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News von heute Mitgründer von 80er-Synthie-Pop-Band Bronski Beat gestorben

Steve Bronski von Bronski Beat live im Camden Palace in London im Jahr 1984
Steve Bronski von Bronski Beat live im Camden Palace in London im Jahr 1984
© Dave Bedrosian/Geisler-Fotopress/ / Picture Alliance
Die News von heute im stern-Ticker.

Inhaltsverzeichnis

Die News von heute im stern-Ticker:  

20.48 Uhr: Putin: Konflikt in der Ostukraine "ähnelt einem Völkermord"

Der russische Präsident Wladimir Putin hat den Konflikt in der Ostukraine zwischen pro-russischen Rebellen und der ukrainischen Armee mit einem Völkermord verglichen. "Sie und ich wissen, was im Donbass passiert", sagte er mit Blick auf die Ostukraine während einer Sitzung des Menschenrechtsrats des Kremls. "Es ähnelt sicherlich einem Völkermord."

19.16 Uhr: Litauen bietet rückkehrwilligen Migranten 1000 Euro Unterstützung an

Litauen hat im Flüchtlingsstreit mit Belarus rückkehrwilligen Migranten 1000 Euro Unterstützung zugesagt. Jeder Migrant, der freiwillig in seine Heimat zurückkehre, werde 1000 statt wie bisher versprochen 300 Euro sowie ein Rückflugticket erhalten, sagte die litauische Innenministerin Agne Bilotaite der Nachrichtenagentur AFP. Das Geld stammt aus eigens wegen der Flüchtlingskrise an den EU-Außengrenzen ins Leben gerufenen EU-Fonds.

19.09 Uhr: Mitgründer von 80er-Synthie-Pop-Band Bronski Beat gestorben

Der Mitgründer und Keyboarder der britischen Synthie-Pop-Band Bronski Beat, Steve Bronski, ist tot. "Es ist traurig zu hören, dass Steve Bronski gestorben ist. Er war ein talentierter und sehr melodiöser Mann", schrieb sein früherer Bandkollege Jimmy Sommerville auf Twitter. Bronski, dessen echter Name Steven William Forrest lautete, wurde 61 Jahre alt. Bronski und Sommerville hatten Bronski Beat 1983 gemeinsam mit Larry Steinbachek gegründet. Die Debüt-Single "Smalltown Boy" des offen schwulen Trios wurde europaweit ein Hit. Das Lied handelt von einem jungen schwulen Mann, der aus Angst vor Homophobie von zu Hause wegläuft.

18.29 Uhr: Kretschmer fordert nach Morddrohungen Vorgehen gegen Telegram-Messenger

Der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat angesichts der gegen ihn über den Messenger-Dienst Telegram gerichteten Morddrohungen rechtliche Konsequenzen für den Betreiber gefordert. Telegram müsse als soziale Plattform betrachtet werden, weshalb "das Netzwerkdurchsetzungsgesetz angewandt oder erweitert werden" müsse, sagte Kretschmer der Zeitung "Welt" (Freitagausgabe). Dies würde bedeuten, dass Telegram künftig unter eine Meldepflicht für strafbare Inhalte fallen würde.

18.07 Uhr: 14-Jährige stirbt nach Ecstasy-Überdosis – Dealer verurteilt

Rund zehn Monate nach dem Drogentod einer 14-Jährigen aus Bochum ist ein Mann aus Gelsenkirchen zu siebeneinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Der 35-Jährige hatte der Schülerin Ende Januar 2021 mehrere Ecstasy-Tabletten verkauft. Die 14-Jährige war nach dem Konsum zusammengebrochen und wenige Tage später im Krankenhaus an den Folgen einer Vergiftung gestorben. Der deutsche Angeklagte hatte den Verkauf im Prozess am Essener Landgericht gestanden. Dass es sich um eine Minderjährige gehandelt hat, will er allerdings nicht gewusst haben.

18.01 Uhr: US-Arzneimittelbehörde genehmigt Booster für 16- und 17-Jährige

Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat den Einsatz von Booster-Impfungen der Hersteller Biontech und Pfizer für 16- und 17-Jährige genehmigt. Die zusätzliche Injektion für die Minderjährigen darf ab sofort ein halbes Jahr nach der letzten Impfung erfolgen. Das teilte die FDA mit. Mit der Maßnahme soll die Verbreitung von Covid-19 angesichts der Omikron-Variante und der anstehenden Feiertage verlangsamt werden. Für Erwachsene in den USA sind die Booster-Dosen von Biontech/Pfizer und Moderna bereits zugelassen.

