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Vulkanausbruch auf Hawaii: Gefährliche Gase treten aus neuen Rissen im Boden aus

Der ausgebrochene Vulkan Kilauea bedroht sowohl Hab und Gut als auch die Gesundheit der Menschen auf Hawaii. Immer mehr Risse im Boden erleichtern Lavaströmen und gefährlichen Gasen den Weg an die Oberfläche.

Nach dem Vulkanausbruch herrscht für die Menschen auf Hawaii noch immer große Gefahr. Es trete zwar weniger Lava durch die Brüche im Boden aus, dennoch gelangten weiter gefährliche Gase an die Erdoberfläche, teilt die Zivilschutzbehörde auf ihrer Webseite mit. Mittlerweile haben sich zwei weitere Risse aufgetan.

Mindestens 35 Gebäude sind nach Angaben der Behörde seit der Eruption des Kilauea von Lavaströmen zerstört worden, davon 26 Häuser in einem Wohngebiet östlich des Vulkans auf Hawaiis größter Insel Big Island. Angaben zu Verletzten oder anderweitigen Schäden gab es zunächst nicht.

1700 Menschen mussten evakuiert werden

Der Ausbruch des Kilauea hatte nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS am 30. April begonnen. Am Donnerstag waren durch einen ersten Riss erstmals Lava, Rauch und Asche ausgetreten. Es gab mehrere Erdbeben, die leichtere Schäden an Straßen auf Big Island verursachten und vorübergehend für Stromausfälle sorgten. Bereits am Donnerstag hatten rund 1700 Menschen im Osten von Big Island auf Geheiß der Zivilschutzbehörde ihre Häuser verlassen.

Auf der zu den USA gehörenden Inselgruppe liegen gleich mehrere Vulkane, der Kilauea ist einer der aktivsten der Welt. Brechen die für Hawaii typischen Schildvulkane aus, kann Lava nicht nur aus dem Krater fließen, sondern auch durch unterirdische Risse an anderen Stellen an die Oberfläche treten.


fri / DPA