HOME

Tod von Fotojournalisten in Misrata: Leben für die Wahrheit

Die Kriegsfotografen Tim Hetherington und Chris Hondros sind bei den schweren Kämpfen im umkämpften Misrata ums Leben gekommen. Ihr Leben zeugt von den Opfern, die sie für die Wahrheit auf sich nahmen. Jedes Jahr sterben dutzende Journalisten, die aus Krisenregionen berichten.

Sie glaubten an ihre Arbeit und wollten das Schicksal der Leidenden sichtbar machen. Das kostete sie das Leben: Der britische Fotograf Tim Hetherington und sein Kollege der US-Fotograf Chris Hondros sind bei ihrer Arbeit im belagerten Misrata in Libyen von Gaddafi-Truppen getötet worden. Ihre Lebensgeschichte zeigt die Opfer, die sie für die Wahrheit auf sich nahmen. In diesem Jahr starben bereits 13 Journalisten in Kriegs- und Krisengebieten.

Tim Hetherington: Fotografie als humanitäre Hilfe

Für Tim Hetherington war Kriegsfotografie ein Weg, den unschuldigen Opfern blutiger Konflikte zu helfen. So jedenfalls beschreibt sein Freund James Brabazon den 41 Jahre alten Fotografen und Filmemacher, der im libyschen Misurata an der Front sein Leben verlor. Tim habe sich auf die Not der Menschen in Misurata konzentriert, sagte Brabazon dem britischen Sender BBC. "Darum war er da, um deren Geschichte zu erzählen."

Die Folgen von Kriegen für die Menschen zu dokumentieren - dafür war Hetherington seit Jahren im Einsatz. Geboren wurde er 1970 im englischen Liverpool. Er studierte Englische Literatur an der Universität in Oxford und schloss einen Aufbaustudiengang in Foto-Journalismus ab. Er hatte sowohl eine britische als auch eine US-Staatsbürgerschaft und lebte zuletzt in New York, wo er etwa für das US-Magazin "Vanity Fair" arbeitete.

Unterwegs war er unter anderem in Liberia. Dort dokumentierte er den blutigen Machtkampf zwischen dem liberianischen Präsidenten Charles Taylor und den Rebellen. Außerdem machte er einen Film über den Genozid im Sudan.

Seinen Durchbruch als Filmemacher hatte er 2010 mit der Dokumentation "Restrepo", einem Film über US-Soldaten auf einer maroden Armeebasis in Afghanistan. Der Film wurde für einen Oscar nominiert und beim berühmten Sundance-Filmfestival ausgezeichnet. Für eine Aufnahme von einem US-Soldaten in Afghanistan bekam Hetherington 2007 den renommierten "World Press Photo of the Year Award".

Hetherington habe geplant, demnächst mit einer somalischen Frau eine Familie zu gründen, berichtete sein Freund Peter Bouckaert von der Organisation "Human Rights Watch".

Chris Hondros: Opfer für die Wahrheit

Seine Bilder bewegten die Welt, denn sie kamen meistens mitten aus dem Zentrum des Leids: Chris Hondros berichtete seit Ende der 1990er Jahre als Fotograf von fast allen großen Konflikten. Er war im Kosovokrieg, in Angola, in Sierra Leone, im Libanon, in Afghanistan, Kaschmir, im Irak und in Liberia.

Seine Fotos waren für die Titelseiten renommierter Zeitungen und Zeitschriften wie der "New York Times", der "Washington Post", "Newsweek" oder "The Economist". Sie brachten ihm zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem eine Nominierung für den begehrten Pulitzer-Preis.

Hondros wurde am 14. März 1970 in New York City geboren. Seine Eltern stammten aus Deutschland und Griechenland und waren beide Überlebende des Zweiten Weltkrieges, wie der Fotograf selber auf seiner Internetseite berichtete. Hondros studierte Englische Literatur, bevor er sich der visuellen Kommunikation und dem Fotojournalismus zuwandte. Zuletzt arbeitete er als fester Fotograf bei der Agentur Getty Images und lebte in New York.

Doch Hondros verarbeitete seine Erlebnisse in den Krisengebieten der Welt nicht nur fotografisch. Auch in Essays und Vorlesungen berichtete er von dem, was er sah.

"Er wollte der Welt zeigen, was los war", schrieb der "New York Times"-Fotograf Tyler Hicks auf der Internetseite der Zeitung im Gedenken an Hondros. Dafür sei er bereit gewesen, hohe persönliche Risiken einzugehen und Opfer zu bringen. Hicks: "Er glaubte an seine Arbeit." Hondros sei verlobt gewesen und habe eine Leidenschaft für klassische Musik und Schach gehabt.

Die gefährliche Arbeit der Kriegsreporter

Im vergangenen Jahr kamen 57 Journalisten bei ihrer Arbeit ums Leben. Wie die Organisiation Reporter ohne Grenzen mitteilte, starb knapp die Hälfte von ihnen in Kriegs- oder Krisengebieten. Vor dem Tod von Tim Hetherington und Chris Hondros wurden 2011 bereits 16 Journalisten bei der Arbeit getötet, 13 von ihnen in Kriegs- und Krisengebieten. Zwei davon starben in Libyen: am 12. März der Al-Dschasira-Reporter Ali Hassan Al Jaber und am 19. März der libysche Journalist Mohammed Al-Nabbous.

liri/DPA / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(