch von Chemiewaffen ist inakzeptabel und kann nicht unbeantwortet bleiben", sagte er. Die Verantwortlichen müssten zur Rechenschaft gezogen werden. Stoltenberg äußerte sich nicht zu einer möglichen Ausweitung des Nato-Engagements. Er sagte lediglich: "Die Nato unterstützt alle internationalen Bemühungen, die darauf abzielen, in Syrien zu Frieden und zu einer politischen Lösung zu kommen."

+++ 12.07 Uhr: Angeblich wieder Angriff auf syrische Stadt Chan Scheichun +++

Nach den Giftgas-Toten in der syrischen Stadt Chan Scheichun ist der Ort Aktivisten zufolge erneut aus der Luft angegriffen worden. Ein Flugzeug habe mindestens eine Rakete abgeschossen, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit. Es habe keine Opfer gegeben. Unklar sei, ob ein syrisches oder russisches Flugzeug für den Angriff verantwortlich sei. 

+++ 11.11 Uhr: Diebe stehlen 20 Meter hohe Funkantenne in Kanada +++

Der Diebstahl einer 20 Meter hohen Funkantenne gibt der Polizei der kanadischen Prärie-Provinz Manitoba Rätsel auf. Der Turm von der Höhe eines sechsstöckigen Hauses sei von dem oder den Tätern in seine Einzelteile zerlegt und mit einem Lieferwagen abtransportiert worden, sagte Robert Daisley von der königlichen Gendarmerie (GRC). Um einen derartigen Diebstahl bewerkstelligen zu können, bedürfe es schon einiger "Fähigkeiten".
Die Funkantenne stand in der Nähe der rund 700 Kilometer nördlich von Winnipeg gelegenen Landgemeinde Egg Lake. Er diente dazu, die Mobilfunk-Signale sowie das Internet einer Schule in der Region zu verstärken. Nach Angaben Daisleys kostet die Antenne 5000 kanadische Dollar (3500 Euro), ihre Installierung weitere 3000 Dollar.

+++ 10.29 Uhr: Leiche an Donauufer vermutlich die vermisste Studentin Malina Klaar+++

Die vermisste Studentin Malina K. aus Regensburg ist aller Wahrscheinlichkeit nach tot. An einem Donauufer in Donaustauf bei Regensburg wurde die Leiche einer jungen Frau entdeckt. "Nach ersten Erkenntnissen dürfte es sich um die seit knapp drei Wochen vermisste Studentin Malina K. handeln", sagte eine Polizeisprecherin. Eine Obduktion soll die Identität und die Todesursache klären. Derzeit könne noch nicht gesagt werden, ob die Frau Opfer eines Verbrechens geworden sei oder es sich um einen Unfall handele, betonte die Polizei.

+++ 10.26 Uhr: Weiteres Opfer nach Anschlag in London gestorben +++

Mehr als zwei Wochen nach dem Anschlag in London ist ein weiteres Opfer gestorben. Die lebenserhaltenden Maßnahmen für die 31-jährige Rumänin, die während des Angriffs in die Themse stürzte und sich dabei ein Blutgerinnsel im Kopf zuzog, seien am Donnerstag beendet worden, teilte die Polizei am Freitag mit. Damit stieg die Zahl der Toten des Anschlags auf insgesamt sechs, einschließlich des von der Polizei erschossenen Angreifers. 

+++ 10.23 Uhr: Verfahren zum Stopp der NPD-Finanzierung eingeleitet +++

Bundesinnenminister Thomas de Maizière hat das Verfahren eingeleitet, mit dem der rechtsextremen NPD die Parteienfinanzierung entzogen werden soll. Eine Formulierungshilfe für die notwendige Änderung des Grundgesetzes und weiterer Gesetze habe er an die Spitzen der Regierungsfraktionen weitergeleitet, teilte der Minister in Berlin mit.

+++ 9.35 Uhr: Gabriel: US-Luftangriff in Syrien "nachvollziehbar" +++

Bundesaußenminister Sigmar Gabriel hält den US-Luftangriff in Syrien für nachvollziehbar. "Dass die Vereinigten Staaten jetzt mit einem Angriff gegen die militärischen Strukturen des Assad-Regimes reagiert haben, von denen dieses grausame Kriegsverbrechen ausging, ist nachvollziehbar", erklärte Gabriel am Rande seiner Mali-Reise in Bamako, wie das Auswärtige Amt in Berlin mitteilte. Zugleich warb er für eine "politische Lösung" des Bürgerkriegs in Syrien.

+++ 7.05 Uhr: Räuber mit Grillgabel überfällt Supermarkt in Berlin +++

Mit einer Grillgabel in der Hand hat ein Räuber in Berlin einen Supermarkt überfallen. Der Mann kam am Donnerstagabend in das Geschäft in Schöneberg und forderte den Kassierer auf, das Geld aus der Kasse herauszurücken, wie die Polizei mitteilte. Als der Täter mit der Beute flüchten wollte, schob ihm ein anderer Mitarbeiter einen Einkaufswagen in den Weg. Dabei verlor der Räuber den Geldbeutel und floh - ohne Beute.

+++ 7.03 Uhr: USA sollen syrischen Luftwaffenstützpunkt fast komplett zerstört haben - vier Tote +++

Bei dem US-Angriff in Syrien ist der Luftwaffenstützpunkt Al-Schairat nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte fast vollständig zerstört worden. Dabei seien vier Soldaten getötet worden, teilte die oppositionsnahe Organisation am Freitag mit. Die USA hatten den Stützpunkt in der Nacht mit dutzenden Marschflugkörpern angegriffen.

+++ 6.09 Uhr: Bürger zunehmend besorgt über Flüchtlingspolitik +++

Die Willkommenskultur bekommt Kratzer: Eine knappe Mehrheit von 54 Prozent der Bundesbürger sieht Deutschland einer Umfrage der Bertelsmann-Stiftung zufolge bei der Aufnahme weiterer Flüchtlinge an der "Belastungsgrenze" angekommen. Vor zwei Jahren hätten nur 40 Prozent der Deutschen diese Auffassung geteilt, berichtete die Stiftung in Gütersloh.

Generell präge das alles überlagernde Flüchtlingsthema inzwischen stark die Meinung der Bürger zur Einwanderung insgesamt, erklärten die Gütersloher Experten. Wie vor zwei Jahren gelte die Anwerbung qualifizierter Arbeitskräfte noch immer jedem Dritten als wichtiges Instrument gegen den Fachkräftemangel. Allerdings schrieben die Deutschen Zuwanderung längst nicht mehr so positive Effekte zu wie in der Vorgängerstudie 2015.

So stieg der Anteil derer, die zusätzliche Belastungen für den Sozialstaat erwarten, in der aktuellen Befragung deutlich auf 79 Prozent. Vor zwei Jahren waren es nur 64 Prozent der Befragten. Zugleich erwarteten jetzt 72 statt ebenfalls etwa 64 Prozent Konflikte zwischen Einheimischen und Zuwanderern. 65 Prozent waren zudem der Meinung, Einwanderung verschärfe die Wohnungsnot in Ballungszentren. 2015 waren es 52 Prozent.

ivi/wue / AFP / DPA