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News des Tages: Wegen Abschiedsrede: Verfassungsschutzchef Maaßen wird wohl doch entlassen

Riesenrutsche zusammengebrochen - mehrere Kinder verletzt +++ Tödlicher Geisterfahrer-Unfall auf A8 +++ Massenunfall auf chinesischer Schnellstraße +++ Spahn fordert offenere Debatte in CDU +++ Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker.

Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen wird nun wohl doch nicht ins Innenministerium versetzt

Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen wird nun wohl doch nicht ins Innenministerium versetzt

DPA

Die wichtigsten Meldungen des Tages im Kurz-Überblick:

  • Musikvideo-Dreh löst Großeinsatz der Polizei aus (12.20 Uhr)
  • Riesenrutsche zusammengebrochen - mehrere Kinder verletzt (8.45 Uhr)
  • Tödlicher Geisterfahrer-Unfall auf A8 (6.45 Uhr)
  • Massenunfall auf chinesischer Schnellstraße (4.27 Uhr)
  • Spahn fordert offenere Debatte in CDU (1.13 Uhr)

Die Nachrichten des Tages im Ticker: 

+++ 17.36 Uhr: Bericht: Verfassungsschutzchef Maaßen wird nicht versetzt, sondern entlassen +++

Das Bundesinnenministerium hat angesichts einer Abschiedsrede von Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen mit massiver Kritik an Teilen der Koalition "Konsequenzen" angekündigt. Ein Sprecher von Innenminister Horst Seehofer (CSU) sagte am Abend auf Anfrage der Nachrichtenagentur DPA, die Äußerungen von Maaßen seien dem Ministerium bekannt und würden derzeit geprüft. "Nach Abschluss der Prüfung wird Herr Minister Seehofer die notwendigen Konsequenzen ziehen."

Nach Informationen der DPA wird Maaßen nun doch entlassen - und nicht wie geplant als Sonderbeauftragter ins Innenministerium versetzt. Aus Sicherheitskreisen hieß es, Hintergrund sei, dass Maaßen in der Abschiedsrede, deren Manuskript im Bundesamt für Verfassungsschutz verteilt worden sei, massive Kritik an Teilen der Koalition geübt und seine umstrittenen Äußerungen zu "Hetzjagden" bei einer Demonstration in Chemnitz wieder massiv verteidigt habe.

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat am Abend zunächst nicht bestätigt, dass Maaßen doch entlassen werden soll. "Im Moment kann ich zu der Sache nichts sagen", sagte Seehofer dazu am Rande einer Parteisitzung in München. Er sei am Montag wieder in Berlin.

+++ 15.03 Uhr: Stahlseil über ICE-Strecke: Bezug zu IS sehr unwahrscheinlich +++

Ermittler halten es für sehr unwahrscheinlich, dass das Stahlseil auf der ICE-Strecke zwischen Nürnberg und München von Sympathisanten der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) gespannt worden ist. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur  aus Sicherheitskreisen. Die "Welt am Sonntag" hatte berichtet, ein Bezug zu der Terrormiliz werde geprüft.

Vor rund einem Monat hatten unbekannte Täter ein dünnes Stahlseil über die Gleise der Schnellfahrstrecke bei Allersberg im Landkreis Roth gespannt. Bei dem Vorfall war ein ICE beschädigt worden, verletzt wurde niemand. Die Behörden gehen davon aus, dass die Konstruktion den ICE nicht hätte entgleisen lassen können.

+++ 13.53 Uhr: Beratungen über Verfahren für Merkel-Nachfolge haben begonnen +++

In der CDU-Spitze haben die Beratungen über das innerparteiliche Verfahren bis zur Wahl eines Nachfolgers von Parteichefin Angela Merkel begonnen. Am Sonntagnachmittag kamen zunächst die Vorsitzenden der CDU-Bundesvereinigungen in der Parteizentrale in Berlin zusammen. Gegen 15.00 Uhr wollte sich das Präsidium treffen, die engste Führungsspitze um Merkel. Um 16.00 Uhr sollte dann die zweitägige Klausur des CDU-Vorstands beginnen. Dabei stand auch die Vorbereitung der Sachberatungen auf dem Wahlparteitag Anfang Dezember in Hamburg auf dem Programm.

+++ 12.22 Uhr: Zwei Tote bei Einsturz von Amazon-Lager in den USA +++

Beim Einsturz eines Amazon-Lagers im US-Staat Maryland sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Bei den Opfern handle es sich um Lieferanten, nicht um Amazon-Mitarbeiter, berichteten US-Medien unter Berufung auf den Versandhändler. Es würden keine weiteren Menschen vermisst.

