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Zillertaler Höhenstraße: Fahrgast verhindert Reisebus-Absturz – brauchen wir ein Alterslimit für Busfahrer?

Ein 76-jähriger Busfahrer hatte 21 französische Reisegäste an Bord, als er plötzlich am Steuer ohnmächtig wurde. Der beherzte Einsatz eines Fahrgastes verhinderte Schlimmeres. Nun wird der Ruf nach einer Altersbegrenzung laut.

Ein Bus steht am Straßenrand, von einem Holzzaun durchbohrt

Glück im Unglück: Die schnelle Reaktion eines Fahrgastes verhinderte den Absturz eines Reisebusses von der Zillertaler Höhenstraße

"Eine Fahrt auf die Zillertaler Höhenstraße ist ein unvergessliches Erlebnis und bietet alles was das Herz begehrt!", heißt es auf der Website der Region in den Alpen. Für 21 französische Reisegäste traf wohl vor allem das Wörtchen "unvergesslich" zu: Sie waren am Samstagnachmittag auf dem Weg von der 1835 Meter hoch gelegenen Hirschbichlalm zum 2020 Meter hohen Melchboden unterwegs, als plötzlich der 76-jährige Fahrer ihres Reisebusses bewusstlos hinter dem Steuer zusammenbrach und in den Mittelgang stürzte. Der Bus fuhr ungebremst weiter, heißt es im Posting der Facebook-Seite "Einsatzreport", die von dem Unfall berichtet. Dass das Fahrzeug nicht abstürzte, ist offenbar zwei Umständen zu verdanken – dem Reflex eines Fahrgastes und einer Baumstamm-Absperrung zu einem Hang, der 100 Meter tief abfällt: Ein 65-jähriger Mitreisender erkannte die Gefahr und machte eine Vollbremsung, der Bus hing zur Hälfte über den Fahrbahnrand hinaus, als er zum Stillstand kam. Das Abbremsen wurde zudem von einer hölzernen Leitplanke unterstützt. Insgesamt zehn Menschen inklusive des Busfahrers bedurften ärztlicher Behandlung, vier davon wurden ins Krankenhaus gebracht. 


In der Kommentaren unter dem Facebook-Post äußern die Leser ihr Mitgefühl mit den Insassen, aber auch mit dem Busfahrer. Gleichzeitig wird aber auch die Kritik laut, dass einerseits Personenbeförderung in dem Alter noch erlaubt ist, andererseits Menschen in dem Alter noch arbeiten müssen, weil ihre Rente nicht ausreicht.


Was in Österreich gängige Praxis ist, sieht hier nicht anders aus: Auch Deutschland kommt ohne Altersbegrenzung bei Busfahrern aus. Die Konditionen für die Personenbeförderung unterliegen den Landesbetrieben Verkehr, ähneln sich jedoch in den meisten Bundesländern. In Hamburg etwa müssen Busfahrer ab 60 Jahren ein jährliches ärztliches Gutachten vorlegen.



bal
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Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
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