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"Natürliches Beben": Erdbeben in Nordkorea bei Atomtestgelände - alles nur Zufall?

In der Nähe eines Atomwaffentestgeländes in Nordkorea hat die Erde gebebt. Hat der Machthaber Kim Jong-Un eine neue Atombombe gezündet? Südkoreanische Experten sagen "nein". War es also ein natürliches Erdbeben? Es könnte auch ein dritter Grund in Frage kommen.

In Nordkorea hat es ein Erdbeben gegen - ein neuer Raketenstart von Kim Jong Un wird derzeit allerdings verneint

In Nordkorea hat es ein Erdbeben gegen - ein neuer Raketenstart von Kim Jong Un wird derzeit allerdings verneint

Ein Erdbeben in der Nähe des nordkoreanischen Atomtestgeländes hat am Samstag Befürchtungen ausgelöst, Nordkorea könne einen neuen Kernsprengsatz erprobt haben. Südkoreanische Experten erklärten jedoch, es handele sich wohl um ein "natürliches Beben" und keinen Atomtest. Die japanische Regierung verzichtete auf die Einberufung einer Krisensitzung.

Während die Südkoreaner ein Beben der Stärke 3 in der Region Kilju gemessen haben, sprachen chinesische Behörden von einem "künstlichen Beben" der Stärke 3,4. "Eine Schallwelle, die gewöhnlich im Falle eines künstlichen Erdbebens entsteht, wurde nicht gemessen", zitierte die Nachrichtenagentur Yonhap am Samstag einen Mitarbeiter des südkoreanischen Wetteramtes. Das Geologische Institut der USA verortete das Beben in fünf Kilometern Tiefe.

Erdbeben bei unterirdischen Atomwaffentests

Erdbeben waren jeweils bei unterirdischen nordkoreanischen Atomwaffentests gemessen worden. Das Zentrum des neuen Bebens sei ungefähr an der Stelle gewesen, wo nach dem jüngsten Atomtest am 3. September ein weiteres Beben gemessen worden war, berichtete die amtliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua.

Damals hatten chinesische Seismologen die These geäußert, in dem von Atomtests zerrütteten Gestein sei es zu einem unterirdischen Einsturz gekommen. Bei dem jüngsten Atomtest war nach nordkoreanischen Angaben eine Wasserstoffbombe gezündet worden, die eine um ein Vielfaches höhere Sprengkraft hat als klassische Atombomben. Dieser sechste Atomversuch Nordkoreas seit 2006 hatte weltweit scharfe Kritik ausgelöst. 

Chronologie: Donald Trump gegen Kim Jong Un: So eskalierte der Atomstreit

Der Konflikt zwischen Nordkorea und den USA über die Raketen- und Nukleartests von Pjöngjang hatte sich erst am Freitag weiter zugespitzt. Als Reaktion auf kriegerische Töne des US-Präsidenten Donald Trump, der Nordkorea in seiner Rede vor den Vereinten Nationen mit der "totalen Vernichtung" im Falle eines Angriffes gedroht hatte, erklärte der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un: "Ich werde den geisteskranken, dementen US-Greis gewiss und auf jeden Fall mit Feuer bändigen." 

Kims Außenminister Ri Yong Ho brachte sogar den Test einer Wasserstoffbombe über dem Pazifik ins Spiel. Ob Nordkorea tatsächlich über eine einsatzfähige Wasserstoffbombe verfügt, ist allerdings unklar.

China verhängt Sanktionen gegen Nordkorea 

Als Konsequenz aus den Raketen- und Atomtests Nordkoreas hatte China am Samstag eine Drosselung der Ölexporte nach Pjöngjang angekündigt. Wie das Handelsministerium in Peking mitteilte, wird China die Lieferungen raffinierter Ölerzeugnisse an Nordkorea ab dem 1. Oktober zurückfahren. Zudem werde ein Einfuhrverbot auf Kleidung verhängt, die in Nordkorea produziert wurde.

Mit der Ankündigung setzt Peking Sanktionen der Vereinten Nationen um. Der UN-Sicherheitsrat hatte die neuen, scharfen Strafmaßnahmen nach dem jüngsten Atomtest Nordkoreas verhängt.

feh / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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