Demnach war die Lagerhalle in Baltimore während eines heftigen Unwetters in der Nacht zum Samstag teilweise eingestürzt. Eine Amazon-Mitarbeiterin sagte dem Sender CBS, sie habe lautes Knallen über ihrem Kopf gehört. Dann habe eine Wand nachgegeben. "Ich bin nicht sicher, was es war. Ich habe nur gehofft, dass alle heil herausgekommen sind", sagte Dhazyah McCoy.

+++ 12.20 Uhr: Musikvideo-Dreh löst Großeinsatz der Polizei in Rheinland-Pfalz aus +++

Mit Dreharbeiten für ein Musikvideo hat ein Gangsterrapper in Zweibrücken einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Der 20-Jährige stellte am Samstagabend einen Raubüberfall auf eine Tankstelle nach, wie die Polizei mitteilte. Das Tankstellenpersonal wusste demnach Bescheid, die Polizei war aber vorab nicht informiert worden. Eine besorgte Autofahrerin meldete sich bei den Beamten, als sie beobachtete, wie offenbar mehrere maskierte Menschen die Tankstelle ausrauben wollten.    

Daraufhin wurden den Angaben zufolge alle verfügbaren Polizeikräfte zum Ort des Geschehens geschickt. Dort trafen die Beamten den Rapper nicht mehr an; das Tankstellenpersonal klärte die Sache auf. Dem Musiker werden nun die Einsatzkosten in Rechnung gestellt, wie die Polizei mitteilte.

+++ 12.07 Uhr: Medien: Klare Mehrheit gegen Abspaltung Neukaledoniens von Frankreich +++

Bei dem Referendum im französischen Überseegebiet Neukaledonien hat Medienberichten zufolge eine Mehrheit gegen die Unabhängigkeit gestimmt. Wie das Fernsehen von Neukaledonien am Sonntag nach Auszählung von 70 Prozent der Stimmzettel meldete, votierten 59,5 Prozent gegen eine Abspaltung von Frankreich. Die Wahlbeteiligung war sehr hoch, sie lag eine Stunde vor Schließung der Wahllokale bei knapp 74 Prozent.

+++ 11.53 Uhr: Bericht: Stahlseil-Anschlag auf ICE sollte "viele Tote" verursachen +++

Der versuchte Anschlag auf einen ICE mit einem Stahlseil Anfang Oktober sollte einem Bericht zufolge verheerende Folgen haben. "Ziel war ein Anschlag mit vielen Toten und Verletzten", heißt es laut der "Welt am Sonntag" in Ermittlerkreisen. Das verwendete Stahlseil sei allerdings nicht dick genug gewesen, um den Zug entgleisen zu lassen. Der ICE war mit rund 200 Stundenkilometern unterwegs gewesen und hatte das Seil durchgerissen.     

Das bayerische Landeskriminalamt und das Bundeskriminalamt bearbeiteten den Fall inzwischen mit 50 Ermittlern, berichtete die Zeitung weiter. In der Nähe des Tatorts waren neben Holz- und Eisenteilen auch zwei Drohschreiben in arabischer Sprache gefunden worden, ein komplett erhaltenes und ein Fragment.    

Laut "Welt am Sonntag" wird darin die europäische Beteiligung am Vorgehen gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) thematisiert. "Wir nehmen das Drohschreiben ernst. Der IS-Bezug wird aber noch geprüft", sagte ein LKA-Sprecher der Zeitung.

+++ 11.35 Uhr: Drei Schwerverletzte bei Schießerei in Köln +++

Bei einer Schießerei auf offener Straße sind in Köln drei Männer schwer verletzt worden. Am späten Samstagabend eskalierte ein Streit vor einer Gaststätte im Stadtteil Ostheim, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten. Anwohner hörten demnach Schüsse und sahen mehrere Menschen mit Autos flüchten. Drei Männer im Alter von 26, 38 und 41 Jahren erlitten durch Schüsse schwere Verletzungen und wurden in Krankenhäuser gebracht.    

Die Polizei nahm den Angaben zufolge drei Verdächtige in der Nähe des Tatorts fest. Ein vierter Mann stellte sich noch in der Nacht auf einer Polizeiwache. Die ermittelnde Mordkommission prüft nun, ob es sich bei der Auseinandersetzung um einen Streit im Rockermilieu handelt. Die Polizei rief Zeugen der Schießerei auf, sich zu melden.

+++ 10.25 Uhr: Medien: Todesschütze in Yoga-Studio war als Frauenfeind bekannt +++

Möglicherweise aus frauenfeindlichen Motiven hat ein Mann in einem Yoga-Studio im US-Bundesstaat Florida um sich geschossen und zwei Menschen getötet. Er soll nach Medienberichten schon vor Jahren Hass-Videos mit rassistischen und frauenfeindlichen Inhalten gepostet haben. Zudem bezeichnete sich der mutmaßliche Todesschütze in einer Reihe von YouTube-Videos von 2014 als "Incel", wie US-Medien berichteten. 

