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Russland: Feuer in Psychiatrie tötet Dutzende Patienten

Ein Brand in einer psychatrischen Klinik bei Moskau hat mindestens 38 Menschen das Leben gekostet. Die meisten der Opfer hatten keine Chance, den Flammen zu entkommen.

Bei einem Feuer in einer psychiatrischen Klinik in der Nähe von Moskau sind nach Angaben des Zivilschutzministeriums mindestens 38 Menschen ums Leben gekommen. Eine Krankenschwester und zwei Patienten hätten sich retten können, teilte die Behörde mit.

Die Agentur Interfax meldete unter Berufung auf medizinische Kreise, die Patienten in der Psychiatrischen Klinik Nr. 14 im Dorf Ramenski hätten unter dem Einfluss starker Medikamente gestanden. "Deshalb konnten sie nicht schnell auf das Feuer reagieren", sagte ein namentlich nicht genannter Mitarbeiter zu Interfax.

Krankenschwester bemerkte Brand

Die Fenster seien zum Teil vergittert gewesen, zitierte das Boulevard-Internetportal lifenews.ru den Chefarzt der Klinik, Murat Schachow. In der Psychiatrie würden geistig behinderte Menschen, aber auch Alkoholiker und Drogenabhängige behandelt, sagte er. Der amtierende Gouverneur des Moskauer Gebiets, Andrej Worobjow, wollte am Ort persönlich den Rettungseinsatz überwachen.

Eine Krankenschwester habe nachts den Feueralarm gehört und habe dann den Brand bemerkt, sagte Juri Deschewych vom örtlichen Zivilschutz zu Interfax. Sie habe noch versucht, die Flammen mit einem Feuerlöscher zu bekämpfen. Insgesamt seien nachts drei Mitarbeiter in dem Gebäude, sagte Klinikchef Schachow.

Sicherheitsvorschriften wohl eingehalten

Rettungskräfte fanden bislang zwölf Leichen. Die Unglücksursache war zunächst noch unklar. Das Feuer sei ausgebrochen, als Patienten und Personal schliefen, zitierte die Agentur Itar-Tass einen Mitarbeiter der Rettungskräfte. "Einige versuchten noch, zu entkommen, aber sie wurden von Rauchgasen vergiftet, und das Gebäude brannte fast vollständig nieder."

Bei einer Überprüfung im August 2012 seien keine Fehler bemerkt worden, sagte Zivilschutzmann Deschewych. "Alles entsprach den Vorschriften", sagte er. Verstöße gegen Sicherheitsvorschriften sind eine der häufigsten Ursachen für verheerende Brände in Russland.

tkr/DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.