Der Buckelwal vor Poel war am Morgen bei steigenden Wasserständen losgeschwommen, dann stoppte er wieder. Nun wird wohl die Zeit knapp. Alle Entwicklungen im stern-Newsblog.
Wichtige Updates
Leon Meckler
Die Taucher und weitere Mitglieder der Rettungsgruppe haben nach ihrem Einsatz am Hafen angelegt. Auskunft möchten sie aktuell nicht geben. Nun besprechen sie sich in ihrem Lager. Danach wollen sie sich zu ihrem Einsatz äußern.
Es ist unklar, inwiefern der frühere Plan noch besteht, den Wal mithilfe von Pontons, Luftkissen und Schlepper zu transportieren. Der Vorschlag, den Wal mit Gurten zu ziehen, wurde abgelehnt, sagt Minister Backhaus. Er nennt "tierschutzrechtlichen Gründe". Das Tier dürfe nicht unnötig belastet oder gequält werden.
Es ist unklar, inwiefern der frühere Plan noch besteht, den Wal mithilfe von Pontons, Luftkissen und Schlepper zu transportieren. Der Vorschlag, den Wal mit Gurten zu ziehen, wurde abgelehnt, sagt Minister Backhaus. Er nennt "tierschutzrechtlichen Gründe". Das Tier dürfe nicht unnötig belastet oder gequält werden.
Nach ihrem Einsatz legen Mitglieder der Initiative und DLRG im Hafen an. stern/ Leon Meckler
Im Hafen von Kirchdorf auf Poel hat die Rettungsgruppe ein Lager eingerichtet. Hier besprechen sie den Einsatz. stern/ Leon Meckler
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Phil Göbel
So dramatisch die Lage um den Wal auch ist, unser Kollege Tobias Schmitz stellt sich die Frage: Warum bewegt uns das Schicksal dieses Tieres so?
In seinem Meinungsartikel findet er eine simple und gleichzeitig wahnsinnig komplexe Antwort:
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Phil Göbel
Nach Einschätzung des Berliner Walforschers und Meeresbiologen Fabian Ritter hat sich die Situation des Wals aber zuletzt verschlechtert. „Der ragt tatsächlich deutlich weiter aus dem Wasser. Das ist keine gute Sache“, sagte Ritter der Nachrichtenagentur DPA.
Der Wasserstand vor Poel ist im Vergleich zu Montag gesunken. „Jeder Zentimeter bringt ihn in eine Situation, wo er mehr unter seinem eigenen Gewicht leidet.“ Das Tier scheine nun auf Grund zu liegen und nicht weg zu können, so Ritter.
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Phil Göbel
Nichtsdestotrotz geben die Helfer nicht auf: Nach dem gescheiterten Versuch vom Vortag gibt es erneut Aktivität am Buckelwal. Es werde ein Saug- und Spülgerät eingesetzt, um den Wal zu entlasten, so Umweltminister Backhaus im Hafen von Kirchdorf. Von der Initiative selbst gab es zunächst keine Angaben.
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Phil Göbel
Sein Gewicht wird bei dem niedrigen Wasserpegel wohl zur größten Gefahr für den Wal. Das berichtet auch ntv-Reporter Ibrahim Kayed. Die Zerwürfnisse innerhalb des Rettungsteams kommen da sicherlich zur Unzeit.
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Leon Meckler
Heute soll der Wal zu einem Teil freigespült werden. Er soll so entlastet werden, sagt Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus.
Außerdem werde geprüft, ob man ihm Nahrung geben kann, Backhaus spricht von einem Menü aus Hering und Shrimps.
Außerdem werde geprüft, ob man ihm Nahrung geben kann, Backhaus spricht von einem Menü aus Hering und Shrimps.
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Leon Meckler
Die private Initiative sei „weiterhin handlungsfähig“, sagt Till Backhaus. Er ist hier im Hafen von Kirchdorf und spricht immer wieder mit ihren Mitgliedern und mit der DLRG.
Der Wal sei „aktiv“, seine Atmung „kurzatmig“, er habe aber weiterhin „seine Probleme“, sagt Backhaus weiter.
Der Wal sei „aktiv“, seine Atmung „kurzatmig“, er habe aber weiterhin „seine Probleme“, sagt Backhaus weiter.
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Phil Göbel
Apropos Rettungsinitiative: Die wird allmählich immer kleiner. Mehrere Teammitglieder habend die Gruppe bereits verlassen oder fallen aus:
Christiane Freifrau von Gregory, die als Pressesprecherin des Teams aufgetreten ist, tritt zurück. Sie mache den Weg frei, da eine konstruktive und professionelle Zusammenarbeit unter den derzeitigen Rahmenbedingungen „für uns“ nicht mehr möglich sei. Die aktuellen Entwicklungen und die Dynamiken vor Ort entsprächen nicht mehr den Grundwerten und Standards, für die sie persönlich stünde, heißt es in einer schriftlichen Mitteilung.
