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Rebellen-Scharfschütze in Libyen: Als Baschir mit dem Töten aufhörte

Dies ist die Geschichte von Baschir, der über Nacht zum Krieger wurde. Der Menschen tötete. Und dann wieder als Kantinenwirt arbeitete. Dem der Abschied schwerfällt vom Krieg, den er Revolution nennt.

Von Raphael Geiger, Misrata

Seine Opfer, sie klappten um wie Pappfiguren. Mehr Vorgang als Tat. Er hat sie vorzugsweise erschossen, wenn sie sich an einem Fenster zeigten. Die Patronen waren nachgeladen. Das Fernrohr auf sein Gewehr geschraubt. Stundenlang blickte er hindurch. Er spähte. Spähte, bis der eine, kurze Moment gekommen war. Wenn einer im Fenster auftauchte und der Kopf kurz zu sehen war, dann zielte er. Richtete das Fadenkreuz auf sie. Drückte ab.

Dies ist die Geschichte von Baschir Ben Ahmeda, einem Kantinenwirt, den der arabische Frühling für einige Monate zum Scharfschützen machte. Und der nun, weil der Krieg vorbei ist, wieder das tut, was er zuvor getan hat - Kaffee kochen.

Jeden Tag steht er an der Spüle und faltet den Filter für die Kaffeemaschine, gießt den Kaffee in eine Tasse, heiße Milch dazu und zwei Stück Zucker. Er faltet eine rote Serviette, legt einen Löffel drauf. Auf eine seltsame Weise gleicht die Ruhe, mit der er seine Arbeit macht, der Ruhe, mit der er vom Krieg erzählt. Und von seiner persönlichen Rolle im Krieg: Baschir, der Pächter einer Betriebskantine, der Kaffee kocht und Brötchen bestreicht. Baschir, der Rebell, der den Gaddafi-Leuten zwischen die Augen schoss. Ein Mensch, der über Nacht zum Scharfschützen wurde und nun scheinbar so weiterlebt, als wäre nichts geschehen.

Baschir, wie war es, Menschen umzubringen?

Ein Mensch, der viel lacht, mit dem es sich wunderbar Zeit verbringen lässt. 40 Jahre alt, Single geblieben. In verwaschenen Jeans und einem rosa Hemd läuft er durch Misrata, seine Heimatstadt, er zeigt die Schauplätze des Krieges, immer ein wenig verwundert, was der Reporter aus Deutschland von ihm will, was so seltsam daran ist zu kämpfen, wenn ein Diktator einem die Freiheit raubt. Schwierig für ihn vor allem diese eine Frage: Wie war es für Dich, Baschir, auf einmal Menschen umzubringen?

Die libyschen Rebellen hatten sich zum Kampf gegen den Diktator Muammar Gaddafi aufgeteilt wie Schüler zur Gruppenarbeit: Du bedienst einen Granatwerfer; du wirst Pick-up-Fahrer; und mancher wurde, ganz zufällig, ganz schnell, ein Scharfschütze. Männer wie Baschir nahmen Waffen in die Hand, versteckten sich und zielten auf Gegner. Sie eroberten Straßen, Städte, und schließlich das ganze Land. Die Männer hatten ihre Familien verlassen, ihre Berufe, sie waren Kämpfer geworden. Und dann war der Krieg vorbei. Töten war wieder verboten. Aus Scharfschützen wurden wieder Väter, Schuster, Anwälte.

Niemand fragt, was er im Krieg getan hat

Misrata: die drittgrößte Stadt Libyens, 300.000 Einwohner, am Mittelmeer gelegen. Am Stadtrand, in der Nähe des Hafens, steht die Zentrale der Libyan Iron & Steel Company. Dort steht Baschir in einer der Kaffeeküchen, die er neben der Kantine betreibt, er bestreicht Sandwiches mit einer Fleischpaste, nimmt die große Kanne. Dann bindet er sich eine rote Krawatte um und geht in den Konferenzraum, wo eine Runde leitender Angestellter sitzt. Baschir serviert, die Männer lächeln. Sie sehen in ihm den Mann, der ihnen den Kaffee bringt. Wie vor dem Krieg.