Der englische Begriff setzt sich aus "involuntary" und "celibate" zusammen und bezeichnet Menschen, die unfreiwillig zölibatär leben. Demnach war der mutmaßliche Täter von Frauen immer wieder abgelehnt worden.

+++ 9.26 Uhr: US-Pfadfinderinnen beim Müllaufsammeln überfahren - vier Tote +++

Beim Müllaufsammeln am Straßenrand sind im US-Staat Wisconsin drei Pfadfinderinnen und eine erwachsene Begleiterin von einem Auto überfahren und getötet worden. Ein weiteres Mädchen befand sich nach Angaben der Polizei in kritischem Zustand im Krankenhaus, wie US-Medien berichteten. Die Kinder sollen in der vierten Klasse - also etwa neun bis zehn Jahre alt - gewesen sein. 

Den Berichten zufolge kam ein 21 Jahre alter Autofahrer mit seinem Pick-up-Truck auf einer Landstraße bei Lake Hallie von der Straße ab und landete in einem Graben, wo die Kinder und Betreuer nach Müll suchten. Der Mann sei zunächst mit seinem Wagen von der Unfallstelle geflohen, habe sich aber später der Polizei gestellt. Er muss nun mit einee Anklage wegen fahrlässiger Tötung rechnen.

Die Opfer seien mit einer größeren Pfadfinder-Gruppe und mehreren Begleitern unterwegs gewesen und hätten alle gut sichtbare Sicherheitswesten getragen, sagten Verwandte eines unverletzten Mädchens dem "Star Tribune".

+++ 9.05 Uhr: Zehn Tote bei Überschwemmungen auf Sizilien +++

Bei Überschwemmungen auf der süditalienischen Insel Sizilien sind zehn Menschen ums Leben gekommen, darunter eine neunköpfige Familie. Wie die Rettungsdienste mitteilten, waren unter den Opfern Kinder im Alter von einem, drei und 15 Jahren. Ihre Leichen seien in ihrem Haus in Casteldaccia nahe Palermo gefunden worden. Sie seien ertrunken, als ein kleiner Fluss in der Nähe des Hauses über die Ufer getreten sei.    

Ein Mann sei zudem tot in seinem Auto aufgefunden worden, teilten die Rettungsdienste weiter mit. Zwei weitere Menschen würden noch vermisst. Damit stieg die Zahl der Toten der seit Tagen andauernden Unwetter in Italien auf mindestens 30 an.

+++ 8.45 Uhr: Riesenrutsche bricht in England zusammen - mehrere Kinder verletzt +++

Mindestens acht Kinder sind beim Zusammensturz einer aufblasbaren Riesenrutsche auf einem Jahrmarkt im englischen Woking verletzt worden. Der Festplatz in der Nähe von London wurde nach dem Unfall umgehend evakuiert, wie Ermittler Steve Schulten von der Polizei in Surrey mitteilte. Die Opfer hätten vermutlich schwere Verletzungen erlitten.

Wie ein Augenzeuge der Nachrichtenagentur PA berichtete, befanden sich zeitweise bis zu 40 Kinder auf der Attraktion. "Wir sind alle sehr geschockt", teilte die örtliche Feuerwehr mit.

+++ 6.45 Uhr: Tödlicher Geisterfahrer-Unfall auf A8 in Bayern +++

Bei einem Unfall mit einem Falschfahrer auf einer Autobahn in Bayern ist ein Mensch ums Leben gekommen. "Das Todesopfer saß in einem entgegenkommenden Auto", sagte ein Sprecher der Polizei. Der Unfall passierte am frühen Sonntagmorgen auf der A8 in der Nähe von Holzkirchen - etwa 30 Kilometer südlich von München. Der Geisterfahrer überlebte den Unfall. Die Rettungskräfte fuhren mit einem Großaufgebot zur Unfallstelle. Die A8 wurde in Richtung München gesperrt. Weitere Details waren zunächst nicht bekannt.

+++ 5.13 Uhr: Nachbebenserie in Westgriechenland dauert an +++

Die Serie von Nachbeben in Westgriechenland nach dem starken Seebeben vor anderthalb Wochen dauert an. Am Sonntagmorgen waren zwei mittelstarke Nachbeben zu spüren, das heftigere davon erreichte kurz nach fünf Uhr eine Stärke von 4,9. Wenige Minuten zuvor war das andere Beben mit 4,7 gemessen worden, wie das Geodynamische Institut von Athen mitteilte. Die Serie dieser Nachbeben im Raum der Touristeninsel Zakynthos soll weiter andauern.