17.31 Uhr: Berliner Polizist soll Informationen an Dealer verkauft haben

Ein Berliner Polizist steht im Verdacht, Daten abgefragt und an einen Drogenhändler verkauft zu haben. Die Ermittler durchsuchten heute die Wohnung des Mannes sowie Wohnungen des mutmaßlichen Dealers und eines Komplizen, wie mitgeteilt wurde. Die Entlassung des Beamten werde vorbereitet. Der mutmaßliche Dealer und der Komplize im Alter von 33 und 39 Jahren wurden festgenommen – gegen beide lagen Haftbefehle vor. Es ging um organisierten Drogenhandel in mindestens 30 Fällen sowie um Waffenhandel. An den Durchsuchungen waren rund 80 Einsatzkräfte beteiligt.

17.05 Uhr: Booster-Impfung laut Ema schon nach drei Monaten möglich

Booster-Impfungen gegen Covid-19 könnten laut der Europäischen Arzneimittelbehörde Ema auch schon nach drei Monaten erfolgen. Ungeachtet der geltenden Empfehlungen, sie nach sechs Monaten zu verabreichen, "sprechen die derzeit verfügbaren Daten für eine sichere und wirksame Auffrischungsdosis bereits drei Monate nach Abschluss der Grundimmunisierung", sagte der Ema-Direktor für Impfstrategie Marco Cavaleri bei einer Pressekonferenz der Behörde in Amsterdam. Ein so kurzer Abstand wäre möglich, wenn dies "unter dem Gesichtspunkt der öffentlichen Gesundheit wünschenswert ist".

Deutschlands Ständige Impfkommission empfiehlt eine Auffrischimpfung in der Regel im Abstand von sechs Monaten zur letzten Impfstoffdosis der Grundimmunisierung. Eine Verkürzung des Impfabstandes auf fünf Monate kann laut Stiko "im Einzelfall oder wenn genügend Kapazitäten vorhanden sind erwogen werden".

16.24 Uhr: Masken-Verweigerer schlägt Mann in Berlin zusammen

Ein Masken-Verweigerer hat in Berlin einen 50-Jährigen schwer verletzt, weil dieser ihn in einer Straßenbahn auf die Maskenpflicht aufmerksam gemacht haben soll. Der 50-Jährige hatte in der Nacht in Friedrichshain drei Fahrgäste auf ihren fehlenden Mund-Nasen-Schutz hingewiesen, wie die Polizei heute mitteilte. Daraufhin schlug ihm einer der Fahrgäste mehrmals mit der Faust ins Gesicht.

Es entstand ein Gerangel, welches sich nach draußen verlagerte, als die Straßenbahn anhielt. An der Haltestelle schlug der Mann ohne Maske den 50-Jährigen zu Boden und trat auf ihn ein. Der aggressive Angreifer hörte laut Polizei erst auf, als seine Begleiter ihn beruhigten. Die beiden Männer und die Frau ohne Masken konnten flüchten. Der 50-Jährige wurde mit schweren Kopfverletzungen ins Krankenhaus gebracht. Nähere Angaben zu dem Angreifer konnte die Polizei nicht machen.

15.21 Uhr: Bekannter Journalist auf den Philippinen erschossen

Auf den Philippinen ist der Journalist Jesus "Jess" Malabanan gestern Abend mit einem Kopfschuss getötet worden, wie die Polizei heute mitteilte. Der 58-Jährige hatte bei einer preisgekrönten Reportageserie über den harten Kampf gegen Drogen des philippinischen Präsidenten Rodrigo Duterte der Nachrichtenagentur Reuters mitgearbeitet. Zuletzt arbeitete er für eine englischsprachige Zeitung und ein TV-Netzwerk in der Hauptstadt Manila. Kollegen zufolge soll er Morddrohungen erhalten haben.

Malabanan sei erschossen worden, als er gerade in einem kleinen Laden seiner Familie Fernsehen geschaut habe, hieß es. Der Attentäter sei mit einem Mittäter unerkannt auf einem Motorrad geflohen. Die Tat ereignete sich in Calbayog City, 480 Kilometer südöstlich von Manila. Malabanan ist laut der "National Union of Journalists of the Philippines" der 22. Journalist, der in dem Land getötet wurde, seit Duterte 2016 ins Amt kam.

15.10 Uhr: Stiko empfiehlt Corona-Impfung für jüngere Kinder mit Vorerkrankungen

Die Ständige Impfkommission hat Corona-Impfungen für Kinder im Alter zwischen fünf und elf Jahren mit bestimmten Vorerkrankungen empfohlen. Wie das Gremium in Berlin mitteilte, empfiehlt es zusätzlich Impfungen in dieser Altersgruppe auch für Kinder, in deren Umfeld Risikopatienten leben, die sich selbst nicht durch Impfungen schützen können. Für alle anderen Kinder soll eine Impfung bei "individuellem Wunsch" möglich sein.