Sie wissen, dass Baschir gekämpft hat. Dafür respektieren sie ihn. Was genau er im Krieg getan hat, haben sie nie gefragt. Und Baschir wollte es auch nie erzählen. Im Frieden kocht er Kaffee, im Krieg hat er geschossen. Ein Leben in Libyen. Es muss irgendwie weitergehen.

Damals, als die Demonstrationen begannen, war Baschir vom ersten Tag an dabei. Und einige Tage später war Misrata frei. Die Stadt hatte für Gaddafi nie viel übrig, deshalb hatte der Diktator den Sicherheitsapparat mit Leuten von außerhalb besetzt. Leuten aus loyalen Gegenden. Die Misratis mussten sie nur aus der Stadt vertreiben. Es ging leicht. Zunächst.

Durch das kleine Fenster würde er schießen

Den Rebellen war klar, dass Gaddafi bald zurückschlagen würde und dass das Hochhaus der Polizei ein wichtiger strategischer Punkt war. Baschir wohnte direkt hinter dem Gebäude. Es war verlassen und bot einen Blick über die ganze Innenstadt. Wie geschaffen für Scharfschützen. Baschir verabschiedete sich von seinen Eltern, die zu Bekannten aufs Land flüchteten. Dann ging er in das Polizeigebäude, als Erster, drei Freunde folgten ihm. Sie richteten sich im obersten Stockwerk ein, in einem schmalen Raum. Baschir stieg auf das Wandregal, kauerte unter der Decke. Durch das kleine Fenster vor ihm würde er schießen.

Am 6. März ließ Gaddafi seine Armee angreifen. Baschir beschreibt es als den glücklichsten Moment des Krieges: Die Rebellen zerstörten Panzer und warfen die Soldaten aus der Stadt. "Es war das Gefühl, dass wir uns als Zivilisten gegen die Armee gewehrt haben", sagt Baschir. Zwei Wochen darauf aber eroberte die Gaddafi-Armee die Tripolis-Straße, die wichtigste Einfallstraße. Scharfschützen postierten sich in einem Versicherungshochhaus gut 300 Meter Luftlinie vom Polizeigebäude entfernt. Der Kampf begann.

Lesen Sie auf der nächsten Seite: Schnell wurden sie zu Kämpfern. Ohne Ausbildung, aber enthusiastisch. Menschen umzubringen, das machte ihnen bald nichts mehr aus.

Gaddafis Leute schossen auf alles

Baschir hatte keine Übung mehr im Schießen, sein Wehrdienst lag 20 Jahre zurück. Zuerst benutzte er eine Kalaschnikow. Später bekam er eine FN, ein belgisches Gewehr mit Zielfernrohr.

Die Gaddafi-Soldaten schossen auf alles, was sich in der Stadt bewegte, auf Menschen, die in ihren Wohnzimmern saßen, auf Katzen, die über die Straße liefen. Die einzige Gefahr für sie waren Baschir und seine Freunde. Die schossen immer genauer. Erstaunlich, wie schnell sie zu Scharfschützen wurden. Ohne Ausbildung, aber enthusiastisch. Menschen umzubringen, das machte ihnen bald nichts mehr aus.

Heute läuft Baschir manchmal durch das zerstörte Gebäude. Seine Wohnung liegt direkt gegenüber, jeden Tag sieht er das Fenster, von dem aus er damals schoss. In Misrata kann niemand der Vergangenheit ausweichen. Baschir ist zurück von der Arbeit, gerade kommt er aus dem Café Palermo gelaufen, gleich neben seinem Haus, wo er jeden Tag Freunde trifft. Sie reden über Politik, weil sie das jetzt dürfen, dafür haben sie gekämpft. Und sie reden über Fußball. Einer hat im Internet ein Autogramm von Arjen Robben bestellt.

