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Videoaufnahmen überführen ihn Nach Ehe vor fast 50 Jahren – Mann pinkelt regelmäßig auf das Grab seiner Ex-Frau

Friedhof
Die Vorfälle ereigneten sich auf einem Friedhof im US-Bundesstaat New Jersey (Symbolbild)
© Marcus Führer / DPA / Picture Alliance
Rache der ekligen Variante: In den USA hat ein Mann offenbar regelmäßig auf das Grab seiner Ex-Frau uriniert. Die Ehe wurde 1974 geschieden.

Jahrzehntelanger Groll hat einen Mann aus dem US-Bundesstaat New Jersey offenbar dazu gebracht, regelmäßig auf das Grab seiner Ex-Partnerin zu urinieren. Wie mehrere US-Medien (u.a. "New York Post", "Daily Voice") berichteten, haben die Kinder der Toten den Mann nun durch Videoaufnahmen überführt.

Den Berichten zufolge war Linda T. in den 1970er Jahren kurz mit dem Mann verheiratet. Sie sei sogar schwanger geworden, doch 1974 ließ sich das Paar scheiden. Weil die Familie des Mannes jedoch weiterhin zu T. gehalten habe, soll sich angeblich Zorn in ihrem Ex-Mann aufgestaut haben, den er auf denkbar unappetitlichste Weise an dem Grabstein ausließ.

Tägliche Routine: Mann aus den USA uriniert auf Grab

Auf die Schändung der Ruhestätte aufmerksam geworden sind die Kinder der Toten laut "Daily Voice", weil sie mehrfach mit Kot gefüllte Beutel an dem Grab gefunden haben. Die Friedhofsverwaltung habe schließlich erlaubt, Kameras aufzustellen.

Auf den Videoaufnahmen ist zu sehen, wie der Mann morgens mit dem Auto zum Friedhof fährt, es mit laufendem Motor stehen lässt, um dann sein Geschäft an dem Grabstein zu verrichten.

Der Sohn der Toten vermutet, dass die Fahrt zum Friedhof beinahe ein tägliches Ritual für den Ex-Mann gewesen sei. Im Auto habe die jetzige Partnerin des Mannes gesessen. "Ich kann meine Frau nicht dazu bringen, zum Abendessen auszugehen, aber dieser Typ bringt seine Frau dazu, mit ihm jeden Morgen die Überreste meiner Mutter zu entweihen!", sagte der Sohn der "New York Post" entsetzt. "Ich war noch nie in meinem Leben so wütend."

Gemeinsam mit seinen Geschwistern habe er die Polizei über die Besuche des Mannes auf dem Friedhof informiert. Den Angaben zufolge ist in dem Bundesstaat Grabschändung jedoch nur ein Verbrechen, wenn ein Schaden von mehr als 250 Dollar entsteht. Diese Schwelle sei nun erreicht, weil die Hinterbliebenen das Grab professionell reinigen ließen, hieß es. Nun wollen sie einen neuen Anlauf bei den Behörden nehmen.

Quellen: "New York Post", "Daily Voice", Facebook

wue

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