15.09 Uhr: Frau mit Schild muss nach Sturz-Drama bei Tour 1200 Euro zahlen

Ein halbes Jahr nach dem Massensturz bei der Tour de France ist die verantwortliche Zuschauerin zu einer Geldstrafe von 1200 Euro verurteilt worden. Das zuständige Gericht in Brest ordnete zudem an, dass die 31-Jährige einen symbolischen Euro an die Radfahrervereinigung zahlen muss. Die Staatsanwaltschaft hatte vier Monate Haft auf Bewährung gefordert.  

Die Zuschauerin hatte mit einem Pappschild "Omi und Opi" vom Rand des Radrennens grüßen wollen, doch als sie es in die Kameras hielt, verursachte sie einen Massensturz von rund 50 Sportlern, bei dem mehrere Sportler zum Teil schwer verletzt wurden. Die Staatsanwaltschaft warf der 31-Jährigen Gefährdung anderer und fahrlässige Körperverletzung vor. Der Verteidiger seinerseits hatte auf den fragilen Zustand seiner Mandantin verwiesen, die ihr Handeln bereue. "Sie macht die Hölle durch", sagte er.

15.06 Uhr: Frau verletzt Mann in Bürgerbüro in Sachsen mit Axt

Eine 35-jährige Frau hat einen Mann in einem Bürgerbüro im sächsischen Coswig mit einer Axt attackiert und schwer verletzt. Der 67-Jährige und die Frau erschienen gemeinsam im Rathaus, weil die spätere Angreiferin einen Ausweis beantragen wollte, wie die Polizei in Dresden mitteilte. In einem Büro schlug die Frau dann den Mann aus bislang unbekannten Gründen mehrfach mit einer Axt. Sie konnte vor Ort überwältigt und bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten werden. Die 35-Jährige wurde vorläufig festgenommen. Die Hintergründe sind unklar und Gegenstand weiterer Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei. Die beiden sind den Angaben zufolge nicht verwandt.

14.47 Uhr: Unbekannte schicken zahlreiche Lieferdienste und Ordnungsamt zu 54-Jährigem

Schlechte Scherze mit Folgen haben sich Unbekannte in Rheinland-Pfalz erlaubt: Sie schickten mehrere Lieferdienste mit Bestellungen sowie das Ordnungsamt wegen eines vermeintlichen Hilfseinsatzes an die Adresse eines 54-Jährigen in Kaiserslautern, wie die Polizei mitteilte. Der Mann hatte aber keine der Bestellungen in Auftrag gegeben.

Laut den Beamten gingen innerhalb von 24 Stunden Bestellungen bei mehreren Lieferdiensten, einem Schlüsseldienst und einem Shuttleservice ein. Zudem wurde das Ordnungsamt der Stadt wegen eines vermeintlich hilflosen Menschen zu der Adresse gerufen. Während die Polizei vor Ort war, trafen zwei Taxifahrer ein, die ebenfalls dorthin geschickt wurden. Auch diese hatte der 54-Jährige nicht bestellt. Wie hoch der Schaden für die einzelnen Betriebe ist, ist unklar. Die unbekannten Täter erwartet ein Strafverfahren.

    

14.21 Uhr: Nach Machtkampf: Herbert Diess soll VW-Konzernchef bleiben

Nach einem mehrwöchigen Machtkampf mit Teilen des Aufsichtsrats soll VW-Konzernchef Herbert Diess sein Amt behalten. Zusätzlich wird im neuen Jahr jedoch der Leiter der Kernmarke Volkswagen, Ralf Brandstätter, in den Vorstand aufrücken, wie das Unternehmen mitteilte. Diess selbst kümmert sich demnach künftig vor allem um strategische Themen in der größten europäischen Autogruppe, etwa die neue Software-Sparte Cariad. Brandstätter soll von August 2022 an das wichtige und zuletzt deutlich schwächere China-Geschäft verantworten, das bisher Diess zugeordnet war. Die Zuständigkeit für die Hauptmarke VW Pkw im Konzernvorstand soll dann Skoda-Chef Thomas Schäfer übernehmen.