Das Leben im Krieg war einfach

Jetzt will er den Raum zeigen, in dem er kämpfte. Im Polizeigebäude die Treppe hoch bis in den obersten Stock, dann in ein Zimmer voll mit Einschusslöchern. Baschir klettert auf das Regal an der Wand und schaut durchs Fenster. Das Regal war sein Platz während des Krieges, dort lag er und zielte. Für einen Moment scheint er zu vergessen, dass er beobachtet wird. Er dreht den Kopf und lächelt, etwas verlegen.

Dann steigt er auf das Dach und sieht über die Stadt. Er ist vertraut mit dem Haus. Er zeigt es, als wäre es sein Zuhause. Als hätte er sich wohlgefühlt hier. Geborgen. Das Leben war einfach. Er wusste, was er zu tun hatte, er hatte seinen Platz. Er erzählt, was für ein "unbeschreibliches Gefühl" es war, als er zum ersten Mal sein Gewehr in der Hand hielt. "Ich hatte etwas in der Hand", sagt er, "um meine Stadt zu verteidigen."

Bis er zum ersten Mal tötete, vergingen nur wenige Tage. Er erschoss einen Soldaten, der auf der Straße lief. Andere Soldaten brachten den Toten weg. Er hätte auch sie töten können, aber er tat es nicht, es wäre ihm schlecht vorgekommen. Nicht richtig. Am Abend ging er schlafen, wie immer, und versicherte sich selbst, dass er mit sich im Reinen war. "Ich war erleichtert", sagt er. "Ich wusste, dass der Mann tot war. Eine Gefahr weniger."

Baschir zählte nicht, wie viele er umbrachte

Er und seine Freunde, die Scharfschützen im Polizeigebäude, sie studierten die Gewohnheiten ihrer Gegner. Sie wussten, dass einer der Gaddafi-Schützen eine Matratze vor ein Fenster gestellt hatte, die er jeden Morgen etwas zur Seite schob, um die Lage zu sichten. Einen ganzen Morgen lang zielten alle vier auf das eine Fenster. Dann schob der Mann die Matratze beiseite. Einen Moment später steckten vier Kugeln in seinem Kopf.

Baschir zählte nicht, wie viele er umbrachte. Er sagt: "Auch die Toten, die es verdienen, sind noch Menschen." Er mochte es nicht, wenn er Leichen sah. Er hat nie einen Toten getreten. Ende April schafften es die Rebellen, den Gaddafi-Scharfschützen den Nachschub abzuschneiden. Es bedeutete den Sieg in Misrata, doch ein paar Tage zuvor erreichte der Tod einen von Baschirs Kämpfern. Khalid hieß er. Getroffen von einer Gaddafi-Kugel.

Der Krieg zog einfach weiter

Baschir bekam Angst. Es hätte auch ihn selbst treffen können. Zwei Tage lang wollte er nicht schießen, es widerte ihn an. Er hatte danebengestanden, als jemanden eine Kugel traf. Das Ergebnis dessen, was er selbst jeden Tag tat. Ein Schuss: ein Erfolg, wenn es den Gegner trifft, eine Tragödie, wenn es ein Freund ist.

Ein paar Tage später verließen sie das Polizeigebäude. Der Krieg fand jetzt anderswo statt. Baschir steht heute in dem Zimmer, vor dem Fenster, an dem Khalid starb, und zeigt auf ein Loch in der Jalousie. "Die Kugel, die ihn tötete", sagt er. Dann geht er nach unten, ins Freie. Er steigt ins Auto und fährt ans Meer. Etwas außerhalb von Misrata. Er setzt sich auf einen Felsen am Wasser und erzählt.