+++ 4.27 Uhr: Mindestens 14 Tote nach Massenunfall auf chinesischer Schnellstraße +++

Bei einer Massenkarambolage mit mehr als 30 Autos auf einer Schnellstraße im Nordwesten China sind mindestens 14 Menschen ums Leben gekommen. 27 weitere Menschen wurden verletzt, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Das Unglück ereignete sich demnach vor einer Mautstation in der Provinz Gansu, wo ein Lastwagen am Samstagabend in wartende Autos gerast war. Dem Bericht zufolge hatte der Fahrer die Kontrolle über seinen Lkw verloren. An dem Unfall waren 31 Autos beteiligt.

+++ 3.43 Uhr: Unwetter in Italien: Neun Leichen aus geflutetem Haus geborgen +++

Die schweren Unwetter in Italien haben weitere Todesopfer gefordert. Taucher bargen in der Nacht auf Sonntag bei einem "dramatischen Einsatz" neun Leichen aus einem gefluteten Landhaus auf Sizilien, wie die Feuerwehr auf Twitter mitteilte.

Das Unglück geschah demnach unweit von Palermo in Casteldaccia. Dort war der Wasserpegel eines Flusses wegen der heftigen Regenfälle in der Region rapide angestiegen, wie italienische Medien berichteten. Bei den Toten handele es sich um Angehörige zweier Familien, unter den Opfern seien auch kleine Kinder.

+++ 2.25 Uhr: Bericht: Größte Hürde in Brexit-Verhandlungen ausgeräumt +++

Der größte Stolperstein bei den Brexit-Verhandlungen ist einem "Times"-Bericht zufolge aus dem Weg geräumt worden. Ein Regierungssprecher in London wies die Darstellung der britischen Zeitung, wonach Premierministerin Theresa May der EU wichtige Zugeständnisse in der sogenannten Irland-Frage abringen konnte, in der Nacht zum Sonntag jedoch umgehend als Spekulation zurück. "Wir haben gute Fortschritte bei unseren zukünftigen Beziehungen gemacht", sagte der Sprecher der Deutschen Presse-Agentur lediglich.

Wie die "Times" berichtete, soll May bereits das Zugeständnis aus Brüssel haben, dass ganz Großbritannien nach dem Austritt aus der Europäischen Union in der Zollunion bleiben kann. Auf diese Weise solle eine feste Grenze zwischen dem EU-Mitgliedstaat Irland und dem britischen Nordirland vermieden werden. Die Mitgliedschaft in der Zollunion sei zeitlich befristet, hieß es. Hierfür soll es eine Extra-Klausel in der Vereinbarung geben. Das Kabinett wird laut "Times" am Dienstag über den Plan beraten.

+++ 1.55 Uhr: Bericht: 58 Prozent volljähriger Asylbewerber ohne Dokumente +++

Die Mehrheit der Asylbewerber kommt nach einem Medienbericht nach wie vor ohne Papiere nach Deutschland. Im ersten Halbjahr legten 58 Prozent der volljährigen Asylbewerber keine Identitätspapiere vor, wie die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf die Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage der Linkspartei berichtete. Dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) sei bekannt, dass sich ein Teil der Bewerber "seiner Identitätspapiere bewusst" entledige, "um vermeintlich hierdurch die Chancen im Asylverfahren zu erhöhen".

Nach dieser Statistik brachten Syrer nur zu 21 Prozent und Türken zu 24 Prozent keine Papiere mit. Dafür aber kamen laut Innenministerium 88 Prozent der Afghanen, 89 Prozent der Eritreer und 95 Prozent der Algerier ohne Ausweis an. Unter Nigerianern, Somaliern, Guineern und Gambiern waren sogar 97 bis 99 Prozent ohne Identitätsdokument.

+++ 1.13 Uhr: Spahn fordert offenere Debatte in CDU - Wahl-Zielmarke 40 Prozent +++

Der für den CDU-Vorsitz kandidierende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat für seine Partei ein Wahlziel von 40 Prozent ausgegeben und eine offenere Debatte gefordert. Derzeit liege die Union nur bei 24 Prozent. "Unser Ziel als Volkspartei müssen aber 40 Prozent sein! Dafür brauchen wir eine personelle und inhaltliche Erneuerung", sagte der dem konservativen Flügel zugerechnete Christdemokrat der "Welt am Sonntag". Seine Kandidatur sei ein "Angebot für einen Generations- und Stilwechsel".

"Wir müssen wieder lernen, Debatten in der Partei breit und offen zu führen", sagte Spahn. Daraus müssten dann klare Entscheidungen erwachsen. Die Methode der scheidenden Parteichefin, Kanzlerin Angela Merkel, Unterschiede zwischen den Parteien zu verwischen, sei in der Vergangenheit erfolgreich gewesen. "Aber die Gesellschaft verändert sich, sie hat sich repolitisiert. Wer zur Wahl geht, will wieder eine echte Auswahl haben", erklärte er.

vit / DPA / AFP