13.10 Uhr: EU gründet eigenständige Asylagentur

Die Europäische Union bekommt eine eigenständige Asylagentur. Der Rat der EU-Staaten bestätigte eine Einigung mit dem Europaparlament, wonach das Europäische Unterstützungsbüro für Asylfragen (Easo) auf Malta zur Asylagentur der Europäischen Union (EUAA) ausgebaut werden soll. Ziel des Ausbaus ist vor allem, den EU-Staaten effizientere Unterstützung bei der Registrierung von Migranten und der Prüfung von Asylanträgen leisten zu können. Dafür soll der Agentur ein Pool von mindestens 500 Experten permanent als Reserve zur Verfügung stehen. Zudem soll sie Standards entwickeln, die ein hohes Maßes an Einheitlichkeit mit Blick auf Asylverfahren, Aufnahmebedingungen und die Beurteilung der Schutzbedürftigkeit gewährleisten.

13.06 Uhr: Tariflöhne in Deutschland 2021 im Schnitt um 1,7 Prozent gestiegen – aber real starke Verluste

Die Tariflöhne sind in diesem Jahr durchschnittlich um 1,7 Prozent gestiegen. Wie eine Studie der Hans-Böckler-Stiftung ergab, müssen die Beschäftigten mit Tarifvertrag wegen der hohen Inflation real aber Verluste hinnehmen. Weil die Verbraucherpreise mit 3,1 Prozent im Gesamtjahr deutlich stärker zulegen dürften, ergebe sich "ein ungewöhnlich starker Reallohnverlust" von 1,4 Prozent. Das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung weist allerdings darauf hin, dass der Kaufkraftverlust in vielen Branchen durch die Zahlung einer steuer- und abgabenfreien Corona-Prämie abgemildert werde. Diese lag demnach zwischen 90 Euro in der Süßwarenindustrie und 1300 Euro im öffentlichen Dienst der Länder. Untere Einkommensgruppen profitierten davon besonders stark.

12.58 Uhr: Kimmich nach Corona-Infektion mit Lungenproblemen

12.15 Uhr: Statistisches Bundesamt: Corona führte zu Übersterblichkeit

Die Corona-Pandemie hat in Deutschland zu einer Übersterblichkeit geführt - zu diesem Befund kommt das Statistische Bundesamt nach der Auswertung der Sterbefallstatistik seit Beginn der Pandemie. "Von März 2020 bis Mitte November 2021 sind in Deutschland mehr Menschen verstorben, als unter Berücksichtigung der demografischen Entwicklung zu erwarten gewesen wäre", sagte der Vizepräsident des Amtes, Christoph Unger, in Wiesbaden. 2020 starben fünf Prozent mehr Menschen als 2019. Allein aufgrund der Alterung der Bevölkerung wäre nur ein Anstieg der Sterbefallzahlen um zwei Prozent zu erwarten gewesen. 

12.10 Uhr: Elf afrikanische Staaten haben nun Omikron-Infektionen nachgewiesen

Die neue Coronavirus-Variante Omikron verbreitet sich über den Süden Afrikas hinaus und wurde bereits in elf Ländern des Kontinents festgestellt, darunter Tunesien, Senegal und Nigeria. "Wir werden ein Anziehen der Omikron-Fälle auf dem Kontinent erleben, daran habe ich keine Zweifel", sagte John Nkengasong von der Gesundheitsorganisation der Afrikanischen Union (Africa CDC). Vor allem die Feierlichkeiten zum Jahresende könnten ein Treiber bei den Infektionszahlen werden. Die bisherigen vorläufigen Daten zur neuen Variante gäben zwar Anlass zur Sorge, aber nicht zur Panik. In ganz Afrika wurden vergangene Woche 98.000 Corona-Neuinfektionen gezählt – ein Anstieg um 88 Prozent im Vergleich zur Vorwoche. Allerdings entfielen 79 Prozent davon auf Südafrika.

11.32 Uhr: Aserbaidschan – Soldat bei Kämpfen im Grenzgebiet zu Armenien getötet

Bei einem Schusswechsel an der Grenze zwischen Aserbaidschan und Armenien ist nach Angaben aus Baku ein aserbaidschanischer Soldat getötet worden. Er sei in der Nacht zum Donnerstag von armenischen Soldaten erschossen worden, teilte das Verteidigungsministerium Aserbaidschans mit. Der Vorfall sei Folge einer "Provokation" der Streitkräfte des Nachbarlandes gewesen. "Die volle Verantwortung für die Eskalation liegt bei der politischen und militärischen Führung Armeniens", erklärte das Ministerium. Armenien erklärte hingegen, aserbaidschanische Soldaten hätten das Feuer auf Armeestellungen nahe der Grenze eröffnet. Die Regierung in Eriwan forderte Aserbaidschan auf, solche "provokativen Handlungen" zu unterlassen. 