Wie sie in den Krieg zogen aus patriotischer Pflicht. Darüber redet er gern. Wie es ist, durch das Fernrohr zu schauen, zu spähen, ein Opfer auszumachen, wie es ist, diese Entscheidung zu fällen: Diesen Menschen töte ich jetzt - davon zu erzählen ist ihm unangenehm. Er hat darüber nachgedacht, was er getan hat, und er ist überzeugt, dass es richtig war. Und doch wird er, der gern plaudert, auf einmal wortkarg.

Lesen Sie auf der nächsten Seite: Baschir verabscheute die Jungen, denen er die Lust am Töten ansah. Die in ihren Pick-ups umherfuhren, auf der Suche nach dem nächsten Schuss.

Baschir war ernst und lachte nie

Nach dem ersten Toten hatte er das Gefühl, dass er es wieder tun könnte. Die Tötungshemmung war verschwunden, ein unsichtbarer Schalter in seinem Kopf umgelegt. Er konnte töten, weil er es gerechtfertigt fand.

Und weil er ernst war dabei. Weil er nie lachte. Baschir sagt, dass er die Jungen verabscheute, denen er die Lust am Töten ansah. Die in ihren Pick-ups umherfuhren, auf der Suche nach dem nächsten Schuss. Baschir gefiel am Dasein des Scharfschützen, dass er den ganzen Tag vor demselben Fenster kauerte, mit sich allein, separiert vom Kriegsgebrüll um ihn herum.

Sie teilten sich in Schichten auf, Tagschicht, Nachtschicht. Eine Familie, die gegenüber wohnte, gab ihnen einen Platz zum Schlafen. Baschir wartete darauf, dass Freunde kämen und ihm Essen brächten, aber nur wenige kamen. Er sagt, im Krieg lerne man, auf wen man zählen könne.

Seine Kameraden kauften sich Ballerspiele

Sie merkten, wie etwas mit ihnen geschah, die vier, aus denen der Krieg drei machte. Sie wurden gute Freunde. Sie wurden eine Gruppe, die bis heute miteinander über alles redet und die froh ist, wenn die Welt sie in Ruhe lässt. Einer der drei, erzählt Baschir, war früher Jäger. Nach dem Krieg hat er damit aufgehört. Weil ihm die Jagd zu wenig Nervenkitzel bereitet. Baschir erzählt von dem Mann, der im Kino einen Batman-Film sah, kurz einnickte, dann aufschreckte und schrie: "Wo ist mein Gewehr?"

Baschir hat keinen Schuss mehr abgegeben, seit der Krieg vorbei ist. Andere, erzählt er, haben sich für ihren Computer Ballerspiele gekauft oder fahren manchmal an den Strand und feuern ins Meer. Weil sie das Schießen vermissen. Er selbst sei vorsichtig geworden. Misstrauisch. Möchte nichts von sich preisgeben. Am liebsten ist er mit ehemaligen Rebellen zusammen. "Die besseren Freunde", sagt er. Sie lassen ihn nicht im Stich, und sie stellen keine Fragen, die ihm unangenehm sind. Die Vergangenheit schafft Vertrauen. Und Schweigen.

Baschir handelte: Er erschoss ihn

Sie kämpften mit bis zum Schluss. Als Misrata endgültig befreit war, zogen sie von Ort zu Ort bis nach Tripolis. Die Hauptstadt fiel im August. Danach kündigte sich die letzte Schlacht an, Baschir wollte dabei sein, er fuhr nach Sirte, Gaddafis Geburtsort und Versteck. Es war Oktober. Das letzte Gefecht, der letzte Tote: Baschir sollte einen Gefangenen bewachen, der zwei Handgranaten in den Taschen hatte. Sie standen auf der Straße, es ging alles schnell. Bevor Baschir ihm die Granaten abnehmen konnte, wollte der Mann weglaufen. Er hätte ein Blutbad anrichten können. Baschir handelte automatisch. Er erschoss ihn.

