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Überflutungen in Thailand Bangkok rüstet sich gegen die Wassermassen


Nachdem in der letzten Woche die Tempelanlagen des Weltkulturerbes Ayutthaya im Wasser versanken, steht jetzt die Millionenmetropole Bangkok unter Wasser. Die Premierministerin verspricht Hilfe. Aber rein statistisch ist das nicht mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein.

Nach schweren Unwettern in Thailand versuchen die Behörden in der Hauptstadt Bangkok eine Flutkatastrophe zu verhindern. 700.000 Sandsäcke würden benötigt, um die Bevölkerung vor Überschwemmungen zu schützen, sagte Ministerpräsidentin Yingluck Shinawatra nach Angaben der Zeitung "Bangkok Post" vom Montag. Betroffen seien vor allem Viertel im Norden und Osten der Millionenstadt. Weiter heißt es, vorsorglich seien bereits 80 Evakuierungszentren für insgesamt bis zu 10.000 Menschen eingerichtet worden.

Durch die heftigen Regenfälle sind in Thailand bislang mehr als 260 Menschen ums Leben gekommen. Tausende mussten aus ihren Häusern fliehen. Seit dem Wochenende steht auch das Unesco-Weltkulturerbe in der antiken Stadt Ayutthaya unter Wasser.

Nach Behördenangaben sind seit Ende Juli mehr als 2,3 Millionen Menschen in 30 der 77 Provinzen Thailands von Überschwemmungen betroffen gewesen. Der Sachschaden belaufe sich auf mehr als 3,5 Milliarden Dollar (2,6 Milliarden Euro).

Das Land erlebe die schlimmsten Überflutungen seit 1995. Auch die Nachbarländer Kambodscha, Laos, Birma und Vietnam leiden unter den heftigen Regenfällen. Allein in Kambodscha sollen bisher mindestens 150 Menschen ums Leben gekommen sein.


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