11.03 Uhr: 31-Jähriger stirbt nach Schüssen auf offener Straße in Bielefeld

In Bielefeld ist ein 31-Jähriger durch mehrere Schüsse auf offener Straße schwer verletzt worden und gestorben. Auf ihn wurde am späten Mittwochabend im Bereich einer Bushaltestelle im Zentrum des Stadtteils Brackwede geschossen, wie die Staatsanwaltschaft und die Polizei gemeinsam mitteilten. Der polizeibekannte Mann wurde zur Erstversorgung in ein Krankenhaus gebracht, wo er einige Zeit später starb. Gegen 21.45 Uhr informierte die Feuerwehr Bielefeld die Polizei demnach darüber, dass ein schwer verletzter 31-Jähriger in ein Krankenhaus gebracht wurde. Unmittelbar entsandte Einsatzkräfte sicherten daraufhin den Tatort in Brackwede. Dabei seien auch Diensthunde zum Einsatz gekommen, um den Tatort abzusuchen. Die rechtsmedizinische Untersuchung des Leichnams stehe noch aus. Eine Mordkommission wurde eingerichtet. Nähere Angaben zum Opfer oder zu etwaigen Tatverdächtigen wurden aus ermittlungstaktischen Gründen zunächst nicht gemacht.

10.31 Uhr: Kölner Polizei rettet Autofahrer aus Rhein – Fahrzeug verschwunden

In Köln hat die Polizei einen 68-jährigen Autofahrer im Ortsteil Riehl aus dem Rhein gerettet. Der Mann fuhr laut Zeugenangaben mit seinem Auto über eine Rampe in den Fluss, wie die Polizei mitteilte. Der am Niederländer Ufer im Rhein treibende Mann wurde mit einer Rettungsleine ans Ufer gezogen und in eine Klinik gebracht. Das versunkene leere Auto konnte den Angaben zufolge zunächst nicht geortet und geborgen werden. Die Hintergründe des Vorfalls waren unklar.

9.44 Uhr: Australisches Paar will Hund mit Privatjet von Neuseeland nach Australien holen

Um ihren wegen der Corona-Pandemie in Neuseeland gestrandeten Hund rechtzeitig vor Weihnachten nach Hause zu holen, will ein Paar aus Australien für zehntausende Dollar einen Privatjet mieten. Der ehemalige Straßenhund Munchkin und sein Herrchen können derzeit aufgrund von Reisebeschränkungen wegen der Corona-Krise und Flugausfällen nicht zum Frauchen an die australische Sunshine Coast reisen. Der Flug im Privatjet würde 32.000 Dollar (rund 28.000 Euro) kosten. Nach einer fünfmonatigen Trennung von ihrem Hund und damit auch von ihrem Partner David Daynes habe sie sich dazu entschlossen, für beide einen Flug zu chartern, sagte Besitzerin Tash Corbin der Nachrichtenagentur AFP. "Es geht uns nicht in erster Linie ums Geld, sondern darum, wer sie am sichersten vor Weihnachten nach Hause bringen kann", sagte sie. "Weihnachten hat eine wirklich große Bedeutung für uns. Ich möchte einfach, dass wir alle zusammen sind."

8.56 Uhr: Frau steigt auf Mast – Stromausfall in Gütersloh

Eine Frau ist in Gütersloh auf einen Mast geklettert und hat damit für einen Stromausfall in der Region gesorgt. Das teilte die Polizei am Donnerstag mit. Von dem eineinhalb Stunden dauernden Ausfall am Mittwochabend waren nicht nur Teile von Gütersloh betroffen, sondern auch Teile der umliegenden Städte Langenberg, Rheda-Wiedenbrück, Soest und Warendorf. Die Feuerwehr holte die Frau von dem Strommast herunter und brachte sie in ein Krankenhaus. Bei der Feuerwehr gingen wegen des Ausfalls viele Notrufe ein, wie ein Sprecher mitteilte. So hätten Menschen in Fahrstühlen festgesteckt und Patienten, die zuhause auf medizinische Geräte angewiesen sind, hätten Sorgen wegen der kurzen Laufzeit des Akkubetriebs der Geräte geäußert. Auch Krankenhäuser waren von dem Stromausfall betroffen, diese konnten den Betrieb jedoch mit Notstrom aufrecht erhalten. 