Da wollte er nur noch weg. Er flüchtete, fort aus Sirte, heim nach Misrata. Das Vermisste wiederfinden: Verwandte, Freunde, eine Dusche. Friedlich schlafen in der ersten Nacht. Am Abend wissen, dass man am nächsten Tag wohlbehalten aufwachen wird.

Mit der Fahrt nach Hause war die Tötungshemmung wieder da. Die Gesetze des zivilen Lebens. Offenbar können manche Menschen das: An einem Tag Krieger sein, töten; am nächsten Tag weiterleben, als hätte es den Krieg nicht gegeben. Baschir ist vielleicht einer dieser Menschen. Es fiel ihm nicht schwer, im Krieg einzuschlafen und im Frieden aufzuwachen.

Einkaufen wird zu banal

Traurig machen ihn Momente des Alltags. Ein Tag, der gefüllt werden will, weil sonst Einsamkeit einzieht. Er kann es nicht erklären. Er will sich nicht erinnern an den Krieg, aber denkt er doch an ihn, wird er wehmütig. Alles hatte Bedeutung, sie waren wichtig. Manchmal fällt es ihm schwer, in den Supermarkt zu gehen, weil sich das Einkaufen banal anfühlt. Er würde lieber um einen Straßenzug kämpfen.

Er versucht, nicht mehr alles so ernst zu nehmen, wie er es im Krieg tat. Kämpft mit sich selbst, will wieder die Leichtigkeit haben, die früher sein Leben ausmachte. Aber es kamen die Momente, vor denen er sich gefürchtet hatte. Die Angehörigen seiner gefallenen Kameraden zu treffen, zum Beispiel. Der Anruf der Firma: Sie brauchten ihn wieder, zum Kaffeekochen, Sandwiches machen. Und Baschir möge einen neuen Mitarbeiter suchen, sagte der Mann am Telefon. Einer der Kollegen sei im Krieg umgekommen.

Aus Libyen wurde ein enttäuschtes Land

Da fuhr Baschir in seine Höhle, wie er es nennt. Von einer Hauptstraße in Misrata führt ein Weg den Graben hinunter in eine Brache, dort steht, versteckt hinter Bäumen, eine kleine Hütte. Immer, wenn Baschir keinen Menschen sehen will, fährt er hierhin, manchmal bleibt er mehrere Tage. Seit dem Krieg kommt er oft.

Auch heute. Er setzt sich am Strand in sein Auto, es ist schon fast dunkel, er kauft unterwegs Hähnchenfleisch, und dann grillt er, für sich und Freunde, das heißt: andere Rebellen. Sie sitzen um einen Tisch vor der Hütte. Rebellen von damals, die für ein freies, ein friedliches Libyen ihr Leben riskierten. Und die sich jetzt wiederfinden in einem Land, in dem Milizen mal gegen den Staat, mal gegeneinander kämpfen. Ein unsicheres Land. Und ein armes Land noch immer, trotz der Einnahmen aus dem Erdölgeschäft. Ein enttäuschtes Land.

Kein Krieg - Revolution!

Sie reden von damals. Zeigen Fotos der Kämpfe auf ihren Laptops, manche tragen bis heute ihre Armeehosen, als könnten sie nicht Abschied nehmen von ihrer großen Zeit, dem Krieg vor zwei Jahren. Sie sagen nicht Krieg, sie sagen Revolution.

Und Baschir, der sitzt unter ihnen und macht mit. Er schaut auf einen Laptop, auf dem ein Foto von ihm auftaucht: Er im Krieg mit seinem Gewehr. Baschir lacht. Die anderen lachen. Baschir läuft in seine Hütte und holt das Gewehr, das in der Ecke steht. Jeder darf es einmal anfassen. Er genießt es, dass sie ihn als Helden sehen, anders als die Kollegen in der Kantine, dass er bei ihnen der Scharfschütze ist, nicht der Kellner. Sie, die im Krieg eingeschlafen und im Frieden aufgewacht sind, sie grillen, sie lachen, und sie schenken sich gegenseitig ein kleines bisschen Ruhm.