Christiane Freifrau von Gregory, die als Pressesprecherin des Teams aufgetreten ist, tritt zurück. Sie mache den Weg frei, da eine konstruktive und professionelle Zusammenarbeit unter den derzeitigen Rahmenbedingungen „für uns“ nicht mehr möglich sei. Die aktuellen Entwicklungen und die Dynamiken vor Ort entsprächen nicht mehr den Grundwerten und Standards, für die sie persönlich stünde, heißt es in einer schriftlichen Mitteilung.
Zudem ist die leitende Tierärztin der Initiative, Janine Bahr-van Gemmert, mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht worden. Auch die zweite, extra aus Hawaii eingeflogene, Tiermedizinerin Jenna Wallace ist bereits abgereist. Wohl wegen Differenzen im Team.
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Phil Göbel
Bei der Rettungsaktion für den Wal steht nach Worten von Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus das Tierwohl im Mittelpunkt.
Für ihn gelte der Grundsatz Tierwohl und Tierschutz. „Wenn das abdriftet in eine Richtung, dass dem Tier Schaden zugefügt wird, dann ist eine Grenze erreicht“, sagte Backhaus. Im teils abgesperrten Hafen des kleinen Ortes auf der Insel Poel beraten die Mitglieder der privaten Rettungsinitiative, DLRG-Einsatzkräfte, Behördenvertreter und Backhaus seit 9 Uhr über das weitere Vorgehen.
Für ihn gelte der Grundsatz Tierwohl und Tierschutz. „Wenn das abdriftet in eine Richtung, dass dem Tier Schaden zugefügt wird, dann ist eine Grenze erreicht“, sagte Backhaus. Im teils abgesperrten Hafen des kleinen Ortes auf der Insel Poel beraten die Mitglieder der privaten Rettungsinitiative, DLRG-Einsatzkräfte, Behördenvertreter und Backhaus seit 9 Uhr über das weitere Vorgehen.
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Phil Göbel
Der Kampf des Wals wird immer dramatischer: Auf Livestreams im Internet ist zu sehen, dass das tonnenschwere Tier weiterhin am Ausgang der Kirchsee genannten Bucht in der Nähe des Fahrwassers liegt und atmet. Auch seine Flipper genannten Brustflossen bewegt es. Diese tauchen immer wieder aus dem heute deutlich niedrigerem Wasser auf.
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Alexandra Kraft

„Der Wal liegt ruhig“, sagt Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) nach einer Kontrollfahrt in der Nacht. Der Politiker näherte sich gemeinsam mit Experten der Landesfischereiaufsicht dem Tier mit einem Boot bis auf etwa 500 Meter. Die Atemfrequenzen hätten zunächst zwischen zwei und vier Minuten gelegen, seien im Verlauf aber auch wieder langsamer geworden, erklärt Backhaus. Das zeige, dass der Wal von den Ereignissen des Tages gestresst sei.
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Leon Meckler
Mitglieder der Initiative und der DLRG arbeiten am Abend weiter im Hafen von Kirchdorf auf Poel. Wie es am Dienstag weitergeht, dazu gibt es bisher kaum Informationen.
Man müsse jetzt auch abwarten, was die Drohnenbilder über die genaue Position des Wals verraten, sagte Fred Babbel, Chef des beauftragten Tauchunternehmens, dem NDR.
Damit verabschieden wir uns für heute von der Insel Poel. Morgen berichten wir an dieser Stelle weiter von vor Ort.
Man müsse jetzt auch abwarten, was die Drohnenbilder über die genaue Position des Wals verraten, sagte Fred Babbel, Chef des beauftragten Tauchunternehmens, dem NDR.
Damit verabschieden wir uns für heute von der Insel Poel. Morgen berichten wir an dieser Stelle weiter von vor Ort.
Am Montagabend besprechen Mitglieder der Initiative und der DLRG im Hafen die weiteren Schritte der Walrettung. stern/ Leon Meckler
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Leon Meckler
Ob "Plan A" wie geplant stattfinden kann, dazu könne er noch nichts sagen, so Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus. Er bezieht sich damit auf den früheren Ansatz, den Wal mithilfe von Pontons, Luftkissen und Schlepper zu transportieren. Es gebe "intensive Gesprächen" mit der Initiative.
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Niels Kruse
Timmy bewegt sich, sagt Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus. Bis zur Fahrrinne mit tieferem Wasser sei es aber noch ein Stück. Helfer hatten zuvor Schlick unter dem Tier weggeblasen, um ihm den Start zu erleichtern. Es ist ein Kampf gegen die Zeit: In der Nacht soll der Wasserstand sinken.
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Niels Kruse
Zwischendurch ein kurzer Blick rüber zu den Kollegen von der Spaßpresse:
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DPA