8.15 Uhr: Streit um Maskenpflicht beim Tanken eskaliert

Ein Streit um die Maskenpflicht ist in der Nacht zum Donnerstag an einer Tank- und Rastanlage bei Regensburg eskaliert. Der Tankwart konnte sich im Verlauf der Auseinandersetzung nur durch einen Sprung auf die Motorhaube vor dem anfahrenden Auto eines Maskenverweigerers retten, wie die Polizei mitteilte. Der Mann wollte in der Tank- und Rastanlage Pentling laut Polizei zunächst ohne Maske bezahlen. Nachdem er vom 25 Jahre alten Tankwart auf die Maskenpflicht hingewiesen wurde, machte er sich allerdings daran, wegzufahren, ohne die Tankschuld von 37 Euro zu begleichen. Der Tankwart versuchte daraufhin, das verschneite Kennzeichen des Autos freizulegen. Da der Kunde in diesem Moment losfuhr, rettete sich der 25-Jährige per Sprung auf die Motorhaube. Mehrere Polizeistreifen lösten die Situation schließlich auf. Den Autofahrer erwartet den Beamten zufolge nun eine Strafanzeige wegen Unterschlagung, Beleidigung und Nötigung.

7.46 Uhr: Vater und Sohn nach Waldbrand in den USA der Brandstiftung beschuldigt

Nach einem verheerenden Waldbrand in Nordkalifornien im vergangenen Sommer haben die Behörden einen Vater und seinen Sohn festgenommen. Laut Angaben der Staatsanwaltschaft des Bezirks El Dorado wurden die beiden Männer wegen fahrlässiger Brandstiftung angeklagt. Dem 66-Jährigen und seinem 32-jährigen Sohn wird vorgeworfen, im August in der Nähe des bei Touristen beliebten Lake Tahoe ein Feuer entfacht zu haben, das sich zu dem als "Caldor Fire" bekannten Waldbrand ausweitete. Das "Caldor Fire" vernichtete rund 200.000 Hektar Wald. Erst nach 67 Tagen gelang es den Einsatzkräften, das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Bei dem Brand wurden nach Angaben der kalifornischen Feuerwehr fünf Menschen verletzt und etwa 1000 Häuser zerstört. 

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7.10 Uhr: Polizeiaktion gegen Drogenbande in NRW, Hessen und Luxemburg

Mit der Durchsuchung zahlreicher Gebäude geht die Polizei in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Luxemburg gegen eine mutmaßliche Bande vor, die einen bundesweiten Marihuana-Handel betreiben soll. Die Oberhausener Kriminalpolizei berichtete von Durchsuchungen und Festnahmen in Oberhausen, Medebach, Heinsberg, Lüdenscheid, Bottrop, Gelsenkirchen, Essen (alle Nordrhein-Westfalen), in Korbach (Hessen) sowie in Strassen (Luxemburg). In den Objekten suchten die Ermittler nach Beweisen, die den dringenden Tatverdacht gegen Mitglieder einer Bande weiter erhärten sollen, denen die Staatsanwaltschaft Duisburg einen umfangreichen bundesweiten Marihuana-Handel vorwirft. Die Oberhausener Kriminalpolizei wird den Angaben zufolge von Kräften benachbarter Polizeibehörden sowie operativer Einheiten des Landes Nordrhein-Westfalen und Hessen unterstützt.

6.11 Uhr: Erneut weltweiter Rekord bei Journalisten in Haft

Die Zahl der weltweit in Haft sitzenden Reporter hat der Journalisten-Organisation CPJ zufolge erneut einen Rekordstand erreicht. Insgesamt seien in diesem Jahr 293 Journalisten wegen ihrer Arbeit festgenommen worden, teilte das Komitee zum Schutz von Journalisten in New York mit. "Dies ist das sechste Jahr in Folge, dass das CPJ eine Rekordzahl von inhaftierten Journalisten auf der ganzen Welt dokumentiert", hieß es. Viele Regierungen seien entschlossen, Informationen zu kontrollieren und täten das mit immer größerer Dreistigkeit. Weiterhin ganz vorne ist dabei China mit 50 vom CPJ dokumentierten Journalisten hinter Gittern. Dahinter kommt mit 26 Myanmar, wo sich nach dem Militärputsch Anfang des Jahres eine feindselige Stimmung gegen Berichterstatter etabliert hatte. Im autoritär regierten Ägypten waren 25 eingesperrt, in Vietnam 23 und in Belarus 19. Dahinter folgten die Türkei, Eritrea, Saudi-Arabien, Russland und der Iran.

5.34 Uhr: England verschärft Corona-Maßnahmen

Der britische Premierminister Boris Johnson hat wegen stark steigender Infektionszahlen eine weitere Verschärfung der Corona-Maßnahmen für England angekündigt. Johnson kündigte Zugangsbeschränkungen für Großveranstaltungen an. Bürger müssen nun einen Nachweis der Corona-Impfung oder eines negativen Tests vorzeigen, bevor sie in Fußballstadien oder Nachtclubs dürfen. Außerdem wurde die Maskenpflicht auf die "meisten öffentlichen Gebäude" ausgeweitet. Die Maßnahmen gelten ab nächster Woche. Bislang waren Masken in England nur in öffentlichen Verkehrsmitteln und in Geschäften gesetzlich vorgeschrieben. Johnson rief die Bevölkerung zudem dazu auf, nach Möglichkeit von Zuhause aus zu arbeiten und die angebotenen Auffrischungsimpfungen in Anspruch nehmen. 

4.50 Uhr: Bundesgerichtshof verhandelt zur Klarnamenpflicht auf Facebook

Darf Facebook alle Nutzer verpflichten, ihr Profil unter ihrem echten Namen zu führen? Diese Frage erreicht am Donnerstag (9.00 Uhr) den Bundesgerichtshof (BGH). Die obersten Zivilrichter in Karlsruhe verhandeln die Fälle zweier Nutzer, die ihr Konto unter Pseudonym führen wollen. Das Urteil kann am selben Tag oder erst später verkündet werden. Die beiden Kläger, ein Mann und eine Frau, hatten Fantasienamen benutzt. Facebook hatte sie zunächst vergeblich aufgefordert, ihren Namen zu ändern, und die Konten 2018 schließlich gesperrt.

4.31 Uhr: Neuseeland will Zigarettenverkauf an kommende Generationen verbieten

Neuseeland will zu einem rauchfreien Land werden und den Verkauf von Zigaretten an zukünftige Generationen verbieten. Jugendliche, die bei Inkrafttreten eines entsprechenden Gesetzes mit dem Namen "Smokefree 2025 Action Plan" jünger als 14 Jahre seien, könnten in dem Pazifikstaat niemals legal Tabakprodukte kaufen, sagte die stellvertretende Gesundheitsministerin Ayesha Verrall. Die neuen Regeln sollen voraussichtlich ab Ende kommenden Jahres gelten, berichtete die Zeitung "New Zealand Herald".

3.38 Uhr: Neues Massengrab mit Opfern des Massakers von Srebrenica entdeckt

In einem neu entdeckten Massengrab im Süden von Bosnien und Herzegowina wurden weitere Opfer des Massakers von Srebrenica aus dem Jahr 1995 gefunden. Wie die Internationale Kommission für vermisste Personen (ICMP) erklärte, wurde das Grab in der Nähe der Stadt Kalinovik gefunden, 200 Kilometer von Sebrenica entfernt. Damit sei das Grab bislang das "mit Abstand" am weitesten von Srebrenica entfernt entdeckte Massengrab. DNA-Proben vom Fundort wurden mit genetischen Proben abgeglichen, die von Verwandten der Opfer zur Verfügung gestellt worden waren. Dabei fanden die Forscher in insgesamt zehn Fällen Übereinstimmungen. Die Proben wurden an eine spezialisierte Stelle in Bosnien und Herzegowina zur offiziellen Identifizierung weitergeleitet.

3.10 Uhr: USA lassen Medikament mit künstlichen Corona-Antikörpern zu

Die US-Gesundheitsbehörden haben die Verwendung eines Medikaments mit synthetischen Antikörpern zugelassen, das Menschen gegen eine Corona-Infektion schützen soll. Die US-Arzneimittelbehörde FDA erteilte eine Notfallzulassung für das von Astrazeneca entwickelte Medikament Evusheld. Die Behörde warnte allerdings, das Medikament sei "kein Ersatz" für Menschen, bei denen die Impfung empfohlen wird. Das Medikament dürfe nur bei Menschen mit einem geschwächten Immunsystem oder solchen, die aus medizinischen Gründen wie einer starken allergischen Reaktion gegen Impfstoffe nicht geimpft werden können, eingesetzt werden. In diesen begrenzten Fällen kann das Medikament an Betroffene ab 12 Jahren verabreicht werden.

Ein Arzt in Schutzkleidung steht in einem Krankenhausflur.

2.44 Uhr: Goldklumpen in den USA teuer versteigert – größter Fund in Alaska

Ein fast zehn Kilogramm schwerer Goldklumpen ist in den USA teuer versteigert worden. Der sogenannte "Alaska Centennial Gold Nugget" brachte bei einer Auktion 750.000 Dollar (rund 661.000 Euro) ein, wie das Auktionshaus Heritage Auctions in Dallas auf Twitter mitteilte. Nach deren Angaben ist das kindskopfgroße Stück der bislang größte in Alaska gefundene Goldklumpen. Über den Käufer wurde zunächst nichts bekannt. Der Goldklumpen war 1998 in einem Bach nahe der Ortschaft Ruby von dem Bergmann Barry Clay entdeckt worden. Hundert Jahre zuvor hatte der Goldrausch in der Klondike-Region begonnen. Ein privater Sammler erwarb damals von Clay das Fundstück, seine Erben gaben den Goldklumpen nun zur Auktion frei, wie Heritage vorab mitteilte.

2.05 Uhr: Trumps Ex-Stabschef wehrt sich juristisch gegen Kongress-Vorladung

Der einstige Stabschef von Ex-US-Präsident Donald Trump, Mark Meadows, wehrt sich juristisch gegen die Vorladung in den Kongress-Untersuchungsausschuss zur Attacke auf das Kapitol im Januar. Meadows reichte bei einem Bundesgericht in Washington eine Klage gegen die Ausschussmitglieder und gegen die Vorsitzende des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, ein. Darin bezeichnete Meadows die Forderungen des Gremiums nach Auskünften und Dokumenten als zu weitgehend und rief das Gericht auf, diese außer Kraft zu setzen. Meadows berief sich unter anderem auf das Vorrecht von US-Präsidenten, dem Kongress oder Gerichten gewisse Informationen vorzuenthalten – das sogenannte Exekutiv-Privileg. Mehrere frühere Mitarbeiter Trumps machen dies geltend, um Auskünfte zu dessen Amtszeit zu verweigern. Meadows argumentierte, die Anforderungen des Ausschusses brächten ihn in die "nicht haltbare Position", wählen zu müssen zwischen dem Exekutiv-Privileg des Ex-Präsidenten und den Befugnissen des Gremiums. Das Gericht solle die Rechtslage klären.

1.33 Uhr: Umweltaktivistin Neubauer – "Jede fossile Maschine muss die Letzte sein"

Die Umweltaktivistin Luisa Neubauer hat von der neuen Bundesregierung Tempo beim Klimaschutz verlangt. "In den nächsten Jahren müssen die Emissionen in Deutschland drastisch sinken", sagte Neubauer den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND). Jede Maßnahme müsse daraufhin überprüft werden, ob sie dazu beiträgt. "Das heißt konkret: Jede fossile Maschine, und jede fossile Infrastruktur, die heute in Benutzung ist, muss die Letzte sein." Neue Erdgaspipelines und neue Autobahnen dürfe es nicht mehr geben, sagte Neubauer dem RND weiter. "Es braucht jetzt eine neue Politik, die in neuer Geschwindigkeit und neuer Konsequenz die Klimakrise angeht. Der Druck ist gewaltig." Dabei nahm die Aktivistin besonders den neuen Klima- und Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) in Pflicht: "Herr Habeck wird liefern müssen". Unter Verweis auf die Umwelt-Proteste der Fridays-for-Future-Bewegung fügte sie an : "Die Bewegung und die Menschen werden es einfordern."

1.15 Uhr: Bahn stockt Zugangebot um Weihnachten auf

Die Deutsche Bahn stockt angesichts der Corona-Pandemie ihr Zugangebot zur Weihnachtszeit auf. "Rund um Weihnachten, vom 22. Dezember bis zum 2. Januar, setzen wir zusätzlich rund 100 Sonderzüge vor allem auf den stark nachgefragten Verbindungen ein", sagte der Vorstandschef der DB Fernverkehr, Michael Peterson, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. "Wir werden damit Ende dieses Jahres so viele Fernzüge auf der Schiene haben wie nie zuvor." Die Sonderzüge würden unter anderem auf viel befahrenen Strecken wie Berlin-Stuttgart, Berlin-München, von NRW nach Berlin oder auch Hamburg-Karlsruhe oder Essen-Berlin eingesetzt. "Wer an den Tagen reisen muss, der soll das sicher und mit einem guten Gefühl machen können", sagte Peterson. Zudem gälten weitere Maßnahmen wie die Masken- und 3G-Pflicht, verstärkte Reinigung in den Zügen, aber auch stichprobenartige Kontrollen der 3G-Pflicht.

0.09 Uhr: Biden will mit osteuropäischen Nato-Partnern über Putin-Gespräch beraten

US-Präsident Joe Biden will mit osteuropäischen Nato-Partnern über sein Gespräch mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zum Ukraine-Konflikt beraten. Das Weiße Haus erklärte, Biden wolle die Ansichten der neun Länder zu dem Konflikt in ihrer Nachbarschaft hören und das "Engagement der Vereinigten Staaten für die transatlantische Sicherheit unterstreichen". Die Nato ist besorgt über die Aufstockung russischer Truppen an der Grenze zur Ukraine. An dem Anruf sollen die Staats- und Regierungschefs von Bulgarien, Tschechien, Estland, Ungarn, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien und der Slowakei teilnehmen. Zuvor hatte Biden bereits mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj über sein virtuelles Gipfeltreffen mit Putin gesprochen.

mad / dho DPA AFP

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